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Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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48 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon Tinyburli » Di Jan 08, 2019 11:42

Eineinhalb Hektar hatst Du doch schon fast.
Und es tut der Umwelt mehr nützen, so ein Umweltprogramm zu machen, anstatt es einem rachgierigen Biogaser zu verpachten.
Ich glaube, da gibt es keine Mindestfläche, die man als Landwirt bewirtschaften muß, um steuerliche oder sonstige Vorteile in Anspruch nehmen zu können.

Außerdem kann man da auch seine Freude daran finden, das Gras wachsen zu sehen, wenn einem die Wiese gehört.
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon rubiwahn » Di Jan 08, 2019 12:42

Pinzgauer56 hat geschrieben:Hmm, weißt du denn überhaupt was du willst ? :(


Ja. Am liebsten abreißen und neu bauen. Das geht aber nicht, denn dazu bräuchte ich eine Genehmigung die ich nicht bekomme.
Am zweitliebsten renovieren mit Dachanhebung, damit das Dach also echter Wohnraum nutzbar ist. Das geht aus gleichem Grund nicht.
Daher am drittliebsten nur renovieren, alles neu was nicht Grundmauer ist und daher ggf. keine Genehmigung braucht.
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon countryman » Di Jan 08, 2019 21:18

Tinyburli hat geschrieben:Ich glaube, da gibt es keine Mindestfläche, die man als Landwirt bewirtschaften muß, um steuerliche oder sonstige Vorteile in Anspruch nehmen zu können.


Kleinstbetriebe können zB eine Steuerbefreiung für betriebsnotwendige Zugmaschinen erhalten. Diese gilt freilich nur für betriebliche Fahrten.
An diesem Beispiel wird deutlich, dass die Vorteile meist nur minimal sind. Früher gab es noch eine sagenhaft billige Krankenversicherung für Kleinstlandwirte. Ich vermute und hoffe auch da ist ist inzwischen ein Riegel davor. Das Wohnhaus als betriebliche Reparaturkosten geltend machen läuft zumindest nicht!

@rubiwahn, ich glaube du hast verstanden wo der Hammer hängt und ich wünsche dir gutes Gelingen beim Vorhaben!
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon Tinyburli » Di Jan 08, 2019 22:11

Wie hoch ist denn der "minimale Vorteil" der Steuerbefreiung des Schleppers? Ich glaube, nicht nur 2,50 €.
Und der KFZ- Anhänger läuft auch mit grüner Nummer steuerfrei.
Die Umweltprogramme hab ich ja bereits erwähnt.

Die Möglichkeit, landwirtschaftlicher Verluste mit positivem Arbeitseinkommen auszugleichen kommt noch dazu.

Aber das ist für die Großbauern hier kein Thema, da die in anderen Kathegorien zu Hause sind.

In welchem Paragrafen ist es eigentlich festgelegt, ob das Wohnhaus eines Aussiedlers zum Betrieb oder zum Privatvermögen zählt?

Ich dachte immer, mein Wohnhaus gehört zum Betrieb und nicht zum Privatvermögen.

....durch die einschlägige Regelung des § 13 und § 13 a EStG sei der Wohnteil in das land- und forstwirtschaftliche Betriebsvermögen ertragsteuerlich trotz der privaten Nutzung dem betrieblichen Bereich zuzuordnen


Dann scheint das was altes zu sein.
Zuletzt geändert von Tinyburli am Di Jan 08, 2019 23:00, insgesamt 2-mal geändert.
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon countryman » Di Jan 08, 2019 22:40

Vor ca.20 Jahren wurden die Wohnhäuser ins Private überführt.
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon Fassi » Di Jan 08, 2019 23:26

Tinyburli hat geschrieben:Und der KFZ- Anhänger läuft auch mit grüner Nummer steuerfrei.
.


Das hat nen befreundeter Ferkelerzeuger auch gedacht, bis er seiner Tochter beim Umzug geholfen hat. Ergebnis war ein gut durchgeführter Möbeltransport, eine Steuernachzahlung, Anzeige wegen Steuerhinterziehung und ne Steuerprüfung für den gesamten Betrieb. Und das um 70€ Steuern zu sparen, herzlichen Glückwunsch. Da zahl ich lieber die knapp 60€ für den normalen Hänger und die knapp 74€ für den Viehanhänger und darf dafür wann immer und was immer ich will damit fahren. Besonders beim Viehanhänger lohnt es sich schon bei jedem Großmöbelkauf.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon countryman » Mi Jan 09, 2019 0:01

mein Pferdehänger (versteuert) hat auch weiß Gott schon mehr Umzüge gefahren als Pferde :prost:
Man kann bei Bedarf auch monatsweise versteuern. Einfach beim Zoll anrufen, Rechnung kommt.
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon karambu » Mi Jan 09, 2019 2:47

Ich wohne in Niedersachsen in einem "Aussiedlerhof". Bei uns heißt das allerdings "Resthof". Ursprünglich bestand 1/3 aus der Wohneinheit und 2/3 aus Ställen. Dazu noch zwei Nebengebäude mit weiteren Ställen.

Als 1999 Oma ins Heim gekommen ist, habe ich beschlossen, in den kleineren Teil zu ziehen. Der größere Teil war bereits vor Jahrzehnten von meinen Eltern zum Wohnbereich umgebaut worden.

Der Dachstuhl war durch! Die Balken teilweise bis auf Armdicke zerfressen. Die Dacheindeckung bestand aus Asbestplatten und eine Dämmung gab es nicht. Also einen Architekten gesucht und der Cousin eines Freundes und davon der Sitznachbar im Weserstadion kannte einen - oder so ähnlich!

Der kam vorbei. Ich hatte vorher auf zwei Din-A4-Blättern aufgemalt, wie ich es gerne hätte. Der Architekt hat es sauber gezeichnet und ich habe es beim Bauamt eingereicht. Zurück kamen die üblichen Auflagen, wie Dachfarbe, Mindestabstände zur Grundstücksgrenze, ... und die Genehmigung zum Um- und Ausbau. Untersagt wurde mir allerdings, dass ich die Wohnung vermieten darf!? :roll:

Geändert wurden auf dem Papier die Dachüberstände und Gauben sind dazugkommen, da die erste Etage ausgebaut werden sollte. Vorher war nur das Erdgeschoss bewohnbar.

Dann bis auf die Grundmauern alles abgerissen und komplett neu aufgebaut. Innen Reihenfundamente (? - heißt das so?) gegosssen und alle Mauern neu gezogen. Fast alle Fenster geändert und bodentiefe eingebaut.

Lief relativ problemlos. Wenn das Haus bewohnt war, warum sollte man es nicht umbauen oder renovieren dürfen?! Natürlich durften wir die Ställe nicht (offiziel) zu "bewohnbarer Fläche" umbauen, aber mittlerweile sind es Gragen, Werkstube und beheizbarer Hobby- und Partyraum.

Die Geschichte mit der "Landwirtschaft" aus finanziellen Gründen hab ich mir gesparrt. Da ich vieles damals selbst gemacht hatte, war ich froh über so wenig Papierkram wie möglich.

Ich würde einfach ganz zwanglos beim Bauamt anfragen, was problemlos machbar ist!

Mein Dach wurde übrigens auch ein Stück angehoben, dafür aber etwas abgeflacht, so dass die Gesammthöhe sich nicht geändert hat.

Ich hoffe, dass ist trotz der Uhrzeit alles verständlich und die Rechtschreibfehlen halten sich in Grenzen... n8

Landwirtschaft habe ich - trotz mittlerweile über 4ha eigenes und zugepachtetes Land - noch immer nicht angemeldet...
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon Tinyburli » Mi Jan 09, 2019 6:39

Natürlich ist der Umbau eines privaten Wohnhauses auch als privat anzusehen, wenn es auch auf einem Aussiedlerhof steht.
Bei mir ist es jetzt so, dass ich noch eine zweite Hofstelle habe, wo ich mir ein Fertighaus hinbauen möchte.

Ich denke, dass das betrieblich geht, wenn ich es als Betriebsleiterwohnung betrachte. Außerdem ist dort auch noch ein altes Wohnhaus, das ich vielleicht auch ausbauen werde.

Wenn ich da jetzt Baumaterial mit dem Anhänger hole, kann ich das ja mit der grünen Nummer fahren, da betrieblich.

Und bei den Belegen muß ich auch immer ganz genau aufpassen, dass ich die privaten dann aussortier. Ansonsten schimpfen die beim Finanzamt ganz gewaltig. :klug:
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon Family Guy » Mi Jan 09, 2019 14:10

Tinyburli hat geschrieben:Natürlich ist der Umbau eines privaten Wohnhauses auch als privat anzusehen, wenn es auch auf einem Aussiedlerhof steht.
Bei mir ist es jetzt so, dass ich noch eine zweite Hofstelle habe, wo ich mir ein Fertighaus hinbauen möchte.

Ich denke, dass das betrieblich geht, wenn ich es als Betriebsleiterwohnung betrachte. Außerdem ist dort auch noch ein altes Wohnhaus, das ich vielleicht auch ausbauen werde.

Wenn ich da jetzt Baumaterial mit dem Anhänger hole, kann ich das ja mit der grünen Nummer fahren, da betrieblich.


Tinyburli Betriebsleiterwohnung ist alles nicht ausgegoren und in meinen Augen Quatsch. Betriebswohnung wäre möglich, wenn.... ein Mitarbeiter von dir dort wohnt.

Und die grüne Nummer am Anhänger? Baustoffe gehören nicht per se zur land und forstwirtschaftlichen Produktion.
Wo kein Kläger ist kein Richter, Fassi hat das gut berichtet und das Thema ist doch hier schon hundertmal durchgekaut.
Verwirre doch rubiwahn hier nicht mit Halbwissen.
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon Tinyburli » Mi Jan 09, 2019 14:56

Es ehrt Dich sehr, Family Guy, dass Du um das Wohl von rubiwahn so sehr besorgt bist und mich spitzfindig korrigierst.

Ich meine halt, und das geht ja aus meinen Beiträgen hervor, wenn man die Chance hat, dass man seine Verhältnisse dahin ausrichtet, dass man auch davon profitieren kann. Und da einget sich Landwirtschaft nach meiner Meinung sehr gut dafür.

Der Umwelt kann man auch so nebenbei etwas Gutes tun.
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon eclipso » Mi Jan 09, 2019 16:27

gute ansicht ;Tiny;!
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon Family Guy » Mi Jan 09, 2019 16:44

Tinyburli hat geschrieben:Es ehrt Dich sehr, Family Guy, dass Du um das Wohl von rubiwahn so sehr besorgt bist und mich spitzfindig korrigierst.

Ich meine halt, und das geht ja aus meinen Beiträgen hervor, wenn man die Chance hat, dass man seine Verhältnisse dahin ausrichtet, dass man auch davon profitieren kann.


Ja, aber nicht indem man Leuten, Entschuldigung für das harte Wort, in manchen Beziehungen Quatsch erzählt, und dein Beitrag über Betriebsleiterwohnung und grüner Nummer sind es.
Kleine Geschichtsstunde, annodazumal, als die Betriebsleiterwohnung noch im Betriebsvermögen war, wurde der Wohnwert als steuerwirksam gegengerechnet.
Zuletzt geändert von Family Guy am Mi Jan 09, 2019 17:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon rubiwahn » Mi Jan 09, 2019 17:32

Danke an die vielen hilfreichen Tipps.

Nochmal, ich will KEINE Landwirtschaft anmelden, auch keine kleine, auch keine zum Steuern mauscheln, auch keine um die Genehmigungen zu bekommen. Keine.
Ich will ein Haus umbauen und darin wohnen. Keine Landwirtschaft betreiben, und auch keine Landwirtschaft anmelden. Ich freue mich auf Platz, auf Natur, Garten und NICHT darauf, eine Landwirtschaft zu betreiben, denn das kann ich gar nicht.

Zusammengefasst: Bitte keine TIpps mehr wie ich eine LW anmelden kann und was ich da an Steuern spare, ich will keine Landwirtschaft anmelden.
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon rubiwahn » Mi Jan 09, 2019 17:37

karambu hat geschrieben:Der kam vorbei. Ich hatte vorher auf zwei Din-A4-Blättern aufgemalt, wie ich es gerne hätte. Der Architekt hat es sauber gezeichnet und ich habe es beim Bauamt eingereicht. Zurück kamen die üblichen Auflagen, wie Dachfarbe, Mindestabstände zur Grundstücksgrenze, ... und die Genehmigung zum Um- und Ausbau. Untersagt wurde mir allerdings, dass ich die Wohnung vermieten darf!? :roll:


Wenn ich das richtig lese hast du einfach ganz normal unter den üblichen Bauauflagen eine Baugenehmigung bekommen? Dein Hof liegt aber nicht in Bauland sondern ist schon mitten in der Natur?
Das wäre fantastisch! Leider hat mein Bauamt zumindest unverbindlich am Telefon schonmal gesagt dass das so wohl nicht laufen wird...
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