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Arbeitsplatz anstelle von Flächensubventionen

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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49 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Arbeitsplatz anstelle von Flächensubventionen

Beitragvon Egbert » Fr Okt 13, 2006 10:26

Eine Forderung an die Politik des Umweltbund e. V.

Alle Kleinbetriebe werden mit Partnerinnen durch die Sozialgesetzgebung finanziell schwer belastet. Die Grossbetriebe mit Getreidebau haben dieses Problem nicht weil sie durch die Flächensubvention einfach den geforderten Betrag bezahlen können. Alle kleinen Betriebe oder flächenunabhängigen Betriebe müssen sich aber dem Markt stellen und bei Fehlernten kann es sehr schnell zu Liquiditätsproblemen führen. Trotzdem ziehen die Sozialkassen das Geld zwangsweise ein. Die Berufsimker und Bienenbestäubungsabhängigen Obstbauern haben zusätzlich dazu das Problem, dass sie durch das Verhalten der Getreidebauern ihre Bienenvölker und Obsterträge nachhaltig geschädigt bekommen und seit Jahren daher nicht mehr angemessen produzieren können. Deshalb muss endlich allen Landwirten, Gärtnern, Obstbauern und Berufsimkern statt Flächensubvention eine Arbeitsplatzsubvention bezahlt werden oder einfach pauschal alle Sozialkosten übernommen werden.

Dadurch könnten auch viele Arbeitslose wieder in ein würdiges Arbeitsfeld gebracht werden. Durch eine arbeitsintensive bodenschonende Landwirtschaft ohne Pflanzenschutzmittel gäbe es auch nicht diese Umweltschäden.

Seit der Industrialisierung der Landwirtschaft sind mehr Arbeitsplätze vernichtet worden als bei der umweltzerstörenden chemischen Industrie geschaffen wurden. Kurz gesagt eine Volks- und Staatsschädigende Entwicklung.

Durch die Abschaffung der Flächensubvention und Einführung der Sozialabgabenübernahme als Arbeitsplatzsubvention würde die Gesellschaft die Arbeitslosen in eine würdige Arbeit bringen und sogar Geld sparen!
Es geht doch, vollkommen ohne Chemie in der Landwirtschaft
" Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die "Normalen" gebracht haben. "

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Beitragvon MatthiasG » Fr Okt 13, 2006 12:29

bist du ein sozialist?
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Beitragvon Todde » Fr Okt 13, 2006 12:41

@Egbert

selten so gelacht.
:lol:


Wer will denn von den knapp 5Millionen Deutschen Arbeitslosen in der Landwirtschaft arbeiten?
Und wer von denen wird mit der Hacke oder auf Knien das Unkraut aus den Gemüse-, Rüben-, Kartoffelfeldern entfernen?

Das ist Lachhaft!

Außerdem werden durch diese nicht neue Forderung, wollten ja auch schon die Grünen, die extensiven und umweltschonenden Betriebe, wie Beispielsweise pfluglose, benachteiligt.

Warum wird immer auf den Bauern rumgehackt? Und einige Imker haben sich ja derart auf die Diffamierung der Landwirte eingeschossen, das kann man langsam nicht mehr hören oder lesen.
An die eigene Nase fassen fällt denen anscheinend sehr schwer, falsche Züchtung in den letzten 20 Jahren ist hier das Stichwort.
Aber von Bienen hab ich null Ahnung.
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Beitragvon Egbert » Fr Okt 13, 2006 12:46

MatthiasG fragt :
bist du ein sozialist?


Nein, sondern praktizierender Christ in der ev. Kirche.

Selbst im Agrarausschuß der EU wird seit geraumer Zeit überlegt ob die wegfallende Flächensubvention durch eine Arbeitsplatzsubvention ersetzt werden kann !
Die Arbeitsplatzsubvention in der Landwirtschaft wird in einigen EU- Mitgliedsländern bereits praktiziert.

Diese Umstellung wird natürlich vom Deutschen Bauernverband hintertrieben, da die Klientel des DBV vornehmlich die industrielle Landwirtschaft ist.

Siehe Mitgliederliste der FNL unter www.fnl.de. Vorsitzender dieser ehrenwerten Gesellschaft ist Sonny ( Sonnleithner ). Selbstverständlich gehört es sich für den DBV, in dieser industriellen Vereinigung Mitglied zu sein und den Vorsitz zu stellen.
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Beitragvon borussia » Fr Okt 13, 2006 12:52

Ich denke der Egbert meldet sich als erster freiwillig. Der kann morgen direkt mal anfangen meinen Rinderstall zu misten, natürlich von Hand, weil der Traktor verschmutzt ja auch unsere Umwelt.
Sicher wäre es schön, wenn wir alle auf Pflanzenschutz usw. verzichten könnten, aber wie will man das alles wieder zurückschrauben. Es wäre ja auch schön wenn niemand mehr mit nem Auto die Luft verpestet oder wenn keiner mehr elektrischen Strom bräuchte, dann würden se bei uns auch mal die Kraftwerke abstellen, welche allerbesten Boden zerstören.
Aber das ist halt der Preis für unser bequemes Leben heute. Ich möchte nicht mit früher tauschen.
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Beitragvon Egbert » Fr Okt 13, 2006 13:06

Danke Borusia 78,

wenn ich arbeitslos wäre, würde ich Dein Angebot annehmen.

Denn in den Semesterferien habe ich immer wieder in einem landwirtschaftlichen Betrieb gearbeitet. Melken, ausmisten, Schweine und Kühe füttern, Heu einfahren usw. sind mir persönlich gewiß keine fremden Tätigkeiten. Selbst Geburtshelfer durfte ich bei den Tieren sein !

Es war zu einer Zeit, da mußten z. B. die Kühe von der Weide zur Melkanlage auf den Hof getrieben werden. Die stationäre Melkanlage war noch so beschaffen, dass alle Kühe von Hand nachgemolken werden mußten.
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Beitragvon borussia » Fr Okt 13, 2006 13:11

Ich melke auch noch in einer Anbindung. Von arbeit brauchst Du mir nichts zu erzählen. Aber Du müßtest die eignetlich komplett von Hand leerziehen, bei deiner Einstellung. Haste die frischen Kälber auch direkt immer so angemacht und kritisiert, wie de das hier auch immer machst? Die wollten bestimmt ganz schnell wieder in Ihre Mama.
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Beitragvon Tyler Durden » Fr Okt 13, 2006 13:36

Seit der Industrialisierung der Landwirtschaft sind mehr Arbeitsplätze vernichtet worden als bei der umweltzerstörenden chemischen Industrie geschaffen wurden. Kurz gesagt eine Volks- und Staatsschädigende Entwicklung.


dazu fällt mir nur das ein:

http://www.presse-service.de/medien/1048P.jpg
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Beitragvon questenberg » Fr Okt 13, 2006 14:03

Am Besten wäre es, wenn die vielen, vielen Autos stehen bleiben würden. Dann könnten die vielen Arbeitslosen vor Rikschas gespannt werden und würden damit einen großen Beitrag zur Erhaltung der Umwelt leisten. Die vielen Arbeitsplätze in der Automobilindustrie fielen dann auch weg. Die vielen neuen Arbeitslosen könnte man gar nicht sinnvoll einsetzen, denn dann muß niemend mehr mit der Rikscha zur Arbeit gezogen werden. Funktioniert also auch nicht so richtig.

Übrigens verbraucht die Herstellung einer Mistgabel wertvolle Ressourcen. Warum sollte Egbert den Mist nicht mit bloßen Händen unter den Kühen hervorkratzen? Das wäre doch eine sehr gute Lösung. Vielleicht heilt ihn das etwas.
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Beitragvon Welger ap12 t.s. » Fr Okt 13, 2006 14:46

Ich finds gut!! 8)
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Beitragvon Herr_Schmidt » Fr Okt 13, 2006 15:24

Da komm ich wieder mit meiner Schubkarre ins Spiel, so als LU oder so :lol: :lol: :lol:

Tja, ihr Leute, der kluge Mann baut vor. Ich werd mir doch demnächst noch 'ne zweite anschaffen. Wenn's nach Egbert ginge, kann es sein, daß bald im Land keine Schubkarren mehr zu bekommen sind.
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Beitragvon H.B. » Fr Okt 13, 2006 19:18

Fragen Sie Kim Jong Il in Nordkorea denn Pinochet ist tot und Fidel Castro ist nicht ganz Gesund? (Bitte entschuldigen Sie Fehler in den Namen-ich kenne diese Herren nicht persönlich)
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Langsam--langsamm

Beitragvon Trakehnerstar » Fr Okt 13, 2006 20:04

Also der Sache nach stimme ich dem "ostfriesen" zu. Meine Begründung ist aber eine andere.
Ich finde auch: am sollte statt Flächensubentionen lieber die agrarsoziale Sicherung der bäuerlichen Familien fördern.
1) Ob gross oder kleiner Betrieb..jeder bekäme das gleiche!
2) Ein großer Teil der Flächenprämie ist ein durchlaufender Posten..nämlich hin zum Verpächter. Stichwort: Sofamelker!
3) Das Preisniveau würde eher steigen, denn der Handel und Abnehmer können bald besser eine Deckungsbeitragsrechnung erstellen als der Landwirt! Der Handel weiß genau: von uns bekommt der Landwirt die SummeX plus seine Prämie..macht y, davon kann er gerade so existieren! Siehe die lausigen Getreidepreise..da ist die Prämie doch mit eingepreist.
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Beitragvon Egbert » Fr Okt 13, 2006 20:35

@Trakehnerstar

Meine obige Begründung zur Arbeitsplatzsubvention ist nur einer der Aspekte für dieselbige. Auch Deine Begründung deckt sich mit meinen / unseren Forderungen an die EU- Kommission.

Bei einem meiner Besuche in Straßburg hatte ich ein längeres Gespräch mit dem MdE Graefe zu Baringdorf. Graefe zu Baringdorf war einer der Gründer der Arbeitsgemeinschaft Bäuerlicher Landwirtschaft ( ABL ). Unter anderem ging es bei unseren Gesprächen im Beisein von verschiedenen Mitgliedern des Agrarausschuß im Europaparlament darum wie der Abbau der Flächensubventionen für die Landwirtschaft aussehen wird.

Im Rahmen unsereres Gespräches durfte ich Hernn von Baringdorf die verschiedenen Aspekte einer Arbeitsplatzsubvention anstelle der Flächensubvention darlegen. Einige Wochen später hat Herr Graefe zu Baringdorf , diese meine / unsere Position, nämlich Arbeitsplatzsubvention, zu einer Forderung der ABL und der Fraktion der Linken / Grünen im Europaparlament gemacht !
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Beitragvon questenberg » Fr Okt 13, 2006 20:43

Es beruhigt mich, daß solche Nestbeschmutzer wie Herr Graefe zu Baringdorf nicht zu den Entscheidern in der Politik gehören.
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