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Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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62 Beiträge • Seite 2 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon amwald 51 » So Aug 01, 2010 23:37

servus mitanand
... sehr empfehlenswerte startbasis: christbaumplantage bzw. in diesem fall wohl angemessener > weihnachtsbaumplantage. da ist die konkurrenz (noch) nicht so übermächtig >>> ein tiger12 und sonst noch ein paar weitere. :regen: :regen: :regen:
grüße vom alpenrand
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon Bodenseefarmer » Mo Aug 02, 2010 0:47

amwald 51 hat geschrieben:.....christbaumplantage...........da ist die konkurrenz (noch) nicht so übermächtig

naja, vielleicht war's ja vor 20 Jahren mal so, aber Heute ist da nichts mehr zu verdienen, ausserdem gehen erst mal paar Jahre ins Land bis zum ernten. Wie beim Obst auch.
Ähnlich beim Gemüse und den Beeren sowie Blumenäcker, da haben sich die Eingesessenen schon breit gemacht und etabliert. Da bekommt man nur einen vernünftigen Marktzugang durch die Übernahme eines bestehenden Betriebes, oder man verkauft an den Großhandel zu kleinen Preisen und konkuriert dabei mit den absoluten Vollprofis-->keine chance.

Wenn er zufällig an sehr viel Ackerfläche kommt, kann er es mit "normalem" Ackerbau versuchen, ansonsten würde ich die tierische Veredelung (Milch, evtl. Eier oder Fleisch) als die beste Möglichkeit für einen Quereinstieg ansehen. Davon waren die meißten Quereinsteiger in unserer Region langfristig erfolgreich.

Bei den meißten erfolgreichen Betrieben in den Bereichen Gemüse, Obst, Beeren, Christbäume, Blumen etc. sind diese Bereiche über viele Jahre langsam aus bestehenden Ackerbau oder Tierhaltungsbetrieben heraus entstanden.
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon Steff2010 » Mo Aug 02, 2010 7:38

Guten Morgen!

All denjenigen, die mir hier auf eine nette und sachliche Art erklärt haben, dass das für mich schwierig bis gar unmöglich ist, möchte ich an dieser Stelle mal für Ihre Beiträge danken!

Allen anderen, die mit Ihrer voreingenommenen Meinung, dass ja alle Unternehmensberater sowieso "schlimm" sind gegenüber getreten sind, sei gesagt, dass egal um welches Forum und welches Thema es sich handelt, solche pauschalen "Anfeindungen" ziemlich daneben sind. Die allgemeine Meinung (vor allem in Großstädten), dass alle Bauern dumm sind (was mit Sicherheit nicht so ist!) wollt Ihr ja über Eure Zunft ja auch nicht hören, oder?

Ich gebe zu, dass es Unternehmensberatungen gibt, die einen schlechten Ruf haben und die dortigen Berater oftmals ein arrogantes Auftreten haben. Aber auch dies ist jetzt schon fast eine Verallgemeinerung, die ich so auch nicht immer pauschal unterschreiben werde!

Meinen Dank all den sachlichen Kritikern und ich bin gespannt, was da noch so an Beiträge hinzu kommt! :D

Danke.

viele Grüße
Stefan
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon Pasofino » Mo Aug 02, 2010 8:01

Mich würde interessieren, ob du zumindest schon eine grobe Richtung der Landwirtschaft hast, in die du gehen möchtest. Die Tipps hier werden sicher noch deutlich konkreter, wenn du das etwas einschränken könntest.
LG Heike
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon Dschingis_Khan » Mo Aug 02, 2010 8:18

Also ich schlag dir mal vor, die Landwirtschaft von der Pike auf zu lernen. BGJ, 2 Jahre Lehrzeit, Abschlussprüfung. Landwirtschaftliche Fachschule und Meisterbrief. Dann bist du gut gerüstet! Manchmal kann Mann auch wo einheiraten, dass wär das einfachse, sich ins gemachte Nest zu setzen. Was sagt deine Frau dazu? Oder du wanderst in ein Land aus, wo landwirtschaftliche Flächen noch Brach liegen und Pioniere gesucht sind.
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon Obelix » Mo Aug 02, 2010 8:21

amwald 51 hat geschrieben: ... sehr empfehlenswerte startbasis: christbaumplantage bzw. in diesem fall wohl angemessener ...


Na, ob dass so empfehlenswert ist?

Die ganzen wiederaufgeforsteten Kyrill-Flächen werfen demnächst Weihnachtsbäume auf dem Markt. Viele Kyrill-Flächen sind auch direkt in Weihnachtsbaumplantagen umgewandelt worden. Ferner kommen viele Bäume zu günstigen Preisen aus dem Ausland. Letztendlich stirbt die "Weihnachstbaumverbrauchergeneration" aus. Die nachwachsende Generation macht über Weihnachten Urlaub, ist aktiv und unterwegs. Weihnachtsbaum ist da nicht mehr so im Trend und wenn dann max. so ein kleiner im Blumentopf.

Ich würde nicht auf Weihnachtsbäume setzen.

Grüße
Obelix
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon hans g » Mo Aug 02, 2010 8:31

Dschingis_Khan hat geschrieben:Also ich schlag dir mal vor, die Landwirtschaft von der Pike auf zu lernen. BGJ, 2 Jahre Lehrzeit, Abschlussprüfung.

ich hab da ganz andere erfahrungen---die,die LW nebenher machen---OHNE ausbildung---sind NICHT die schlechtesten.
hans g
 
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon MM1985 » Mo Aug 02, 2010 8:56

Warum willst du denn unbedingt selbstständig sein. Da sind wie die Kollegen schon sagten gleich Null.

Aber als landwirtschaftlicher Angestellter könntest du durchaus arbeiten, falls du engagiert bist und du die Sachen schnell kapierst.

Es gibt genügend große Betriebe, egal ob Ackerbau oder Tierhaltung, die gute und flexible Mitarbeiter suchen. Wohl musst du deine Gehaltsvorstellungen ordentlich zurückschrauben. Aber so kannst du als Landwirt arbeiten und verdienst sicherlich mehr als wenn du es alleine versuchst.

Gruß

MM
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon Obelix » Mo Aug 02, 2010 8:57

Steff2010 hat geschrieben: ... Allen anderen, die mit Ihrer voreingenommenen Meinung, dass ja alle Unternehmensberater sowieso "schlimm" sind gegenüber getreten sind, sei gesagt, dass egal um welches Forum und welches Thema es sich handelt, solche pauschalen "Anfeindungen" ziemlich daneben sind. ... Ich gebe zu, dass es Unternehmensberatungen gibt, die einen schlechten Ruf haben und die dortigen Berater oftmals ein arrogantes Auftreten haben. ...


Ich habe über 15 Jahre lang in der Praxis bei durchschnittlich 2-3 Kunden-Insolvenzen/Übernahmen pro Jahr gesehen, was Unternehmensberater anrichten. Das sind Schlangen mit 12 Köpfen, die ausschließlich in Eigeninteresse (im Interesse Ihrer Seilschaften/Netzwerke) handeln und reihenweise Unternehmen aussaugen und zugrunde richten. Der Fairness halber nöchte ich nicht abstreiten, dass es evtl. Ausnahmen gibt. Ich kenne aber keine.

Grüße
Obelix
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon Obelix » Mo Aug 02, 2010 9:12

hans g hat geschrieben:
Dschingis_Khan hat geschrieben:Also ich schlag dir mal vor, die Landwirtschaft von der Pike auf zu lernen. BGJ, 2 Jahre Lehrzeit, Abschlussprüfung.

ich hab da ganz andere erfahrungen---die,die LW nebenher machen---OHNE ausbildung---sind NICHT die schlechtesten.


Das ist richtig! Allerdings fangen die langsam an, betreiben Ihren normalen Job weiter und haben damit ein gesichertes Einkommen, dass Investitionen erlaubt und Rückschläge verkraftet. Das wächst sinnvoll über Jahre - und damit auch die Erfahrung und die Praxis.

Der Themenstarter will aber von jetzt auf gleich von 0 € landwirtschaftlichen Ertrag auf 50.000 € jährlichen landwirtschaftlichen Ertrag, von dem er nach Steuern seine Familie ernähren kann. Das funktioniert meiner Ansicht nach nicht - schon gar nicht ohne Fachwissen, Erfahrung und unterstützende, kostenlos mitarbeitende Großfamilie mit Verwandschaft im Rücken.

Grüße
Obelix
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon mike1959 » Mo Aug 02, 2010 10:54

Dschingis_Khan hat geschrieben: Oder du wanderst in ein Land aus, wo landwirtschaftliche Flächen noch Brach liegen und Pioniere gesucht sind.


Wäre auch eventuell eine Alternative, eventuell sind da die Startchancen günstiger. Müsste man aber im Einzelfall genau prüfen.
Generell wundere ich mich drüber, dass hier zwar kontrovers diskutiert wird, aber keiner erst einmal grundsätzliche Dinge beim Threadersteller hinterfragt hat.

Was will er in der Landwirtschaft gerne machen? Hähnchenmast? Oder Ackerbau? Oder Weingut? ...

Dann auch, wieviel Kapital kann/will er investieren?

Ist doch beispielsweise so, wenn er genügend Kapital hat, sich einen lebensfähigen landwirtschaftlichen Betrieb komplett ohne Fremdkapital zu kaufen, dann hat er auch Chancen, trotz einer Lernphase es zu schaffen.
Der entgegengesetzte Fall wäre, er muss Hof/Land pachten, sein Kapital reicht noch nicht mal, um die nötigen Maschinen und Feldinventar zu kaufen, ohne sich hoch zu verschulden.

Auch wenn ihr fast alle auf einer landwirtschaftlichen Ausbildung beharrt: Im Fall 1 hat jemand auch ohne Ausbildung eine reelle Chance, wenn er es vernünftig angeht und schnell lernt. Im zweiten Fall geb ich auch einem gelernten Landwirt und mit Diplom keine wirklichen Chancen, sobald das erste Mal irgendwas schief läuft, ist er (finanziell) schon am Ende.

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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon Obelix » Mo Aug 02, 2010 11:56

mike1959 hat geschrieben: ... wenn er genügend Kapital hat, sich einen lebensfähigen landwirtschaftlichen Betrieb komplett ohne Fremdkapital zu kaufen, dann hat er auch Chancen, trotz einer Lernphase es zu schaffen. ...


Geht jemand, der tatsächlich so viel Geld hat, in den landwirtschaftlichen Vollerwerb?
Meiner Ansicht nach wohl kaum. Daher würde ich sagen: Variante 1 ist unrelevant.

Warum soll ein Unternehmensberater, der schon in allen möglichen Branchen tätig war, mit seinem Geld ausgerechnet in Landwirtschaft investieren, wovon er überhaupt keine Ahnung hat? Mensch, der hat Unternehmen für viel Geld beraten, was Sie tun müssen, um erfolgreich zu sein. Bei sich selbst weiß er aber nicht, was zu tun ist? Ist doch unplausibel. :roll:

Ich klick mich hier jetzt aus. Die ganzen Fakes gehen mir tierisch auf den ...

Grüße
Obelix
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon Rumpsteak » Mo Aug 02, 2010 12:02

mike1959 hat geschrieben:
Was will er in der Landwirtschaft gerne machen? Hähnchenmast? Oder Ackerbau? Oder Weingut? ...



Möglichkeiten gibt es sicher viele, wobei Hähnchenmast als "Anfänger" wohl weniger zu empfehlen wäre. Hier bei uns in der Nähe gibt es jemanden der war mal Kaufmann im Groß und- Außenhandel. Der hat sich einen "Resthof" mit ein paar Hektar Land gekauft und mit etwas Obst und Gemüsebau angefangen. Heute macht er das ganze mit ein paar Angestelten (Hofladen,Markt etc) im Vollerwerb und hat nebenbei noch etwas Geflügel.

Gehen tut sowas also grundsätzlich immer.
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon hans g » Mo Aug 02, 2010 12:04

Obelix hat geschrieben:
Geht jemand, der tatsächlich so viel Geld hat, in den landwirtschaftlichen Vollerwerb?
Meiner Ansicht nach wohl kaum.

Warum soll ein Unternehmensberater, der schon in allen möglichen Branchen tätig war, mit seinem Geld ausgerechnet in Landwirtschaft investieren, wovon er überhaupt keine Ahnung hat?

hier gehts um EMOTIONEN---der möchte gern BAUER werden---kann ich verstehen.
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon Dschingis_Khan » Mo Aug 02, 2010 12:09

Obelix hat geschrieben:
Ich klick mich hier jetzt aus. Die ganzen Fakes gehen mir tierisch auf den ...

Grüße
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In diese Richtung gehen auch meine Denkansätze....Irgendwie komisch dieser Steff.
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