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Ärger mit den Reitern

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59 Beiträge • Seite 4 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Beitragvon lillymaus09 » Di Feb 03, 2009 14:21

@JohnDeere3040:
Danke, interessanter Tip!!
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Beitragvon Kormoran2 » Di Feb 03, 2009 21:37

Lillymaus, wenn man unvoreingenommen ist, muß man SHierling irgendwann Recht geben. Nicht weil man einfach nicht anders kann :D , sondern weil das einfach einleuchtet.
Da wir in unseren Wäldern noch keine Grizzlys und Wölfe haben, haben die Bambies keinerlei Feinde. Ebenso die Wildschweine.
Sie würden sich ins Unermeßliche vermehren. Das ist eben bedingt durch den menschlichen Eingriff in die Natur.
Deshalb muß reguliert werden.

Vielleicht solltest Du die natürlichen Abläufe etwas weniger sentimental und dafür mehr sachlich betrachten.
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Beitragvon Zackou » Di Feb 03, 2009 23:05

Unser Reitverein hat vor ein paar Jahren mal ein Gespräch mit dem Förster, den Jagdpächtern und ein paar Waldbesitzern der Umgebung im Reiterstüble abgehalten. Grund dafür war natürlich extremer Ärger mit den Reitern (oder wohl eher Reiterinnen). Es wurden ein paar Regeln besprochen, die seither tatsächlich eingehalten werden, z. B. keine Waldritte nach der Dämmerung, Pferde bleiben bei nasser Witterung auf den befestigten Wegen, Spaziergänger werden nicht über den Haufen geritten sondern freundlich gegrüßt und Hunde gehören an die Leine. Selbstverständliches eigentlich. Die Jäger stellen ihr Auto für Reiter sichtbar mit der Schnauze in Richtung Hochsitz. Man sieht dann, wo der Jäger sitzt und muss nun wirklich nicht direkt am Hochsitz vorbeijucken, sondern kann einen anderen Weg einschlagen. Auf dem Hauptreitrundweg, den es halt auch gibt, lassen die Jäger Gnade vor Recht ergehen und rechnen bis Einbruch der Dunkelheit mit Reitern oder stellen wie besprochen das Auto auf, kommt aber selten vor.
Reiter, die sich nicht an die Absprache halten und sich von anderen Reitern dabei beobachten lassen, werden unmissverständlich aufgeklärt - das wirkt sehr effizient. Sollte es wieder Ärger geben, dann kommt die Kennzeichnung der Pferde.
Ich persönlich muss sagen, dass die Jäger in unserer Gegend wirklich sehr nett und entgegenkommend sind. Einer hat mir sogar mal mein im Wald verlorenes Handy vorbeigebracht :D
Sei, was du scheinen willst.
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Beitragvon ridge31 » Mi Feb 04, 2009 23:48

Also ich bin Reiter und auch Jagt interessiert. Ich reite auch fast nur im Gelände und durch Wälder (natürlich auf den freigegebenen wegen) und wenn man ich beim Reiten im Wald ruhig verhält kann man so einiges an Rehen sehen. Ich Persönlich habe auch noch nie Ärger mit einem Jäger gehabt.
Durchaus kann ich aber verstehen dass einige Jäger mit Reiter und auch Fußgängern ärger haben. Ich rege mich auch immer auf wenn ich sehe das Reiter und auch Fußgänger laut schreiend durch den Wald laufen oder Reiter an Fußgängern vorbei Galoppieren. Da bleibt immer die Frage wo habt ihr Reiten gelernt!!! Es gibt klare regeln für das Reiten im Gelände.

Aus diesem Grunde habe ich bei uns im Reitverein und Stall mal angeregt eine Lehrgang zum Thema Reiten in Gelände zumachen da auch einige Reiter aus meinem Stall zu so wilden Geländereitern zählen. Leider wurde mein Vorschlag nicht ernst genommen. Ich bin mal auf das Geschrei gespannt wenn die Kreisverwaltung das Reiten in dem Gelände verbietet.

So ein paar Worte müssen auch noch zu den Jagt-Gegnern gesagt werden.
Seht mal in die Niederlande seid dem dort das Jagen verboten ist haben sich die Wildschweine so vermehrt das jetzt zusätzlich Polizisten eingestellt werden damit sie die Wildschweine Schiessen!
Gruß
ridge 31
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Beitragvon lillymaus09 » Do Feb 05, 2009 7:56

Es gibt hald überall solche und solche. Ich reite schon lange und meist im Gelände, mir wäre (auch als Jugendlicher) nicht eingefallen an Leuten im gestreckten galopp vorbreizurennen! Wenn ich mit meinem Hund spazieren gehe muß ich das auch nicht ahben das die auf mich zugeschossen kommen wie die wilden Hussaren :D .
Und den wald wild zu durchqueren macht, zumind. mir auch keinen Spaß. das ich u.U. mal an einem Hochsitz vorbeireite ,evtl. auch mal flotter kommt schon vor. Allerd.vergewissere ich mich erst ob jemand draufsitz, dann geh ich langsam. Einmal saß ein Jäger daruf, ich war mit einer Freundin unterwegs und als wir mit den Pferden unterhalb des Jägerstandes waren fing die Jäger an wie wild mit den Füßen aus dessen Leiter zu treten...........
ich glaub man kann sich vorstellen das es für uns weniger lustig war. Dann schrie er uns nach "Kommen da noch mehr von Euch??? " uns war weniger nach einer normalen Antwort zu mute ............
Ein andermal trafen wir wieder einen, an einer Kreuzung im Wald wo er mit dem PKW zufuhr und anhielt. deutet uns das wir überqueren sollen und just gibt er Gas und hätte uns fast den Arsch weggefahren..........undundund,das nur paar Erlebnisse,aus den letzten 25Jahren könnt ich schon noch mehr schreiben. Aber zum Glück passiert ja sowas nicht immer.
Es gibt ja von den Reitern her nicht immer Ärger mit den Jägern,sondern das mit den Bauern ist ja z.T. auch so eine Sache.
Hab unlängst mit einem Jäger der in der Nähe voon uns wohnt gesprochen, der fragte mich wegen der Pferde bzw. Pferdhaltung.Seine Tochter wünscht sich ein Pferd und da er daheim Platz hat möchte er sich Pferde zulegen.
Wie schon gesagt, es gibt überall solche und solche. Was nicht heißen soll das nur ein "braver" Jäger ist der sich Pferde hält :D
OK, hab mich informiert und sehe die jägerei nun etwas anders.
Ach ja, aber evtl. wäre das ein anderes Thema . Als Hundesportler "Ärger mit dem Jäger", nicht wegen freilaufender Hunde sondern wegen der z.T. ungern gesehener Arbeit beim fährten.
Grüßli
lillymaus09
 
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Beitragvon sumpfkuh » Fr Feb 06, 2009 23:09

Hallo,

bin neu hier und mußte mich hier erst mal durch lesen, weil ich doppelt interessiert bin:

Ich bin die seltene Pferdebesitzerin, Reiterin und gleichzeitig Jägerin :D

Also hier ist es zwar nicht besonders ruhig auf den Wegen aber Ärger zwischen Reitern und Jägern oder Bauern gibt es keinen.

Das liegt aber wohl daran, dass sich hier alle recht gesittet benehmen und auch noch genügend Ahnung von den Interessen des jeweils anderen haben bzw. sich diese sogar in Teilen überlappen.

Natürlich ist es ärgerlich, wenn beim Ansitz Pferde unten vorbeitrappeln. Aber meist ist es nicht so, dass diese besonders nachhaltige Wildvergrämer sind. Der Ansitz an einem häufig frequentiertem Waldweg ist sowieso in den Abendstunden nicht gerade ein Quell der Freude und Ruhe....
Ich kann aus Erfahrung sagen, dass sich weder Schwarzwild noch Rehe wesentlich an Reiter stören - zumindest wenn sie einzeln und nicht wild schwatzend daherkommen -zugegeben.
Ich habe schon 5 Meter neben einem ruhenden Bock durchpariert und mir in im Stehen denselben angeschaut, er hat zurückgeschaut und es nicht für nötig gehalten, sich zu erheben. Die meisten Rehe ziehen rel. ruhig, wenn man als Reiter kommt. Ich persönlch habe den Eindruck, das Rehwild hier weiss in Punkto Reiterschaft Bescheid: Als harmlos abgespeichert.
Schwarzwild hat es uns im letzen Jahr sowohl bei den stöckeschwingenden Hausfrauentrüppchen als auch bei den Reitern abwechslungsreich gestaltet dahingehend, das regelmässig Teilnehmer aus beiden Gruppen angegangen wurden! Danach wars phasenweise recht ruhig in der Kittel-Kinderstube - die Spaziergänger hatten da zunächst keinen weiteren Bedarf an Begegnungen...

Aber wie gesagt: Benehmen und auch (Teil-)Wissen im Bereich des anders Interessierten hilft hier wesentlich bei einem zufriedenstellenden Miteinander!
Ansonsten: Gespräch suchen ist immer gut.
Dabei macht wie so oft der Ton die Musik.

LG
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Beitragvon DarkDeath » Mo Mär 02, 2009 22:18

DutchGirl hat geschrieben:Die besten sind noch zwei Frauen die hier immer reiten. Haben erst einmal eine Anfaht mit PKW von einer halben Stunde und reiten hier dann durchs Gelände. Als ob das noch nicht genug ist , sie haben dann auch noch neun Boder Collies dabei. Als ich sie dann endlich mal zur rede stellen konnte, sagt die ältere Ihr währe es egal ob die Felder eingesät seien, sie wollen nur in Ruhe reiten. Auf die Leinenpflicht in der Setz und Brutzeit für Hunde bekam ich zu hören Border Collies dürfte man nicht an die Leine nehmen, das währe Tierquälerei! Zu guter letzt wollte mich die "nette"Dame dann auch noch umreiten. Habe dann der Polizei Nummernschild durchgegeben, die haben sich dann darum gekümmert.


find ich iwie genial
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Beitragvon Rumpsteak » Di Mär 03, 2009 16:32

DarkDeath hat geschrieben:
DutchGirl hat geschrieben:Die besten sind noch zwei Frauen die hier immer reiten. Haben erst einmal eine Anfaht mit PKW von einer halben Stunde und reiten hier dann durchs Gelände. Als ob das noch nicht genug ist , sie haben dann auch noch neun Boder Collies dabei. Als ich sie dann endlich mal zur rede stellen konnte, sagt die ältere Ihr währe es egal ob die Felder eingesät seien, sie wollen nur in Ruhe reiten. Auf die Leinenpflicht in der Setz und Brutzeit für Hunde bekam ich zu hören Border Collies dürfte man nicht an die Leine nehmen, das währe Tierquälerei! Zu guter letzt wollte mich die "nette"Dame dann auch noch umreiten. Habe dann der Polizei Nummernschild durchgegeben, die haben sich dann darum gekümmert.


find ich iwie genial


Was genau findest Du denn genial ?

Dass es den beiden egal war über ein gesätes Feld zu reiten oder dass die Tiere durch ihre Hunde gestört und beunruhigt werden ?
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Beitragvon Kormoran2 » Di Mär 03, 2009 22:58

Ich glaube, er meinte das mit dem "genial" sarkastisch.

Nur leider können sich die Leute heute nicht mehr verständlich ausdrücken. :cry:
Dabei ist das so leicht. Dafür gibt´s Satzzeichen.
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Beitragvon DarkDeath » Mi Mär 04, 2009 20:00

war sarkasmus, aber nur ein wenig...

irgendwie hat mich solch merkwürdiges verhalten dann doch fasziniert...
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Beitragvon DarkDeath » Mi Mär 04, 2009 20:01

Kormoran2 hat geschrieben:Nur leider können sich die Leute heute nicht mehr verständlich ausdrücken. :cry:



was daran war denn unverständlich?
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Beitragvon Kormoran2 » Mi Mär 04, 2009 21:08

Du bist doch offensichtlich mißverstanden worden, weil die Ironie anscheinend nicht deutlich erkennbar war.
Zu dem Zweck gibt es die Satzzeichen, wie ich schon schrieb, und schon wird alles klar.
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Beitragvon Euron » Fr Mär 06, 2009 20:26

Hallo,

so hat ein jeder sein Kreuz zu tragen. Der Jäger ärgert sich über die Reiter, Pilzesammler und den Grundeigentümer, und alle andern ärgern sich über anmaßende und intolerante Jäger, die glauben für ein paar euro/häktar sich als Herr und Meister aufführen zu können.

man sollte sich klar machen, das der Wald und die Natur viele verschiedene Funktionenerfüllen und interessen befriedigen soll. Der Freizeitwert wird von Jägern, Reitern, Pilzesammlern und Wanderern gleichemaßen gesucht, dazu noch der konventionelle Nutzen, den der Eigentümer daraus ziehen möchte.
Um diese Verschiedenen interessen nebeneinander durchzubringen ist einfach tolleranz und verständniss gefragt- von allen.

mfg
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Beitragvon Rumpsteak » Sa Mär 07, 2009 17:08

Euron hat geschrieben: Der Jäger ärgert sich über die Reiter, Pilzesammler und den Grundeigentümer,


Nö, nicht DER sondern EINIGE Jäger. Ich ärgere mich auch über den einen oder anderen Reiter,Pilzesammler oder Grundeigentümer, es ist aber eher die Ausnahme. Und solange JEDER sich an Gewisse Regeln hält, kann man auch gut miteinander auskommen..wenn sich dann aber mal jemand nicht an die Regeln hält ist meißtens automatisch der Jäger Schuld.
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