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Auch als Bio ist man nicht sicher....

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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54 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon forenkobold » Sa Mai 12, 2012 17:23

http://www.swp.de/heidenheim/lokales/kr ... 95,1459061


In konventionellen Betrieben würden auf gleicher Fläche doppelt bis dreimal so viele Schweine untergebracht werden.“



Und Gülle-Geruch aus konventioneller Mast sei zudem intensiver. In der konventionellen Schweinemast stehen die Tiere auf Spaltenböden, Urin und Kot fallen durch die Spalten und sammeln sich in der Güllegrube. Bio-Schweine stehen dagegen auf Stroh. „Das Stroh bindet Kot und Urin. Der Festmist stinkt weit weniger als Gülle“, sagt Abele

Dem Abele würd ich am liebsten sagen:

Ach Jungsche.....
Die Erkenntnis, dass Dir Deine vorgeblichen Verbündeten genauso ans Bein pissen wie den Konvis sollte Dich mal zum Nachdenken bewegen. Mit bioüblichem Konvi-bash-marketing kommst bei Deinem jetztigen Problem nicht weiter.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon dappschaaf » Sa Mai 12, 2012 17:42

Hallo,

was ist an den geposteten Aussagen falsch? Stehen da wirklich nicht mehr Schweine als bei Bio, bzw. wird bei den Bio`s doch nicht eingestreut?

Gruß
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon forenkobold » Sa Mai 12, 2012 17:57

Ich hab doch nicht geschrieben, die Aussagen wären falsch.
Das kann niemand leugnen, dass Bioschweine mehr Platz haben.. ob es Sinn macht, bleibt außen vor.
Und dass Festmist bei der Ausbringung weniger stinkt als Gülle, ist einerseits subjektiv.. andererseits aber auch objektiov nachvollziehbar. Schließlich ist ein großer Teil des Ammoniaks im Gegensatz zu Ammoniak aus Gülle schon im Vorfeld in die Luft.

Ich finde das Verhalten und die Argumentation dieses "Kollegen" unter aller Sau. Wahrscheinlich hat er seither die Kampagnen gegen konventionelle Schweinehaltung lautstark unterstützt und hat seine falschen Verbündeten IMMER NOCH NICHT durchschaut.
Dummkopf isser.
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon Biohias » Sa Mai 12, 2012 18:54

was ist falsch dran den stall zu baun :?:
bei uns ist das nächste wohnhaus nicht mal 150m luftlinie vom neuen stall weg.
und ALLE aus der Siedlung sind begeistert und sagen von sich aus das man den stall nur sehr selten, z.b. bei schwülem wetter
mit leichtem ostwind riecht. der Misthaufen ist übrigens überdacht, somit ist auch ein großer teil der ausdunstung durch
Sonneneinstrahlung nicht vorhanden, macht mit sicherheit auch einiges aus....
und seine Argumentation ist in diesem Sinne auch nicht verkehrt, der Schweinemist stinkt bei weitem nicht so wie die
normale Gülle, die anfallende Jauche die ja im auslauf mit regenwasser gemischt wird auch nicht :klug:
wir sind brav zu den nachbarn gegangen haben uns mit ihnen drüber unterhalten und von jedem anstandslos die unterschrift
bekommen. er hätte vielleicht vorher genauer drüber informieren sollen was er vor hat und bei offenen fragen
ausführlich mit den ''betroffenen'' diskutieren sollen :wink:
das eine ''harte linie'' bei sowas nicht weiterhilft hat glaube ich mittlerweile jeder Landwirt verstanden.
und warum soll man als bio nicht mehr sicher sein??
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon pferd20399 » Sa Mai 12, 2012 19:13

Zitat: Das Recht hat der Bio-Bauer wohl auch auf seiner Seite. „Es werden alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten und damit hat der Bauherr ein Recht auf Baugenehmigung“

oje...und trotzdem will keiner den Stall...
Gruß Tanja
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon forenkobold » Sa Mai 12, 2012 20:09

pferd20399 hat geschrieben:Zitat: Das Recht hat der Bio-Bauer wohl auch auf seiner Seite. „Es werden alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten und damit hat der Bauherr ein Recht auf Baugenehmigung“

oje...und trotzdem will keiner den Stall...


Und keiner will ein AKW. Und keine Biogasanlage. Und kein Windrad. Und kein Pumpkraftspeicherwerk. Und keine Stromtrassen. Und keine Autos im Ort. Und keine Umgehungsstraße um den Ort. Und keinen Stau. Und keinen Bahnhof.
Fordern wir endlich Demokratie. Lassen wir den Mob entscheiden. Freibier für alle.. aber keinen Staub beim Gerstendreschen.
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon pferd20399 » Sa Mai 12, 2012 20:23

forenkobold hat geschrieben:
Und keiner will ein AKW. Und keine Biogasanlage. Und kein Windrad. Und kein Pumpkraftspeicherwerk. Und keine Stromtrassen. Und keine Autos im Ort. Und keine Umgehungsstraße um den Ort. Und keinen Stau. Und keinen Bahnhof.
Fordern wir endlich Demokratie. Lassen wir den Mob entscheiden. Freibier für alle.. aber keinen Staub beim Gerstendreschen.


Freibier is gut :prost: aber des mit dem Mob musste nicht sein :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Mai 12, 2012 21:50

forenkobold hat geschrieben:Und dass Festmist bei der Ausbringung weniger stinkt als Gülle, ist einerseits subjektiv.. andererseits aber auch objektiov nachvollziehbar. Schließlich ist ein großer Teil des Ammoniaks im Gegensatz zu Ammoniak aus Gülle schon im Vorfeld in die Luft.


Nach unserer Erfahrung wird der Einstreu völlig geruchsneutral wenn man etwas Holzkohlepulver untermischt. Das erhöht zudem die Düngewirkung ganz enorm und hält einen großen Teil der Fluginsekten fern.
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon Manfred » So Mai 13, 2012 7:31

Die aus "Prinzip gegen Alles"-Fraktion springt doch bei jeden Vorhaben hinter den Büschen vor. Sogar wenn ein paar Schulkinder ein im Werkunterricht selbst gebauts 1-Meter-Mühlrad am örtlichen Wiesenbach aufstellen wollen. Böse kleine Naturfrevler, kleine...
Die kann man einfach nicht für voll nehmen. Das sind ganz normale Aldikunden. Mit Bio oder Naturschutz haben die meist nichts ernsthaftes am Hut. Die Ursachen sind Langeweile und Rechthaberei aus Prinzip.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon xyxy » So Mai 13, 2012 8:21

http://steiermark.orf.at/news/stories/2532702/

Als prominente Unterstützer konnte Norbert Hackl bereits die Ernährungsexpertin Sasha Walleczek und die Köchin Sarah Wiener gewinnen.


Na dann kann der Bürger auch gleich zum Essen auf die Weide kommen
:prost:
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon SHierling » So Mai 13, 2012 8:57

dappschaaf hat geschrieben:was ist an den geposteten Aussagen falsch? Stehen da wirklich nicht mehr Schweine als bei Bio, bzw. wird bei den Bio`s doch nicht eingestreut?


5. Flüssig- oder Festmistverfahren
In der Vergangenheit waren in ökologisch bewirtschafteten Mastschweinebetrieben hauptsächlich Festmistsysteme anzutreffen. Größere Bestände erfordern jedoch relativ lange Mistachsen, über die Krankheitserreger von einer Gruppe zur nächsten übertragen werden können. Aus diesem Grund werden Ausläufe immer häufiger mit Betonspalten ausgelegt und als Flüssigmistsystem bewirtschaftet.(oekolandbau.de)


Man beachte: die 'Ausläufe" werden mit Spalten ausgelegt.


Und:
http://www.oekolandbau.de/erzeuger/tierhaltung/schweinehaltung/oekonomie/betriebszweigananalyse-schweinemast/
Fazit Betriebszweigauswertungen: Betriebszweigauswertungen zwingen Landwirt wie Berater, sich intensiver mit dem Produktionsverfahren zu beschäftigen. Über die Leistungsdaten bestehen oft nur nebulöse Vorstellungen. Insbesondere die Verluste werden von den Betrieben regelmäßig unterschätzt.


Und das ist keine "Hetze", das sind Aussagen auf dem (dem!) Oeko-Informationsportal, das Landwirte dazu bewegen soll, zB Bio-Schweine zu halten.

Was den Geruch angeht:
http://www.animal-health-online.de/gros ... ltun/7316/
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon SHierling » So Mai 13, 2012 9:04

Menschen in Zukunft nicht mehr die luxuriöse Umwandlung von pflanzlichem in tierisches Eiweiß leisten.

Darauf hab ich ja gewartet *G*

Was "können wir uns denn leisten" ? Die Hälfte aller Flächen weltweit aus der Produktion zu nehmen, weil da nur Rinder / Wiederkäuer drauf wachsen? Oder gehen wir da dann grasen? Wir hätten da noch ein paar kleine Fragen, die hier seit Jahren von den Tierhaltungsgegnern nicht beantwortet werden .... nur mal als Ansatz:

- wie soll auf den verbleibenden Flächen zur Produktion pflanzlicher Nahrung dasjenige Eiweiß zusätzlich produziert werden, das heute vom Grünland stammt?

- wo (und wovon natürlich) sollen die Menschen leben, deren Lebensraum mit dem Wegfall tierischer Produktion unbewohnbar wird?
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Re: Auch als Bio ist man nicht sicher....

Beitragvon Jochens Bruder » So Mai 13, 2012 9:43

y_B hat geschrieben:Was heute in Discount-Supermärkten als "Fleisch" verkauft wird, könnte als Vorbereitung für die Zukunft angesehen werden: Wir können uns bei einer Welt-Bevölkerung von bald 10-20 Mrd. Menschen in Zukunft nicht mehr die luxuriöse Umwandlung von pflanzlichem in tierisches Eiweiß leisten. Bald wird die Chemie aromatisiertes faseriges Kunstfleisch aus pflanzlichem Eiweiß herstellen können, daß der Normalverbraucher als höhere Qualität einschätzen wird als das bisherige Naturfleisch.

MfG


Ganz so dramatisch wird es wegen der von Tyr genannten Fakten nicht werden, aber auch wegen Geschichten wie diese hier:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 32714.html

Ich schätze mal damit könnte man locker einige Millionen zusätzlicher Tiere füttern.

Weiterhin sollte man beachten dass es eine Korrelation von Massenkaufkraft und Hektarerträgen gibt. Das hat u.a. damit zu tun dass sich Kleinbauern in der Dritten Welt in zunehmenden Maße besseres Saatgut und mehr Dünger leisten können und der Staat die ländliche Infrastruktur verbessert.
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