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Arbeitsplatz anstelle von Flächensubventionen

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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49 Beiträge • Seite 4 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Beitragvon Servus » Mo Okt 16, 2006 8:55

questenberg hat geschrieben:
Lauschi hat geschrieben:Ich will damit sagen, daß nicht zwangsläufig der Gewinn mit der Größe des Betriebs ansteigt.


Nein, aber die Kostendegression läßt sich ja nun nicht wegdiskutieren.

Man kann nicht, wie Du das getan hast, argumentieren, der fähige Betriebsleiter erwirtschaftet auf seinem kleinen Betrieb einen höheren Gewinn als der unfähige auf seinem großen Betrieb. Der Vergleich ist unzulässig. Bei gleichem Können hat der größere Betrieb die Nase vorn, vorausgesetzt, die sonstigen Parameter lassen sich ebenfalls vergleichen.

Aber das ist ja nicht das Thema.



naja da hat der **** reinhold garnicht mal so unrecht meiner meinung nach,

irgendwann ist die kostendegression bei den fixkosten kleiner als die kostenprogression bei den variablen kosten.

Dann schrumpft der gewinn wieder....dieser Punkt wird glaub ich counotsche punkt genannt oder so ähnlich (fragt mich nicht wie man den schreibt) - weil die Gesamtkosten s-förmig ist.

Will damit sagen, jeder muss je nach seiner indiviudellen kostenkurve seine optimale betriebsgröße finden und versuchen den gewinn zu maximieren.
oftmals ist es auch sinnvoller weniger zu machen, als den bauernverbandsparolen zu folgen und zu wachsen (was nur der industrie und dem handel nützt) - weniger wäre dann mehr.
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Beitragvon Krampen-Kalle » Mi Okt 18, 2006 17:21

kostenkurven? sind wir hier in einer makroökonomievorlesung?
das "AS-AD" model würd ich hier empfehlen.
arbeitsplatzsubvention:
find ich echt eine feine überlegung, die natürlich noch marktreif
getrimmt werden muss.
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Beitragvon questenberg » Mi Okt 18, 2006 19:13

Was für ein Modell?
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Beitragvon Heiko » Mo Okt 23, 2006 22:05

Ich würde gerne mal wissen, wie so eine Arbeitsplatzabhängige Beihilfe funktionieren soll.

Für den kleinen Ein-Mann-Imker ist sowas sicher vorteilhaft, genauso wie für ein Großbetrieb mit 100 Festangestellten rentabel.

Aber wie sieht es denn mit den ganzen Familienarbeitskräften aus? Wie zählen Saisonarbeitskräfte? Ist es dann nicht rentabler, den alten Herren noch als Altenteiler mitwirtschaften zulassen, als ihn der mickrigen Bauernrente zu überlassen?

Ich habe eine Vollzeitarbeitsstelle, schaffe aber mehr als genug auf unseren Betrieb. Werde ich dann mitgezählt? Wie sieht es aber bei einen anderen aus, wo der jüngste Spross zwar die Zeit, aber nicht die Lust hat, auf den elterlichen Betrieb zu arbeiten? Wird der Sohnemann dann subventioniert?

Ist es dann nicht sinnvoller, Leute einzustellen, und die eigenen Füßen hochzulegen?

Sorry, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses System gerecht umgesetzt werden kann, ohne das es genügend Schlupflöcher gibt.

Werden dann auch arbeitsintensive Sonderkulturen gefördert? Und damit ein weiterer Markt kaputtgemacht?

Auch von der Kappung bei über 300.000 € halte ich nix. Denn das sind ja gerade die Betriebe, die Arbeitsplätze schaffen.

Besser fände ich da eine lineare Drosselung:
Die ersten 10 ha gibt es 100% Flächenprämie
11.-20. ha gibt 98%
20-50 ha 95%
und immer soweiter.

So würden Kleinbetriebe besser gefördert, große könnten aber auch noch rentabel geführt werden.
Einfach nur rot und schier unbesiegbar!

Am Essen spart man nicht!
Heiko
 
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