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Antibiotika resistente Keime

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Antibiotika resistente Keime

Beitragvon Family Guy » Fr Sep 21, 2018 19:30

Schade für die Politik in Niedersachsen, nicht die Landwirtschaft ist der Verursachser, sondern Humanabwässer. SPD Minister Lies möchte die ganze Geschichte am liebsten einschlafen lassen und die Grüne Imke Byl bekommt Schnappatmung, weil nicht diese sogenannte Massentierhaltung der Verursacher ist.
Wissenschaftlich bestätigt sind Schwerpunkte nach Einleitungen aus Kläranlagen und der Großraum Hannover, ja auch nicht gerade ein Schwerpunkt der Tierproduktion.

Extrem resistente Keime fanden sich bei den aktuellen Untersuchungen in den Flüssen Innerste und Leine im Großraum Hannover.

Die Untersuchungen zeigen zudem, dass es offensichtlich in einigen Gewässern besonders viele resistente Keime gibt - etwa hinter Kläranlagen, insbesondere wenn dort Klinikabwässer aufbereitet werden.


https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... me400.html

Wäre doch viel schöner gewesen, wenn man den Schwarzen Peter den Bauern hätte zuschieben können.
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Re: Antibiotika resistente Keime

Beitragvon CarpeDiem » Fr Sep 21, 2018 20:11

Entwarnung für die Lw kann man da aber nicht geben, sie sind nur nicht mehr die alleinigen Sündenböcke. Schön der Formulierung, dass man "diese Quellen übersehen" hat. Hinzufügen kann man da nur noch vlt. übersehen wollte.

Diese Grüne Annalena B. hat ja auch sofort das Messer gegen die Massentierhaltung gewetzt. Da nutzen aber auch gar keine wissentschaftlichen Erkenntnisse irgend etwas. Glyphos lässt grüssen....! Für die gesamte Lw gilt deshalb absolut der Grundsatz, keine Verwertung von Schlämmen irgendwelcher Art im Ackerbau, ein absolutes no Go!!!
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Re: Antibiotika resistente Keime

Beitragvon fedorow » Fr Sep 21, 2018 20:26

CarpeDiem hat geschrieben: Da nutzen aber auch gar keine wissentschaftlichen Erkenntnisse irgend etwas. Glyphos lässt grüssen....!


Gibt es zum Thema Glyphosat nicht viele verschiedene Gutachten ? Die einen sagen völlig harmlos und die anderen sagen hochgiftig und krebserregend ?
Incl der damailgen Zusätze : Tallowamine.
Aber die sollen mittlerweile nicht mehr beigemischt werden.
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Re: Antibiotika resistente Keime

Beitragvon germane » Sa Sep 22, 2018 9:26

Wann war die letzte BSE- Krise? 2001?

Jedenfalls bin ich zu der Zeit auf einen Artikel gestoßen wo es hieß, dass in jedem Liter Wasser aus den Kläranlagen zig Millionen vielfach resistente Keime drin seien.

Das ist einer der Punkte wo ich denke, dass der Fanatismus und die Gier der Grün/Bio-Branche den Blick auf die Realität verschleiert.

Ungefähr jeder 3. Fernreisende ist bei der Rückkehr mit multiresistenten Keimen belastet. Da müssten wir grundsätzlich bei allen einen Abstrich machen und die Leute erst wieder unter die Leute lassen, wenn der Test negativ ist.
Die Migranten gehören sich auch bei der Einreise untersucht.
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Re: Antibiotika resistente Keime

Beitragvon BMWi3 » Sa Sep 22, 2018 9:32

"Reserveantibiotika" spielen in der Schweinehaltung kaum eine Rolle. In Pulver gibt es die nicht. Ist eher ein Thema in der Milchviehhaltung und da haben die wirklich nichts verloren. Trockensteller sind eh umstritten und die Ursache vieler Mastitis Probleme sind züchterisch bedingt.

Als Landwirt selbst hat man ein ureigenes Interesse, keine Reserveantibiotika einzusetzen - aus Eigenschutz. Noch ist der landwirtschaftliche Keim harmlos aber wie lange noch. Ich riskiere neben Kapitalvernichtung, Freizeit und Ansehen nicht auch noch meine Gesundheit damit andere ein gutes preiswertes Schnitzel auf dem Teller haben.


Die Landwirtschaft macht den riesen Fehler mit seinen Institutionen, dass man der Logik folgt: Viel Antibiotikaverbrauch/Verordnung = großes Resistenzproblem. Das ist falsch. Es herrscht immer ein Krieg zwischen Antibiotika und Keimen. Schwächt man die eine Seite, stärkt man die andere.
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Re: Antibiotika resistente Keime

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Sep 22, 2018 10:26

BMWi3 hat geschrieben:"Reserveantibiotika" spielen in der Schweinehaltung kaum eine Rolle. In Pulver gibt es die nicht. Ist eher ein Thema in der Milchviehhaltung und da haben die wirklich nichts verloren. Trockensteller sind eh umstritten und die Ursache vieler Mastitis Probleme sind züchterisch bedingt.

Ein neuer Stern am Expertenhimmel :roll:
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Re: Antibiotika resistente Keime

Beitragvon BMWi3 » Sa Sep 22, 2018 11:49

meyenburg1975 hat geschrieben:
BMWi3 hat geschrieben:"Reserveantibiotika" spielen in der Schweinehaltung kaum eine Rolle. In Pulver gibt es die nicht. Ist eher ein Thema in der Milchviehhaltung und da haben die wirklich nichts verloren. Trockensteller sind eh umstritten und die Ursache vieler Mastitis Probleme sind züchterisch bedingt.

Ein neuer Stern am Expertenhimmel :roll:



Sicher kein Experte sondern nur Allgemeininteresse.
Sollten Experten wie Sie nicht besser aufklären, damit ich nicht wieder was angeblich Falsches poste? Also: Was ist falsch?
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Re: Antibiotika resistente Keime

Beitragvon Family Guy » Sa Sep 22, 2018 12:08

BMWi3 hat geschrieben:"Reserveantibiotika" spielen in der Schweinehaltung kaum eine Rolle.


Das ist doch gar nicht das Thema, dass man verantwortungsvoll umgeht, ist doch klar, letztlich verschreibt ja auch immer ein Tierarzt.

germane hat geschrieben:Jedenfalls bin ich zu der Zeit auf einen Artikel gestoßen wo es hieß, dass in jedem Liter Wasser aus den Kläranlagen zig Millionen vielfach resistente Keime drin seien.

Das ist einer der Punkte wo ich denke, dass der Fanatismus und die Gier der Grün/Bio-Branche den Blick auf die Realität verschleiert.

Ungefähr jeder 3. Fernreisende ist bei der Rückkehr mit multiresistenten Keimen belastet. Da müssten wir grundsätzlich bei allen einen Abstrich machen und die Leute erst wieder unter die Leute lassen, wenn der Test negativ ist.
Die Migranten gehören sich auch bei der Einreise untersucht.


Das ist doch der Punkt, den Lieschen Müller einfach nicht wahrhaben will, und ich möchte nicht den Antibiotikaeinsatz bei Miez und Wauwi kennen.
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Re: Antibiotika resistente Keime

Beitragvon LUV4.0 » Sa Sep 22, 2018 13:10

Gestern erst wieder habe ich mit einem abgeordneten der Grünen "zu tun gehabt", und es hat sich wieder mal bestätigt. Die niedersächsischen Grünen sind die schlimmsten Verbrecher.
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Re: Antibiotika resistente Keime

Beitragvon BMWi3 » Sa Sep 22, 2018 15:18

LUV4.0 hat geschrieben:Gestern erst wieder habe ich mit einem abgeordneten der Grünen "zu tun gehabt", und es hat sich wieder mal bestätigt. Die niedersächsischen Grünen sind die schlimmsten Verbrecher.


Es gibt zwei Motive in die Politik zu gehen. 1. Man ist auf dem Arbeitsmarkt nicht vermittelbar oder 2. man ist ein ideologisierter Verbrecher. In der Tat, so wie die Grünen in dem NDR Beitrag dargestellt sind, trifft der Titel Verbrecher zu. Denn es geht den Grünen nicht darum Menschen vor Unheil zu bewahren sondern man hat ein Lieblingsopfer - die Landwirtschaft - nicht die Krankenhäuser.

Ich habe privat mit einem Krankenhausleiter zu tun und der ist mir vor zwei Jahren schon bei dem Thema ins Gesicht gesprungen. Für die Landwirtschaft ist klar wie von C.D. schon gesagt: Nicht auf die Felder lassen was aus der Stadt kommt!
_______

Ich warte jetzt auf die Antwort von "Mayenburg". Wo ist der?
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Re: Antibiotika resistente Keime

Beitragvon Labernich » Sa Sep 22, 2018 19:59

Bericht über die Zustände bei der Antibiotika Herstellung in Indien.

https://www.tagesschau.de/ausland/antibiotika-113.html
Ich liebe die Grünen wie mein Bier 4,9% und kaltgestellt!
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Re: Antibiotika resistente Keime

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Sep 22, 2018 20:00

Meyenburg mit e bitte.

Reserveantibiotika gehen eben auch in Postleitzahlgebiete ohne nennenswerte Milchviehhaltung.
Bei Milchkühen gibt es ausschließlich Einzeltierbehandlungen. Und ausschließlich da (Einzeltierbehandlung) kann man dann auch mit RA arbeiten bei Bedarf.
Trockensteller haben nicht unbedingt was mit RA zu tun bzw. mittlerweile gar nicht mehr.
Zellzahlen und Mastitis sind in erster Linie managementbedingt.

Das Thema ist aber hinfällig. Nach der Rechtsänderung dürfte der RA Verbrauch auf ein Bruchteil sinken.
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Re: Antibiotika resistente Keime

Beitragvon Lonar » So Sep 23, 2018 8:21

BMWi3 hat geschrieben:Die Landwirtschaft macht den riesen Fehler mit seinen Institutionen, dass man der Logik folgt: Viel Antibiotikaverbrauch/Verordnung = großes Resistenzproblem. Das ist falsch. Es herrscht immer ein Krieg zwischen Antibiotika und Keimen. Schwächt man die eine Seite, stärkt man die andere.

Ich finde das auch recht amüsant, wie man auf dem Acker bei resistenten Ackerfuchschwanz nur volle Aufwandmengen an Pflanzenschutz und die möglichst komplette ausrottung des Fuchschwanzes empfiehlt, aber dann im Stall im Kampf gegen resistente Keime möglichst wenig Behandlungstage anstrebt.
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Re: Antibiotika resistente Keime

Beitragvon 210ponys » So Sep 23, 2018 9:02

resistenten Ackerfuchsschwanz bekommst mit Pflanzenschutzmittel nicht mehr in den Griff, hier muss es die Fruchtfolge richten. Resistente keime bekommst mit Antibiotika auch nicht mehr in den Griff. Werden mit dem jedem Einsatz nur noch resistenter. Was es aber im Stall dann richten soll weiß ich nicht.
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Re: Antibiotika resistente Keime

Beitragvon bauer hans » So Sep 23, 2018 9:20

AFU bekommste mit glyphosat und fruchtfolge in den griff,
resistente keime mit totaler säuberung des gesamten stalls, einschliesslich güllekanäle.
wir schaffen uns :mrgreen:
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