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ANNE WILL

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: ANNE WILL

Beitragvon SHierling » Di Okt 20, 2009 15:46

Liebe Brigitta, wenn dir ein Türke mal eins aufs Maul gehauen hat und du jährlich mehr als 10.000 € Steuern zahlst, ändert sich auch deine Einstellung.

Tja, damit erwischst Du mich ausgerechnet auf dem GANZ falschen Fuß - mir haben (in meinen Jugendzeiten) nämlich "gute Deutsche Bürger" aufs Maul gehauen, und das nicht zu knapp und nicht nur mit der Hand, und diverse andere gute Deutsche Bürger standen rum und guckten zu. Und zur Belohnung, weils ja keiner gesehen haben wollte, hat dann die Gute Deutsche Polizei gesagt: "Was lassen Sie sich auch mit solchen Leuten ein".

DAMIT lockst Du mich jedenfalls nicht hinterm Ofen vor, ich hab hinterher jahrelang in Kneipen mit persischen Besitzern gearbeitet und bin da erheblich besser behandelt worden.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: ANNE WILL

Beitragvon Manfred » Di Okt 20, 2009 15:59

Es fühlen sich halt immer die falschen Leute angesprochen.
Ich kenne selber viel gut intergrierte Türken etc.. An den Leuten hat doch kaum einer was auszusetzen.
Die Ghetto-Türken und -Araber sind genau wie die Ghetto-Deutschen ein wachsendes Problem.
Wenn wir davor konsequent die Augen verschließen, dann knallt es halt irgendwann.
Sie ergreifen ihre Chancen nicht, ist leicht gesagt.
Die leben in einem Umfeld, wo ihnen ständig vorgelebt und erklärt wird, dass es für sie keine Chance gibt.
Und bis sie selber alt genug sind um zu raffen, dass sie es nur in die eigenen Hände nehmen müssen, gibt ihnen keiner mehr eine Chance, falls sie die überhaupt noch wollen.
Wenn du mit 20 raffst, dass ein Schulabschluss doch ganz nett wäre und ihn nachholst, und dann mit 22 mit Wohnort Hasenbergl eine Lehrstelle suchst: Viel Glück. Egal welchen ethnischen Hintergrund du hast und welche Staatsangehörigkeit.
Andere Länder haben da andere Sitten: Wer als Kind die Landessprache nicht flüssig sprechen kann, kommt nicht in die Schule. Die Eltern kriegen entsprechend Druck und der Staat bietet die Möglichkeit.

Finnland:
"Seit 1999 gibt es ein nationales Integrationsgesetz, das die Integration von Ausländern in den finnischen Arbeitsmarkt und die finnische Gesellschaft unter Aufrechterhaltung der eigenen Sprache und Kultur fördern soll. Das Gesetz legt fest, dass Asylbewerber und alle Ausländer, die Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe empfangen, verpflichtet sind, an Integrationsmaßnahmen, wie Sprachkursen, Umschulungen, Berufstraining oder Kursen über die finnische Gesellschaft und Kultur teilzunehmen. Ein besonderer Schwerpunkt des Gesetzes liegt auf bildungspolitischen Maßnahmen für ausländische Kinder und Jugendliche. Während dieser Zeit und nur, wenn die Migranten an den vereinbarten Kursen teilnehmen, erhalten sie finanzielle Unterstützung. Dieser so genannte Integrationszuschuss berechnet sich nach der Familiengröße."
Quelle: http://www.migration-info.de/mub_artikel.php?Id=030804
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Re: ANNE WILL

Beitragvon estrell » Di Okt 20, 2009 16:06

nuja,
gehe ich als Ausländerin in Belgien davon aus, das Menschen fast überall Ausländer sind, nur nicht "daheim" - so sind die Deutschen kein bischen anders als die Belgier, Luxemburger, Franzosen, Dänen...
In jedem Land wünschen sich die Einheimischen, das man sich dort anpasst - ein legitimer Wunsch, wie ich finde, bin ich doch Gast und wünsche, so behandelt zu werden - freundlich aufgenommen, geschätzt... um dann irgendwann dort auch meine Wurzeln schlagen zu können und selber heimisch zu werden.
Betrachte ich Belgiens Ausländerproblem, so sind das nicht die zu hauf im deutschsprachigen Gebiet siedelnden Deutschen, die klar ihre Macken haben, aber die einen eigentlich nicht stören, sondern die in den Ballungsgebieten gettoisierenden Musilmen - Türken, Marrokaner, Araber. Brüssel - Hauptstadt der EU ist in Teilen auch "Klein Anatolien" und da gibts auch die No-Go Arreas in die man sich besser nicht begibt. Ich bin mir nicht sicher, obs da schlimmer ist als in Berlin oder Köln, es ist vermutlich genau so...
Sieht man also mal "EU-Länderübergreifend" das Problem, so ist es das Zusammentreffen der beiden Kulturen. Es ist also kein deutsches Problem!
Anders als in Deutschland, wo man nichts mehr fürchtet als "braune Brühe" und die bei jedem bischen Nationalstolz gleich dahinter wittert, kann sich der Belgier, der Franzose, der Däne, der Niederländer... Lokalpatriotismus aber gönnen, Integration einfordern - was inzwischen gerade in den sehr legeren Niederlanden knallhart eingeklagt wird. Kopftuchverbot und Burkaverbot in der Schule, Streichung des Kindergeldes bei Schulverweigerung, Zwangssprachkurse, die wenn keine Erfolge nachzuweisen sind zur Streichung von Geldern führen und bis zur Ausweisung gehen... Auch wird in den jeweiligen Grundgesetzen immer mehr Wert auf eine "Landessprache" gelegt - so wird in den Niederlanden niederländisch gesprochen - ein Kind hat diese Sprache bei der Einschulung fliessen zu sprechen - sonst wird es in einer Art Vorschule sprachlich ausgebildet.
Genau diese Grundsätze, die in den letzten beiden Jahren in den Niederlanden sich aus der Integrationsproblematik bildeten, stehen derzeit in Dänemark und Frankreich zur Debatte. Nachdem diese lieberalen Staaten bisher auf Freiwilligkeit setzen, sah man ein, das nur über Repressalien Menschen aus der laxen Einstellung zur Kultur des neuen Heimatlandes geholt werden können.

Das Sarazins Äusserungen eine Art Dammbruch waren, nun auch in Magazinen der öffentlich-rechtlichen Sender die Integrationsproblematik einmal differenzierter und mehr von der Seite der betroffenen Einheimischen zu sehen, ist etwas, für das ihm zu danken wäre - auch wenn er sich wie immer dabei benahm wie der Elefant im Porzelanladen.... manches mal muss sowas aber wohl sein.
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Re: ANNE WILL

Beitragvon Oberpfälzer » Di Okt 20, 2009 16:10

@ Manfred

Dann kann man aber trotzdem nicht dem deutschen Staat oder der Gesellschaft die Schuld in die Schuhe schieben, sondern eher den Eltern, die ihren Kinder nicht den Wert von Bildung näher gebracht haben.
Aber man kommt sich schon irgendwo verarscht vor, wenn man selber Gas gegeben hat mit Realschule (Bayrischer also vergleichbar mit Berliner Abitur...), Lehre, BOS, und FH-Studium, auf vieles verzichtet hat und sich dann permanent die Leier von der Benachteiligung ausländischer Jugendlicher anhören muss.
Heutzutage kriegst du halt nix geschenkt.
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Re: ANNE WILL

Beitragvon Manfred » Di Okt 20, 2009 17:02

@Oberpfälzer:
Ich wollte nicht auf der Jammerschiene reiten. Ganz im Gegenteil. Es ging mir nur darum, die Situation darzustellen. estrell hat das gleiche geschrieben, was in meinem Finnland-Zitat steht:
Der Staat muss Druck machen, wenn es die Eltern nicht von selber auf die Reihe kriegen. Wer auf Kosten unseres Staates lebt, von dem kann man ja wohl erwartet, dass er im Gegenzug die Sprache lernt und sich mit der Kultur befasst. Dass man nicht von jedem Zuwanderer erwarten kann, dass er sofort zum Vorbild- und Durchschnitts-Deutschen mutiert, ist mir völlig klar. Aber der Druck muss so hoch sein, dass die Leute die Sprache lernen und dass die Kinder integriert werden. Und die Grundlagen dafür sind Sprache + abgeschlossene Schulbildung. Machen die Leute nicht mit, gehört eben der Geldhahn zugedreht.
Was sonst kann "mehr Integrationswille" des Staates bedeuten, als Sprach- und Schulbildung anzubieten und konsequent einzufordern?
Und: Wer sein Leben selber auf die Reihe kriegt, arbeitet, seine Kinder zur Schule schickt und in der Lage ist, sie beim Lernen zu unterstützen, der ist von den ganzen Theater eh nicht betroffen und braucht sich nicht angesprochen zu fühlen.
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Re: ANNE WILL

Beitragvon hans g » Di Okt 20, 2009 18:25

Manfred hat geschrieben:Bild

der selbstbewusste bekannte(lehrer)aus berlin hatte solche einer aufforderung NICHT folge geleistet----4 neue reifen waren fällig und parken 3 strassen weiter :wink:
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Re: ANNE WILL

Beitragvon hans g » Di Okt 20, 2009 18:33

SHierling hat geschrieben:
hans g hat geschrieben:
SHierling hat geschrieben: DAS ist das Problem.

......DASS viele moslems so leben wollen wie früher---der sohn ist der prinz,die tochter die sklavin :roll:
......mit all den randbegleitungen in schule und beruf.
....und wir finanzieren DAS auch noch mit steuern :roll:

Tja, hans, da werden wir uns wieder mal nicht einig.
DAS sind nun mal genau DIE Vorurteile, die JEDES Zusammenleben unmöglich machen.

DAS ist nun ÜBERHAUPT nicht mein ziel,mit DIR einer meinung zu sein---aber wieso VORURTEILE :?:
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Re: ANNE WILL

Beitragvon maexchen » Di Okt 20, 2009 19:28

frankenvieh hat geschrieben:... wenn dir ein Türke mal eins aufs Maul gehauen hat und du jährlich mehr als 10.000 € Steuern zahlst, ändert sich auch deine Einstellung.


frankenvieh hat geschrieben:Bekanntlich schreien jene am meisten über Ausländer, die gar nichts mit denen zu tun haben. Ich habs ja hier schon an anderer Stelle geschrieben, daß die meine türkischen Mieter sich positiv von den inländischen Mietern abheben. Dann haben wir hier einen persichen Orthopäden, der bringt alle Bauern wieder zum melken. Es gibt natürlich hier auch Menschen, die können weder jemand anders noch sich selbst lieben.


... ohne Worte ...
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Re: ANNE WILL

Beitragvon liddle_tomtom » Di Okt 20, 2009 19:59

Oberpfälzer hat geschrieben:@ Manfred

Dann kann man aber trotzdem nicht dem deutschen Staat oder der Gesellschaft die Schuld in die Schuhe schieben, sondern eher den Eltern, die ihren Kinder nicht den Wert von Bildung näher gebracht haben.


Ich sehe es auch so, dass die Eltern dafür sorgen sollten, dass ihre Kinder vernünftig Deutsch sprechen und einen ordentlichen Schulabschluss haben. Und wenn es die Eltern nicht durch reden schaffen, dann habe ich eine ganz einfache Methode:
Ich (ich bin zwar kein Ausländer, aber egal) habe damals neben der Schule am Wochenende auf einem Schlachthof gearbeitet, da war nichts mit 8 Stunden vor dem PC sitzen und dann Feierabend. Das waren 10 Stunden und oftmals erheblich mehr harte Arbeit und das noch zu unchristlichen Zeiten. Wenn man das einige Jahre gemacht hat, dann sollte man genau wissen was man später nicht machen möchte und wie wichtig ein guter Schulabschluss ist. Mir haben die 7 Jahre, die ich neben der Schule, nach dem Abi und während des Studiums dort gearbeitet habe garantiert nicht geschadet.

Aber mal was anderes:
Sind wir Deutschen selber eigentlich ein gutes Vorbild für die Ausländer?? Wir sollten es doch eigentlich sein.
Wenn ich mir allerdings Sendungen wie We are family und Konsorten ansehe, dann kann man doch nur mit dem Kopf schütteln und erhebliche Zweifel bekommen. Da werden fast ausschließlich Familien gezeigt, die mit der Erziehung der Kinder absolut überfordert sind, die Kinder schwänzen die Schule, fangen früh das Rauchen und Alkohol trinken an, nehmen Drogen,bekommen mit 16 ihr erstes Baby,...
Am Anfang dachte ich das wäre nur ein kleiner Prozentsatz der Gesellschaft, doch so langsam befürchte ich, dass es mehr sind bzw. immer mehr werden.

Kinder eifern doch immer irgendeinem Vorbild nach, oft sind es aber nicht die Eltern sondern irgendwelche Stars.
Es sind jetzt sicherlich Extrembeispiele, doch wenn ich mir Sänger wie Sido und Bushido oder eine Verona Pooth anschaue, dann weiß ich nicht so Recht ob ich mir wünschen soll, dass mein Kind so einer Person nacheifert. Diese Leute zeigen doch, dass man es auch weit bringen kann, wenn man eine Menge auf dem Kerbholz hat oder strohdoof ist bzw. sich doof stellt.
Und das ist doch eher der seltene Fall, dass solche Leute Erfolg haben.

Gruß

liddle_tomtom
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Re: ANNE WILL

Beitragvon Cairon » Mi Okt 21, 2009 11:54

Wie hier schon erwähnt wurde ist es in Deutschland schwer ein Diskussion über Ausländer und Integration zu führen ohne in die rechte Ecke gestellt zu werden. Natürlich darf die jünger deutsche Geschichte nicht vergessen oder verharmlost werden, aber oft wird sie auch als Totschlagargument missbraucht, was ich als genau so schlimm ansehe.
Wenn Deutsche Jagd auf Ausländer machen, steht es groß in der Zeitung. Aber was ist wenn Türken Deutsche jagen? Dann sind die Zeitungen still und auch die Polizei hält sich aus Angst vor rechter Diffamierung raus. Mein Stiefbruder hatte vor einigen Jahren dass Problem. Er war Fallschirmjäger und mit seinen Kameraden in einer Disco. Dort wurden sie von einigen Türken angepöbelt: "Scheiß *Zensur*" usw. Die kurzen Haare hatten sie aber nicht weil sie rechts waren, sondern weil sie bei den Fallschirmjägern dienten. Sie haben dann gesagt, dass sie in Ruhe gelassen werden wollen und sind einen Tresen weiter gegangen. Als sie etwas später die Disco verließen wartet die Türken auf sie, mit 6 Mann. Mein Stiefbruder und seine Freunde waren zu dritt. Als die Türken sie ohne viele Worte angriffen, haben sie sich gewehrt. Die Türken zogen den Kürzeren, da alle 3 ausgebildete Einzelkämpfer und Kampfsportler waren. Die Sicherheitleute der Disco haben es sich von weitem angeschaut. Mein Stiefbruder hielt die Sache für erledigt, aber am nächsten Wochenende kamen die Türken mit 20 Mann zurück. Worauf mein Bruder und seine Kameraden die Flucht ergriffen. Die Rausschmeißer haben sich einen Dreck geschert und auch als in eine andere Disco fuhren wurden sie von den Türken verfolgt. Es ging einige Wochen, die Türken fuhren regelrecht Streife. Mein Bruder strebte damals eine Laufbahn als Offizier an und das letzte was er hätte gebrauchen können wäre eine Anzeige gewesen, daher haben sie sich ruhig verhalten. Auch als sie sich bei der Polizei gemeldet haben, haben die nur mit den Schultern gezuckt. Der Redelsführer der Türken war Polizei bekannt und vorbestraft. Der einzige Tip der Polizei war sie sollten am Wochenende zu Hause bleiben. Diese Geschichte habe ich in keiner Zeitung gelesen. Ich denke auch dass die meisten Türken sich anders Verhalten und es sich um einen bedauerlichen Einzelfall gehandelt hat, aber genau so wenig sind alle Deutschen *Zensur*.
Und wenn man sich dann Vereine wie Milli Görüsch anschaut, die mit Integration ja nun relativ wenig am Hut haben, so muss man doch ganz klar feststellen, dass es einen Teil von Ausländern gibt, der Probleme mit der Integration hat bzw. sich der Integration komplett verweigert. Und da hier das Thema Einbürgern in den USA angesprochen wurde, in den USA wird man nicht Bürger wenn man nicht entsprechende Sprachtest, Geschichtstest usw. besteht. Außerdem braucht man einen US-Bürger der für einen bürgt. Die Amerikaner schauen sich ganz genau an, wen sie haben wollen und wen nicht.
Und wo soll man denn die Grenze ziehen, was zum kulturellen Selbstverständnis gehört und was nicht. Soll man die Genitalverstümmelung bei Frauen zulassen weil es in Teilen Afrikas Tradition ist? Für mich gibt es eine ganz klare Grenze und dass sind die in diesem Land geltenden Gesetze. Wer sich nicht nach den Gesetzen verhält sollte mit der vollen Härte der staatlichen Macht bestraft werden und dabei ist es egal ob er Deutscher oder Ausländer ist. Und wie schon gesagt, wem die freiheitliche Grundordnung in der BRD nicht passt und wer meint er brauchte sich nicht an Gesetze zu halten, der darf das Land gerne verlassen. Religionsfreiheit im Rahmen der geltenden Gesetze JA, Religionsfreiheit über die geltenden Gesetze hinaus NEIN!!!
Das ist meine persönliche Meinung, es ist natürlich jedem überlassen diese Dinge anders zu sehen.
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Re: ANNE WILL

Beitragvon Weinbauer » Mi Okt 21, 2009 17:57

Cairon hat geschrieben:Und wo soll man denn die Grenze ziehen, was zum kulturellen Selbstverständnis gehört und was nicht.


die grenze sind die gesetze unseres staates. ganz oben das GG (quasi verfassung). innerhalb von diesem rahmen kann jeder seine kultur ausleben.
sowas wie genitalverstümmelung hat sich dann auch erledigt.
übrigens ist das ducken der polizei etc. inzwischen weniger geworden cairon.
ansonsten kann man deiner meinung zustimmen.
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Re: ANNE WILL

Beitragvon estrell » Do Okt 22, 2009 10:20

die grenze sind die gesetze unseres staates

zB: Vor dem Gesetz sind alle gleich?
Wie gleich ist das denn, wenn gleiche Taten ungleich bestraft werden, nur weil einer einen "Migrantenbonus" besitzt?
Da sind zB auch Richter gefordert, gerecht zu sein - nicht politisch korrekt!

In diesem Zusammenhang sehe ich auch die Diskussion um "Zivielkurrage" - wenn der, der angriff sich nachher über den, der seinem Opfer beistehen wollte beklagen kann und Recht bekommt - wie soll man dann noch Zivielkurrage haben? Ist dann doch gesellschaftlicher Selbstmord.

übrigens ist das ducken der polizei etc. inzwischen weniger geworden

ja, langsam trauen sich immer mehr Menschen, trotz dem sofort geschmissenen "braunen Deckchen" Ungerechtigkeiten anzuprangern. Und diesen Rückhalt in der Gesellschaft kann die Polizei dann auch nutzen um wieder selbstbewuster zu werden.

Kulturelles Selbstverständnis ist aber etwas, das sich in einem Volk immer wieder neu entwickelt - sich ständig ändert. Wie weit Entwicklungen reversibel sind ist da die große Frage, bzw wie sinnvoll das ist? "Früher" war ja nicht einfach alles besser. Möglicherweise würde eine neue Moraldiskussion durch alle Schichten da besser helfen - und die Offenheit auf "Fremdes" zuzugehen mit dem Selbstbewustsein einer eigenen, nationalen Identiät und eines gewissen Nationalstolzes, der Freude Bürger eines Landes zu sein auch an Fremde weitergibt, so das sie gerne teilhaben wollen. Nur so braucht man kein Getto, um "ein zu Hause" zu haben.
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