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Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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60 Beiträge • Seite 4 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon allgaier81 » Di Dez 02, 2025 10:18

Nach Recherche müssen auch 13a Betrieb ein Anlageverzeichnis haben. Dies wird dann auch für die Aufgabegewinn relevant.


Korrekt, das muss man aber schon seit über 30 Jahren haben. Es wurde nur nie von den FA eingefordert.
Unser FA Verden hat 2021 das erste mal danach gefragt. Ein Jahr konnte ich die noch hinhalten mit der Aussage, das der Vorgänger das nicht geführt hat.
Jetzt haben wir das aber in der Steuererklärung 2023 mal fertig gemacht.

Es gibt in Elster die Anlage 13a und das AV13a. Beides muss eingereicht werden.

Das ist auch ganz schön viel Aufwand sich die Unterlagen zusammen zu suchen um zu prüfen ob § 55 (2-4) EStG (EMZx4) oder der tatsächliche Kaufpreis besser ist für den Buchwert im AV.
Gruß, allgaier
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon langholzbauer » Di Dez 02, 2025 14:35

Und hinzu kommt das auch bei " Liebhaberei" oder Waldbesitz .
Solange der Betrieb nicht aufgelöst ist, ruht er bei anerkannter "Liebhaberei" nur einkommensmäßig.
Aber bei Auflösung will das FA trotzdem seinen Anteil von der Wertsteigerung ab haben.

Zu dem Thema hatten wir bei der letzten WBV- Versammlung einen wichtigen Vortrag in steuerlichen Sachen zur rechtzeitigen Betriebsübergabe.
Wer da was ( nach gesetzlicher Erbfolge) an mehrere Erben aufteilen will, sollte das auch unbedingt rechtzeitig steuerlich gut durchplanen, statt auf den Erbfall zu warten!

Denkt bitte immer daran:
Steuerlich betrachtet ist es in D. viel einfacher, einen Betrieb aufzubauen, als ihn aufzugeben, wenn man nicht kriminell in die Insolvenz gehen will. :wink:
Ich kenne leider auch einige Beispiele von tüchtigen Leuten, die wegen gesundheitlichen Problemen ihre sehr erfolgreiche Selbstständigkeit kurzfristig aufgeben mussten und am Ende weniger Vermögen hatten, als wenn sie die über 20 Jahre im Mindestlohn gearbeitet hätten. :cry:
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon T5060 » Di Dez 02, 2025 17:44

Vor drei Wochen habe ich so einen Vorgang bei euch in der Gemeinde "Rhönblick" geregelt. Ging easy über die Bühne, das FA Meiningen war fachlich top und die haben von mir eine saubere Arbeit bekommen.
Der Landwirt kann jetzt auch wieder besser schlafen (O-Ton). Alles kein Problem.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon langholzbauer » Di Dez 02, 2025 17:54

Du Lügner!
Es gibt kein Finanzamt Meiningen!
:oops:
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon langholzbauer » Di Dez 02, 2025 17:57

langholzbauer hat geschrieben:Du Lügner!
Es gibt kein Finanzamt Meiningen!
:oops:
T5060 hat geschrieben:Vor drei Wochen habe ich so einen Vorgang bei euch in der Gemeinde "Rhönblick" geregelt. Ging easy über die Bühne, das FA Meiningen war fachlich top und die haben von mir eine saubere Arbeit bekommen.
Der Landwirt kann jetzt auch wieder besser schlafen (O-Ton). Alles kein Problem.

Zur Sicherheit kopiert!
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon T5060 » Di Dez 02, 2025 18:01

langholzbauer hat geschrieben:Du Lügner!
Es gibt kein Finanzamt Meiningen!
:oops:


Ja es heisst "Finanzamt Südthüringen", wo die ihren örtlichen Sitz haben, habe ich noch nicht mal geschaut.
Ja der Laden sitzt u.a. in Suhl. Sonst noch was ?
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon langholzbauer » Di Dez 02, 2025 18:29

.
Zuletzt geändert von langholzbauer am Mi Dez 03, 2025 8:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon T5060 » Di Dez 02, 2025 20:05

Langholzi, so schätzen wir dich ... 8)
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon holzerhobby » Mi Dez 03, 2025 8:44

Wie schon erwähnt, ist vielen Hobby Bauern in meinem Umfeld, die gerne in Maschinen investieren und Traktor fahren,
dieses Problem nicht bewusst.
Hab in der eigenen Verwandtschaft so einen Kandidaten, lange Jahre einen kleinen auslaufenden (Betrieb) Klitsche mit gut 10 ha im Ackerbau als Hobby weitergewurstelt, jetzt mit 65 und drei Kindern im Alter von gut 30 ging’s drum, wer das Haus und die Hofstelle erhalten soll. Haus groß genug für Zwei Parteien und laufen renoviert.
Nun bei einer angedachten Aufteilung kam die Problematik ans Tageslicht.
Als Folge übernimmt keines der Kinder die Hütte und das Problem wird bis zum Erbfall dereinst weitergereicht.

Natürlich kann man bei genügend ausserlandwirtschaftlichen Vermögen die Landwirtschaft als Betrieb weitergeben und die weichenden Erben abfinden. Wird aber mit steigender Fläche und Anzahl der Kinder nicht einfacher werden.
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon Estomil » Do Dez 04, 2025 8:13

Mit Planung kann man jeden Betrieb steuerfrei übertragen. Die Überführung ins Privatvermögen ist heute allerdings nicht mehr so leicht möglich.

Da wird es schnell teuer.
Wenn mehrere Kinder da sind gibt es die Möglichkeit einer GbR.

Alternativ Betriebsaufgabe im ganzen.
Naja um es kurz zu machen da haben sie Damen einfach Mist gebaut. Ein erfahrener Steuerberater hätte das locker geregelt.
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon T5060 » Do Dez 04, 2025 14:44

Zusammengefasst heisst das am Ende: Ab dem 50. Geburtstag sollte man QUALIFIZIERT mit einem in diesen Dingen erfahrenen Steuerberater
ALLE Möglichkeiten einer Nachfolgeregelung besprechen. Im zweiten Schritt muss man SELBST emotionslos überlegen, wie man was betriebswirtschaftlich
umsetzen kann. Jetzt ist heute schon so das ab 30 € Bodenrichtwert steuerliche Regelungen betriebswirtschaftlich sinnvolle Zukunftsgestaltungen in Frage stellen.
Mit 55 - 60 Jahren sollte man wissen wo es lang geht und sollte entsprechend anfangen die Nachfolge umzusetzen, mit 65 - 70 Jahren sollte die Nachfolge vollzogen sein.
Ein Testament (geht auch ohne Notar und kann man jederzeit ändern) sollte man bereits haben, wenn man zu Grundbesitz gelangt ist.

Ein jede/r dem seine Lebensleistung und die seiner Vorfahren eine Bedeutung hat, hat keine Möglichkeit heute anders vorzugehen.
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon holzerhobby » Fr Dez 05, 2025 13:26

Wo ist bei einem „Betrieb“, der seit Jahren keine Viehhaltung hat und die Flächen verpachtet sind ohne Aussicht auf
Eigenbewirtschaftung, der Unterschied ob Fläche oder vermietete Immobilien oder sonstige Geldanlagen?

Die „weichenden“ Erben halten m.E. zurecht die Aufteilung des gesamten Vermögens gemäß Verkehrswert für gerecht.
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon T5060 » Fr Dez 05, 2025 13:48

holzerhobby hat geschrieben:Die „weichenden“ Erben halten m.E. zurecht die Aufteilung des gesamten Vermögens gemäß Verkehrswert für gerecht.


Nur ist dann nach Erbschaftssteuer und Versteuerung der durch die Aufteilung ausgelösten Betriebsaufgabe nicht mehr viel übrig davon.
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon langholzbauer » Fr Dez 05, 2025 19:32

holzerhobby hat geschrieben:Wo ist bei einem „Betrieb“, der seit Jahren keine Viehhaltung hat und die Flächen verpachtet sind ohne Aussicht auf
Eigenbewirtschaftung, der Unterschied ob Fläche oder vermietete Immobilien oder sonstige Geldanlagen?
...

Vermietete Immobilien können, bei rechtzeitiger Planung wie lw. Betriebe, als Betriebsvermögen zu deutlich günstigeren Steuersätzen vererbt etc. werden, um nicht an der Erbschaftssteuer zerschlagen werden zu müssen. :klug:

Ob die Erben einer" Landwirtschaft" das Familienvermögen mit dem Staat über Erbschaftssteuer teilen oder nach Möglichkeit für eine folgende Generation sichern wollen, ist zu allererst eine Frage der Erziehung und rechtzeitigen Planung der Erblasser.
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Re: Ackerland = Gewinnland -> Zumindest beim FA

Beitragvon fedorow » Sa Dez 06, 2025 2:53

T5060 hat geschrieben:
holzerhobby hat geschrieben:Die „weichenden“ Erben halten m.E. zurecht die Aufteilung des gesamten Vermögens gemäß Verkehrswert für gerecht.

Nur ist dann nach Erbschaftssteuer und Versteuerung der durch die Aufteilung ausgelösten Betriebsaufgabe nicht mehr viel übrig davon.

Naja, wer soll denn die Zeche im Land sonst bezahlen ? Sind es eigentlich noch 15 Millionen Leistungsträger im Land ? Werden täglich weniger. Und das bei 85 Millionen Einwohner.
Also müssen die paar Leistungsträger die noch hier sind eben noch höher besteuert werden. Da führt am Ende doch kein Weg dran vorbei.
Logische Konsequenz.
Gut, die paar Leistungsträger und Vermögenden wozu auch Landwirte gehören können wenn sie hier bleiben wollen als letzte Rettung AfD wählen mit dann wieder " normaler Politik ", aber diese Wähler sind in der Minderheit.
Die überwiegend Leistungsempfänger im Land, also die Mehrheit der Wähler werden keine AfD wählen. Die sägen sich doch nicht den Ast ab auf dem sie sitzen sondern wählen weiter Politik mit umverteilen was noch höhere Steuern und Abgaben nach sich ziehen wird.
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