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Auch als Bio ist man nicht sicher....

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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54 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon SHierling » So Mai 13, 2012 10:07

y_B hat geschrieben:@SHierling

Wenn man im Landtreff von der vorherrschenden Meinung abweicht, fallen einige voller Aggressivität über einen her, siehe Forstforum. Ich schwöre hier öffentlich, daß ich gerne (gutes) Fleisch esse und kein Tierhaltungsgegner bin. Aber schon der harmlose Versuch einer Prognose ist hier offensichtlich strafbar.

Zur Sache: In vielen Ländern sind Hülsenfrüchte das Fleisch des kleinen Mannes. Diese Gewohnheit ist sicher aus der Not geboren, Fleischverzehr mag ein Zeichen für den sozialen Aufstieg sein. Die Äcker werden hier bei uns übrigens zum großen Teil für Energiepflanzen genutzt, fast in jedem Dorf grüßen die grünen Klopse.

MfG


Rede Dich nicht raus. Das in vielen Ländern ausreichend eiweißreiche Hülsenfrüchte wachsen, ist mir bekannt. Unseres gehört nicht dazu, und etliche andere auch nicht, es gibt sogar Länder, wo gar keine wachsen.

Also warum beantwortest Du nicht einfach meine Fragen? Deine "harmlose Prognose" wird ja womöglich auf irgendwelchen Daten beruhen, oder hast Du sie Dir einfach nur ausgedacht?

- wie soll auf den verbleibenden Flächen zur Produktion pflanzlicher Nahrung dasjenige Eiweiß zusätzlich produziert werden, das heute vom Grünland stammt?

- wo (und wovon natürlich) sollen die Menschen leben, deren Lebensraum mit dem Wegfall tierischer Produktion unbewohnbar wird?


Nochmal zur Erläuterung: ich meine das ganz konkret.

WAS soll WO angebaut werden, um auch nur die vorhandene Menschheit "rein pflanzlich" zu ernähren?
(Zusatzfrage: WOVON soll es angebaut werden, wenn die Rückführung / Düngung aus der tierischen Produktion wegfällt?)
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon Biohias » So Mai 13, 2012 10:42

5. Flüssig- oder Festmistverfahren
In der Vergangenheit waren in ökologisch bewirtschafteten Mastschweinebetrieben hauptsächlich Festmistsysteme anzutreffen. Größere Bestände erfordern jedoch relativ lange Mistachsen, über die Krankheitserreger von einer Gruppe zur nächsten übertragen werden können. Aus diesem Grund werden Ausläufe immer häufiger mit Betonspalten ausgelegt und als Flüssigmistsystem bewirtschaftet.(oekolandbau.de)



Man beachte: die 'Ausläufe" werden mit Spalten ausgelegt.


Nur sehr wenige, vor allem Eu-Öko betriebe haben spalten im auslauf.
im gesamten würde ich sagen 20-30% der schweine werden in ställen bis 50% spaltenanteil gehalten.
das können aber auch nicht alle machen weil z.b. Verarbeiter wie Hipp babynahrung von absolut-ohne-spalten Schweinen macht.
also wird sich das über kurz oder lang mit den ''fast Bioställen'' auch wieder erledigen weil es immer mehr Verarbeiter werden
die nur solche schweine aufkaufen.
Die Problematik mit der langen Mistachse kann man mit einem guten Hygienestatus sehr gut im Griff haben :wink:
mfg Biohias

P.s das mit den Geruchsemisionen ist mit sicherheit sehr stark standort abhängig.
ich kann nur sagen das unsere Nachbarn behaupten es ist besser, bzw. riecht man oft gar nichts davon.
und das obwohl jetzt einige schweine mehr da sind :wink:
Den eindruck habe ich auch :D
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon SHierling » So Mai 13, 2012 10:45

y_B hat geschrieben:@SHierling

Ich will mal trotz Deines patzigen Tones geduldig antworten: Solange wir ein reiches Land sind, spielen die Probleme der Nahrungsmittelerzeugung überhaupt keine Rolle. Wenn der Anbau von Energiepflanzen attraktiv für die Landwirtschaft ist, dann geschieht das eben. Hier weiden inzwischen reichlich die Wildschweine in den Energieplantagen. Zur Zeit werden uns glücklicherweise Nahrungsmittel hervorragender Qualität zu niedrigen Preisen aus allen Teilen der Welt geliefert, das enthebt uns aber nicht der Notwendigkeit, uns ein paar Gedanken über die Zukunft zu machen. Im Havelland stehen fast nur noch Windkraftanlagen, unterpflanzt mit Raps und Mais. Die Probleme der Maiserzeugung kannst Du in der Fachpresse nachlesen. Früher gab es hier große Viehweiden und wogende Getreidefelder. Ich hoffe, daß wenigstens in der Elbtalaue noch die heile Welt existiert. War das jetzt überheblich und provozierend formuliert? Wenn das so angekommen ist, bitte ich um Entschuldigung. Mehr kann ich für unsere Landwirtschaft im Augenblick nicht tun.

MfG

Das war sehr schön geduldig formuliert, Du solltest Politiker werden.


Es war aber in keinster Weise eine Antwort auf meine Fragen.
Warum nicht?
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon SHierling » So Mai 13, 2012 12:03

Wir reden aneinander vorbei. Du erzählst mir, was Du hier alles nicht haben willst. Das wissen wir schon.


Ich möchte von Dir wissen, was Du als Alternative anzubieten hast.

Nochmal: ca 50% der Flächen auf der Welt sind Grünland. Dort wächst nichts anderes als Gras. Dieses Gras kannst Du nicht essen, es kann nur über Wiederkäuer / Pflanzenfresser genutzt werden >> es entsteht Eiweiß + Dünger.

Ohne Tierhaltung fallen diese Flächen aus der Produktion. Auf dem verbleibenden Rest muß also das gesamte Eiweiß *zusätzlich* produziert werden, das jetzt auf dem Grünland wächst, wenn weiterhin so viele Menschen verhungern sollen wie heute. Sollen es weniger Hungernde werden, oder mehr Menschen insgesamt, muß zusätzlich zu dem Ersatz für das auf dem Grünland gewachsene Eiweiß noch weitere zusätzliche Nahrung dort wachsen.

Und ich hätte jetzt gern irgendeine Vorstellung von Dir, wie das gehen soll.
WAS soll WO und WOVON angebaut werden? (Nicht: "Was soll nicht angebaut werden"!)
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon Jochens Bruder » So Mai 13, 2012 13:09

SHierling hat geschrieben:Nochmal: ca 50% der Flächen auf der Welt sind Grünland. Dort wächst nichts anderes als Gras. Dieses Gras kannst Du nicht essen, es kann nur über Wiederkäuer / Pflanzenfresser genutzt werden >> es entsteht Eiweiß + Dünger.


Ist das wirklich so? Könnte es nicht sein dass Rinderhaltung nur die profitabelste Methode ist um dieses Grünland zu nutzen? Wachsen da auch keine Nutzbäume? Oder Getreide, nur dann mit extrem hohem Düngeaufwand usw.?

Es geht nur um die Frage ob es technisch mögliche Alternativen zur Rinderhaltung gibt, nicht ob die sich beim heutigen Preisniveau auch rechnen. Hier mal ein Beispiel wie man aus toten Böden ein auch wirtschaftlich interessantes grünes Paradies schafft und sogar noch künstlich die Regenmengen optimiert:

http://www.ithaka-journal.net/baume-als ... -kolumbien
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon SHierling » So Mai 13, 2012 13:16

google "absolutes Grünland"

Absolutes/fakultatives Grünland wird durch folgende Faktoren bestimmt:

Niederschläge fakultativ absolut < 1300 mm > 1300 mm

Grundwasserstand > 50 cm < 50 cm

Überschwemmungsgefahr gering hoch

Höhenlage < 600-650 m ü. NN > 600-650 m ü. NN

Vegetationsdauer > 4 Monate < 4 Monate

Krumentiefe > 20 cm < 20 cm

Bodentyp Gley, Pseudogley, Auenboden

Vegetationszonen sind nicht kaufmännisch bedingt, die sind deswegen da, weil die Erde rund und huckelig ist.
Es steht natürlich jedem frei, auch das noch in Zweifel zu ziehen.

Und wenn Du schon dabei bist, google auch gleich Grünlandumbruchverbot, nur so zur erweiternden Kenntnisnahme.
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon Jochens Bruder » So Mai 13, 2012 13:44

SHierling hat geschrieben:google "absolutes Grünland"

Absolutes/fakultatives Grünland wird durch folgende Faktoren bestimmt:

Niederschläge fakultativ absolut < 1300 mm > 1300 mm

Grundwasserstand > 50 cm < 50 cm

Überschwemmungsgefahr gering hoch

Höhenlage < 600-650 m ü. NN > 600-650 m ü. NN

Vegetationsdauer > 4 Monate < 4 Monate

Krumentiefe > 20 cm < 20 cm

Bodentyp Gley, Pseudogley, Auenboden

Vegetationszonen sind nicht kaufmännisch bedingt, die sind deswegen da, weil die Erde rund und huckelig ist.
Es steht natürlich jedem frei, auch das noch in Zweifel zu ziehen.

Und wenn Du schon dabei bist, google auch gleich Grünlandumbruchverbot, nur so zur erweiternden Kenntnisnahme.


Habe gegoogled und das hier gefunden:

Wie schon erwähnt werden von der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Landwirtein Baden – Württemberg 39 % als Grünland genutzt. Hierbei handelt es sich zumeist um absolutes Grünland, also um Grünland, das wegen Hängigkeit, Vernässung oder anderem nicht zu Ackerland umgewandelt werden kann oder beispielsweise aus Gründen des Wasserschutzes nicht umgewandelt werden darf.
Für einen Teil des Aufwuchses davon besteht jedoch kein Bedarf. Diese Flächen werden entweder sehr extensiv mit Schafen genutzt oder sie bleiben brach liegen.
Eine (genehmigungspflichtige) Aufforstung ist zumeist aus Gründen des Naturschutzes oder zur Erhaltung des Landschaftsbildes nicht möglich.
Sie müssen daher mit hohen Kosten von Mitarbeitern der Naturschutzverwaltung einmal im Jahr gemäht und der Aufwuchs entsorgt werden oder Landwirte übernehmen diese Arbeiten. Unterbleibt eine einmalige Mahd, so kommt es zur sogenannten Sukzession, d. h. die Flächen werden langfristig auf natürlichem Wege zu Wald, ein Vorgang, der aus vielerlei Gründen unerwünscht ist.


Dir empfehle ich dringend die Postings erst richtig zu lesen bevor du hier Blödsinn erzählst. Also, ich habe nach der technischen Machbarkeit gefragt und nicht nach der Gesetzeslage.
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon SHierling » So Mai 13, 2012 13:51

Jochen, Baden-Würtemberg ist nicht gerade ein Beispiel für die Welt, oder?

Wenn Du in Deutschland eine "Naturlandschaft" haben möchtest, dann gibt es hier Wald, nichts weiter. Es steht Dir frei, zu erklären, wie Du davon leben willst.

Was den Rest der Welt angeht, kannst Du meinetwegen und wenn es Dir in Deiner grenzenlosen Ignoranz und Unkenntnis gefällt, auch 100% aller LN nehmen und mir erklären, wie Du davon ohne Tiere leben willst. Was Du aber ganz sicher nicht kannst, ist mit Deiner Erbsenzählerei hier Ablenken.
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon SHierling » So Mai 13, 2012 14:09

y_B hat geschrieben:@SHierling

Als Nichtlandwirt muß ich keine Alternativen aufzeigen. Als politischer Bürger darf ich aber auf den Umstand hinweisen, das große landwirtschaftliche Flächen unseres Landes nicht mehr für die Nahrungsmittelerzeugung zur Verfügung stehen.


Ja, das ist das Problem. Nicht nur, daß "politische Bürger" gar keine Alternativen aufzeigen können, sie glauben tatsächlich, sie müßten es nicht. Essen wächst ja im Regal, und die Energie kommt aus der Steckdose, und wenn das mal nicht mehr so ist, dann wählen wir einfach jemand anderen. Viel Vergnügen.


Weißt Du denn wenigstens, wie "groß" der "große Anteil landwirtschaftlicher Flächen" ist, der (wem eigentlich????) "nicht mehr zur Verfügung steht" ? Oder kannst Du Dein Anrecht auf diese Flächen irgendwie politisch begründen?
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon Jochens Bruder » So Mai 13, 2012 14:16

SHierling hat geschrieben:Jochen, Baden-Würtemberg ist nicht gerade ein Beispiel für die Welt, oder?

Wenn Du in Deutschland eine "Naturlandschaft" haben möchtest, dann gibt es hier Wald, nichts weiter. Es steht Dir frei, zu erklären, wie Du davon leben willst.

Was den Rest der Welt angeht, kannst Du meinetwegen und wenn es Dir in Deiner grenzenlosen Ignoranz und Unkenntnis gefällt, auch 100% aller LN nehmen und mir erklären, wie Du davon ohne Tiere leben willst. Was Du aber ganz sicher nicht kannst, ist mit Deiner Erbsenzählerei hier Ablenken.


Was, ausser Selbstentblödung, willst du mit diesem Stuß eigentlich erreichen? Du antwortest hier auf Fragen die kein Mensch gestellt hat und hälst dich dabei für oberschlau. Zur Erinnerung: Du hast behauptet das 50% der globalen Agrarfläche Grünland ist und man dort ausser Wiederkäuer grasen zu lassen nichts anderes machen kann. Darauf hin habe ich gefragt ob es technisch (nicht finanziell oder gemäß aktuellen Gesetzen) möglich ist Alternativen wie z.B. Nutzbäume dort wachsen zu lassen. Weiterhin habe ich nirgends gesagt dass ich dies für gut oder schlecht halte.

Und nur mal so am Rande: Wir haben hier ca. 3.300 mm Regen im Jahr, trotzdem wächst hier fast alles, auch z.B. Mais. Es gibt sogar proteinreiche Nutzpflanzen wie z.B. Taro, die wachsen auch in Bodensenken mit ständiger Staunässe.

Also, lese dir deine Antworten nochmals durch.
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon SHierling » So Mai 13, 2012 14:19

Jochen, da oben stehen die Definitionen sowohl für *fakultatives* als auch für *absolutes* Grünland.

Nimm Dir einfach einen Schulatlas und guck das nach, aber hör auf, mir mit Deinem Vorgarten die Welt erklären zu wollen.
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon SHierling » So Mai 13, 2012 15:00

da siehst Du, was man mit landwirtschaftlichen Flächen alles so machen kann.

Ich denke, ich weiß auch ohne Wikipedia ganz gut, was man mit landwirtschaftlichen Flächen so machen kann, und im Gegensatz zu Dir weiß ich auch, was man alles *nicht* damit machen kann, ich hab das mal gelernt. Und wenn Du das auch wüßtest, hättest Du ja wohl oben wenigstens für eine Deiner Behauptungen irgendeine Begründung liefern können.


Du hast schon wieder vergessen, auf meine Frage zu antworten.
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon forenkobold » So Mai 13, 2012 15:28

y_B hat geschrieben:@SHierling

Wenn man im Landtreff von der vorherrschenden Meinung abweicht, fallen einige voller Aggressivität über einen her, siehe Forstforum. Ich schwöre hier öffentlich, daß ich gerne (gutes) Fleisch esse und kein Tierhaltungsgegner bin. Aber schon der harmlose Versuch einer Prognose ist hier offensichtlich strafbar.

MfG

Wenn man so offensichtlich der gängigen Propaganda aufgesessen ist wie DU und diese ausgerechnet in einem Forum verbreitet, in dem Shierling zusammen mit anderen schon jahrelang gegen diese Propaganda ankämpft...
dann darf es einen nicht wunderen, wenn man nimmer freundlich bleibt.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon SHierling » So Mai 13, 2012 15:28

y_B hat geschrieben:@SHierling

Du mußt jetzt natürlich einen gewissen gedanklichen Transfer vollziehen können: Überall, wo jetzt allerlei Nichtnahrung wächst, sollten wir eiweißhaltige Gewächse anbauen. Du als Fachmann darfst nun die Eiweißbilanz berechnen. Aber bitte nicht hudeln, wir wollen das genau wissen. Ein Tip: Du mußt jetzt alle zweckentfremdeten Flächen ermitteln und vor Deinem geistigen Auge jene eiweißhaltigen Pflanzen vorüberwandern lassen, die für die einzelnen Standorte infrage kommen. Auch bisher schwer zu nutzende Flächen könnte man mit robusten Pflanzen in Wert setzen. Diese pflanzliche Eiweißerzeugung stellen wir dann mit Deiner Hilfe der Fleischerzeugung gegenüber. Eiweißkraftfutter bei Stallhaltung zählt natürlich nicht. Du bist der Fachmann, enttäusche uns nicht!


Hehe ... so versuchen die Veggies das auch immer: erst behaupten sie, das vegane Welternährung das Paradies ist, und dann wollen sie, das man ihnen *ihre Ansicht* vorrechnet. Das ist nun wieder gar nicht mein Job, denn ich hab Dir ja vorher schon gesagt, daß genau das nicht geht, und im Gegensatz zu Dir weiß ich auch, warum. Du bist derjenige, der den Leuten hier hier Hirngespinste vorgaukeln will, die er nicht mal Ansatzweise selber nachvollziehen kann.

Ich hätte als politischer Bürger gern die Alpen an der Nordsee. Und eine Rutsche ins Wasser.
Ist vielleicht gerade ein Geologe da, der mir das richten kann?




/edit: nur für den Fall, daß Dir dieser gedankliche Transfer nicht möglich ist:

Du bist hier derjenige, dem das Tun der Landwirte nicht gefällt.
Du hättest gern, daß sie die Welt anders ernähren, als sie es tun.
Ergo sei doch bitte so nett, und sag uns auch WIE wir das tun sollen.


Remember? WAS soll WO und WOVON angebaut werden?
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