wenn ich mich kurz vorstellen darf: Mein Name ist Stefan, ich bin mitte 30 und arbeite als Unternehmensberater. Das ist soweit ja mal noch nix schlimmes und auch ok
Aber...und jetzt kommt vielleicht etwas "ungewöhnliches": Ich bin seit meiner Jugend "fasziniert" von landwirtschaftlichen Betrieben und habe schon als kleines Kind (würde mal sagen so ab 6 Jahren) bei meinem Onkel (Nebenerwerbs-Landwirtschaft) Schlepper gefahren und auch bei meinem Großonkel (damals ca. 500 Mastschweine) war ich oft auf dem Hof. So ab Mitte 20 hab ich einem sehr guten Freund auf einem Reiterhof fast wöchentlich geholfen.
Und irgendwie bin ich jetzt an einem Punkt angekommen, wo mir meine tägliche Arbeit im Anzug, den Übernachtungen von Montags bis Freitags in Hotels und das "rumfliegen" nicht mehr so gefällt...ich denke über einen "Ausstieg" nach und möchte etwas "machen", was mir auch tatsächlich "Spaß" bereitet.
Ok, ich bin nicht so naiv zu glauben, dass ein Landwirt nur an warmen Sommertagen mit seinem Trecker durch die Gegend fährt und ihm das Geld zum leben nur so zufliegt! Leider habe ich auch keine Eltern, die mir einen Betrieb vererben könnten und besonders viel Land haben wir auch nicht (so ca. 1 ha). Ebenso fehlt mir eine Ausbildung in diesem Bereich.
Trotzdem mal meine Frage in die Runde: haltet Ihr es generell für möglich, dass ein "junger Mann" (ok, mitte 30 ist ja nicht mehr sooo jung
Bin mal gespannt auf Eure Meinungen! Danke!
viele Grüße
Stefan
