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Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon schakschirak » Sa Nov 29, 2025 8:58

fedorow hat geschrieben:
Kajumm hat geschrieben:Ich hatte glaub ich schonmal erwähnt, dass ich die Bullenmast aufgebe.

heute sind 20 auf Reise gegangen, 475 SG /Bulle. Der Öhm war am meckern, dass die keine 400 hätten usw :roll:
Warum ich die nicht über 500 bringen würde...macht das Sinn? es waren mehrer über 500 dabei, gibts auch Abzüge für. Er meint, dat wäre ja scheiß egal, die Kilos bringen das Geld.
Wie würdet ihr bei nem auslaufenden Betrieb verfahren?
das größte Problem bleibt eh die Steuerlast..

Denke das Zitat passt hier im Thread besser rein. Zuerstmal hab ich ne andere Meinung als der Mainstream. Der empfiehlt die Betriebsaufgabe also die Steuerlast immer weiter nach hinten zu verschieben und abwarten.
Seh ich anders. Beispiel : Noch vor 15 oder 20 Jahren konntest steuerfrei deinen Betrieb schliessen und die damals vom Finanzamt billig eingestuften Grundstücke kostenlos ins Privatvermögen übernehmen.
Damals war der Wert je m² bei Entnahme bei rund 2 Euro was der Buchwert vollständig abgedeckt hat. Also kostenlos.
Kenne viele die das damals bei Betriebsaufgabe gemacht haben und sich heute die Hände reiben.
Die verkaufen heute ihren Acker für 15 Euro/m² komplett steuerfrei aus dem Privatvermögen und können ihr Glück kaum fassen. Ist in Niederbayern heute ein normaler Preis für gutes Ackerland.

Die Betriebsaufgabe und Entnahme ins Privatvermögen wurde nun von Jahr zu Jahr immer teurer weil die Bewertungen/Preise unermesslich steigen. Ist heute schon sauteuer wegen der Steuern aber wird in Zukunft nochmal teurer. Allein schon wegen der Inflation steigen die Bewertungen.
Muss dann jeder selber entscheiden ob man gleich in den sauren Apfel beisst oder abwartet.

Dieses Problem haben viele.
Was wäre wenn man vortragen würde die Grundstücke oder eine Immobilie ist weniger Wert als das Finanzamt veranschlagt ? Die stufen den Wert oft zu hoch und nur pauschal ein damit die mehr Steuern bekommen.
Braucht man einen teuren Gutachter oder reichen Kaufverträge aus die man von Vergleichsobjekten vorlegen kann um den Preis bei den Finanzbehörden zu drücken ?
Oder läuft man gegen eine Mauer ?
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon T5060 » Sa Nov 29, 2025 11:30

Du brauchst den teuren Gutachter, da sich das FA am Bodenrichtwert festgefressen hat. Der BRW stellt den Durchschnittswert eines homogenen Bereichs dar. Geht am Dorf aber gar nicht. Also geht es an die Umrechnungskoeffizienzen und die bilden heute nicht mehr das ab, was der Markt tut. Der BRW im bebauten Bereich ist immer einschl. Erschließung, meist einer alten, nicht vollständigen Erschließung.
Weil aber gar nicht genügend Kauffälle vorliegen, wird der BRW geschätzt. Auf wieder nicht richtig

Die Landwirtschaft ist in dem Dilemma, dass nach der Betriebsaufgabe dann die Erbschaftssteuer folgt. Danach ist dann die Hälfte weg.
Dazu braucht man schon eine sehr langfristig angelegte Vererbungs - und Steuerstrategie. So wie man das alles mal früher gemacht hat, geht das heute nicht mehr.

Du kaufst heute einen Acker aus versteuertem Einkommen für 6 €, für den du 10 € verdienen musstes. Die Betriebsaufgabe kostet nichts, sofern der Acker bei 6 € bleibt,
dafür frisst dann die Erbschaftssteuer noch mal 1 - 2 €.
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon langholzbauer » Sa Nov 29, 2025 11:41

"Wie würdet ihr bei nem auslaufenden Betrieb verfahren?
das größte Problem bleibt eh die Steuerlast.."
Rechtzeitig mit einem qualifizierten Steuerbüro planen.
Der einmalig halbe Steuersatz wurde hier schon erwähnt.
Falls Erben existieren, die damit umgehen können, kann man den Betrieb auch langsam auf " ruhend" zurück fahren.

"Der Öhm war am meckern, dass die keine 400 hätten usw :roll:"
Öhm = Onkel?
Was geht es den an?
Oder ist es sein Betrieb, den Du bewirtschaftest?
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon xyz » Sa Nov 29, 2025 12:01

uns gegenüber hat sich der Notar geäußert das er nicht den reellen Wert angeben darf da er schon vom Chef vom Finanzamt darauf hingewiesen wurde das er den BRW angeben muss, der aber zur Zeit nicht mehr erzielt wird.
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon T5060 » Sa Nov 29, 2025 12:18

xyz hat geschrieben:uns gegenüber hat sich der Notar geäußert das er nicht den reellen Wert angeben darf da er schon vom Chef vom Finanzamt darauf hingewiesen wurde das er den BRW angeben muss, der aber zur Zeit nicht mehr erzielt wird.


Baden-Württembergische Bodenrichtwerte werden im Rathaus gewürfelt und sind konsequent zu überprüfen und dann will ich Kaufpreisfälle sehen.
Ein schlauer Bürgermeister, der in Personalunion auch Vors. des Gutachterausschuss ist, den hab ich dann auch gleich verklagt und dann musste der mir
Einblick in die Kaufpreissammlung gewähren und dann wussten wir was los war.
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon T5060 » Sa Nov 29, 2025 12:21

Ich hab mal aus 3.000 Kaufvorgängen (2023-2025) von landw. Grundstücken in Hessen mit mehr als 150 m Ortsrandentfernung,
die Korrelation zwischen Kaufpreis und Bodenpunkten bzw. Flächengröße definiert. Ergebnis:

- mit zunehmenden Kaufpreis spielten die Bodenpunkte fast keine Rolle mehr
- mit zunehmender Flächengröße ist der Kaufpreis gesunken

und dann habe ich nochmal Viehdichte zum Grünlandpreis gerechnet und da ging selbst in schweinedominierten Gemarkungen der Grünlandpreis hoch.

Übrigens: Macht man das Spielchen Viehdichte zu Anzahl der Neugeboren, Anzahl der Mittelklassewagen und Preis der Wohnbauflächen
so stellt man fest das in einer Gegend mit hoher Viehdichte die Anzahl der Mittelklassewagen steigt, wie auch die Wohnbaulandpreise und die Zahl der Neugeborenen

Das tatsächliche Marktgeschehen verhält sich wohl anders als die allgemeine Lehrbuchmeinung
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon fedorow » So Nov 30, 2025 6:04

Einen wichtigen Punkt zu dem Thema hatte ich vor einiger Zeit mal angesprochen was man noch gut überlegen sollte.
Im Betriebsvermögen hast immer mehr Freibeträge als beim Privatvermögen sollten Lastenausgleich oder Vermögenssteuern/Vermögensabgaben kommen. Ein wichtiger Punkt darf man nicht vergessen.

Ich vermute mal, in sagen wir spätestens 3-5 Jahren ist das geplante EU Vermögensregister umgesetzt.
https://www.fondsexklusiv.de/eu-vermoeg ... aenkungen/
Das ist die Grundlage für Vermögensabgaben. Dazu hat unsere Bundesregierung ein Vermögensermittlungsgesetz (VErmiG) geplant. Ob das nun kommt wird man sehen.
Dient alles dazu die Vermögen seiner Bürger mit dem Marktwert zu ermittteln und zentral aufzulisten. Das machen die nicht zum Spaß sondern das hat seine Gründe.
Egal ob mans Vermögenssteuer, Vermögensagabe oder Lastenausgleich nennt. Das Ergebnis ist dasselbe. Das geplante Vermögensregister ( übrigens auch die Grundsteuerreform ) oder VErmiG hat nur einen Grund : Damit Vermögen mit ermitteltem Marktwert besteuert werden kann.

Denn unsere Vermögenssteuer in D haben 1997 Gerichte als verfassungswidrig gekippt. Begründung : Immobilien wurden nur mit dem billigen Einheitwert besteuert. Das war ungerecht. Stimmt sogar. Sie kann wieder eingeführt werden wenn alle Werte mit Marktpreisen besteuert werden.

Dieses Problem kann man auf diese Weise wie eben beschrieben lösen. Kurzum ich vermute in spätestens 5 Jahren gehts ans Eingemachte und es muss auf sein Vermögen ( natürlich mit Marktwert ) Abgaben bezahlt werden. Da wir vor unmittelbar vor der Pleite stehen.
Nach der ausführlichen Erklärung nun zum Punkt : Habt ihr euren Betrieb ins Privatvermögen übertragen wird das richtig teuer. Ists noch im Betriebsvermögen gelten natürlich andere Maßstäbe.
Das sollte man also im Hinterkopf behalten und wäre ein Grund abzuwarten obwohl die Steuerlast bei Entnahme mit jedem Jahr warten ansteigt.

langholzbauer hat geschrieben:Der einmalig halbe Steuersatz wurde hier schon erwähnt.

Wir reden ja hier von Betriebsaufgabe mit Hoffläche, Maschinen, Inventar und 10, 20 oder 30 ha Betriebsfläche was viele haben. Da sollten bei der Entscheidung ein paar Euro Freibetrag die es irgendwo über ein Programm zu holen gibt keine Rolle spielen weil man den Freibetrag am Ergebnis unterm Strich nichtmal messbar ablesen kann.
Da gehen die Steuern, Soli nicht vergessen, + evtl Kirchensteuer in die Hunderttausende die abkassiert werden. Kann je nach Lage und Betriebsgröße auch in die Millionen gehen die man bezahlen darf.

Das geht ganz schnell, alleine wenn ihr die Hoffläche im Ortsbereich aus dem Betrieb entnehmt wird der Bauplatzpreis fällig. Also ne Hoffläche mit 5000 m² als Beispiel werden nach den neuen Richtwerten in guter Lage dann mal schnell 200 Euro/m² angesetzt, womit dann alleine schon 1 000 000 Euro an Gewinn zu versteuern wäre. Der Rest vom Betrieb ist da noch garnicht berücksichtigt.
Der nächste Hammer kommt dann bei der Erbschaftssteuer.

Betrifft mich alles selber aber im Grunde finde ich das gut. Denn wir haben ne Demokratie und ihr habt diese Politik nunmal gewählt. Und trotz dieser horrenden Steuerlast reicht das Geld hinten und vorne nicht. Neulich fuhr ich gemütlich auf der Landstrasse durch ein Schlagloch da ist mir die Kippe auf die Fußmatte gefallen. Nein, das war kein billiger Dacia sondern ein gehobener Benz. Was sind denn das für Zustände.
Da sollte man sich als Wähler mal seine Gedanken machen was ihr da seit vielen Jahren in die Regierung gewählt habt
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon holzerhobby » So Nov 30, 2025 8:57

Was bin ich froh, dass der BBV meine Schwiegereltern 1998, als sie den Betrieb gesundheitsbedingt verpachtet haben,
genötigt hat, die Betriebsaufgabe zu erklären. Damals gab es noch den doppelten Freibetrag.

Ich höre sie heute noch schimpfen, so ein Blödsinn, für die Katz, als sie dann bei deutlich mehr als 10ha LN den Steuerbescheid mit ca 4000 DM erhielten. Maschinen und Gebäude nahezu wertlos.

Mir kann’s recht sein, meine Gattin hat dann alles bekommen, da die Schwester von ihr keine Kinder hat und der Bruder
die Hand gehoben hatte….
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon langholzbauer » So Nov 30, 2025 10:09

Also,
Wenn meine Hoffläche 200€/m² allein am Boden wert ist, verkaufe ich die sofort und zahle gern 50% Steuern drauf.
Bei den meisten Betrieben, die bis jetzt in ländlichen Ortslagen überlebt haben, dürften wohl eher um 20€/m² realistisch sein?
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon fedorow » So Nov 30, 2025 10:17

holzerhobby hat geschrieben:Was bin ich froh, dass der BBV meine Schwiegereltern 1998, als sie den Betrieb gesundheitsbedingt verpachtet haben,
genötigt hat, die Betriebsaufgabe zu erklären. Damals gab es noch den doppelten Freibetrag.

Ich höre sie heute noch schimpfen, so ein Blödsinn, für die Katz, als sie dann bei deutlich mehr als 10ha LN den Steuerbescheid mit ca 4000 DM erhielten. Maschinen und Gebäude nahezu wertlos.

Mir kann’s recht sein, meine Gattin hat dann alles bekommen, da die Schwester von ihr keine Kinder hat und der Bruder
die Hand gehoben hatte….

1998 hast keine Freibetrag benötigt. Damals waren die Grundstücke beim Finanzamt irgendwo bei 2 Euro eingestuft und 2 Euro war der Buchwert. Also gibt 2 - 2 = 0 Gewinn und somit 0 Steuern.
Heute ists teurer und es wird jedes Jahr noch teurer darf man nicht vergessen.
Beispiel : Also wer vor 25 Jahren seinen 30 ha Betrieb + Hofstelle geschlossen hat und damals alles ins Privatvermögen überführt hat war das weitgehend steuerfrei. Macht das mal heute..... Der hat damals mit seiner Betriebsaufgabe und somit Steuerersparnis mehr verdient als wenn er seinen Betrieb mit Arbeit diese 25 Jahre bis heute aktiv fortgeführt hätte. Wenn man die gigantische Steuerlast heute gegenüberstell.
Wieder ne traurige Erkenntnis das sich Arbeit in D nicht rechnet.

Aber wie gesagt, kommen Vermögensabgaben wovon ich ausgehe wirst im Privatvermögen aber richtig abrasiert. Das ist dann wieder die Kehrseite gegenüber Betriebsvermögen was zumindest teitweise verschont wird..
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon motzlarerbauer » Mo Dez 01, 2025 23:34

Für mich tuen sich dabei Fragen auf:
Wann wurde der Buchwert denn bei den meisten Betrieben ermittelt? Bei den Grundstücken passen bei uns die Werte halbwegs, aber bei den Gebäuden steht doch schon eine deutlich Differenz zw. Buchwert und Istwert.

Wie ist es denn bei den 13a-Betrieben? Dort dürften ja keine Buchwerte existieren?


Und wenn betreibe in den letzten Jahren gegründet wurden, durfte der Buchwert doch auch halbwegs passen oder?
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon Manfred » Di Dez 02, 2025 0:36

Für Flachen, die bereits vor dem 01.07.1970 im Betriebseigentum waren, gilt für den Buchwert die Regelung nach § 55 EStG, falls nicht bis zum 31.12.1970 ein Antrag auf Feststellung eines höheren Teilwertes gestellt wurde.
https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__55.html

Bei seither zugekauften Flächen sind es die Anschaffungskosten.
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon motzlarerbauer » Di Dez 02, 2025 1:35

Okay, das klärt schonmal einige Hintergründe.

Nach Recherche müssen auch 13a Betrieb ein Anlageverzeichnis haben. Dies wird dann auch für die Aufgabegewinn relevant.

Junge, Junge. Ein heißes Thema, dem sich wahrscheinlich wirklich nur wenige bewusst sind.
Gerade von den Nebenerwerblern habe ich da bis jetzt noch nicht viel gehört.
Ob das den ganzen oberschlauen Erben bewusst ist?

Bei uns ist das ganze noch kein Thema, aber trotzdem gut zu wissen.
Zuletzt geändert von motzlarerbauer am Di Dez 02, 2025 7:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon fedorow » Di Dez 02, 2025 3:22

Jetzt nur mal so. Da gehts bei der Entnahmegsschichte um richtig viel Geld, wenn das aktuell wäre geht man damit zum fundierten Steuerberater der das regelt, und informiert sich nicht in irgendwelchen Foren.
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon motzlarerbauer » Di Dez 02, 2025 7:22

langholzbauer hat geschrieben:Also,
Wenn meine Hoffläche 200€/m² allein am Boden wert ist, verkaufe ich die sofort und zahle gern 50% Steuern drauf.
Bei den meisten Betrieben, die bis jetzt in ländlichen Ortslagen überlebt haben, dürften wohl eher um 20€/m² realistisch sein?


Ja das denke ich auch, insbesondere im sehr ländlichen Raum.
Aber in den letzten Jahren ist am Immobilien -Markt viel passiert. Gerade die Stadtrandlagen sind da schnell bei 3-stelligen Beträgen.
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