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Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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48 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon µelektron » Mo Jan 07, 2019 12:18

AF85 hat geschrieben:
rubiwahn hat geschrieben:Auszahlen werde ich die anderen erst wenn ich weiß ob ich das Haus umbauen kann. Ansonsten habe ich einen nicht bewohnbaren Hof, davon hab ich nichts.

Ich werde jetzt mal beim Landwirtschaftsamt nachfragen. Danke schonmal für die Hilfe!

Hallo
Ich versteh das Problem nicht ganz, da ist eine Hofstelle mit Wohnhaus und dieses Haus darf mit Sicherheit auch bewohnt werden und solange es nicht unter Denkmalschutz steht darfst du es auch umbauen, oder abreißen und ein neues hinstellen. So ist zumindest meine Einschätzung. Wie schaut es mit Kanal und Wasser aus.


Täusch Dich mal nicht, eine Nachbaraussiedlung von mir durfte ~4 Jahre nicht bewohnt werden weil die Bude Teil einer Scheidung war, ergo hälftig nicht mehr dem Landwirt, daher nicht mehr landwirtschaftlich und somit hat die Kreisverwaltung die Nutzung (Bewohnung) des Hauses untersagt. Der LW durfte sich dann im Ort ne Wohnung mieten und die laufenden Kosten der Bude weiter zahlen (Strom Heizung ...).

Ist Rheinland-Pfalz Kreis SÜW.

Die können sich schon auch blöd anstellen die Ämter wenn sie wollen.

Nutzungsänderung von Scheune z.B. als Wohnmobilparkhaus kann auch teuer werden.
... ich mag keine Gäste die erst die Tür eintreten und dann nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon rubiwahn » Mo Jan 07, 2019 15:38

Update:
Das Landwirtschaftsamt und die Baubehörde waren sich einig.

Umbau / Neubau geht nur mit Baugenehmigung, und die bekommt man ohne Privilegierung auf keinen Fall, mit Privilegierung eventuell.
Privilegierung bekommt man nur wenn man nachweislich Landwirt ist, also nachweislich sein Einkommen damit erzielt. Also fällt die Idee mit "ich verkaufe 10 Äpfel" weg.

Da das Haus aber schon steht sind sämtliche Arbeiten ohne Baugenehmigung problemlos möglich, auch die Weiternutzung als reines Wohnhaus geht klar.
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon Tinyburli » Mo Jan 07, 2019 17:04

....und Du machst das natürlich und schaust, dass das steuerlich auch in Ordnung geht.
Du mußt da schon einiges investieren.
Wennst das dann alles landwirtschaftlich machst, kannst Dir die Mehrwertsteuer Deiner Investitionen auszahlen lassen.
Mußt schön alle Belege sammeln und dann eine Gewinn- Verlustrechnung machen.

Bei der Steuer wählst die Regelbesteuerung ! Das ist sehr wichtig, weilst dadurch die Mehrwertsteuer erstattet bekommst.

Du siehst, Landwirt sein hat viele Vorteile, besonders auch für so kleine Schnarcher, wie uns beiden.

Für die G/V- Rechnung hab ich eine Exceltabelle mal hier eingestellt:

ubernahme-nebenerwerbsbetrieb-t117287.html
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon yogibaer » Mo Jan 07, 2019 18:36

Hier hab ich was zum lesen gefunden:https://www.lw-heute.de/?redid=15745. Der TE möchte ja gerne im Wohnhaus wohnen und keinen Stall draus machen.
Gruß Yogi
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon countryman » Mo Jan 07, 2019 19:08

Das Wohnhaus zu reparieren und zu bewohnen sollte klar gehen. Wesentliche Erweiterungen, Abriss und Neubau oder Umnutzung von Wirtschaftsgebäuden zu Gewerbe, FeWo, oder Wohnraum wird in aller Regel nicht genehmigt.
Da Wohnhäuser seit Jahren zum Privatvermögen gehören, funktioniert es auch nicht Umsatzsteuerbeträge für Reparaturen am Haus auf eine kleine Landwirtschaft geltend zu machen. Dies wäre nur für die zugehörigen Wirtschaftsgebäude möglich.

Wegen der Miterben habe ich auch Bedenken. Wenn baurechtlich alles klar ist, solltest du den Sack zumachen und sie ausbezahlen (notarieller Vertrag).
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon Schoofseggl » Mo Jan 07, 2019 19:10

Klopf die Bude aber erst mal ab ob sich da nicht schon der Denkmalschutz eingenistet hat, falls ja, lass es bleiben, falls nein, gleich mal billige Plastikfenster rein und sonst ein bischen aussen verschandeln dass da keiner auf dumme Gedanken kommt.
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon Stoapfälzer » Mo Jan 07, 2019 20:11

Selbst wenn du mehr Grund dabei hättest den du zB verpachtet hast und oder Wald dabei wäre den du bewirtschaftest dürftest du kein neues Haus bauen da man zum wohnen dazu nicht an diesen Ort gebunden ist.
Streng genommen müsste das nicht mal ein Betrieb der Ackerbau betreibt den der könnte auch in einer Siedlung wohnen und eine Maschinenhalle ins Gewerbegebiet stellen. :roll:
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon AF85 » Mo Jan 07, 2019 20:27

Hallo
Ist das wirklich so, dass bei einer bereits bestehenden Hofstelle das Wohnhaus nicht mehr erneuert werden darf wenn der Hof nicht mehr bewirtschaftet wird , das kann ich fast nicht glauben. In meiner Nachbarschaft gibt es zig kleine Anwesen und Höfe die alles verpachtet haben, sind die dann alle zum Verfall verdonnert?
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon countryman » Mo Jan 07, 2019 20:56

Die Substanz darf erhalten werden. Dach, sogar den Dachstuhl erneuern, neu verputzen/dämmen, Fachwerksanierung, sogar der Austausch einzelner Wände sollten kein Problem sein. Jahrelange Leerstände können allerdings den Wohnstatus gefährden.
Je nach den örtlichen Umständen gewähren die Bauämter auch weitere Möglichkeiten, etwa Dachausbauten oder gar Anbauten. Auch Umnutzungen von Wirtschaftsgebäuden sind nicht grundsätzlich unmöglich, mitunter wird aber gefordert dass die äußere Erscheinung gleich bleiben muss usw.
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon Lonar » Mo Jan 07, 2019 21:37

countryman hat geschrieben:Die Substanz darf erhalten werden. Dach, sogar den Dachstuhl erneuern, neu verputzen/dämmen, Fachwerksanierung, sogar der Austausch einzelner Wände sollten kein Problem sein. Jahrelange Leerstände können allerdings den Wohnstatus gefährden.
Je nach den örtlichen Umständen gewähren die Bauämter auch weitere Möglichkeiten, etwa Dachausbauten oder gar Anbauten. Auch Umnutzungen von Wirtschaftsgebäuden sind nicht grundsätzlich unmöglich, mitunter wird aber gefordert dass die äußere Erscheinung gleich bleiben muss usw.

Dachte ich auch aber das stimmt nicht so ganz. Wenn du über 50% des Wertes der Immobilie kommst wird dir das als Neubau ausgelegt und du brauchst eine Genehmigung. Wenn man dich dann nicht mehr da haben will, lässt man die Immobilie unter Wert schätzen und überschätzt die Baukosten. Mehrere male schon bei älteren Putenställen mit Brandschaden passiert...
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon rubiwahn » Di Jan 08, 2019 7:42

AF85 hat geschrieben:Hallo
Ist das wirklich so, dass bei einer bereits bestehenden Hofstelle das Wohnhaus nicht mehr erneuert werden darf wenn der Hof nicht mehr bewirtschaftet wird , das kann ich fast nicht glauben. In meiner Nachbarschaft gibt es zig kleine Anwesen und Höfe die alles verpachtet haben, sind die dann alle zum Verfall verdonnert?


Laut dem Bauamt darf man schon renovieren, aber nichts was eine Baugenehmigung braucht. Ich habe gestern mit einem befreundeten Architekten gesprochen, der meinte ohne Baugenehmigung ist ziemlich viel möglich, also auch neue Fenster, neues Dach (solange es nicht erhöht wird), Fassadendämmung, etc.
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon AEgro » Di Jan 08, 2019 8:23

Genehmigungsfrei- ja oder nein ?
Fenster austauschen- ja,
Fenster vergrößern- nein,
Fenster zumauern- ?
Dachfenster einbauen- nein.
Dachgauben erstellen- nein.
Wohnung innen neu einteilen, statt einer zwei Wohneinheiten- nein.
Zusätzlichen Wohnraum z. B. Dachboden od. Keller ohne Umbau - nein.

Das sind Stichworte, die ich mir bei einem Infogespräch beim Baurechtamt ( in BW ) vor einem Hausanbau auf meinem Aussiedlerhof notiet habe.

Zur ganzen Sache muss man aber sagen, es gilt das Motto, wo kein Kläger, da kein Richter.
Und gezielt nach ungenehmigten Umbauten oder Umnutzungen sucht aus eigener Initiative kein Baurechtsamt.

Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon Family Guy » Di Jan 08, 2019 9:39

Tinyburli hat geschrieben:....und Du machst das natürlich und schaust, dass das steuerlich auch in Ordnung geht.
Du mußt da schon einiges investieren.
Wennst das dann alles landwirtschaftlich machst, kannst Dir die Mehrwertsteuer Deiner Investitionen auszahlen lassen.
Mußt schön alle Belege sammeln und dann eine Gewinn- Verlustrechnung machen.

Bei der Steuer wählst die Regelbesteuerung ! Das ist sehr wichtig, weilst dadurch die Mehrwertsteuer erstattet bekommst.

Du siehst, Landwirt sein hat viele Vorteile, besonders auch für so kleine Schnarcher, wie uns beiden.



Tinyburli mach doch rubiwahn nicht verrückt mit Fehlberatung, denn was du beschreibst, kann er nicht für sein zukünftiges Wohnhaus anwenden, weil es privat ist.
Egal wie du das drehst und wendest, letztlich will rubiwahn ja auch gar keine Landwirtschaft beginnen.
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon rubiwahn » Di Jan 08, 2019 11:35

AEgro hat geschrieben:Genehmigungsfrei- ja oder nein ?
Fenster austauschen- ja,
Fenster vergrößern- nein,
Fenster zumauern- ?
Dachfenster einbauen- nein.
Dachgauben erstellen- nein.
Wohnung innen neu einteilen, statt einer zwei Wohneinheiten- nein.
Zusätzlichen Wohnraum z. B. Dachboden od. Keller ohne Umbau - nein.

Hab ich alles nicht vor. Dias Haus ist groß genug, Keller ist schon da, ich will keine Fenster zumauern, keine Dachfenster einsetzen, etc. Ich will einfach nur renovieren, also neue Elektrik, neue Leitungen, neue Heizung, Dämmung, Asbestsanierung, neue Böden, Küche, Bad, etc...


Family Guy hat geschrieben:Tinyburli mach doch rubiwahn nicht verrückt mit Fehlberatung, denn was du beschreibst, kann er nicht für sein zukünftiges Wohnhaus anwenden, weil es privat ist.
Egal wie du das drehst und wendest, letztlich will rubiwahn ja auch gar keine Landwirtschaft beginnen.

Auch das hab ich jetzt erstmal nicht vor. Ich will das Wohnhaus nutzen und keine LW betreiben. Die Scheune als Abstellraum nutzen vllt schon, aber nix vermieten, keinen Wohnraum in die Scheune, keine Kartoffeln, keine Rinder. Ich habe keine landwirtschaftliche Ausbildung, habe aber eine heidenrespekt vor Landwirten und behaupte nicht dass ich das aus dem Stehgreif alles könnte.
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Re: Aussiedlerhof renovieren / neu bauen

Beitragvon Pinzgauer56 » Di Jan 08, 2019 11:40

rubiwahn hat geschrieben:Hallo liebes Forum,

ich habe einen Teil eines Aussiedlerhofs geerbt, er besteht aus Wohnhaus inklusive Nutzgebäuden (große Scheuer, Kuhstall, Hühnerstall, Geräteschuppen, etc.).
Ich würde gerne die Chance nutzen und auf diesen Hof ziehen, mit Familie. Ich selber betreibe keine Landwirtschaft und habe es auch nicht vor.

Das Wohngebäude ist leider in einem Zustand, dass man es mindestens kernsanieren, besser noch neu bauen müsste. Da der Aussiedlerhof natürlich kein Baugebiet ist, frage ich mich nun was man denn da machen darf. Würde ich eine Baugenehmigung bekommen wenn ich das Haus neu baue? Oder wenigstens einen Teilfreigabeschein, damit ich z.B. das Dach anheben kann? Wie würdet ihr denn da vorgehen, ist das überhaupt realistisch?
Bundesland ist Baden Württemberg

Danke schonmal

Hmm, weißt du denn überhaupt was du willst ? :(
Bei der Leni, auf der Zenzi, überall ist dieser Pinzi... 8)
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