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An die eigene Nase fassen? Bauer Willi:

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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53 Beiträge • Seite 4 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: An die eigene Nase fassen? Bauer Willi:

Beitragvon Ulli-63 » Mi Jun 10, 2015 23:14

Jupiter Jones hat geschrieben:Du glaubst doch nicht das wir alles essen.............


OK..dann schreibe doch mal, bei "was" du Einschränkungen machst. Würde mir helfen, denn z.Zt. habe ich das Gefühl,
dass sich etliche "Verbraucher" einen größeren Kopf um ihr Konsumverhalten machen, als Produzenten.
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Re: An die eigene Nase fassen? Bauer Willi:

Beitragvon Todde » Do Jun 11, 2015 6:40

Ulli-63 hat geschrieben:denn z.Zt. habe ich das Gefühl,
dass sich etliche "Verbraucher" einen größeren Kopf um ihr Konsumverhalten machen, als Produzenten.


Landwirtschaft ist eine langfristige Angelegenheit und es sind viele Dinge zu beachten, ein Wursthersteller kann innerhalb von wenigen Monaten auch Pappwurst verkaufen, wenn es nicht läuft hört er auf.
Schon mal überlegt wie aufwendig es in der Landwirtschaft wäre in großen Teilen einen solchen Minnitrend mitzumachen?
Da kann man nicht mal eben den Mähdrescher zum Radieschenernter umstellen oder im Schweinestall Tomaten wachsen lassen.
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Re: An die eigene Nase fassen? Bauer Willi:

Beitragvon Ulli-63 » Do Jun 11, 2015 23:43

Jupiter Jones hat geschrieben:
Dass sich Städter einen Kopf über ihr Konsumverhalten machen glaube ich mal nicht, für sie zählt nur billig egal ob es Fleisch, Obst oder Gemüse ist.
Umsonst sind wir hier in Deutschland nicht die Müllkippe Europas wo nur B-Ware aus dem Ausland zu kaufen gibt.
Kein anderes Land, das mehr Geld für Lebensmittel ausgibt, würde solche Dinge essen wie es hier in den Läden gibt.

Ich werde nie in den Genuss einer Süßkartoffel kommen, sie gibt es hier Regional nicht zu kaufen. :wink:

Danke für deine Antwort.
Ich habe in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sehr viele "Städter" und kann, wenn auch nur für diese, sagen, dass sie sehr bewusst konsumieren.
Und für andere mag es ja auch entscheidend sein, dass selbst bei "billig", gerade Fleisch, Eier betreffend, immer noch das "Bild" einer "landwirtschaftlichen" Erzeugung, durch bunte Bilder von grasenden Kühen oder "glücklichen" Hühnern impliziert wird.
Oder allein die Wortwahl..."Hofgut" heißt glaube ich der Name unter dem Fleisch im "A**i" verkauft wird.
(Nur dass eben dahinter kein "Hof" steht, sondern eine Industrie.)
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Re: An die eigene Nase fassen? Bauer Willi:

Beitragvon Rohana » Fr Jun 12, 2015 8:14

Und was spricht gegen Industrie? Willst du auch kein Auto mehr kaufen weil die nicht aus einer Manufaktur, sondern aus einer Fabrik kommen? Bestellst du deine Möbel beim Tischler oder bei Ikea - und wenn ja, warum? Kannst du dir deutsche Handarbeit leisten, oder nichtmal indische?

Klar gibt es Nischen, klar kann man ausbrechen. Tue ich auch. Aber es geht einfach verdammt ins Geld und wenn man das nicht hat oder opfern will (!), gibts nen Problem. Für dich und mich ein Luxusproblem - für jemanden, der von der Landwirtschaft leben muss, ein essentielles.
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Re: An die eigene Nase fassen? Bauer Willi:

Beitragvon LUV » Fr Jun 12, 2015 11:51

Ulli-63 hat geschrieben:
Jupiter Jones hat geschrieben:
Dass sich Städter einen Kopf über ihr Konsumverhalten machen glaube ich mal nicht, für sie zählt nur billig egal ob es Fleisch, Obst oder Gemüse ist.
Umsonst sind wir hier in Deutschland nicht die Müllkippe Europas wo nur B-Ware aus dem Ausland zu kaufen gibt.
Kein anderes Land, das mehr Geld für Lebensmittel ausgibt, würde solche Dinge essen wie es hier in den Läden gibt.

Ich werde nie in den Genuss einer Süßkartoffel kommen, sie gibt es hier Regional nicht zu kaufen. :wink:

Danke für deine Antwort.
Ich habe in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sehr viele "Städter" und kann, wenn auch nur für diese, sagen, dass sie sehr bewusst konsumieren.
Und für andere mag es ja auch entscheidend sein, dass selbst bei "billig", gerade Fleisch, Eier betreffend, immer noch das "Bild" einer "landwirtschaftlichen" Erzeugung, durch bunte Bilder von grasenden Kühen oder "glücklichen" Hühnern impliziert wird.
Oder allein die Wortwahl..."Hofgut" heißt glaube ich der Name unter dem Fleisch im "A**i" verkauft wird.
(Nur dass eben dahinter kein "Hof" steht, sondern eine Industrie.)


Für Tofu gibt es gar keinen Bezug zur Landwirtschaft...ist ausschließlich industriell oder wie werden die tausende von Tonnen Tofu hergestellt, mit der Hand? Kinderhände? :mrgreen:
Deine Argumentation mit der Bezeichnung ist ähnlich, wie die von Christian Meyer zur Werbung mit Bäuerlichem Idyll auf den Verpackungen. Das Trugbild entsteht in den Köpfen der Käufer, die sich nicht mit ihrem Essen befassen. Wenn die Autowerbung mit ihren Umweltzerstörern durch die Weite Australiens fährt und suggeriert, sie würde die Umwelt auch noch schützen, dann regt sich keine Sau auf...nur ich!
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: An die eigene Nase fassen? Bauer Willi:

Beitragvon Ulli-63 » Fr Jun 12, 2015 23:41

LUV hat geschrieben: Für Tofu gibt es gar keinen Bezug zur Landwirtschaft...ist ausschließlich industriell oder wie werden die tausende von Tonnen Tofu hergestellt, mit der Hand? Kinderhände? :mrgreen:

Was hat denn hier nun "Tofu" zu suchen?(??)
Der Bezug zur "Landwirtschaft" besteht aber darin, dass Soja darin verarbeitet wird. Im übrigen nicht aus Übersee kommend, sondern auch aus
hiesiger oder zumindest europ. Landwirtschaft. Seine Herstellung entspricht der von Käse. Gibt es in Handarbeit ( http://www.grell.de/lieferantenportrait ... tian-nagel, ) oder auch industriell. Hat Käse auch keinen Bezug zur Landwirtschaft?
LUV hat geschrieben: Deine Argumentation mit der Bezeichnung ist ähnlich, wie die von Christian Meyer zur Werbung mit Bäuerlichem Idyll auf den Verpackungen. Das Trugbild entsteht in den Köpfen der Käufer, die sich nicht mit ihrem Essen befassen.

Damit sind wir zumindest einer Meinung..denn die "bunten Bilder" stellen Be-Trug dar.
Aber wieder fix damit, die Verantwortung auf den Käufer "abzuwälzen".. Wer steht denn in der Pflicht über sein Produkt Auskunft zu geben, wohl der Produzent, oder nicht?
LUV hat geschrieben:
Wenn die Autowerbung mit ihren Umweltzerstörern durch die Weite Australiens fährt und suggeriert, sie würde die Umwelt auch noch schützen, dann regt sich keine Sau auf...nur ich!

Da irrst du, ich ärgere mich darüber auch.
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Re: An die eigene Nase fassen? Bauer Willi:

Beitragvon Todde » Sa Jun 13, 2015 0:32

Ulli-63 hat geschrieben:dass Soja darin verarbeitet wird. Im übrigen nicht aus Übersee kommend, sondern auch aus
hiesiger oder zumindest europ. Landwirtschaft. Seine Herstellung entspricht der von Käse.


Deutsches Soja ist natürlich Käse, denn das kostetet pro Hektar rund 5 Menschen das Leben.
So mag Deine Sicht der Welt sein, egal wer verreckt nur der Ulli tut ein gutes Werk...
Aber diese Menschen verrecken für die "gute Sache" des satten Europäers, also für den guten Zweck...


Dürfen andere auch bitte rationell und für arme Menschen denken?
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Re: An die eigene Nase fassen? Bauer Willi:

Beitragvon Ulli-63 » Mo Jun 15, 2015 1:00

Todde hat geschrieben:
Ulli-63 hat geschrieben:dass Soja darin verarbeitet wird. Im übrigen nicht aus Übersee kommend, sondern auch aus
hiesiger oder zumindest europ. Landwirtschaft. Seine Herstellung entspricht der von Käse.


Deutsches Soja ist natürlich Käse, denn das kostetet pro Hektar rund 5 Menschen das Leben.
So mag Deine Sicht der Welt sein, egal wer verreckt nur der Ulli tut ein gutes Werk...
Aber diese Menschen verrecken für die "gute Sache" des satten Europäers, also für den guten Zweck...


Dürfen andere auch bitte rationell und für arme Menschen denken?

???
Geht es jetzt um Soja oder um Tofu oder um Käse?

Für den "satten" Europäer, "verrecken" sicher viele Menschen und das "satt" bezieht" sich dabei nicht nur auf landwirtschaftliche Produkte, die außerhalb der EU unter erbärmlichen Verhältnissen produziert werden.
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