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agraprofit - Satire oder nicht?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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35 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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agraprofit - Satire oder nicht?

Beitragvon Birlbauer » Fr Feb 08, 2013 20:25

Hallo,
die beiden Verkäufer finde ich klasse und erfrischend ehrlich ...
http://agraprofit.de/
Herzliche Grüße,
Manfred
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Re: agraprofit - Satire oder nicht?

Beitragvon Jochens Bruder » Fr Feb 08, 2013 22:00

Natürlich ist das Satire, und zwar mit ernstem Hintergrund. Ich habe das Video schon vor einiger Zeit gesehen. Die Idee und Video-Umsetzung ist gut, aber ich habe das Gefühl dass die Sache nicht ganz zuende gedacht ist. Da fehl noch etwas. Ich bin mir nur nicht sicher, was genau. Es ist den meisten Verbrauchern ja irgendwie klar dass Produkte aus der Dritten Welt oftmals unter fragwürdigen Bedingungen hergestellt werden und der Profit nur sehr selten bei den kleinen Erzeugern und deren Arbeitern liegt. Aber was ist die Alternative, wo und zu welchen Kosten kann man korrekt hergestellte Waren kaufen?
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Re: agraprofit - Satire oder nicht?

Beitragvon H.B. » Fr Feb 08, 2013 22:49

Handschrift unverkennbar, der AbL-Verlag hat scheints ne Werbeagentur gegründet.

Kommt alles aus dem selben Loch.

http://www.meine-landwirtschaft.de/fileadmin/files/meine-landwirtschaft/fmfm_doku_small.pdf

GESTALTUNG
YOOL, Fernwald
http://www.yool.de


Die Macher: http://agraprofit.de/team
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Re: agraprofit - Satire oder nicht?

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Feb 09, 2013 6:54

H.B. hat geschrieben:Handschrift unverkennbar, der AbL-Verlag hat scheints ne Werbeagentur gegründet.

Kommt alles aus dem selben Loch.

Und was genau ist das Verwerfliche daran? Was hindert die Konvis, ähnliche Methoden anzuwenden?
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Re: agraprofit - Satire oder nicht?

Beitragvon H.B. » Sa Feb 09, 2013 9:00

Anstand
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Re: agraprofit - Satire oder nicht?

Beitragvon borger » Sa Feb 09, 2013 10:07

Öko und Fair – die große Mär.
Dieses linksdrehende Gesindel fordert stets und ständig irgendwelche Aufklärung und Transparenz. Nur beim eigenen Wirken, da hält man sich lieber bedeckt. Ergäbe ein Offenlegen der „fair gehandelten“ Preisstruktur doch gleich ein ganz anderes Bild.

Der konv. Mäster bekommt pro KG Schwein um die 2 Euro – verkauft wird dieses Fleisch größtenteils zwischen 4 und 7 Euro.

Der Bio-Mäster bekommt pro KG Schwein um die 3,30 Euro - verkauft wird dieses Fleisch „fair gehandelt“ größtenteils über 20 Euro.

Nun steht sich aber der Bio-Mäster trotz seinem deutlich höheren Erlös nicht etwa besser sondern schlechter als der konv. Mäster, da er für Ferkel und (minderwertiges) Futter erheblich mehr zahlen muss.
Ja, und auch die Verkaufskräfte im „fair handelnden“ Öko-Fair-Markt dürften mehrheitlich beim Einkommen deutlich unter dem vom „bösen“ Discounter gezahlten Tarif liegen.

Da dieses linksdrehende Gesindel über die absolute Medienhoheit verfügt, ist dagegen gar nicht anzukommen – und bei den Viel gescholtenen Multis besteht nicht einmal mehr ein Interesse daran, macht man doch schon lange mit der Öko-Sekte beste Geschäfte.
Es kommt wie es kommen muss. Der Verbraucher wird es erst begreifen, wenn sein Portmonee leer ist.
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Re: agraprofit - Satire oder nicht?

Beitragvon H.B. » Sa Feb 09, 2013 10:20

borger hat geschrieben: Der Verbraucher wird es erst begreifen, wenn sein Portmonee leer ist.


Einige sind schon daran gestorben, ohne daß sie es gemerkt haben. Mach dir also nicht zuviel Hoffnung. Die Märkte der Zukunft liegen außerhalb Deutschlands, sofern in Deutschland Landwirtschaft nicht vorher verboten wird.
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Re: agraprofit - Satire oder nicht?

Beitragvon forenkobold » Sa Feb 09, 2013 10:55

Jedes Klischee bedient.... prima. Wirklich gelungenes bashing auf typischem AbL-Niveau.
Von wann ist denn der Film, wenn da noch Käfighühner gezeigt werden?
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: agraprofit - Satire oder nicht?

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Feb 09, 2013 17:30

H.B. hat geschrieben:Anstand

Na ja, es gibt aber auch von Konzernen und Konvis kontroverse, aber erfolgreiche Werbekampagnen. Ich denke da nur mal an die Lila Kuh oder das Privathof-Geflügel. Das dürfte auch einen fragwürdigen Einfluß auf das Wissen der Stadtkinder haben.
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Re: agraprofit - Satire oder nicht?

Beitragvon Birlbauer » Sa Feb 09, 2013 18:02

Hallo zusammen,

obwohl selber Bio, sage ich nicht, dass Bio die Lösung aller genannten Probleme sind. Es gibt konv. Kollegen, die ich für naturgemäßer halte als manchen Bio-Kollgen. Aber das ist ein anderes Thema.

Nach meiner Meinung nach ist das Grundproblem, dass über lange Wertschöpfungsketten beim Erzeuger einfach wenig ankommt. Auf der anderen Seite lassen sich große Strukturen einfacher über lange Wertschöpfungsketten verwirklichen. Und solange der Erzeuger austauschbar ist, steht er im direkten Wettbewerb - ob jetzt Kaffee aus Übersee oder Weizen aus Deutschland, ob konventionell, EU-bio oder verbandsbio.

Liebe Grüße,

Manfred
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Re: agraprofit - Satire oder nicht?

Beitragvon Piet » Sa Feb 09, 2013 18:59

Birlbauer hat geschrieben:Hallo zusammen,

obwohl selber Bio. Es gibt konv. Kollegen, die ich für naturgemäßer halte als manchen Bio-Kollgen. Aber das ist ein anderes Thema.


Manfred


Vielleicht machst du dazu mal einen eigenen Thread auf. Deine Sichtweise würde ich gerne kennenlernen.
http://www.jagtnorden.de
Alta, lass uns Baumarkt!
Piet
 
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Re: agraprofit - Satire oder nicht?

Beitragvon Birlbauer » Sa Feb 09, 2013 19:48

@Piet
Erstmal danke für Dein Interesse.
Ganz einfach: Bio heißt für mich,
- so wenig Eingriffe wie möglich
- ein möglichst sich selbst erhaltendes oder noch besser ein sich entwickelndes System, dass aus sich heraus gesund ist (was Ergebnis und Voraussetzung für den ersten Punkt ist)
- kein Einsatz von synthetischen PSM oder Düngern

Auch wenn alle ehrlichen EU-Bio-Betriebe den letzten Punkte einhalten, gibt es konventionelle Kollegen, die die ersten beiden Punkte im Welten besser verwicklichen als ein "0815-Bio-Betrieb".

War beruflich mal in Südafrika und habe jeden Freitag dort die Farmer Weekly gekauft. Dort hatte ich 2005 lesenderweise zum ersten Mal Kontakt mit CTF & no till. Es wurde berichtet, dass die Zahl der Regenwürmer gestiegen sei, Bodenstruktur sich verbessere, dass dort z.T. vier Jahre no Till ohne Herbizid umgesetzt werde. Im wesentlichen also Kriterien, die ich aus dem Bio-Bereich kannte. Das war der Anfang eines Denkprozesses, heute stehe ich am Anfang der Umsetzung. Habe erst vor drei Jahren begonnen, meinen kleinen Betrieb aufzubauen und auch erst seit gut einem Jahr pfluglos.

So finde ich die LOP (Landwirtschaft ohne Pflug) interessanter als meine Bio-Verbands-Zeitschrift.

Eigener Thread oder nicht? Bitte um Eure Rückmeldung - und wer ihn selbst eröffnen will: nur zu!

Liebe Grüße,

Manfred
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Re: agraprofit - Satire oder nicht?

Beitragvon Bodenseefarmer » So Feb 10, 2013 5:56

Birlbauer hat geschrieben:......
So finde ich die LOP (Landwirtschaft ohne Pflug) interessanter als meine Bio-Verbands-Zeitschrift.
.....

Und auch bei dieser Zeitung gilt um so mehr, was geschrieben wird und was in Wirklichkeit paassiert sind zwei Paar Stiefel.
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Re: agraprofit - Satire oder nicht?

Beitragvon Birlbauer » So Feb 10, 2013 8:13

Und trotzdem stelle ich fest, dass die Grundprinzipien wirklich funktionieren.

Insbesondere das Thema organische Bedeckung ist für mich verblüffend:
- Hilmar Schwärzel (Versuchsleiter im wilden Osten) nimmt Sägemehl für Kirschen - und die Kirschen wurzeln in das Sägemehl hinein
- unser Orleander bekamm letztes Jahr bei jedem Rasenschnitt Mulch in seinem Topf - er hat noch nie so schön geblüht ist wurzelt eben auch in diese Masse hinein
- mein lehmigster Acker mit beschissener Bodenstruktur und zu niedrigem Ph-Wert (bin den seit zwei Jahren am jährliche hochkalken) hat unter Ernteresthaufen eine krümmlige Struktur entwickelt, die für mich unglaublich ist

Der besondere Reiz ist natürlich, diese Grundgedanken auf Spargel und Erdbeeren anzuwenden. Permanente Bodenbedeckung ohne Folie bei Erdbeeren? Ein paar Ideen habe ich, aber dafür muss ich noch basteln und probieren, um mich dem Ideal ein wenig anzunähern.

Liebe Grüße,

Manfred
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Re: agraprofit - Satire oder nicht?

Beitragvon Bodenseefarmer » So Feb 10, 2013 9:03

Birlbauer hat geschrieben:....Permanente Bodenbedeckung ohne Folie bei Erdbeeren?.....

Bei uns habe ich noch nie Folie bei Erdbeeren gesehen, die machen das alle mit Stroh.

Es gibt viele tolle sachen die die Natur hervorbringt und die funktionieren, aber am Ende zählt halt doch noch immer wieviel vom Acker kommt. Ich bekomme die LOP auch, lese sie auch großteils durch, interessant finde ich oft die Unterschiede zwischen dem was in den Betriebsreportagen geschrieben wird (bzw. die Betriebsleiter von sich erzählen) und dem was in Wirklichkeit auf den Betrieben ab geht.
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