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Arbeitsplatz anstelle von Flächensubventionen

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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49 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Beitragvon Servus » Fr Okt 13, 2006 21:19

Egbert hat geschrieben:
Denn in den Semesterferien habe ich immer wieder in einem landwirtschaftlichen Betrieb gearbeitet. .


was hast du studiert?
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Beitragvon automatix » Fr Okt 13, 2006 21:36

Hut hat geschrieben:Fragen Sie Kim Jong Il in Nordkorea denn Pinochet ist tot und Fidel Castro ist nicht ganz Gesund? (Bitte entschuldigen Sie Fehler in den Namen-ich kenne diese Herren nicht persönlich)


pinochet war ja auch alles, aber kein kommunist (darum durfte er ja seine schreckensherrschaft mit segen der usa machen....)
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Beitragvon Tyler Durden » Sa Okt 14, 2006 8:43

@ egbert:

schade eigendlich. es wäre bestimmt interessant geworden hier über alterntive fördermodelle zu diskutieren wüzu ja auch die Subventionierung des Arbeitsplatzes gehört.

Aber leider ist deine Argumentation soweit fernab jeglicher ökonomischer, betriebswirtschaftlicher und was wohl das schlimmste für einen praktizierenden christen ist sozaler realität das man sich fragt ob man weinen oder lachen soll aber man will bestimmt nicht mit dir darüber diskutieren.

Grüße Tyler
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And in the wither'd field where the farmer plows for bread in vain.
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Beitragvon SHierling » Sa Okt 14, 2006 9:02

Hallo,
naja, man könnte evtl um ihn rum reden? ;)

Die Ansätze zu flächenunabhängiger Förderung sind ja wirklich schon Asbach Uralt - ich hab grade mal mein Marktlehre-Buch rausgekramt - 1981 - wurde das ganze auch schon "angedacht", auch wenns Worte wie "Andenken" damals noch nicht gab.

Geht man von Fördergerechtigkeit aus, wäre der Ansatz "nach Bedarf, nicht nach Besitz" zu fördern auch sicher erstrebenswert - aber vom Landwirt aus gesehen?
Inzwischen gibt es Hartz IV, das darf man dabei nicht vergessen. Und das heißt: das, was nach offizieller Gesetzeslage jemand, der vom Staat gefördert werden muß, für eine Stunde Arbeit "verdient", ist genau 1 Euro. Maximal, bei guter Leistung und viel Einsatz kann nach Entscheidung des Vermittlers auch 1,75 die Stunde gewährt werden, zuzüglich der Grundförderung, also 345.- für den Haushaltsvorstand, 270 für die Frau, 180 für jedes Kind. Wer zur Miete wohnt, - was ja bei Bauern eher selten ist - kann noch maximal 165.- dazubekommen. Obergrenze ist imho zur Zeit 720 Euro, was darüber hinaus verdient wird, wird einbehalten bzw verrechnet.
Das wäre das, was oben als " zum Leben nötig" offiziell und von allen Parteien abgesegnet für jeden Menschen genug ist.
Kosten für den Betrieb müßten dann halt über die Buchführung nachgewiesen werden - wobei bisher noch das Problem ist: wer als normaler Mensch Geld "zum Überleben" bekommt, darf auch über den Grundbedarf hinaus nichts mehr besitzen, müßte also auch noch umbenannt werden, das ganze.

Ich glaube eher nicht, daß den meisten Leuten, die solche Fördermodelle "andenken", klar ist, worauf das dann raus läuft. Was ich allerdings glaube, ist, das solche Art "Grundversorgung" in ein paar Jahren sowieso kommen wird, nicht nur für Bauern, sondern auch für Rentner, Kranke, Bergarbeiter, für alles, was zur Zeit noch über Subventionen oder Versicherungen läuft.

Grüße
Brigitta
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Beitragvon Egbert » Sa Okt 14, 2006 12:37

Herrlich, wie Questenberg, so andere Menschen aus der Anonymität heraus beleidigen zu können ?

In allen Dingen gehe ich mit dem EU- Abgeordneten Graefe zu Baruingdorf gewiß nicht einig.

Was ihn jedocjn in meinen Augen ehrt, ist dass er die korrupten n Machenschaften des Deutschen Bauernverbandes erkannt hat und einen Konkurenzverband mindestens mitbegründet hat. Siehe dazu die Mitgliederliste der Fördergemeinschaft Nachhaltiger Landwirtschaft unter
www.fnl.de
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Beitragvon questenberg » Sa Okt 14, 2006 12:42

Egbert hat geschrieben:Herrlich, wie Questenberg, so andere Menschen aus der Anonymität heraus beleidigen zu können?


Wenn ich ihn hätte beleidigen wollen, dann hätte ich sicher einen passenderen Ausdruck verwendet. "Nestbeschmutzer" ist keine Beleidigung, sondern eine sachliche Feststellung. Sieh Du mal lieber zu, daß Du nicht wegen Beleidigung belangt wirst. Du hast den Deutschen Bauernverband als "korrupt" bezeichnet. Das erfüllt mindestens den Tatbestand der üblen Nachrede. Von Deinen anderen verleumderischen Aussagen über beispielsweise die Pflanzenschutzmittelindustrie oder die Zulassungsbehörden will ich gar nicht reden. Dich treibt ein Verfolgungswahn. Du tust mir leid.
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Beitragvon questenberg » Sa Okt 14, 2006 12:57

Egbert hat geschrieben:Einige Wochen später hat Herr Graefe zu Baringdorf , diese meine / unsere Position, nämlich Arbeitsplatzsubvention, zu einer Forderung der ABL und der Fraktion der Linken / Grünen im Europaparlament gemacht !


Mal sehen, was die LPG-Nachfolgebetriebe, immerhin eine feste Burg der PDS-Kommunisten, zu dieser Forderung sagen werden.
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Beitragvon Gast » Sa Okt 14, 2006 13:10

Was ihr wollt ist Gleichheit und keine Gerechtigkeit. Mit dem zunehmenden Bestreben nach Gleichheit, geht individuelle Freiheit, Toleranz und Verantwortung verloren
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Beitragvon Egbert » Sa Okt 14, 2006 16:45

Liebe/r questenberg, genau diese meine und der ABL Forderung

Mal sehen, was die LPG-Nachfolgebetriebe, immerhin eine feste Burg der PDS-Kommunisten, zu dieser Forderung sagen werden.


hat die PDS / Linke meines Wissens in ihrem Parteiprogramm festgeschrieben.

@ Lauschi , aus Deinem Beitrag wird nicht ersichtlich was Du schreiben und ausdrücken wolltest. Vermutlich, wenn ich mal spekulieren darf, wolltest Du Dich gegen die Arbeitsplatzsubvention aussprechen.

Kurz gesagt, bei der Arbeitsplatzsubventionen kann es sich nicht um Gleichmacherei handeln. Jeder Betrieb welcher Arbeitskräfte einstellt hat die Möglichkeit sich dies durch die Arbeitsplatzsubvention honorieren zu lassen.
Die heutige Flächensubvention wird auf jeden Fall irgendwann eingestellt werden müssen. die guten Landwirte, welche sorgsam mit ihren anvertrauten Ressourcen umgegen werden auch ohne Flächensubventionen überleben. Wer profitiert denn von den Subventionen heute ? Im großen und ganzen nur die industriellen ausgerichteten Betriebe !

Darüberhinaus ist die heutige Subvention für viele landw. Betriebe doch nur ein durchlaufender Posten zu Gunsten der Chemiehersteller, der LSV,en, der Beratungsdienste , der Kammern und des DBV.

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Beitragvon gerd gerdsen » Sa Okt 14, 2006 18:42

ich höre hier immer das wort subventionen, ich bekomme keine subventionen und ich kenne auch keinen landwirt in deutschland der subventionen bekommt, dies sind immer noch AUSGLEICHSZAHLUNGEN :!:
...meinetwegen können die ruhig weg, dann aber auch bitte alle gängelungen und einschränkungen, dann bitte freie fahrt für gentechnologie und hormon einsatz, weg mit der düngeverordnung und dem tierschutzgesetz und der staat möchte dann bitte auch aufhören mit sozialhilfe und harz 4, wenn die not groß genug ist werden die leute schon für 3,50€ in der stunde für uns arbeiten wollen :cry:
Schlußanmerkung: dieser beitrag ist nicht ganz ernst gemeint (oder doch?)
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Beitragvon Trakehnerstar » Sa Okt 14, 2006 19:08

Sagenhaft wie manche Leute von Pontius zu Pilatus beim Diskutieren kommen. Was hier schon alles vorkam..von Mao bis zur Herrn Hartz..Wahnsinn!!
Ausgleichszahlungen statt Subventionen..genau auch meine Meinung!
Im Prinzip "subventioniert" jedes Land seine Agrarwirtschaft..am "raffiniertesten" mit Sicherheit die US-Regierung.
Als deutscher Landwirt sitzt man zwischen zwei Mühlsteinen.. gnadenloses Preiskampf und dann in einen Staat mit Abgaben ohne Ende und Vorschriften ohne Ende.
Insofern wäre ich auch für Weltmarktpreise..besser "Weltmarktbedingungen". Dann bitte aber für alle!!! Will heissen: in Pakistan verdient ein Staatsbeamter ca. 50 Euro/Monat, der polnische EX-Präsident Walesa sollte mit 100 Euro Rente in den Ruhestand! Das ist Weltmarktniveau.
Aber solange das nicht ist, sind Agrar-Ausgleichszahlungen gerecht!
Nur die jeztige Verteilung über Zahlansprüche ist für mich nicht ok!
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Beitragvon H.B. » Sa Okt 14, 2006 19:12

Ich möchte mich Voll und Ganz dem Gerd anschließen.Aus meiner Sicht die Beste und für die Allgemeinheit billigste Lösung.Je früher desto besser!
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Beitragvon SHierling » Sa Okt 14, 2006 19:28

Gerd: meinetwegen gern "Ausgleichszahlungen" - aber dann auch nicht "Ein-Euro-JOB" - sondern "Mehraufwandsentschädigung", so heißt das nämlich offiziell, denn nach SGB II darf man Geld, das man sich ERARBEITET eben nicht behalten.

Was den Wegfall der "Beschränkungen" angeht, die sind demokratisch beschlossen, also von dem, was hierzulande Mehrheit heißt - ich glaube, 27% sind das grade.... kannst Du gern auf dem selben Weg wieder abschaffen, aber das ist imho unrealistisch.

Ein Politiker, der sich hinstellt und sagt: "Wir müssen sparen, wir können Bergarbeitern, Bauern, sonstwelchen Privatunternehmern etc. ihre Verluste nicht mehr Ausgleichen , der hat vermutlich keine Probleme mit dem gewählt werden.

Einer, der sich hinstellt und sagt: "Wir müssen den Verbraucherschutz abschaffen" bekommt nicht mal von der BLÖD-Zeitung Stimmen zugeschoben.

Was die Ungleichheit angeht: Wenn jemand nicht aus eigener Kraft überleben kann, dann bekommt der "Hilfe zum Lebensunterhalt", wenn jemand einen eigenen Betrieb hat, und den nicht aus eigener Kraft rentabel führen kann, dann soll der meintwegen gern "Hilfe zur Betriebsführung" bekommen, oder Ausgleichszahlungen, wie auch immer. Aber was der eine wie der andere als LEBENSUNTERHALT hat, das kann ja wohl nicht groß unterschiedlich sein - oder haben Bauern eine andere Futterverwertung als die Leute, die als MAE arbeiten?

Grüße
Brigitta
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Beitragvon questenberg » Sa Okt 14, 2006 19:39

Ohne Ausgleichszahlungen kann hierzulande kaum ein Betrieb rentabel wirtschaften, es sei denn er vermarktet Erdbeeren in Großstadtnähe oder so etwas in der Art. Und selbst da wird es eng. Wir können es uns aber nicht erlauben, bei der Versorgung mit Grundnahrungsmitteln noch mehr vom Ausland abhängig zu sein. Also brauchen wir eine heimische Landwirtschaft. Und diejenigen, die uns die Bedingungen diktieren, die mit dazu beitragen, daß wir nicht rentabel wirtschaften können, die haben uns das bitte auch auszugleichen. Die Steuerzahler und Verbraucher nämlich.
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Beitragvon Gast » Sa Okt 14, 2006 21:12

@ Egbert :

Du träumst noch vom Idealbild der grünen zu Ende der 70er, als sie von der "ROTE ARMEE FRAKTION" zu einer polit. Partei mutierten und dabei geschickt die Bio-bauern über ihren Ableger ABL miteinspannten.

Hatten wir es damals nur mit der Chemie-mafia zu tun, haben wir heute auch noch die grüne BIO Mafia. BIO ist mittlerweile ein genauso hartes Buisness das vom Kapital und den einstigen Hühnerbaronen beherrscht wird. Ebenso hat es die BIO Mafia verstanden, sich über Zertifizierung und BIO Verbände ein ebenso effizentes Abzock-Instrumentarium zu schaffen, wie es die taten die ihr bekämpft.

Wer von george Orwell "The Animal Farm" gelesen hat, wundert sich auch nicht. Halten wir es mit dem LAJU Spruch "Der Trog bleibt, die Schweine wechseln" und denken wir auch an erfolgreiche Stadträte, die sagen "wer an der Krippe vorne steht, frisst erst!".

Egbert, wer bist du ? Du bist ein Professor der mtl. 7.000 € heimschleppt bei einem Jahr das 14 Monate hat um dann ab 63 Jahren eine so hohe pension zu kassieren, wie sie ein Maurer oder eine Putzfrau erst bei einem Renteneintrittsalter von 98 Jahren, bzw. ein Landwirt mit 137 Jahren, erhält.

Wer ist Gräfe zu Baringdorf ? Ein grüner MdEP, der es verpasst hat aus der Politik auszusteigen und mittlerweile eher seine Berechtigung bei den "Grauen Panthern" hätte. Der Kerl ist einfach nur alt und ohne neue Ideen, blockiert zudem noch mit seiner Frau zwei Lehrerstellen in NRW.

Zum Thema :
So was passiert, wenn keine Staatsknete mehr fliesst ? Nichts, nur der Fraß im Laden wird teurer, der Bauer wird frei und Unternehmer, der Boden hätte wieder einen Wert und es würden neue Arbeitsplätze entstehen. Es käme nämlich dann zum Vorschein, das die deutschen Buern wohl weltweit mit Abstand die besten sind, nur wer in aller Welt will das wirklich ?
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