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Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sicht

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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70 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon marius » Mi Sep 21, 2016 13:37

meyenburg1975 hat geschrieben:

Die Niederlande haben massiv ausgeweitet und trotzdem im Vergleich zum Nordwesten deutlich bessere Auszahlungspreise. Wie hängt das mit Biogas zusammen?



Das musst du schon den LEH fragen. Aldi verlangt z.b. für Milch in Österreich einen deutlich höheren Preis als in Deutschland, obwohl dort auch zuviel produziert wird.
Ändert aber nichts daran das die auslaufenden Biogasverträge das Angebot von Milch und Getreide regional, also in Deutschland, deutlich erhöhen wird und was ein höheres Angebot für den Erezugerpreis bedeutet sollte jedem einleuchten. Es sei denn Aldi entpuppt sich als edler Samariter und ignoriert das höhere Angebot.

Aber wir schweifen vom Thme ab. Was ich eigentlich zuThema sagen wollte: Erzeugerpreise im tiefsten Keller, aufgrund von deutlich zuviel Ware.
Somit ist nichtmal ansatzweise eine Flächenknappheit vorhanden die einige herbeireden.
Zuletzt geändert von marius am Mi Sep 21, 2016 13:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon marius » Mi Sep 21, 2016 13:57

Bremerland hat geschrieben:Also ich finds geil, wenn die Landpreise abrauschen in alle Pappelbäume. War die beste Art mein Erbe (Geldbetrag) in etwas anzulegen, das mehr als Null Zinsen bringt.
Allerdings hatte ich vorher noch die Illusion, daß mir das Land dann auch gehört. Werch ein Illtum! Auf Grünland was pflanzen? Nö, darfste nich. Also da sind sehr enge Grenzen gesetzt in der Vorschriftenrepublik Deutschland. Aber wir wursteln uns so durch (Pferde). Wenn da noch 3 ha mit höherem Grünzeug stehen (war so dabei), kommt da gleich die Berufgenossenschaft für Forst- und Dingenskirchen. Wald kann man das irgendwie noch nicht nennen, aber Kohle dafür wollnse schon haben. Wenn da mal jemand verunglücken würde. Ist Privatgrundstück, da hat keiner was verloren. Aber wenn ich da mal arbeiten würde und verunglücken würde. Ich arbeite da nicht, das ist alles Wildnis, da kann man fast nicht durchkommen. Am Ende finde ich im Brombeerverhau noch das Schloß von Dornröschen oder so. Dann wird vielleicht ja noch alles gut (Prinzessin vernaschen und so).

Wenn sich der Bodenpreis verdoppelt, können meine Erben einen guten Schnitt machen, wenn ich den Mors dichtgekniffen habe und die das alles verticken wollen.

Schöne Grüße
Michael


Land ist schon eine gute Geldanlage wenn es nicht zu Blasenpreisen gekauft wurde und gute Pachtpreise abwirft.
Aber bereite dich schonmal vor. Begriffe wie Lastenausgleich, Reichensteuer, Vermögenssteuer oder drastisch steigende Grundsteuer werden Immo und Landbesitzer besonders hart treffen.
Irgendwer muss für das politische Schuldendesaster bezahlen und das werden nicht die Hartz4 Empfänger sein.
Und mit steigenden Grundstückspreisen fällt die Rechnung für alle Immobilien und Grundstücksbesitzer natürlich höher aus. Denn als Bewertungsmaßstab zum Löhnen wird der aktuelle Wert herangezogen, nicht der Buchwert.
Ich bereite mich darauf vor rund 20-30 % am aktuellen Wert der Grundstücke in die Steuerkassen abzutreten wie eine Art Abgeltungssteuer. Grob geschätzt.
Wäre nach den vorangegangenen Preissteigerungen dann immer noch ein zumindest halbwegs gutes Geschäft wenn der Einkaufspreis gepasst hat. Zur Not verkauft man halt wieder ein paar ha die zuvor zugekauft wurden. Meine Börsenkasse + Verrechnungskonto dürfte auch ohne Landverkauf locker ausreichen um die fälligen Sondersteuern zu bezahlen. Stand heute. Vielleicht kann man gerade dann sogar noch spottgünstig zukaufen weil viele verkaufen müssen.
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon T5060 » Mi Sep 21, 2016 15:52

Eigentlich sollte man jetzt Land verkaufen, weil der Markt so richtig schön heißläuft und kurz vorm Qualmen ist, dann gibts Blasen.
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon xyxy » Mi Sep 21, 2016 19:05

T5060 hat geschrieben:Eigentlich sollte man jetzt Land verkaufen, weil der Markt so richtig schön heißläuft und kurz vorm Qualmen ist, dann gibts Blasen.

Erstmal lachen sich Lorenzo und Fuchs halbtot, dirigieren geschickt ne abenteuerlustige Journalische ins Landtreffpublikum und die mischt dort die Jungs auf. War es nicht die Zeit mit der "Zeit" mit dem Vergleich aus GröVaZ Zeiten :roll: :wink:
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon T5060 » Mi Sep 21, 2016 23:45

Wen interessiert denn noch Biogas ? Bei dem Thema wird auch nur noch mit Wasser gekocht und das ist bald verkocht.
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon elchtestversagt » Do Sep 22, 2016 7:01

Also hier gibt es durch die hohen Preise nur Gewinner, keine Verlierer.
Wenn man als Kleinbauer 20 ha eigen hat, dann kann man von der Verpachtung sehr gut leben, es hilft also beim Kontrollierten Ausstieg ( 20 mal 1500 Euro/ha).Sprich ein Kleinbauer kann hier davon gut leben, im Osten oder Süden dagegen müsste er einen Job annehmen, um über die Runden zu kommen. Ein Grund, dass es hier recht wenig Nebenerwerbler gibt.
Und die hohen Verkaufspreise von min. 10 Euro/qm für Acker hilft so manchem Betrieb über die Liquiditätsgrenze, wenn ich fünf ha verkaufe bin ich schuldenfrei...

Hier wurde vergangene Woche ein Betrieb mit 80 ha Eigen ( der aus gesundheitlichen Gründen aufgehört hat, kein Nachfolger usw.) für 120000 Euro Jährlich an einen Schlachter verpachtet, der Industriell Pferdehaltung betreibt und eh schon mehr wie 200 ha hat...
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » Do Sep 22, 2016 7:51

Das gibt es überall. In jedem Dorf. Ein Bauer ist noch übrig und bewirtschaftet die ganze Dorfflur. Er denkt von sich er wär der Größte....Aber in Wirklichkeit ist er der Dorfdepp der für die anderen die Arbeit macht und schauen muss dass er die 1000 Euro Pacht pro Hektar zusammen bekommt.
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon Hauptmann » Do Sep 22, 2016 8:39

Flecki_aus_Bayern hat geschrieben:Das gibt es überall. In jedem Dorf. Ein Bauer ist noch übrig und bewirtschaftet die ganze Dorfflur. Er denkt von sich er wär der Größte....Aber in Wirklichkeit ist er der Dorfdepp der für die anderen die Arbeit macht und schauen muss dass er die 1000 Euro Pacht pro Hektar zusammen bekommt.


Mir widerstrebt es zwar ein wenig, aber ich muss sagen an Deiner Aussage ist was dran.:-)
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon Estomil » Do Sep 22, 2016 10:30

Keine sorge. Das wird sich alles noch ändern. Nen Blick nach England hilft dabei. die sind uns was die bewirrschaftungsgrösse anbelangt 20jahre vorraus. Wenn es in jedem dorf nurnoch einen bewirtschafter gibt dann wird niemand mehr diese pachten zahlen..
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » Do Sep 22, 2016 11:59

Ja genau. Lass dich mal interviewen. Wie geht das Lied der Münchner Freiheit: Tirili, Tirila ist da noch ein Platzerl frei..ach kumm, sei doch net a so...
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon T5060 » Do Sep 22, 2016 12:00

Andreas, das hätte ein Vertreter des Bauernverbandes auch nicht besser hinbekommen. :mrgreen:
Also ich habe gestern eine Anfrage des Hess. Rundfunks abgelehnt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon Lonar » Do Sep 22, 2016 12:31

Estomil hat geschrieben:Keine sorge. Das wird sich alles noch ändern. Nen Blick nach England hilft dabei. die sind uns was die bewirrschaftungsgrösse anbelangt 20jahre vorraus. Wenn es in jedem dorf nurnoch einen bewirtschafter gibt dann wird niemand mehr diese pachten zahlen..


England ist eigentlich kaum vergleichbar mit der Situation in Deutschland. Ich England haben Lord Voldemort und andere Scheintote enorm viel Land und lassen es von ihren Pächtern bewirtschaften.
Bei Prinz Charles hast du sogar nen Biozwang( bin mir da nicht zu 100% sicher).:mrgreen:
Ist doch klar das man da nicht soviel für einen ha hinlegt,weil einem da sofort die parallelen zur Leibeigenschaft auffallen. Flecki hat es ja schonmal ganz schön hier geschrieben.
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon Manfred » Do Sep 22, 2016 12:47

Lonar hat geschrieben:Bei Prinz Charles hast du sogar nen Biozwang( bin mir da nicht zu 100% sicher).:mrgreen:


Der Bub blick halt durch.
Hatte neulich erst Allan Savory zur Dumfries House Wool Conference geladen, um die Verbreitung des Holistic Management weiter zu fördern.
In der deutschen Landwirtschaftspresse ist davon natürlich nichts zu lesen. Sonst könnte ja der eine oder andere Selbstversklavte auf die Idee kommen, die Scheuklappen abzunehmen.

http://www.campaignforwool.org/2016/08/ ... announced/

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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon elchtestversagt » Do Sep 22, 2016 15:11

Wenn wir alle so wie der Prinz arbeiten sollen, dann mal gute Nacht!
Stand doch diesen Frühjahr in einer Agrar-Managementzeitung, dass sich der Betrieb vom Prinzen nicht von alleine halten kann, also ohne Zuschuss von der Mutter läuft es nicht rund.
"Gott" sei Dank muss der Prinz da auch nicht von leben....
Der macht es nur aus Leidenschaft, und damit unterscheidet er sich in keinem Deut von 99% aller Landwirtschaftlichen Betriebe, egal wie die wirtschaften.
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon Todde » Do Sep 22, 2016 15:45

Die ökoSpielerei vom Prinzen zahlt der hart arbeitende Brite, Jahr für Jahr.
Sollten alle UK-Farmer so wirtschaften und das Volk zahlt, dann sind die Staatskassen nach 12 Monaten leer.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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