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Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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62 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon Steff2010 » So Aug 01, 2010 16:50

Hallo an alle,

wenn ich mich kurz vorstellen darf: Mein Name ist Stefan, ich bin mitte 30 und arbeite als Unternehmensberater. Das ist soweit ja mal noch nix schlimmes und auch ok :?

Aber...und jetzt kommt vielleicht etwas "ungewöhnliches": Ich bin seit meiner Jugend "fasziniert" von landwirtschaftlichen Betrieben und habe schon als kleines Kind (würde mal sagen so ab 6 Jahren) bei meinem Onkel (Nebenerwerbs-Landwirtschaft) Schlepper gefahren und auch bei meinem Großonkel (damals ca. 500 Mastschweine) war ich oft auf dem Hof. So ab Mitte 20 hab ich einem sehr guten Freund auf einem Reiterhof fast wöchentlich geholfen.

Und irgendwie bin ich jetzt an einem Punkt angekommen, wo mir meine tägliche Arbeit im Anzug, den Übernachtungen von Montags bis Freitags in Hotels und das "rumfliegen" nicht mehr so gefällt...ich denke über einen "Ausstieg" nach und möchte etwas "machen", was mir auch tatsächlich "Spaß" bereitet.

Ok, ich bin nicht so naiv zu glauben, dass ein Landwirt nur an warmen Sommertagen mit seinem Trecker durch die Gegend fährt und ihm das Geld zum leben nur so zufliegt! Leider habe ich auch keine Eltern, die mir einen Betrieb vererben könnten und besonders viel Land haben wir auch nicht (so ca. 1 ha). Ebenso fehlt mir eine Ausbildung in diesem Bereich.

Trotzdem mal meine Frage in die Runde: haltet Ihr es generell für möglich, dass ein "junger Mann" (ok, mitte 30 ist ja nicht mehr sooo jung :lol: ) ohne Ausbildung, ohne väterlichen Betrieb überhaupt Fuß fassen kann in der Landwirtschaft? Und ich meine das natürlich so, dass ich auch eine Family davon ernähren kann...

Bin mal gespannt auf Eure Meinungen! Danke!

viele Grüße
Stefan
Steff2010
 
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon Piet » So Aug 01, 2010 18:02

Nein :!:
http://www.jagtnorden.de
Alta, lass uns Baumarkt!
Piet
 
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon fendt59 » So Aug 01, 2010 18:19

Ohne Ausbildung wird das wohl nicht viel werden,eine entsprechende Umschulung ist wohl das Minimum.Vor
längerer Zeit stand einmal das Ergebnis einer Umfrage in Top Agrar drinnen,welche den Ausbildungsstand eines Betriebs-
inhaber zur Größe,Art seines Betriebes verglich.Die Angelernten schnitten gegenüber den Gelernten deutlich
schlechter ab.Wobei mit besserer Ausbildung auch das Ergebnis besser wurde.Es mag natürlich immer Aus-
nahmen geben,aber ich denke in einer Tätigkeit als Unternehmensberater,wirst Du wohl bei Inhaber
geführten Betrieben ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
Power to the Bauer,mit Fendt
fendt59
 
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon WollF_JDL310 » So Aug 01, 2010 18:24

Müssen wir DIR als Unternehmensberater etwas von Geschäftsplanung usw. erklären ??
Schau mal hier, das kann man auch für die Landwirtschaft so als Anhaltspunkt nehmen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmensgr%C3%BCndung
(Link ist für Österreich geschrieben, aber schau unter Start up`s selber nach, bei Freund Goourgel)

Aber in der LaWi wird`s sicher noch etwas konziplierter :wink: :wink:
WollF_JDL310
 
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon Steff2010 » So Aug 01, 2010 18:31

ok, erstmal Danke für die ersten Beiträge!

Fairerweise muss ich vielleicht noch sagen, dass ich zwar Unternehmensberater bin, bin Unternehmensgründungen an sich aber wenig (oder eher gar nichts) zu tun habe. Das Berufsfeld ist da auch sehr weitläufig. Ein "Getreidebauer" wird auch wenig Kenntnisse über Schafzucht haben :wink:

Das ich entsprechendes Kapital haben muss ist mir natürlich klar...wobei es mir aber hauptsächlich darum ging, ist aber, ob man ohne profunde Kenntnisse überhaupt in einem Spezialgebiet "Fuß fassen" kann...

Bin gespannt, ob es weitere Meinungen gibt ...

VG
Stefan
Steff2010
 
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon Obelix » So Aug 01, 2010 18:33

Steff2010 hat geschrieben: Hallo an alle,

Hi!

Steff2010 hat geschrieben: wenn ich mich kurz vorstellen darf: Mein Name ist Stefan, ich bin mitte 30 und arbeite als Unternehmensberater. Das ist soweit ja mal noch nix schlimmes und auch ok :?

Nein, nicht o.k.! Und ganz schlimm! Schlimmer ist eigentlich nur "Banker".
Fängt ja schon gut an. Fragen so verwirrt stellen, dass man darauf nicht mit ja oder nein antworten kann.

Steff2010 hat geschrieben: Aber...und jetzt kommt vielleicht etwas "ungewöhnliches": Ich bin seit meiner Jugend "fasziniert" von landwirtschaftlichen Betrieben ...

Ich träume auch irgendwelchem Mist, belästige aber andere nicht damit. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder ...

Steff2010 hat geschrieben: ... bin ich jetzt an einem Punkt angekommen, wo mir meine tägliche Arbeit ... und das "rumfliegen" nicht mehr so gefällt ...

Ah, der Job gefällt nicht mehr so. Burnout oder was?

Steff2010 hat geschrieben: ... möchte etwas "machen", was mir auch tatsächlich "Spaß" bereitet. ...

Zu spaßiger Landwirtschaft wird es kaum Tipps geben. Landwirtschaft ist eine ernste Sache, wenn man davon leben muss.

Steff2010 hat geschrieben: ... Leider habe ich auch keine Eltern, die mir einen Betrieb vererben könnten und besonders viel Land haben wir auch nicht (so ca. 1 ha). Ebenso fehlt mir eine Ausbildung in diesem Bereich. ...

Dann mach erst mal eine 3 jährige Lehre als Landwirt. Wenn Du anschließend immer noch willst, kannst Du Dir überlegen, wie Du loslegen willst.

Steff2010 hat geschrieben: ... haltet Ihr es generell für möglich, dass ein "junger Mann" ... ohne Ausbildung, ohne väterlichen Betrieb überhaupt Fuß fassen kann in der Landwirtschaft? ... so, dass ich auch eine Family davon ernähren kann ...

Nein.

Das Hauptproblem ist meiner Ansicht nach, dass Du in Deinem bisherigen Beruf die Folgen Deiner Arbeit nicht selbst ausbaden mußtest und trotzdem gut bezahlt wurdest. Als Landwirt fliegt Dir jede Fehlentscheidung erbarmungslos um die Ohren. Du mußt die Folgen selbst tragen. Kontinuität, Konstanz und Zuverlässigkeit sind gefragt. Das ist so, als ob Du als Unternehmensberater nur 1 Kunden hättest und Du dafür sorgen müßtest, dass dieser 1 Betrieb bis zu Deiner Rente so laufen wird, dass er Dich einigermaßen trägt.

Grüße
Obelix
Zuletzt geändert von Obelix am Mo Aug 02, 2010 8:11, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon Obelix » So Aug 01, 2010 18:38

WollF_JDL310 hat geschrieben:Müssen wir DIR als Unternehmensberater etwas von Geschäftsplanung usw. erklären ? ...

Das war auch mein erster Gedanke. Und es ist auch keine Ausrede, dass man mit "Unternehmensgründungen" nichts zu tun hat. Typische Angestelltenhaltung. Wenn er Landwirt werden will, wird er Unternehmer. Und da braucht man eine ganz andere Haltung.

@ Steff2010: Kommst Du aus dem Osten?

Grüße
Obelix
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon Dschingis_Khan » So Aug 01, 2010 18:59

Hallo Steff. Bist du etwa der Michl der im Rinderforum über Stallbau und Milchtechnik ein Thema eröffnete???
Brachst nicht immer deinen Nick zu wechseln. Ist schön, wenn du dich hier einbringst und das Landtreff am Leben hältst!
Dschingis_Khan
 
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon Steff2010 » So Aug 01, 2010 19:15

nein, ich bin nicht aus dem Osten und nein, ich bin auch nicht der Michl...ich heiße wirklich Stefan! :-)
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon Rumpsteak » So Aug 01, 2010 19:57

Obelix hat geschrieben:
@ Steff2010: Kommst Du aus dem Osten?



Erklär ihm doch mal was dieser blödsinnige Kommentar mit seinem "Problem" zu tun hat ? Um mal auf Deinem Niveau zu bleiben, im Osten sind mehr Menschen mehr mit der Landwirtschaft verbunden als wie z.B im "Ruhrpott"..und der liegt ja nun im tiefsten Westen!

@Steff,

ohne entsprechende Ausbildung ist es schwierig bis unmöglich in einem Beruf Fuß zu fassen den man nie gelernt hat. Völlig egal ob Du nun Landwirt,Maurer oder Dachdecker bist/werden willst. Umschulung bzw Ausbildung sind das mindeste was man für solch ein Vorhaben haben sollte..alles andere wäre ein teures eventuell bezahltes Hobby..mehr nicht.

Was nun aber nicht bedeuten muss dass Dein Vorhaben völlig unmöglich ist..Mitte 30 ist ja nun auch noch nicht soooo alt.. :wink:
Rumpsteak
 
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon wäldervieh » So Aug 01, 2010 20:03

Stefan solche Gedanken hatte ich , ich kenne viel andere auch,auch schon."Den Job schmeissen und nur noch Landwirtschaft machen ".Genauso sicher wie du selbstständiger "Vollerwerbslandwirt "wirst werd ich
Frauenartzt :lol: .
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon hans g » So Aug 01, 2010 20:11

1981 hatte bei uns einer den nachbarbetrieb übernommen und 16 jahre GEMÜSEBAU gemacht,der vorher als GESCHÄFTSFÜHRER im sozialen bereich tätig gewesen war---bauernsohn.
der hatte SEHR fleissig von früh bis spät gewerkelt und auch nen HOFLADEN am laufen.
nach 16 jahren war dann SCHLUSS---er ist in den osten gegangen und hat wieder als geschäftsführer gearbeitet,die EHE war auch im EIMER---vor einigen jahren hatte mir jemand erzählt,dass der zu beginn seines ABENTEUERS ca.350000DM gehabt hatte,die eben 16 jahre gereicht hatten.....
Zuletzt geändert von hans g am So Aug 01, 2010 20:17, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon thunderstruck » So Aug 01, 2010 20:14

Rumpsteak hat geschrieben:
Obelix hat geschrieben:
@ Steff2010: Kommst Du aus dem Osten?



Erklär ihm doch mal was dieser blödsinnige Kommentar mit seinem "Problem" zu tun hat ?

So blödsinnig ist die Frage im Prinzip gar nicht. Man muß aber imstande sein, zu verstehen, worauf Obelix hinauswollte. Denk mal drüber nach...
Aber es geht aus Stefans Vita hervor, daß er nicht aus dem Osten kommen kann, denn als er 6 Jahre alt war, vor ca. 30 Jahren also, wird es im Osten nicht so viele Großonkels mit 500 Mastschweinen gegeben haben. Oder Nebenerwerbslandwirte, bei denen er Schlepper hätte fahren können.
Egal Stefan, lass bloß die Finger von der Landwirtschaft!
Die Erinnerung ist das einzige Gefängnis,
aus welchem wir nicht fliehen können.
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon Bodenseefarmer » So Aug 01, 2010 22:00

Steff2010 hat geschrieben:.....................
Trotzdem mal meine Frage in die Runde: haltet Ihr es generell für möglich, dass ein "junger Mann" (ok, mitte 30 ist ja nicht mehr sooo jung :lol: ) ohne Ausbildung, ohne väterlichen Betrieb überhaupt Fuß fassen kann in der Landwirtschaft? Und ich meine das natürlich so, dass ich auch eine Family davon ernähren kann...
............

Mit nicht zu knapp Startkapital und Inteligenz.... Ja.
Du wärst nicht der erste, die Frage ist nur ob Du es schaffst.

Problem ist nur, was mich auch gelegentlich "Geld kostet", dass man ohne die landwirtschaftliche Ausbildung in manchen Bundesländern bei den Investitionsförderprogrammen nichts ab bekommt. Ich werd mir aber noch so ein paar Papierchen holen, bevor die nächsten größeren Stallerweiterungen anstehen.
Traktorfahren mit Bodenseeblick ist ein Genuss
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Re: Ausstieg aus Job und Einstieg in die Landwirtschaft ?!

Beitragvon tiger12 » So Aug 01, 2010 22:35

Den Wunsch kann ich sehr gut nachvollziehen - habs ja selbst so praktiziert, allerdings mit deutlich besseren Startchancen.

Du hast wahrscheinlich 100.000 oder 200.000 Euro Kapital - das ist leider nichts.

Keine Chance.

Aber es gibt reichlich Betriebe, die keinen Nachfolger haben. Aber möchten, dass der Betrieb weiterläuft.

Da könntest du eingearbeitet werden, learning by doing, und hättest eine Chance.

Allerdings müßtest du dich schlau fragen, ob der Betrieb auch eine Chance hat, sehr wichtig.

Bloß nix mit Lehre oder son Kram mit 30

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