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Amis planen Strafabgaben für Komas

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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45 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Amis planen Strafabgaben für Komas

Beitragvon Meini » Sa Aug 07, 2010 18:35

Also wenn ich das richtig verstehe, heißt das doch man müsste abstocken ( der Leistungszuwachs dürfte mittelfristig höher sein).
Zumindest ist das ein einfrieren auf die IST - Situation, oder die Abgabe ist so gering das es die Großkonzerne in den USA nicht stört und die wenn denn noch vorhanden Familienbetriebe das nachsehen haben werden, ich halte das für Bullshitt .
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Amis planen Strafabgaben für Komas

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Aug 07, 2010 19:53

Das wird kaum auswirkungen auf deren MP haben...
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Re: Amis planen Strafabgaben für Komas

Beitragvon H.B. » Sa Aug 07, 2010 20:18

...überhaupt keine, null und nichts - es ist lediglich eine Umverteilung, sozusagen, die "Starken Schultern" sollen....(Im Milcherzeugeruniversum). Jetzt stellt sich nur die Frage, wie sich die Notierungen entwickeln, bzw. ob an der zusätzlichen Menge das Bettelgeld für Aussteiger erwirtschaftbar ist.

Wie gesagt, die Vorteile für uns sind im nicht erkennbaren Bereich.
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Re: Amis planen Strafabgaben für Komas

Beitragvon marius » Sa Aug 07, 2010 21:12

Ein Gesetzentwurf sieht vor dass Betriebe (im Komaparadies USA) die Ihre jährliche Produktion um mehr als
3% steigern mit einer Strafabgabe für diese erzeugte Menge belegt werden.
Die Höhe der Abgabe soll über einen speziellen vierteljährlichen Index, angelehnt an Futter- und Milchpreis errechnet werden.
Sinkende Milchpreise bedeuten höhere Strafabgaben.
Die Einnahmen sollen den Betrieben zugute kommen die ihre erzeugte Menge nicht erhöht bzw. verringert haben.
Ziel der Massnahme soll Preisstabilität sein.
Das Gesetz soll eine Ergänzung zum bestehenden MILC-Programm sein.

Sollte ab 2015 von Europa unterschrieben werden, das kann von uns übernommen werden.
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Re: Amis planen Strafabgaben für Komas

Beitragvon meyenburg1975 » So Aug 08, 2010 18:12

marius hat geschrieben:Sollte ab 2015 von Europa unterschrieben werden, das kann von uns übernommen werden.

Dann müsste ich ja jedes Jahr mindestens drei% mehr Milch melken, ob ich nu will oder nich...
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Re: Amis planen Strafabgaben für Komas

Beitragvon Hoschscheck » Mo Aug 09, 2010 8:44

http://www.milchseiten.de/cgi-bin/index ... CP=0&F=188
Lange wurden der freie Markt in den USA und die großen Herdengrößen dort als vorbildlich und effizient gepriesen. Nun wird angesichts des Aussterbens von Familienbetrieben und der Pleitewelle großer Betriebe dringend nach Lösungen gesucht, um noch größeren Schaden für die Wirtschaft abzuwenden.

Das US-Landwirtschaftsministerium USDA hat dabei die Aufgabe der Marktbeobachtung: Es muss die Produktionsmengen, den Verbrauch und die Exportzahlen ermitteln. Zu Beginn jedes Quartals soll das US-Landwirtschaftsministerium darauf basierend dann zwei Zahlen bekanntgeben: zum einen die Höhe des erlaubten Wachstums im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (in Prozent) und zum anderen die Marktzugangsgebühr, die für die zusätzliche Milch fällig wird, wenn ein Produzent seine Produktion über die erlaubte Wachstumsgrenze hinaus ausdehnen will. Mit diesem Geld sollen dann die Produzenten entschädigt werden, die ihre Produktion im Rahmen des ermittelten zulässigen Werts gehalten haben.

Die Amis hatten in der Vergangenheit schon mal auf die Erzeugung in Familienbetrieben geschissen.
Mathematische Konstrukte (große Einheiten) sollten und haben die Produktion regionsweise stark ersetzt.
Was wenn es diese mal nicht mehr gibt?
Genau, Plan B kommt zum Zuge.

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Re: Amis planen Strafabgaben für Komas

Beitragvon Hoschscheck » Mo Aug 09, 2010 9:00

schimmel hat geschrieben:Sorry Schack aber das ist doch gequirrlte Scheiße....wenn vorwiegend die Bauern in den historisch geprägten Realteilungsgebieten, und das ist wohl fast der gesamte südliche Teil Deutschlands immer noch eine Entwicklung wie in Amerika heraufbeschwören, dann habt ihr den Schuss nicht gehört. Die strukturelle Entwicklung wird niemals wie in Amerika verlaufen. Das geht aus Umweltschutzgründen und Flächengründen schon gar nicht. Warum immer diese dümmliche Unterstellung und Verheißung.
Wenn die Struktur im Süden so bescheiden ist und eine Anpassung nicht möglich ist oder nur unter erschwerten Bedingungen, dann hat das auch historische Ursachen, nämlich das Erbrecht nach römischen Muster. Wenn andere Landesteile andere Bedingungen haben muss man deshalb noch lange nicht seine eigenen auf das ganze Reich übertragen. Es sei denn Bayern löst sich endlich bald ab von der BRD, dann könntet ihr endlich die eigene Lösung erarbeiten und müsstet euch nicht mehr vergleichen.

Reini


Es wird kein Süden Deutschlands benötigt in einer freien europäischen Milchproduktion.
Holland, Dänemark, Norddeutschland, Polen werden die paar Liter so mitmelken. :wink:
Die Ställe, die du planst zeigen doch den Weg. Fläche?? Kein Problem, die endet erst am Horizont und nicht am nächsten Bergkamm. Wer dann noch in Süddeutschland Kühe melkt macht das anderen Gründen, ... nur der DB aus der Milch kann es nicht sein.
Ausnahmen wird es dabei sicher geben. 8) Diese ziehen wir dann wieder an den Haaren herbei und verallgemeinern sie.

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Re: Amis planen Strafabgaben für Komas

Beitragvon H.B. » Mo Aug 09, 2010 10:16

Es wird sich zeigen, wohin die Milch wandert. Von Osteuropa wandert sie derzeit ab, in Süddeutschland ist es einigermaßen stabil. Es wäre nicht schädlich, wenn von Süddeutschland ein Drittel der Milch abwandern würde, und so sich die Flächenverfügbarkeit stabilisiert oder verbessert. Daß dabei von Vorteil wäre, wenn die Transferleistungen von Aktiv zu Passiv abnehmen würden, muß nicht extra hervorgehoben werden. Bisher war es oft so, daß Biogasumstellern über die Milchquote die Anlage mitfinanziert wurde - eine andere Form von sich selbst ans Bein pinkeln....
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Re: Amis planen Strafabgaben für Komas

Beitragvon Hoschscheck » Mo Aug 09, 2010 13:35

H.B. hat geschrieben:Es wird sich zeigen, ....

Nun Hubert darum geht es, mit den politischen Instrumenten für Rahmenbedingungen das Bild zu werkeln was beabsichtigt war.
Nicht mal "schaun" was es wird, Fisch oder Huhn ?
So arbeitest doch noch nicht mal du Hubert.


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Re: Amis planen Strafabgaben für Komas

Beitragvon xyxy » Mo Aug 09, 2010 14:06

Hoschscheck hat geschrieben:Nicht mal "schaun" was es wird, Fisch oder Huhn ?
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Aber die Politik mit "Rahmenbedingungen" :
"Lady GaGa(CSU) will offenbar das Gentechnikgesetz reformieren. Künftig sollen die Länder weitgehend selbst entscheiden können, was auf den Feldern mit welchen Abstandsflächen angebaut werden darf. Wie es in einem Spiegelbericht heißt, hätten Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und Umweltminister Markus Söder Ministerin Aigner „massiv“ zu diesem Schritt gedrängt. „Ilse Aigner ist auf unserer Seite“, erklärte Söder."...
:lol: :lol: :lol:
Wenn die EU auch nur Teile der "Rahmenbedingungen" als Flatrate in die Entscheidungsgewalt von Regionalpolitikern gibt läutet sie damit das Ende jeglicher gemeinsamer Agrarpolitik ein inkl. Marktsteuerungen... n8
Hosch, träum weiter von fairer Jin Ling Milch... :prost:
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Re: Amis planen Strafabgaben für Komas

Beitragvon Hoschscheck » Mo Aug 09, 2010 15:36

Sachsen fährt jetzt schon seine eigene Landes-Förderung. Und nun?
Hat die EU deshalb für Sachsen die Quote schneller abgeschafft?
Einer eigenen Staats- und Landesförderung, neben den EU-Ausgleichszahlungen, widerspricht die Kommission doch gar nicht.
Und sollten deinem Vergleich nach, die Landespolitiker die Entscheidungen für die regionale Landwirtschaftsstruktur treffen, dann schau nach NRW.
Da ist die Rocky Horror Picture Show 'n Witz dagegen.


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Re: Amis planen Strafabgaben für Komas

Beitragvon H.B. » Mo Aug 09, 2010 15:50

Hoschscheck hat geschrieben:.... mit den politischen Instrumenten für Rahmenbedingungen das Bild zu werkeln was beabsichtigt war.

Rahmenbedingungen für was? Auf Kosten der Bauern?

Diese Rahmenbedingungen haben bei den Bauern massive strukturelle Hemmnisse hinterlassen, die es aufzuarbeiten gibt. Wenn der Verbraucher in einem bestimmten Maß Wert auf heimische Milchprodukte setzt, wird er die in diesem Maß auch bezahlen müssen. Tut er das über eine längere Zeit nicht und die internationalen Märkte nehmen diese Mengen nicht auf, wird ein Teil davon wegbrechen. Stört sich die Politik daran, kann sie eingreifen, oder auch nicht.
Wer sich in diesen Rahmenbedingungen bewegen kann, wird Milch produzieren und mehr oder weniger Geld daran verdienen, wer nicht, wird halt aussteigen müssen (aber bitte nicht auf Kosten der Verbleibenden).
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Re: Amis planen Strafabgaben für Komas

Beitragvon xyxy » Mo Aug 09, 2010 16:29

Hoschscheck hat geschrieben:Hat die EU deshalb für Sachsen die Quote schneller abgeschafft?
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Wozu, wo bei 3 cent im Osten die Quote nicht mal komplett an den Mann zu bringen ist, weil zu teuer?
Was gibs da zum abschaffen?
Warum solln die jetzt nach Lummerland?
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Re: Amis planen Strafabgaben für Komas

Beitragvon meyenburg1975 » Di Aug 10, 2010 7:56

H.B. hat geschrieben:Es wird sich zeigen, wohin die Milch wandert. Von Osteuropa wandert sie derzeit ab, in Süddeutschland ist es einigermaßen stabil. Es wäre nicht schädlich, wenn von Süddeutschland ein Drittel der Milch abwandern würde, und so sich die Flächenverfügbarkeit stabilisiert oder verbessert. Daß dabei von Vorteil wäre, wenn die Transferleistungen von Aktiv zu Passiv abnehmen würden, muß nicht extra hervorgehoben werden. Bisher war es oft so, daß Biogasumstellern über die Milchquote die Anlage mitfinanziert wurde - eine andere Form von sich selbst ans Bein pinkeln....

Es könnte durchaus Molkereien geben, denen die "Abwanderung" zu schaffen machen könnte...
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Re: Amis planen Strafabgaben für Komas

Beitragvon H.B. » Di Aug 10, 2010 8:34

Das wiederum verstärkt den Wettbewerb, eine möglichst hohe Wertschöpfung zu erzielen (Da sieht so mancher GF seinen Stuhl wackeln....).
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