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Austattung für Grünlandbewirtschaftung

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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57 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Austattung für Grünlandbewirtschaftung

Beitragvon ne bergische Jung » Di Mär 13, 2012 14:46

JonnySchorsch hat geschrieben:Hallo,
auf 15 ha arbeitet man bei uns in der Gegend mit Schleppern (weit) jenseits der 100 PS. Wenn du also die Felder einsähen willst würde ich bei der Ernte auf jeden Fall auf zwei mal aufteilen, esseidenn du investierst in ausreichend schlagkräftige Technik was sich aber meiner Ansicht nach für deinen Umfang nicht rechnet.


Ich meine es ist problemlos möglich, läppische 15 ha mit 60 PS ausreichend schlagkräftig zu bewirtschaften.
Wofür benötigt man denn weit mehr als 100 PS ausser um dem Nachbarn zu imponieren?
ne bergische Jung
 
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Re: Austattung für Grünlandbewirtschaftung

Beitragvon Hans Söllner » Di Mär 13, 2012 14:48

Eben, man muss ja nicht die Fehler der Nachbarn nachmachen. Und schließlich muss sie das Geld für die Maschinen auch erstmal haben!
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
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Re: Austattung für Grünlandbewirtschaftung

Beitragvon Forchhammer » Di Mär 13, 2012 18:09

also wenn du nun auch noch die Felder bewirtschaften willst, wirds schon etwas teurer.
Was hier glaub ich noch nicht speziell genannt wurde ist die Zuverlässigkeit der Lohner.
Ich meine einen Drescher wirste dir da nicht kaufen , ne Spritze auch nicht (Machst du Bio oder normal), und da stellt sich dem Lohner mal wieder die Frage ,zu welchem Bauern er denn nur fahren sollte in der Hochsaison. Zur Auswahl stehst du mit deinen paar Fleckeln und Herr Grossbauer ,der sich keinen eigenen Drescher kaufen will, mit seinen 50 ha Grossauftrag. Diese Entscheidung wird ihm im normalfall denke ich sehr leicht fallen. Es sei du hast einen richtig zuverlässigen.
Ich habe jedes Jahr mit sowas meine Nervenprobe.(Selbe mitm Spritzen Apropo: Spritze braucht TÜV und du brauchst Ausbildungsschein dazu)

Dazu brauchst du auf alle Fälle mal Aufzählung:
Am besten 3 scharer drehpflug aber dann schon min. 60 PS
-> Was hast du für Boden?
-Kreiselegge (oder einfachen Kultivator, Leichtgrubberteil2.5m) ab 2000 €
-Sähmaschine 2.5meter ab 1000 €
-Düngerstreuer kleiner kegelstreuer ka
(-Walze) auch günstig
-Grubber 2meter ab 1000 €
-Jemand der dir spritzt (sonst Unkraut schön viel) ab 1000 €
-gescheiten Anhänger(5tonner) ab 2000 €
-jemand der dir drischt(siehe oben) paar tausend im Jahr

Beim Heu würde ich auch dazu tendieren alles auf zweimal aufzuteilen,wenns dir das eine total verregnet haste noch einen zweiten Versuch.

PS: Bei mir hat auch eine neuer 70 PS Zetor gereicht damit das ganze Dorf Saublöööd geschaut hat als wir ihn geholt haben :D :D :D
mfg
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Re: Austattung für Grünlandbewirtschaftung

Beitragvon Forchhammer » Di Mär 13, 2012 19:42

tyr hat geschrieben:Spritztechnik würde ich nicht kaufen, das ist eine Geschichte, für die es sogar hier im Osten Lohner gibt. und bei reinem Futterbau sowieso nicht soviel spritzen anfällt.
Ich bin mit dem was Pferde fressen nun nicht wirklich vetraut, aber ich arbeite z.B. sehr viel mit Kleeuntersaaten, das schützt ganz gut vor Unkraut im Getreide und der Aufwuchs nach der Ernte gibt noch mindestens zwei Schnitt Silage. Auch Zwischenfrüchte zur Futtergewinnung sind da interssant. vor allem wenn man konsequent zwischen Winterungen und Sommerungen wechselt, damit die Zwischenfrucht auch noch Zeit hat. Nebenbei schont man die Böden. Ich denke mit 10ha Ackerland plus dem Grünland könnte man schon bis 20Pferde ernähren, wenn man´s konsequent durchzieht.... oder eben Überschüsse verkaufen, was ja auch gut zum Einkommen beiträgt.
Was die Traktorgrößen angeht, ich arbeite seit Jahren mit 20ha Acker und 25ha Grünland mit einem 82iger Russen und einem alten 52 Deutz fürs Grünland und Pflegearbeiten. Von der Zugkraft völlig ausreichend, man muß auch immer sehen, je mehr PS.... vor allem nicht genutzte PS, je höher der Spritverbrauch....also die Kosten pro Hektar.


Wie meinst du das mit "Kleeuntersaat", davon hab ich ja noch nichts gehört.Säht man da unters Getreide noch Klee?
Fürn Anfang ist der wohlüberlegte Zwischenfruchtanbau aber noch ein bisschen viel Aufwand für unseren Neubauern (Neubäuerin ?) .
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Re: Austattung für Grünlandbewirtschaftung

Beitragvon Frankenbauer » Di Mär 13, 2012 22:16

Kleeuntersaat ist in der Regel ein Segen aber im Bezug auf Pferdeheu unerwünscht, dort gilt, je weniger Klee, desto beliebter das Heu. Klee fördert Hufrehe, so meine Heukunden. Als Getreide im Pferdebereich kommt eigentlich nur Hafer in Frage, der liefert aber fast kein, bzw. wenig Stroh und ist auch nicht dauerhaft selbstverträglich.
Bekommt man mit Pensionspferden eigentlich überhaupt noch LW Status, bei uns muss man dafür züchten.

@tyr
Wie und wann säst Du den Klee unter?

Gruß

Werner
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Re: Austattung für Grünlandbewirtschaftung

Beitragvon landratte » Mi Mär 14, 2012 9:40

Man wächst mit seinen Aufgaben!

Da stimmt wohl, das habe ich auch vor, will mich aber erstmal ins Grünland einarbeiten, auch wegen der Investitionskosten. Komplett eigene Bewirtschaftung hat ganz kare Vorteile, die ich auch in der Zukunft anstrebe. Bis dahin hoffe ich auf die Möglichkeit, dass der Vollerwerbler, der eins der Nachbargründstücke ab 2013 macht, meine Fläche auch bewirtschaftet, und mir dafür Heu presst und Stroh liefert.

Frankenbauer hat geschrieben:
Kleeuntersaat ist in der Regel ein Segen aber im Bezug auf Pferdeheu unerwünscht, dort gilt, je weniger Klee, desto beliebter das Heu. Klee fördert Hufrehe, so meine Heukunden. Als Getreide im Pferdebereich kommt eigentlich nur Hafer in Frage, der liefert aber fast kein, bzw. wenig Stroh und ist auch nicht dauerhaft selbstverträglich.
Bekommt man mit Pensionspferden eigentlich überhaupt noch LW Status, bei uns muss man dafür züchten.

Das stimmt absolut: Heu für Pferde muss rohfaserreich und eiweißarm sein, also wenig Klee!
Der LW-Status hängt von vielen Punkten ab. Grundsätzlich zählt "Tierhaltung einschließlich Pensionspferdehaltung" zur Landwirtschaft und das bundesweit! Die Abgrenzung zur reinen Hobbypferdehaltung wird u.a. so vorgenommen: Mind. 50% der Futtergrundlage aus eigenem Anbau, mind. 0,5 ha landwirtsch. Fläche pro Pferd, insgesamt nachhaltig wirtschaftendes und auf Gewinn ausgerichtetes Unternehmen, dass dem Inhaber dauerhaft Haupterwerb oder Nebenerwerb sichert!

Ach, übrigens: bin NEUBÄUERIN!!!
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Re: Austattung für Grünlandbewirtschaftung

Beitragvon Forchhammer » Mi Mär 14, 2012 18:34

tyr hat geschrieben:
Hafer gibt ein gutes Futterstroh, zumindest bei der Rinderhaltung. Natürlich ist Hafer nicht selbstverträglich, sondern nur in einer entsprechenden Fruchtfolge machbar, dafür ist es eine gute "Gesundungsfrucht". Ich kenn mich mit Pferden wirklich nicht aus, aber ich denke, auch da wird es passende Fruchtfolgen im Futterbau geben.

Zum Klee. Ich arbeite wie folgt..... normale Bodenbearbeitung, dann mit hochgezogenen Scharen den Weißklee säen(rd 3kg/ha) und dann normal die Hauptfrucht drüber drillen. Bis zur Ernte ist der normal kaum zu sehen. Erst nach der Ernte, wenn richtig Licht drankommt läuft der dann richtig auf und bildet in kurzer Zeit Masse.
Weißklee hat verschiedene Vorteile, eine feine Bodendurchwurzelung, die, so wies aussieht, etliches an Unkräutern am Wachstum behindert.... und zu guter Bodengare führt. Das Wurzelwerk und das was nach dem Mähen überbleibt sind guter Gründünger. Eine gute Befahrbarkeit und eben das sparen von zusätzlicher Bearbeitung nach der Ernte für die Zwischenfrucht. Nachteil..... Weißklee ist nicht billig.
Ansonsten fahren wir gut damit, Ernteeinbußen sind nicht signifikant, also nicht so, das sie auf die Untersaat zurückzuführen sind. Weißklee ist eine Leguminose, und als solche kann sie kaum Stickstoff dem Boden entziehen, sondern wandelt Luftstickstoff um.
Ein weiterer Nachteil ist, man kann nicht gegen Unkraut spritzen, da der Klee dann auch eingeht... was aber bisher nicht das Problem war. Weiß nicht ob es so ohne weiteres auf stark verunkrauteten Flächem geht, dieses Experiment ist erst am wachsen..... im Herbst weiß ich dann mehr. Probieren gerade auf einer Fläche, die sehr mit Quecke durchzogen ist.... mal sehen ob die Sanierung auf diese Art erfolg zeigt.
Derzeit dort angebaut WW mit Kleeuntersaat.... mal sehen.
Das Thema Weißklee als Untersaat ist übrigens nichts neues, ich weiß aus Erzählungen, daß das vor dem Krieg hier gang und gäbe war, die haben den Klee dann nicht im Herbst untergeflügt, sondern im Folgejahr aufwachsen lassen, und als Pferdefutter verwendet. Allerdings mußten die Pferde damals noch härter arbeiten :wink:


Wenn du da nicht spritzt, hast du da dann keine Probleme mit vögeln?
Ich konnte letztes Jahr ein kleines Stück nicht spritzen weil die Spritze zu breit war, zack war cm-genau bis zur Spritzgrenze ein grosser Grossteil der Ähren(Tritcale) einfach ausgefressen. Da wo gespritzt wurde wurde kein Korn gefressen . ?
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Re: Austattung für Grünlandbewirtschaftung

Beitragvon gallo » Mi Mär 14, 2012 21:46

hallo landratte,
habe Deine Beiträge gelesen. Schreibe mir doch mal per PN wo Dein zukünftiger Betrieb ist.
Vielleicht kann ich Dir helfen, wenn es nicht zu weit weg ist. Oder zumindest Ratschläge geben.
VG
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Re: Austattung für Grünlandbewirtschaftung

Beitragvon Forchhammer » Do Mär 15, 2012 20:22

tyr hat geschrieben:
Forchhammer hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:
Hafer gibt ein gutes Futterstroh, zumindest bei der Rinderhaltung. Natürlich ist Hafer nicht selbstverträglich, sondern nur in einer entsprechenden Fruchtfolge machbar, dafür ist es eine gute "Gesundungsfrucht". Ich kenn mich mit Pferden wirklich nicht aus, aber ich denke, auch da wird es passende Fruchtfolgen im Futterbau geben.

Zum Klee. Ich arbeite wie folgt..... normale Bodenbearbeitung, dann mit hochgezogenen Scharen den Weißklee säen(rd 3kg/ha) und dann normal die Hauptfrucht drüber drillen. Bis zur Ernte ist der normal kaum zu sehen. Erst nach der Ernte, wenn richtig Licht drankommt läuft der dann richtig auf und bildet in kurzer Zeit Masse.
Weißklee hat verschiedene Vorteile, eine feine Bodendurchwurzelung, die, so wies aussieht, etliches an Unkräutern am Wachstum behindert.... und zu guter Bodengare führt. Das Wurzelwerk und das was nach dem Mähen überbleibt sind guter Gründünger. Eine gute Befahrbarkeit und eben das sparen von zusätzlicher Bearbeitung nach der Ernte für die Zwischenfrucht. Nachteil..... Weißklee ist nicht billig.
Ansonsten fahren wir gut damit, Ernteeinbußen sind nicht signifikant, also nicht so, das sie auf die Untersaat zurückzuführen sind. Weißklee ist eine Leguminose, und als solche kann sie kaum Stickstoff dem Boden entziehen, sondern wandelt Luftstickstoff um.
Ein weiterer Nachteil ist, man kann nicht gegen Unkraut spritzen, da der Klee dann auch eingeht... was aber bisher nicht das Problem war. Weiß nicht ob es so ohne weiteres auf stark verunkrauteten Flächem geht, dieses Experiment ist erst am wachsen..... im Herbst weiß ich dann mehr. Probieren gerade auf einer Fläche, die sehr mit Quecke durchzogen ist.... mal sehen ob die Sanierung auf diese Art erfolg zeigt.
Derzeit dort angebaut WW mit Kleeuntersaat.... mal sehen.
Das Thema Weißklee als Untersaat ist übrigens nichts neues, ich weiß aus Erzählungen, daß das vor dem Krieg hier gang und gäbe war, die haben den Klee dann nicht im Herbst untergeflügt, sondern im Folgejahr aufwachsen lassen, und als Pferdefutter verwendet. Allerdings mußten die Pferde damals noch härter arbeiten :wink:


Wenn du da nicht spritzt, hast du da dann keine Probleme mit vögeln?
Ich konnte letztes Jahr ein kleines Stück nicht spritzen weil die Spritze zu breit war, zack war cm-genau bis zur Spritzgrenze ein grosser Grossteil der Ähren(Tritcale) einfach ausgefressen. Da wo gespritzt wurde wurde kein Korn gefressen . ?


Nein. Wieso mit Vögeln? Seh den Zusammenhang mit dem Spritzen nicht.
Das Vögel Ähren ausgefressen haben hab ich noch nie beobachtet... Saat gefressen ja, aber Ähren.


da wo gespritzt wurde, wunderschöne prallvolle ähren, und schlagartig wo kein Spritzmittel war ,alles zerfressen.
Habe auch paar Weizenbüschel so im Garten gehabt ,natürlich auch nicht gespritzt ,auch komplett zerfressen und kaputt gemacht.
Hab auch keine Ahnung wie das so vorgeht, aber anscheinend mögen Vögel kein Spritzmittel

@ landratte mich kannste gerne auch noch iwas fragen, habe auch Erfahrung mit so kleinkram!!!

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