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Ackerrandstreifen

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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64 Beiträge • Seite 5 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Beitragvon ZT300 » Mi Apr 11, 2007 21:08

Hi Schimmel,
das mit den Ackerrandstreifen wird sich in den nächsten Jahren von selbst erledigen.
Es wird sie einfach nicht mehr geben.
Die Landtechnik wird immer größer und breiter - das ist so ein schmaler Feldweg inkl. Randstreifen total im Wege (Brutto - Nettonutzfläche= EU-Mittel)

Leider ist es keine Ausnahme diese Randstreifen in Lw-Nutzfläche umzuwandeln. hier in meiner Gegend wird systematisch daran gearbeitet - lieber jedes Jahr neue Plugschare kaufen als auf einen Doppelzentner Weizen zu verzichten

Wenns nur aber Weizen, oder Braugerste wäre - neee Raps und Genmais ist es, gibt ja auch die meiste Kohle dafür

(Wollte in meinem jugendlichen Leichtsinn von unserem größten Bauern in der Umgebung einen Sack Hafer für meine Pferdchen kaufen - Antwort auf meine Frage: "Raps kannste kriegen".
Aber solange meine Pferde keinen Strom erzeugen, nützt mir kein Raps was :D
Wer zuletzt lacht, hat´s nicht eher begriffen :-)
ZT300
 
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Beitragvon Frankenbauer » Do Apr 12, 2007 23:11

Schade, dass ihr hier nur noch streitet, denn ich hätte auch mal eine Frage zum eigentlichen Thema:
Bei uns läuft zur Zeit die Flurbereinigung, die Baumaßnahmen sind abgeschlossen, auf über einem halben Hektar meiner Eigen- und Pachtflächen befinden sich seit 2004 Wege, Gräben und Wasserbecken als Krönung noch ein viel befahrener Radweg. Ich zahle für alles Berufsgenossenschaft und z.T. Pacht und muß die Erdwege selbst pflegen, weil ich mich sonst vor Unkraut nicht mehr wehren kann.
Wer haftet, wenn nun ein Radfahrer ausgerechnet auf meinem Grundstück stürzt?
Wer zahlt meine Kosten?
Wer entsorgt regelmäßig den liegengelasenen Müll?
Wer außer den Landwirten erhält denn die vielgepriesene Kulturlandschaft?
Würde ich allein die für mich selbstverständlichen Pflegemaßnahmen nach MR Sätzen abrechnen ich bekäme mehr Kohle als ich jetzt an Subventionen erhalte und niemand würde von mir die Einhaltung teils hahnebücherner Vorschriften fordern, bzw. mich sanktionieren, weil eine Kälberbucht zu klein oder fünf Stunden zu früh gemäht war.
ABER ich habe selber meinen Spaß an einer intakten KULTURlandschaft und mit mir noch unzählige Landwirte, Hobbybauern und wenn man nachfragt auch die meisten Erholungssuchenden und deshalb mach ichs.
Zum Thema Subventionsbetrug: Ohne mein Wissen wurden mir zur Nutzung überlassene Flächen ans Wasserwirtschaftsamt verkauft und ich wurde nicht informiert, beim Bescheid über Direktzahlungen fehlte dann kommentarlos das fünffache dieser Flächen, auf Nachfrage erhielt ich die Auskunft warum das so ist " Sanktion wegen versuchtem Subventionsbetrug" . Nach Klarstellung und Einfordern meines Pächterschutzes wurde der Betrag nachgezahlt. Das WWA wurde zur Pflege nach der guten fachlichen Praxis verdonnert, geht folgendermaßen ich mähe die Wiesen weiter, zahle Berufsgenossenschaft, erhalte keine Prämien, das WWA keinen Pacht.
Fazit: Wenn das klappt Kommunalflächen im Norden abzurechnen selbst Schuld in Bayern geht das nicht, oder nur mit Pacht- oder Nutzungsvertrag.
Nutzungsvertrag bedeutet unentgeltliche Überlassung von Restflächen um Pflegekosten zu sparen.

Zu den (vermuteten?) Neigungen einiger Forumsteilnehmer: Geht Euch alle nichts an!!!

Und jetzt wieder vernünftig diskutieren.

Werner
Frankenbauer
 
Beiträge: 3228
Registriert: Mo Feb 12, 2007 23:16
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Beitragvon Carsten » Fr Apr 13, 2007 8:00

Hallo,

ich habe mal versucht alle Beiträge die nicht unbedingt etwas zum Thema beitragen zu löschen.

Bitte jetzt nur noch Antworten wenn jemand etwas zum Thema beitragen kann.
Gruß
Carsten
_________________
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Carsten
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Beiträge: 3602
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Beitragvon convex » Do Jun 14, 2007 17:56

Hallo,

bin kein Landwirt, aber habe einen kleinen Pferdestall und ein paar Hektar für Heu usw. Ich bin bestimmt einer derjenigen die die Landwirtschaft unterstützen und befürworten.

ABER:

Es gibt auch bei uns etliche Bauern die sich einen Dreck um grenzen Scheren. Nach dem Motto das war schon immer so, das bleibt auch so wird da verfahren.
Für die Wiese die ich gekauft habe, musste (leider) alles neu vermeesen werden. Hat mich ein Schweinegeld gekostet. Und was macht der "Feldnachbar"? Pflügt einen Stein nach dem anderen Raus und verbreitert seinen Acker völlig ungeniert. Von wegen der ist ja eh kein Bauer was will der denn. Um des Frieden willen mach ich da ja schon kein Rabatz von, ansonsten könnte der die vermessung nochmal bezahlen.
Andereseits wird sich aber aufgeregt wenn ich einen Zaun ziehen möchte und meine Pferde grasen zu lassen, und der Zaun nicht mindestens 30 cm von der Grenzlinie entfernt ist. Da heißt es dann aufeinmal das "Schwengelrecht" wäre einzuhalten. Kein Problem, zaun 30 cm von der Grenze weg. Aber was passiert natürlich.... Es ist bis an den Zaun rangepflügt worden. letzter Grenzstein weg, einige Pfähle dabei noch rumgedrückt usw.

Wie gesagt, bin wirklich der letzte der etwas gegen die Landwirtschaft sagen will. Aber das Verhalten einiger Landwirte ist wirklich total daneben. Auch möchte ich gleich hinzufügen das es kein Einzelfall ist. Von den schon angesprochenen Wirtschaftswegen mal ganz zu schweigen.
Hier ist es wirklich so als wenn der Landwirt verhungern müßte, wenn er nur einen qm² weniger Land beackern kann.

Darüber sollten sich einige mal klar werden. Diese Überheblichkeit der Landwirte ist wirklich so.


Gruß CONVEX
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