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Ärger mit Imkern

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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50 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Beitragvon Frankenbauer » Di Mär 04, 2008 22:45

@ Jonesen

Den hast Du aber scheinbar mit jedem, wundert aber bei Deiner Schreibe auch keinen!

@ Gerd

Scheiß Wetter und Langeweile?

Gruß

Werner
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Beitragvon gerd gerdsen » Mi Mär 05, 2008 8:50

henry hat geschrieben:Jungens,

ich bilde pro Jahr so 2-3 Jungimker (Jungimker ist jeder unter 50 :roll: ) aus und betreue die auch in den folgenden Jahren. Bislang sind bei wirklich konsequenter Varroakontrolle (auch in der Tracht) Totalausfälle oder auch so drastische 50%-Stand-Ausfälle ausgeblieben. Sicher gehen einige Völker ein, aber Schuld daran ist immer und ausschließlich der Imker. Möglicherweise schon deshalb, daß er Gefahren für seine Bienen nicht erkannt oder abgewendet hat. Die allerhäufigste Ausfallursache, und das sage ich hier als untersuchender Bienensachverständiger, ist die Varrose. Dagegen sind alle anderen Ursachen Ruhr, Nosema, Faulbrut so deutlich nachrangig, daß man sie völlig vergessen könnte, wenn nur die Verlustrate durch Varroa ausgeschaltet würde. Viel ist Schlamperei und viel ist Selbstbetrug. Es ist allerdings schwer über eine Gen-Ursache zu schwadronieren oder über Pflanzengift, wenn das Labor an 100 toten Bienen im Bodensatz 36 Milben findet. Oder wenn bei völlig abgeflogenen Völkern die abgestorbene Brut 1:1 parasitiert ist. Sind Völker völlig leer, spielt oftmals Räuberei eine entscheidende Rolle. Varroa schädigt das Bienengleichgewicht, die Verteidigung bricht zusammen und schließlich zieht das ganze Volk mit samt den Vorräten und auch den Milben bei den Räubern ein, worauf diese kurze Zeit später auch zusammenbrechen. Dominoeffekt am Stand. Erst stirbt ein Volk, dann Ruck-Zuck der ganze Stand und dabei werden kaum Bienen gefunden. Das ist nichts ammerikanisches, gentechnisches, erdbetrahltes das ist schlicht Varroa.

Es gibt einen Bedarf an Ausbildern in der Imkerei, denn es gibt inzwischen wieder ein deutliches Interesse. Meine Nachwuchsquote ist mehr als übererfüllt. Dennoch habe ich Freude daran, Menschen aus den ganz unterschiedlichsten Hintergründen zu den Bienen zu führen. Bislang mit nicht einem einzigen Austeiger. Denn einmal Imker - immer Imker!


danke henry, endlich mal jemand der von dem thema ahnung hat, fühle mich auf ganzer linie bestätigt !
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Beitragvon Obelix » Mi Mär 05, 2008 12:01

henry hat geschrieben:... Bislang sind bei wirklich konsequenter Varroakontrolle (auch in der Tracht) Totalausfälle oder auch so drastische 50%-Stand-Ausfälle ausgeblieben. Sicher gehen einige Völker ein, aber Schuld daran ist immer und ausschließlich der Imker. Möglicherweise schon deshalb, daß er Gefahren für seine Bienen nicht erkannt oder abgewendet hat. Die allerhäufigste Ausfallursache, und das sage ich hier als untersuchender Bienensachverständiger, ist die Varrose. Dagegen sind alle anderen Ursachen Ruhr, Nosema, Faulbrut so deutlich nachrangig, daß man sie völlig vergessen könnte, wenn nur die Verlustrate durch Varroa ausgeschaltet würde. Viel ist Schlamperei und viel ist Selbstbetrug. Es ist allerdings schwer über eine Gen-Ursache zu schwadronieren oder über Pflanzengift, wenn das Labor an 100 toten Bienen im Bodensatz 36 Milben findet. Oder wenn bei völlig abgeflogenen Völkern die abgestorbene Brut 1:1 parasitiert ist. Sind Völker völlig leer, spielt oftmals Räuberei eine entscheidende Rolle. Varroa schädigt das Bienengleichgewicht, die Verteidigung bricht zusammen und schließlich zieht das ganze Volk mit samt den Vorräten und auch den Milben bei den Räubern ein, worauf diese kurze Zeit später auch zusammenbrechen. Dominoeffekt am Stand. Erst stirbt ein Volk, dann Ruck-Zuck der ganze Stand und dabei werden kaum Bienen gefunden. Das ist nichts ammerikanisches, gentechnisches, erdbetrahltes das ist schlicht Varroa ...


Hallo Henry,

es wäre schön, wenn Du recht hättest!

Mich wundert es immer wieder, mit welcher Arroganz Imker (die sich für schlauer, erfahrener und sonst was halten) über andere Imker (die in Ihren Augen überhaupt keine Ahnung haben) urteilen. Genau Deine Meinung vertraten bei uns 2 Altgroßimker. Was haben die die Klappe aufgerissen, dass außer Ihnen alle anderen Imker der Gegend nicht richtig Varroa behandeln würden und nur daher Verluste hätten.

Und auf der letzten Versammlung: Todenstille von Beiden! Alle Völker tod/weg. Bekamen nur noch einen roten Kopf, wenn man Sie auf die Gründe ansprach.

Sicherlich klingt die Schilderung von "Henry" schlüssig. Dadurch muß Sie aber nicht richtig sein. Nochmals: Ich halte es bei so einem komplexen, sensibelen, wichtigen und weitreichendem Thema wie dem Bienensterben es für absolut ungangebracht, dies auf ein einfaches Varroa-Problem zu reduzieren.

Aber es gibt halt ausreichend Lobbisten, die ein Interesse dran haben, das Bienensterben herunterzuspielen.

Stellt Euch einfach mal die Frage:

Was ist denn, wenn plötzlich keine Bienen mehr existieren?

Überlegt Euch einfach mal die Folgen! Sollten ja ausgebildetete Landwirte abschätzen können.

Grüße
Obelix
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Beitragvon gerd gerdsen » Mi Mär 05, 2008 12:23

Obelix hat geschrieben:Stellt Euch einfach mal die Frage:

Was ist denn, wenn plötzlich keine Bienen mehr existieren?



das wird ja nun nie passieren, außerdem gibts noch viele andere sorten von insekten, wie z.b. hummeln und natürlich auch wildbienen .
und dann ist eine neue biene ruckizucki neugezüchtet, in den USA selber redet schon kein schwein von dem malheur .

... und die lobbyisten habem die bienen ganz sicher auch nicht gefressen, manchmal habe ich schon den verdacht das solche chaoten wie egbert und co die bienen selber auf dem gewissen haben, nur damit sie ihre paranoiden theorien verbreiten können .
tja henry, ab sofort gehörst du auch der montsanto-mafia an
:lol:
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Ich habe Recht!

Beitragvon henry » Mi Mär 05, 2008 18:54

Obelix hat geschrieben:
henry hat geschrieben: ... Bislang sind bei wirklich konsequenter Varroakontrolle ... schlicht Varroa ...

es wäre schön, wenn Du recht hättest!
Moin Obelix,
ich habe Recht. :wink: Das ist durchaus nicht arrogant gemeint. Ich habe einfach nur tote und leere Völker untersucht und Imker mit unklaren Verlusten gebeten ihr Völker bei der Landesuntersuchungsanstalt LUA untersuchen zu lassen. Dort wird standatdmäßig auch auf Varroa untersucht, auch wenn der Imker nur einen Aussage zu Nosema haben will.
Mich wundert es immer wieder, mit welcher Arroganz Imker (die sich für schlauer, erfahrener und sonst was halten) über andere Imker (die in Ihren Augen überhaupt keine Ahnung haben) urteilen.
Falls das auf mich gemünzt ist verkennst Du mich. Ich beurteile nicht die Person, ich beurteile die Wirksamkeit der Behandlung.
Genau Deine Meinung vertraten bei uns 2 Altgroßimker. Was haben die die Klappe aufgerissen, dass außer Ihnen alle anderen Imker der Gegend nicht richtig Varroa behandeln würden und nur daher Verluste hätten.
Wenn's gut läuft fangen alle irgendwann an zu schlampen oder riskieren ganz absichtlich für einen Spättracht zuviel.
Und auf der letzten Versammlung: Todenstille von Beiden! Alle Völker tod/weg. Bekamen nur noch einen roten Kopf, wenn man Sie auf die Gründe ansprach.
Haben sie denn die Gründe benannt? Wie haben sie denn danach geforscht? Sind die toten Völker denn begutachtet worden?
Sicherlich klingt die Schilderung von "Henry" schlüssig. Dadurch muß Sie aber nicht richtig sein.
Trau keinem - auch nicht Dir selbst! Das ist ein Grundsatz und es gibt immer drei Antworten: Ja, Nein und weiß nicht. Eine Erkenntnis ist immer nur solange gut bis sie widerlegt ist. Mit einer Ahnung kann man zwar zweifeln, untersuchen und nachweisen muß man dennoch. Viel untersuchen und nachweisen muß man allerdings nicht, wenn eindeutige Vrrose-Schäden vorliegen. Und wenn das so ist, dann ist man als Imker nunmakl selber schuld. Sucht man den Fehler woanders - so auf Verdacht - und vergißt die Varroa und hinterfragt sein Konzept und seine konkrete Umsetzung nicht, dann schadet man den Bienen und wegen Dummschwätzerei auch den Anti-GVO und Anti-PSM-Bewegungen, die man womöglich stärken wollte.
Nochmals: Ich halte es bei so einem komplexen, sensibelen, wichtigen und weitreichendem Thema wie dem Bienensterben es für absolut ungangebracht, dies auf ein einfaches Varroa-Problem zu reduzieren.
Warum? Weil nicht sein kann was nicht sein darf? Wenn klimatische Veränderungen und Veränderungen in der Tracht oder dem Virendruck die Mortalität der Varrose erhöhen, bleibt es dann nicht noch immer eine Milbenerkrankung?
Aber es gibt halt ausreichend Lobbisten, die ein Interesse dran haben, das Bienensterben herunterzuspielen.
Wo muß ich meine Kontonummer hinmailen, damit meine Arbeit hier endlich mal bezahlt wird? :wink:
Was ist denn, wenn plötzlich keine Bienen mehr existieren? Überlegt Euch einfach mal die Folgen! Sollten ja ausgebildetete Landwirte abschätzen können.
Das glaube ich allerdings nicht, weil die Landwirte einerseits der Hummelwerbung auf den Leim gehen und andererseits immer denken, es wären keine Bienen da nur weil sie keine sehen. Das ist leider immer wieder zu beobachten. So Aussagen wie: "Ich hatte die selben Erträge auch ohne Bienen" zeigt das deutlich. Der Landwirt weiß nicht wieviele Bienenstöcke in dem 8km-Umkreis um sein Feld tatsächlich stehen. Manchmal schiebt er sogar Erträge auf Bodenverbesserungen ect. ohne über die Zufalls-Bestäubung überhaupt nachzudenken und verliert so die Biene aus dem Blick. Wenn ihm dann noch ein Holländer einredet ein Hummelvolk mit 80, 100 Einzeltieren könne, weil es ja früher fliegt die gleiche Leistung bringen, wie ein Bienenvolk in einer Stunde Sonnenschein, dann ist es ganz aus. Dann entstehen auch so Gerüchte wie das, daß die Solitärbienen die Bestäubung erledigen könnten. Wo an einem aufgeräumten Schlage sollen die denn bitte überwintern und sich fortpflanzen und wovon sollten die sich denn ernähren, wenn er abgeblüht ist der Raps. Von den totgespritzen Ackerunkräutern? :roll: Solche Aussagen zeigen deutlich, daß sich manche Landwirte weder mit der Materie der Bestäubung durch die Honigbienen noch mit den Solitärbienen beschäftigt haben. Sonst wüßten die auch, daß Solitärbienen nur ein extrem enges "Wirtspflanzenangebot" nutzen können. Wenn die also auf die Himmelschlüsselblüte eingestellt sind, dann ist es für die und den Bauern komplett wertlos, wenn nebenan auf 60ha Raps und eben keine Himmelschlüssel blühen.

Ich bitte wirklich alle Seiten um sowas wie emotionslose Faktensicht. Honigbienen sind (schon wegen ihrer Massenhaftigkeit) nicht ersetzbar und Landwirte sind nicht per se Schuld an deren Sterben, doch sie sind Nutznießer, auch wenn sie's nichteinmal bemerken.
Mit freudlichen Grüßen
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Was ist das denn?

Beitragvon henry » Fr Mär 07, 2008 15:24

Hallo,
Michael.stro hat geschrieben:hallo ihe hummeln und so können nur die sommerblüten besteuben weil in der frühblüten die erst ihre völker aubauen müssen
Bestäubungshummelvölker werden bereits voller Hummeln gekauft. Die sind vorgetrieben und entwickeln sich nach der Bestäubung zurück.
und zu den wildbienen die sind auch nix anderes als wie die normallen immer zuhause haben also die sind genauso gegen die aus dem ausland eingeschleuste varosemilbe nicht resistend
Wenn "wildbienen" in dem Beitrag hier wilde Honigbienen sind dann würde die Aussage stimmen, nur gibt es leider in Zentraleuropa keine wilden Honigbienen mehr. Meint "wildbienen" solitär lebenden Bienen oder Mauerbienen dann ist die Aussage falsch. Varroa ist ausschließlich Parasit der Apis Mellifera also der Honigbienen.
die afrikanische bine wo uhrsprüglich die varose herkamm für die war die varose auch nur ein mittesser und nicht schädlich aber für unsere europäischen bienen sind die varosen schädlich hald
Die Varroa kommt von der Apis Cerana, einer asiatischen Biene, die ganz ohne die Nähe zu afrikanischen Bienen in Asien, der Heimat der Milbe, lebt. Afrikanische Bienen falle der Varroa genauso zum Opfer wie Europäische. Auch an der Apis Cerana entstehen durch die Milbe erhebliche Schäden. Diese Biene hat jedoch ein Konzept gefunden, die Milbenlast zu regulieren und zu reduzieren. Gelingt ihr das nicht, geht auch Apis Cerana an der Milbe ein.
Mit freudlichen Grüßen
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Beitragvon schorschie0815 » Sa Mär 08, 2008 20:24

Der Henry scheint sich als Weisheit letzter Schluß zu betrachten. Eines ist nämlich durch zahlreiche Studien ( nicht Drittmittelstudien ) abgesichert, dass nur der hemmungslose Pflanzenschutzmitteleinsatz zu den gewaltigen weltweiten Bienenvolkverlusten führt. Auch der Genmais ist ein Bienenvolkkiller, siehe dazu den Berich von V.von Kuehnheim ( Berufsschullehrer an der landwirtschaftlichen Berufsschule DEULA in Niedersachsen:

Hier das Schreiben von V.v. Kuenheim:

Ich lese gerade den Artikel über das Bienen ( volk ) sterben. Ich denke, dass der Grund für das Bienen (volk)sterben die Gentechnisch veränderten Pflanzen sind. Mich wundert nur , dass die Imker so unwissend sind und darauf noch nicht gekommen sind. Die Bio-Landwirte setzen seit Jahrzehnten Bacillus Thuringensis Sporen gegen Schadinsekten ein. Dieses B.t. befällt die Insektenlarven und verhindert die Häutung der Larven. Die Larven silikonisieren und sterben ab. Eine sehr umweltverträgliche und giftfreie Lösung.

Seit ca. 10 Jahren ist es den Gentechnikern gelungen das Gen des Bacillus thuringensis in Pflanzen zu übertragen. Der Erfolg ist für den Landwirt fantastisch.Der B.t. Genmais und B.t. Genpflanzen tragen dieses Gen.Legt nun ein Insekt seine Eier an diese Pflanze oder kriecht eine Insektenlarve an die Genpflanze nehmen sie beim Fressen dieses B.t.-Genauf und können sich nicht mehr häuten und sterben.Für den Landwirt ist dies Spitze, denn wenn er Gen Bt-Pflanzen anbaut, braucht er sich um Insekten und deren Schäden keine Sorgen mehr zu machen.

Das Problem sind aber die "guten Insekten" die die Blüten besuchen und für Bestäubung sorgen. Sie nehmen beim Blütenbesuch Pollen und Nektar dieser Gen-B.t.-Pflanzen auf und füttern damit ihre Brut. Die Brut reagiert natürlich ebenso wie die Larven der Schadinsekten. Sie kann sich nicht mehr häuten und verendet. Ein teuflisches Spiel. Die Kulturpflanzen, der Anbauer dieser Pflanzen und der Saatgutzüchter profitieren von den Genpflanzen und die gesamte freilebende Insektenwelt und die Bienen sterben und die Imker und Obstbauern und Nichtgenpflanzenanbauer haben riesige Verluste bzw. sind zum Aussterben verurteilt.Es ist noch nicht möglich die Nicht-schadinsekten von den Genpflanzen fernzuhalten. In unserer ausgeräumten Kulturlandschaft sind gerade die Bienen im Juli/August auf den Pollen des Mais und der Sojabohnen angewiesen, da sonst wenig Pollen angeboten werden. Auch bei nur geringen Pollenmengen wirkt das B.t.-Gen schon auf die Larven.

Ich finde es ist ein Skandal, dass die biologische Bundesanstalt, die für die Umwelt offiziell verantwortlich ist, die verantwortlichen Politiker und die Presse nicht darauf aufmerksam gemacht hat und für ein sofortiges Anbauverbot der B.t.-Genpflanzen ist. Der Deutsche Imkerbund sollte sofort Druck auf die Politik und die Pflanzenzüchter machen, damit ein Genpflanzenanbau im Frühjahr 2008 noch verhindert wird.Wir Imker müssen uns wehren oder wir verlieren unsere Bienen.

Volmar von Kuenheim
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Beitragvon Rohana » So Mär 09, 2008 0:48

Diese Version scheint mir zu einfach - es sei denn es gibt vernünftige Studien, die eben jenen Gedankengang des Herrn v. Kuenheim untermauern. Bienen mit BT Maispollen zu füttern müsste doch unter halbwegs kontrollierbaren Bedingungen möglich sein ?
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Beitragvon forenkobold » So Mär 09, 2008 1:26

Rohana, den Beitrag von schorschie0815 kannst Du ruhig ignorieren. Wer schon länger hier ist, hat sofort erkannt, um wen es sich handelt. Nach mehrmaliger Sperrung jetzt am 8.3. mit dem vermutlich 20sten Nick angemeldet.

Wer nach seinem Text googelt, wird ihn dort finden:

http://www.oekosmos.de/artikel/details/ ... estiziden/

Und als Autor erscheint nicht dieser v.Kühnheim sondern der für seine Unseriösität un Verlogenheit nicht nur hier sondern auch anderswo berüchtigte [bitte keine Realnames] Brandt alias Egbert alias Freischütz alias schoschie0815.

Den text kann man auch dort finden:

http://genfood.wordpress.com/2008/02/03 ... n-problem/

Und wieder von Brandt eingestellt. Aber als Autor wird v. Kuenheim genannt. Allerdings in seiner richtigen Funktion als Studienrat und Imker.

wir haben hier also nichts außer der privaten und durch die Wissenschaft längst widerlegten Meinung der Herren Kuenheim únd Brandt und klnnen uns wieder beruhigt der realität zuwenden:

http://www.transgen.de/lebensmittel/ein ... .doku.html

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Beitragvon gerd gerdsen » So Mär 09, 2008 9:20

es handelt sich hier tatsächlich um egbert freischütz, habe gerade die anderen beiträge von ihm gelesen, in der SED/PDS ist er auch und er droht schon wieder mit dem anwalt . :?
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Beitragvon Rohana » So Mär 09, 2008 10:17

Beruhigt der Realität zuwenden .. naja, alles Ansichtssache. Aber danke für die Info ;)
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Beitragvon gerd gerdsen » So Mär 09, 2008 10:48

Rohana hat geschrieben:Beruhigt der Realität zuwenden .. naja, alles Ansichtssache. Aber danke für die Info ;)


nun vertraue doch ein wenig auf die kompetenz von unseren gut ausgebildeten landwirten und unserer berufsvertretung bauernverband DBV, selbst dieser rät vom GVO anbau derzeit ab .
und ich bin auch so froh das wir hier mit henry endlich einen ausgebildeten imker haben, der hier doch sehr plausibel rüber kommt, plausibler als ich es sein kann, denn ich bin kein imker, verfüge nur etwas über allgemeinwissen .
ich werde wohl auch in zukunft imkern gestatten ihre völker bei mir auf zustellen, sofern sie keine SED kommunisten sind, denn die sind auf meinem grund und boden bis auf weiteres unerwünscht .
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Beitragvon Hoschscheck » So Mär 09, 2008 11:50

Na Gerd zufrieden?

Den passenden Thread aufgemacht, damit dann eggie wieder heiss gemacht und aktiviert, im Anschluss dann wurde eggie entarnt und vorgeführt.

Psychologische Kriegsführung = 1-
:mrgreen:

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Beitragvon forenkobold » So Mär 09, 2008 13:29

He hallo Hoschscheck..
ich will auch von den Lorbeeren zur Enttarnung abbekommen..

**SCHMOLL***
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