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Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sicht

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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70 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sicht

Beitragvon KathrinWit » Di Sep 20, 2016 12:36

Liebe Landwirte,

die Situation bei Kauf- und Pachtpreisen für Ackerland hat sich mittlerweile in vielen Regionen Deutschlands zugespitzt. Immer mehr Menschen nutzen den Erwerb als private Investitionsgrundlage, Landfraß und andere Faktoren tun ihr übliches. Durch die ohnehin schon knapp bemessenen Flächen entsteht so ein Preisschub bei dem noch kein Ende in Sicht ist. Die Situation ist mittlerweile teilweise so problematisch, dass Politiker (Christian Meyer, Landwirtschaftsminister Niedersachsen u.a.) der Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt bereits eine Preisbremse für Ackerland ins Gespräch gebracht haben.

Weil ich dem ganzen Thema auf den Grund gehen möchte und zwar maßgeblich mit Blick und Auswirkungen für die landwirtschaftliche Gesellschaft, suche ich einen Landwirt der aufgrund der hohen Pachtpreise gezwungen war seinen Betrieb aufzugeben oder zu verlegen, bzw. durch die Preissteigerung direkt beeinflusst ist. Ich schreibe für ein Wochenmagazin und würde die Entwicklungen in diesem Bereich gerne anhand einer persönlichen Geschichte erzählen. Vielleicht kennen Sie jemanden der sich gerne mal mit mir unterhalten möchte. Über eine positive Rückmeldung würde ich mich sehr freuen. Gerne unter der Mailadresse: k.witsch@vhb.de

Vielen Dank und liebe Grüße

Kathrin Witsch
Zuletzt geändert von KathrinWit am Di Sep 20, 2016 14:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon T5060 » Di Sep 20, 2016 12:52

Die Emailaddi verweisst aber nicht auf die "Welt", sondern auf die Handelsblatt-Gruppe.

Es ist in Deutschland ( nicht ein einziger ) kein Landwirt gezwungen, seinen Betrieb einzustellen, weil die Entlohnung des Faktors Boden zu hoch ist,
sondern weil seine Produkterlöse zu niedrig und die Auflagenflut nicht mehr zu bewältigen ist.

Im übrigen sind 2016 die Bodenpreise stagnierend bis rückläufig, eine Pachtpreisgrenze ist nicht mehr als eine wirkungslose populistisch-zahnlose Nullnummer, die umgangen würde, sollte sie greifen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon xyxy » Di Sep 20, 2016 13:09

Anstatt sich ordentlich vorzustelllen...tse tse tse
Politiker aus Niedersachsen, wer soll das sein? :roll: :lol: :lol: :lol:
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon T5060 » Di Sep 20, 2016 13:31

xyxy hat geschrieben:Politiker aus Niedersachsen, wer soll das sein? :roll: :lol: :lol: :lol:


In Niedersachsen sind doch gar keine Politiker an der Regierung.... nur Oberlehrer :mrgreen:
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon bauer hans » Di Sep 20, 2016 13:38

KathrinWit hat geschrieben:
Weil ich dem ganzen Thema auf den Grund gehen möchte und zwar maßgeblich mit Blick und Auswirkungen für die landwirtschaftliche Gesellschaft, suche ich einen Landwirt der aufgrund der hohen Pachtpreise gezwungen war seinen Betrieb aufzugeben oder zu verlegen.


ich kenne einen landwirt,der seinen hof als bauland verkauft und vom erlös maschinen gekauft hatte,mit denen er jetzt die zigfache pachtfläche bewirtschaftet.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon LUV » Di Sep 20, 2016 14:00

bauer hans hat geschrieben:
KathrinWit hat geschrieben:
Weil ich dem ganzen Thema auf den Grund gehen möchte und zwar maßgeblich mit Blick und Auswirkungen für die landwirtschaftliche Gesellschaft, suche ich einen Landwirt der aufgrund der hohen Pachtpreise gezwungen war seinen Betrieb aufzugeben oder zu verlegen.


ich kenne einen landwirt,der seinen hof als bauland verkauft und vom erlös maschinen gekauft hatte,mit denen er jetzt die zigfache pachtfläche bewirtschaftet.


Den kene ich auch...... :roll:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon KathrinWit » Di Sep 20, 2016 14:26

Gut, die Daten vom statistischen Bundesamt für dieses Jahr sind in der Tat noch nicht draußen, aber der Trend zeichnet sich langfristig eher nach oben.

Es geht primär darum einen Gesprächspartner aus der Landwirtschaft zu finden, der etwas zu dem Thema sagen möchte. Nur Zahlen und Statistiken ergeben selten ein rundes Bild.

Trotzdem danke!
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon Manfred » Di Sep 20, 2016 14:42

Dann ist ja klar, welches Ergebnis gewünscht ist.

Kein Wunder, das sich immer mehr Leser von den Printmedien verabschieden.
Tut einem das als Journalist nicht in der Seele weh, solche Auftragsjobs abliefern zu müssen und nur noch als Mediengestalter arbeiten zu können?

Alleine in diesem kurzen Thread ist mehr Fachkompetenz zu der Frage vertreten, als sich in irgendeiner deutschen Zeitungsreaktion finden wird. Und dann so eine Antwort...
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon KathrinWit » Di Sep 20, 2016 14:52

In keinster Weise. Es ist kein Ergebnis gewünscht. Sicherlich muss man eine Idee haben, bevor man eine Recherche beginnt, sonst würde man diese ja nicht beginnen.
Aber deswegen suche ich ja nach Gesprächspartnern, um die Situation greifbarer zu machen. Wenn sich dabei herausstellt, dass die gestiegenen Kauf- und Pachtpreise für Landwirte kein Problem darstellen, dann ist das ebenso ein Ergebnis. Deswegen verstehe ich den Angriff Ihrerseits leider gerade nicht ganz?
Es geht um eine Marktanalyse und die verschiedenen Einflussfaktoren, die zu dem bisherigen Preisanstieg geführt haben. Gerne eben auch mit einem Gesprächspartner, der direkte Erfahrungswerte mitbringt.
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon xyxy » Di Sep 20, 2016 14:53

Letzte Woche:
"Spiegel": Bauern bekommen 36 Cent Zuschlag für ein Jahr auf die Milch (macht rund 11,6 Mrd Euro)

"N-Tv": Bauern bekommen für 1070000 Ltr weniger erzeugte Milch, 150 Mio Euro

Genau sowas kommt bei solchen "Journalisten" heraus....
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon KathrinWit » Di Sep 20, 2016 14:57

Auch hier kann ich leider keinen Zusammenhang erkennen ... So wie es verschiedene Landwirte gibt, gibt es sicherlich auch verschiedene Journalisten. Verallgemeinerungen müssten in beiden Branchen eigentlich gerade deswegen vermieden werden.
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon LUV » Di Sep 20, 2016 14:59

Frau Witsch könnte diesen thread als Volontariat sehen und sich ein Bild machen.........nach intensiver Recherche hier im LT kann sie dann ja raus in die freie Natur und das ganze verifizieren. :wink:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon stamo » Di Sep 20, 2016 15:41

Weil die Pachten hier so niedrig sind und weil Kindergartenzivi und Diplomsozialwirt Christian Meyer in seiner Weisheit rund 700 € für einen Hektar Blühstreifen bezahlt, fliegen hier die Pächter von den Flächen.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon xyxy » Di Sep 20, 2016 15:48

so ist es und zur Recherche gehört ja eine Nachfrage bei den Kammern, den landwirtschaftlichen Gutachtern und Bodenschätzern (die sind aber nicht umsonst zu haben), den Spezialisten der Banken (z.B. rentenbank) dem Bauernverband dazu. Persönliche Anfragen auch an die grossen Landkäufer wie GLS, Nabu, Sarah Wiener oder dem zweitgrössten Möbelhändler nach IKEA oder den ganz erfahrenen Spezialisten wie Deutsche Biogas und Siggi Hofreiter....
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Re: Ackerland-Rasante Preisentwicklung und kein Ende in Sich

Beitragvon Todde » Di Sep 20, 2016 16:32

KathrinWit hat geschrieben:Die Situation ist mittlerweile teilweise so problematisch, dass Politiker (Christian Meyer, Landwirtschaftsminister Niedersachsen u.a.) der Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt bereits eine Preisbremse für Ackerland ins Gespräch gebracht haben.


Dramatisch ist die Lage teilweise, der Landfrass durch Naturschutzgebiete oder Investoren wie dem Nabu führen zu Problemen.
Vielleicht sollte Agrarmichel Meyer dem erst mal einen Riegel vorschieben.
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