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An die eigene Nase fassen? Bauer Willi:

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: An die eigene Nase fassen? Bauer Willi:

Beitragvon LUV » Di Jun 09, 2015 7:55

Armut macht demütig, Reichtum fördert die Dekadenz.....die Ursache liegt allein im Wohlstand und dessen Auswüchsen. Wer hungert, dem ist das Label egal. Wer satt ist, der schaut auch noch auf den Wellness-Faktor.
Es wird in diesem Lande nicht anders werden, so lange der Wohlstand so ist, wie er ist. Der Erhalt des Wohlstandes ist in den Nachhaltigkeitszielen verankert...ergo wird sich für die Landwirtschaft hinsichtlich einer Anerkennung oder eines Erkennens der Leistung nichts ändern, im Gegenteil.
Jeder Erzeuger muss sich auf erschwerte Rahmenbedingungen dauerhaft einstellen. Evtl. einfach schauen, wo man die Dekadenzgesellschaft abholen bzw. abzocken kann..... :mrgreen: n8 :prost:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: An die eigene Nase fassen? Bauer Willi:

Beitragvon borger » Di Jun 09, 2015 8:22

CarpeDiem hat geschrieben:Deshalb muss der DBV nicht ins Fernsehen, denn er ist ja bereits mittendrin, nämlich mit Sitz und Stimme im Fernsehrat der Mainzelmänner. Bisher vertreten durch seinen Vizepräsidenten Schindler. Ob der immer noch dort sitzt weiss ich nicht, allerdings hätte ich erwartet, dass man bei den öffentlich rechtlichen Anstalten die Ankäufe von diesem gestellten Material bei den Stalleinbrüchen zur Sprache bringt. Aber davon habe ich nichts gehört....ist mir vlt. auch entgangen!


Ja, nicht nur die aktive Förderung von Straftaten durch diese Ankäufe, auch deren ungeprüfte Sendung als Tatsachenbehauptung und das vorsätzliche Verschweigen von „unpassenden“ Ermittlungsergebnissen. So wird dem gutgläubigen Volk eine Meinung auf Basis von Unwissen verpasst.
Und ganz offensichtlich verlaufen die Seilschaften hinter den Kulissen ganz anders als zumeist gedacht. Ansonsten ist es nicht zu erklären, dass ausgerechnet die CSU-Landesregierung 2012 das ARD-Machwerk „System Wiesenhof“ mit dem bayrischen Fernsehpreis auszeichnete, da waren die Hintergründe schon bekannt.
Das Ergebnis dieser medialen Umerziehung zeigt sich in jeder Umfrage zum Thema LW. Nur wird das Einkaufsverhalten offenbar mehr von Instinkten beeinflusst, deshalb sind diese Umfragen allesamt nicht einmal das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind.
Schlimmere Folgen hat die mediale Teilung in „gut“ und „böse“, die im Bedarfsfall bei der Bekämpfung des vermeintlich „Bösen“ Unrecht zu Recht werden lässt und vermeintlich „Bösen“ jegliches Recht entzieht.
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Re: An die eigene Nase fassen? Bauer Willi:

Beitragvon LUV » Di Jun 09, 2015 8:31

Das hat System...nennt sich "nudging"...die sanfte Umerziehung! :mrgreen:
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Re: An die eigene Nase fassen? Bauer Willi:

Beitragvon LUV » Di Jun 09, 2015 12:24

tyr hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Armut macht demütig, Reichtum fördert die Dekadenz.....die Ursache liegt allein im Wohlstand und dessen Auswüchsen. Wer hungert, dem ist das Label egal. Wer satt ist, der schaut auch noch auf den Wellness-Faktor.
Es wird in diesem Lande nicht anders werden, so lange der Wohlstand so ist, wie er ist. Der Erhalt des Wohlstandes ist in den Nachhaltigkeitszielen verankert...ergo wird sich für die Landwirtschaft hinsichtlich einer Anerkennung oder eines Erkennens der Leistung nichts ändern, im Gegenteil.
Jeder Erzeuger muss sich auf erschwerte Rahmenbedingungen dauerhaft einstellen. Evtl. einfach schauen, wo man die Dekadenzgesellschaft abholen bzw. abzocken kann..... :mrgreen: n8 :prost:


Du weißt aber schon, das es immer zuerst die "Erzeuger", also die Bauern waren, die am Hungertuch nagten...........und nur die unverkäuflichen Reste fraßen? :roll:


Genauso, wie du sicher weißt, dass du deinen Wohlstand derzeit dem Kapitalismus verdankst?
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Re: An die eigene Nase fassen? Bauer Willi:

Beitragvon bauer hans » Di Jun 09, 2015 13:12

tyr hat geschrieben:Du weißt aber auch, das es dazwischen erst mal dreihundert Jahre wirtschaftlichen Abstieg auf dchlimmstes Niveau der arbeitenden Massen gab?
Die Leibeigenschaft, mit der Hochzeit im 16 und 17Jh war ein Ausdruck des Kapitalismus, nicht, wie so oft behauptet, des feudalen Mittelalters, dieses endete im 15Jh....
dafür waren kirche und adel verantwortlich.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: An die eigene Nase fassen? Bauer Willi:

Beitragvon LUV » Di Jun 09, 2015 13:28

tyr hat geschrieben:
Du weißt aber schon, das es immer zuerst die "Erzeuger", also die Bauern waren, die am Hungertuch nagten...........und nur die unverkäuflichen Reste fraßen? :roll:


Genauso, wie du sicher weißt, dass du deinen Wohlstand derzeit dem Kapitalismus verdankst?[/quote]

Du weißt aber auch, das es dazwischen erst mal dreihundert Jahre wirtschaftlichen Abstieg auf dchlimmstes Niveau der arbeitenden Massen gab?
Die Leibeigenschaft, mit der Hochzeit im 16 und 17Jh war ein Ausdruck des Kapitalismus, nicht, wie so oft behauptet, des feudalen Mittelalters, dieses endete im 15Jh....[/quote]

Eine Unsitte dieser Gesellschaft ist es, eigene Interpretationen von Geschichte als rechthaberische Rechtfertigung für zukunftsfähige Lösungen zu benutzen, finde ich! :roll: Bringt niemanden weiter, nur Streit über die Sichtweise der vergangenen Vergangenheit....
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: An die eigene Nase fassen? Bauer Willi:

Beitragvon borger » Di Jun 09, 2015 14:17

tyr hat geschrieben:Jedenfalls kann dieses Handelsoligopol beinahe nach belieben sowohl Preise, und über diese Preise die Produktionsmethoden, vom Bauer bis zum Verarbeiter, bestimmen.
…….. Am Ende is Bio bei Walmart die Lösung^^)


Walmart hat in D nur einige Mrd. Leergeld gezahlt und ist dann wieder abgezogen. Schlecker, Karstadt, Spar usw.. so sieht es aus, dieses übermächtige Handelsoligopol der raffgierigen Kapitalisten.
Es gibt allerdings noch einen sichereren Weg in die Pleite, man übereignet das Unternehmen der Belegschaft: Siehe Photo Porst, Rosenthal Porzellan.

Wer die niedrigen „Geiz ist geil“ Preise nicht will, der kann doch über Apotheken oder Bioläden verkaufen. Die geizen auf jeden Fall nicht bei ihrer eigenen Handelsmarge.
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Re: An die eigene Nase fassen? Bauer Willi:

Beitragvon borger » Di Jun 09, 2015 16:40

tyr hat geschrieben:jaja, textverständniss ist nicht sonderlich weit verbreitet... :roll:
Walmart bezog sich auf das Filmchen, und dieses auf die USA. Die Mechanismen sind in Europa allerings die Selben.

Das habe ich auch so verstanden. Walmart in D war nur ein Beispiel, dass es im Handel auch nicht immer so wie gedacht klappt und mitunter viel Geld zugesetzt wird.

tyr hat geschrieben:meinst Du das Handelsvolumen schwindet, wenn einige Pleite gehen? Im gegenteil, die Großen werden noch Größer, mit jedem Marktteilnehmer, die verschwinden.

Natürlich schrumpft das Handelsvolumen nicht, dass hängt ja auch nicht vom Handel sondern von der Kaufkraft der Verbraucher ab. Die kaufen nicht weniger, nur weil ein Händler dicht gemacht hat. Allerdings ist der Handel ja kein Selbstzweck, er soll Rendite bringen. Der Pleitegänger wird seinen Aktionären aber keine Rendite mehr bringen und sein Kapital ist auch weg.

tyr hat geschrieben:Die Top 30 haben in Deutschland 97% Marktanteil, das heißt, nur dreißig Abnehmer stehen 285.000 landwirtschaftlicher Produzenten gegenüber.
das heußt für Dich, Du konkurierst mit 284.000 anderen Produzenten um diese 30 Abnehmer, ein klarerers Oligopol geht ja nun kaum noch....
In der Tendenz sinkt die Zahl der Abnehmer sogar noch, wie Du richtig bemerkt hast, aber die falsche Schlußfolgerung ziehst^^



Diese 30 Abnehmer sind doch nicht in Fels gehauen, es können jederzeit welche hinzukommen oder verschwinden und dann sind durch diese Konzentration die Handelsmargen nicht etwa explodiert sondern dramatisch gesunken. Davon, dass sich es eine Handelsclique auf Kosten von Erzeugern und Verbrauchern gut gehen lässt, kann doch keine Rede sein.
Und was die Preise angeht, es sind Händler – keine Engel. Wenn in D (aufgrund unsinniger Gesetzgebung) zu teuer produziert wird, haben die nicht die geringste Hemmung, günstigere Ware im Ausland zu beschaffen. Dieser Auslandspreis inkl. höherer Transportkosten ist die obere Preisgrenze – wenn die erzielbaren Erzeugerpreise deutlich drunter liegen, dann nicht wegen der Handelskonzentration sondern weil einfach zuviel erzeugt wurde. Ein klein strukturierter Handel macht da nichts besser, nur teuerer. Ebenso wie eine kleinbäuerliche 3 Kühe 2 Schweine Landwirtschaft nichts besser macht.
Meine Schlussfolgerungen ziehe ich übrigens aus eigener Erfahrungen in der Zeit vor Aldi und Co mit vielen „Tante Emma“ Läden. Es war nichts besser, nur schlechter und teurer. Also ich weine dieser Zeit nicht nach und ich will sie auch nicht wiederhaben. Wer immer das will, soll doch einfach Bio gehen, dass ist eine zeitgemäße Ausführung davon.
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Re: An die eigene Nase fassen? Bauer Willi:

Beitragvon LUV » Di Jun 09, 2015 16:59

tyr hat geschrieben:Schönes Beispiel für rabulistik..........viel geschrieben , nichts gesagt......aber wenn´s Dir Spaß macht :roll:


Warum habe ich diese Antwort erwartet? :?
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