weil im Forstforum wollte er auch alle an die Säge schicken, die seine verqueren Ideen nicht teilen wollten...
Kleines Diktator Syndrom..
Aktuelle Zeit: Fr Jan 16, 2026 10:55
Cairon hat geschrieben:
Gehen wir doch mal einen Schritt in der Agrar-Geschichte zurück. In den 80er Jahren türmten sich Agrar-Überschüsse in den Lägern. Darauf reagierte die Politik mit Flächensteillegung. Dann wurde der Anbau von nachwachsenden Rohstoffen (meist Raps) für RME erlaubt. So wurde dann Energie von landwirtschaftlichen Flächen gewonnen. BGAs usw. folgten.
Wenn man nun aus dieser Produktion aussteigen würde, würden auf den Flächen wieder Lebensmittel produziert und es käme wieder zu Überproduktion und Preisverfall, was den Strukturwandel weiter beschleunigen würde. Angesichts geringer werdender Ölreserven und steigender Energiekosten halte ich die BGAs nur für ein Zwischenspiel. Ich denke die Energiegewinnung wird langfristig eher im Bereich Photovoltaik erfolgen. Mit schwindendem Öl wird es interessant Kunststoffel, Farben, usw. aus Agrarrohstoffen zu erzeugen und irgendwann wird es einfach lohnender sein, seine Rohstoffe in diese Schiene zu geben.
Jochens Bruder hat geschrieben:Cairon hat geschrieben:
Gehen wir doch mal einen Schritt in der Agrar-Geschichte zurück. In den 80er Jahren türmten sich Agrar-Überschüsse in den Lägern. Darauf reagierte die Politik mit Flächensteillegung. Dann wurde der Anbau von nachwachsenden Rohstoffen (meist Raps) für RME erlaubt. So wurde dann Energie von landwirtschaftlichen Flächen gewonnen. BGAs usw. folgten.
Wenn man nun aus dieser Produktion aussteigen würde, würden auf den Flächen wieder Lebensmittel produziert und es käme wieder zu Überproduktion und Preisverfall, was den Strukturwandel weiter beschleunigen würde. Angesichts geringer werdender Ölreserven und steigender Energiekosten halte ich die BGAs nur für ein Zwischenspiel. Ich denke die Energiegewinnung wird langfristig eher im Bereich Photovoltaik erfolgen. Mit schwindendem Öl wird es interessant Kunststoffel, Farben, usw. aus Agrarrohstoffen zu erzeugen und irgendwann wird es einfach lohnender sein, seine Rohstoffe in diese Schiene zu geben.
Das Kernproblem liegt m.M. nach darin dass sich in den Industrieländern sowohl Nahrungsmittel als auch EE nur durch Subventionen produzieren lassen. FALSCH die Verbraucherpreise würden ansteigen, was politisch nicht gewollt ist! Es wird auch in 50 Jahren billiger sein Strom aus Kohle zu produzieren und Autos bei evtl. schwindende Ölförderungen durch Erdgas statt mit Strom zu betreibenWenn wir dann noch Autos brauchen, weil der Klima GAU eingetreten ist.. Kohle und Erdgas sind noch für hunderte Jahre relativ billig verfügbar. Genaugenommen müsste man also die Subventionen für die Landwirtschaft und EEG zusammenaddieren.
Die wirkliche Zeitbombe tickt ganz woanders und möglicherweise viel schneller als manche denken: Ca. 70% der Agrarflächen weltweit werden derzeit noch suboptimal genutzt. Wenn die Weltmarktpreise einige Jahre relativ hoch bleiben wird die Produktion massiv ansteigen. Das ist fast überall nur eine Geldfrage und die Regierungen der Entwicklungsländer fürchten nichts mehr als Hungeraufstände. Deshalb wird dort seit 2008 viel mehr als früher in die Landwirtschaft investiert und die Hektarerträge steigen langsam aber sicher an.Schon in den Sechzigern hat man solches versucht, scheiterte aber reglmäßig an der Mentalität der Urbevölkerung.
Ich sage voraus dass es nur noch wenige Jahre dauert bis diese neuen Kapazitäten die Weltmarktpreise purzeln lassen. Dann würden in den Industriestaaten die Agrarsubventionen expoldieren müssen um die heimische Landwirtschaft am Leben zu erhalten. Vermutlich wäre das überhaupt nicht finanzierbar. Keine Ahnung wie die Regierungen darauf reagieren würden. Wie gesagt, diese zusätzlichen Mengen können auch nicht zur Energieerzeugung eingesetzt werden weil dann die EEG Subventionen unfinanzierbar werden.
Frankenbauer hat geschrieben:Deshalb wird dort seit 2008 viel mehr als früher in die Landwirtschaft investiert und die Hektarerträge steigen langsam aber sicher an.Schon in den Sechzigern hat man solches versucht, scheiterte aber reglmäßig an der Mentalität der Urbevölkerung.
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