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Auswirkungen von Pestiziden auf die Bienen und Umwelt

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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66 Beiträge • Seite 2 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Auswirkungen von Pestiziden auf die Bienen und Umwelt

Beitragvon Todde » Sa Feb 08, 2014 1:35

Na mal eine erfreuliche Studie zu Neonicotinoiden für Fr ido

http://entomologytoday.org/2014/02/06/n ... ed-plants/
When the researchers tested corn, one neonic was not found at all in the pollen


So schnell reagieren die Forscher auf die Forderung nach noch einer Studie.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Auswirkungen von Pestiziden auf die Bienen und Umwelt

Beitragvon Kraxlhuber » Sa Feb 08, 2014 2:19

[bitte keine Realnames] hat geschrieben:
Ein deutscher Wissenschaftler hat angeregt, daß die Politik Anreize für die Landwirte schaffen müsse, eben nicht Pestizide anzuwenden. Das heißt, es wird eine Art Versicherung eingerichtet, die den Schaden auffängt, wenn der Landwirt mit dem Spritzen etwas länger gewartet hat, um den Verlauf des Befalls zu beobachten. Außerdem müßte jede Nichtspritzung belohnt werden. Subvention der Nichtanwendung von Pestiziden.


Wenn ich diesen Absatz lese bekomm ich selbst um diese Uhrzeit noch das Kotzen :evil: . So eine gequirlte Kacke kann nur jemand labern der ein sicheres Einkommen hat und nicht wie die meisten von uns, jeden morgen sehen muss wo er bleibt.

Ich hoffe der Quacksalber meint damit wirklich nur Pestizide, aber wahrscheinlich meint er alle Mittel. Falls doch, mir egal.....

Nur mal so für den Werten Herrn [bitte keine Realnames]: In meiner Branche, dem Weinbau, gibt es bis heute keinen richtigen kurativen Wirkstoff gegen falschen und echten Mehltau. Alle mittel sind präventiv. Heißt ist der Pilz erstmal in den Trauben aktiv,ist er da nicht mehr rauszubekommen. Das bedeutet das der Winzer lediglich nach Wachstumphase und Witterung vorbeugend spritzen, kann. Das trifft auch bei Insekten wie Traubenwickler und Co. zu. Auch hier nur vorbeugend. Waren die Biester erstmal da, isses kann man nur noch Schadensbegrenzung betreiben.

Wenn besagter Winzer also nicht bei dem Austrieb anfängt zu spritzen, kann er spätenstens, abhängig von der Witterung, nach 3-4 Wochen für den Rest der Saison nach Malle fahren. Da hilft dann auch keine Spritzung 1 Woche später mehr.

Da es in Deutschland nur eng zusammen liegende Weinbaugebiete gibt, betrifft ein solcher Krankheitsausbruch meistens ganze Gemarkungen bzw. ganze Regionen. Wie oder wer sollte dann bitte schön den Verlust durch Oiduim/Pero ausgleichen.
Pro ha kann man hier legal 12.500 l Most ernten. Preis letztes Jahr 1.200€/ 1000l. Stell dir mal hier nur 25% Ausfall durch Nicht-Spritzung vor. Die meisten Winzer hier können sich ein Experiment mit sowas allein ökonomisch nicht leisten.
Zusätzlich dazu können Kunden und Händler nicht mehr bedient werden und im nächsten Jahr kann man sich endgültig die Kugel geben.
Dann sitz aber der Werte Herr deutscher Wissenschaftler immer noch bei französischem, total verspritzen Rotwein, aus nem Chateu und siniert darüber ob die Biene vielleicht Summ oder Summ-Summ macht. :klug:

Warum glauben eigentlich alle Leute ausserhalb der Landwirtschaft, dass Landwirte spritzen würden wie der letzte Hempel. Das die ganzen Mittel auch GELD kosten scheint niemand zu erwähnen. Die meissten spritzen doch längst schon nur noch soviel wie nötig, so wenig wie möglich.

So erstmal abreagiert...,puh
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Re: Auswirkungen von Pestiziden auf die Bienen und Umwelt

Beitragvon fridolin » Sa Feb 08, 2014 7:53

In meiner Branche, dem Weinbau, gibt es bis heute keinen richtigen kurativen Wirkstoff gegen falschen und echten Mehltau. Alle mittel sind präventiv. Heißt ist der Pilz erstmal in den Trauben aktiv,ist er da nicht mehr rauszubekommen. Das bedeutet das der Winzer lediglich nach Wachstumphase und Witterung vorbeugend spritzen, kann. Das trifft auch bei Insekten wie Traubenwickler und Co. zu. Auch hier nur vorbeugend. Waren die Biester erstmal da, isses kann man nur noch Schadensbegrenzung betreiben.


Irrtum oder Nachplappern, werter User Kraxlbauer, dessen was die Agropestizidhersteller und deren Lobbyisten in Dossenheim verlautbaren! Auch die Anwendung von Kupfer und Schwefel im Weinanbau ist völlig überflüssig wenn denn eigenes Denken einsetzen würde.
Zum Nachdenken und zur Information:
http://www.umweltbund.de/pflanzenbau.htm
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Re: Auswirkungen von Pestiziden auf die Bienen und Umwelt

Beitragvon automatix » Sa Feb 08, 2014 8:16

Todde hat geschrieben:Die bösen "Pharmas" haben zu mindest gegen Varroa was in der Pipeline :wink:


ja, aber das wird ja von diesen ganzen Ökomessiasimkern sowieso wieder keiner hernehmen....
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Re: Auswirkungen von Pestiziden auf die Bienen und Umwelt

Beitragvon fridolin » Sa Feb 08, 2014 8:31

Die bösen "Pharmas" haben zu mindest gegen Varroa was in der Pipeline


Wieder ein Quatsch sondersgleichen. Kein Imker setzt die Mittel der Pharmaindustrie, schon weil sich mittlerweile herumgesprochen hat , das diese Varroabekämpfungsmittel wirkungslos geworden sind, sprich Resistenzen gebildet haben, seit geraumer Zeit mehr ein. Dies gilt zumindest für die überwiegende Mehrzahl der Imker in Österreich und Deutschland.

Nebenbei, alle wirksamen natürlichen Varroabekämpfungsmittel , ohne Pestizide, wurden von den praktischen Imkern entwickelt und von den eigentlich zuständigen staatlichen Bieneninstituten bekämpft.
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Re: Auswirkungen von Pestiziden auf die Bienen und Umwelt

Beitragvon forenkobold » Sa Feb 08, 2014 8:47

Kraxlhuber hat geschrieben:
[bitte keine Realnames] hat geschrieben:
Ein deutscher Wissenschaftler hat angeregt, daß die Politik Anreize für die Landwirte schaffen müsse, eben nicht Pestizide anzuwenden. Das heißt, es wird eine Art Versicherung eingerichtet, die den Schaden auffängt, wenn der Landwirt mit dem Spritzen etwas länger gewartet hat, um den Verlauf des Befalls zu beobachten. Außerdem müßte jede Nichtspritzung belohnt werden. Subvention der Nichtanwendung von Pestiziden.


Wenn ich diesen Absatz lese bekomm ich selbst um diese Uhrzeit noch das Kotzen :evil: . So eine gequirlte Kacke kann nur jemand labern der ein sicheres Einkommen hat und nicht wie die meisten von uns, jeden morgen sehen muss wo er bleibt.....


Du hast nicht zu Ende gedacht.....
Ich finde diesen Vorschlag genial. Ich bestätige jeden Tag die Nichtspritzung und schieb die Kohle ein...
wenn man genügend Schlagkraft hat, kann man sogar mehrmals am Tag NICHT spritzen. Aber ich hoffe auch, dass andere Arten von "Spritzen" (also so mehr im intim-privaten Bereich) erlaubt blieben.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
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Re: Auswirkungen von Pestiziden auf die Bienen und Umwelt

Beitragvon borger » Sa Feb 08, 2014 10:12

Erst mal: Die Honigbiene ist durch Zucht auf einen Stand gebracht worden, der ihr das Überleben ohne menschliches Zutun verunmöglicht. Vernachlässigung oder Misshandlung der Bienen durch Imker ist mit großem Abstand die Hauptursache beim Völkersterben der Bienen.
Darüber redet niemand – es passt einfach nicht.
Stattdessen wird dem gutgläubigen Volk medial der Eindruck vermittelt, die Landwirte spritzten „Pestizide“ nur um Monsanto und Co reich zu machen. Klar, die müssten ja alle blöde sein und einfach nicht wissen, was gut für ihre eigene Wirtschaft ist. Da sollte der eifrige Medienkonsument doch mal besser selbst nachdenken, ob das so angehen kann.
Ungefähr 6% der Landwirtschaftsfläche wird in „bio“ bewirtschaftet. Davon, dass die eine magische Anziehungskraft auf Imker ausüben, habe ich noch nichts mitbekommen.
Ein Bioland-Imker erklärt freimütig, dass er konvi Raps zwar nicht direkt anwandern dürfe, dass kleine Wäldchen direkt daneben aber schon. Und für den Fall, dass die Bienen im Kieferngestrüpp nichts Nahrhaftes finden, hat er schon mal „Raps-Honig“ Etiketten drucken lassen.
Ein anderer Bioland-Imker rühmt sich, seine Bienen zur Rapsblüte auf einen Demeter-Hof zu stellen. Das dieser Demeter-Hof gar keinen Raps anbaut und seine Bienen von dort aus nur zum benachbarten konvi Raps fliegen, verschweigt er aber.
Der „Bio-Raps“ mit blütereinem Öko-Zertifikat aus Usbekistan bringt deutschen Imkern keinen Rapshonig. Und sollte es der skrupellos agierenden Öko-Mafia einmal gelingen, den konvi Rapsanbau zu verunmöglichen, dann wird das das größte Bienensterben in der deutschen Geschichte auslösen. Weil, ohne Raps als Haupttracht wird einem Großteil der Imker die wirtschaftliche Grundlage entzogen.
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Re: Auswirkungen von Pestiziden auf die Bienen und Umwelt

Beitragvon Fassi » Sa Feb 08, 2014 11:48

Erst mal: Die Honigbiene ist durch Zucht auf einen Stand gebracht worden, der ihr das Überleben ohne menschliches Zutun verunmöglicht. Vernachlässigung oder Misshandlung der Bienen durch Imker ist mit großem Abstand die Hauptursache beim Völkersterben der Bienen.


Ist so auch falsch. Durch die Einschleppung eines Parasiten in den 70ern, der auf natürlichem Wege niemals nach Europa gelangt wäre, ist eine massive Bedrohung der Honigbiene entstanden, die nun ein Überleben ohne Betreuung durch den Imker nicht möglich macht. Ohne Varroa könnte ein Volk durchaus sehr gut ohne Imker überleben. Ausreichend Nahrungsquellen in der Umgebung vorausgesetzt. Das ist eher ein Problem wie die Anwendung irgendwelcher Mittel in der Landwirtschaft und übrigens auch im Gartenbau, vor allem in irgendwelchen Hobby- oder Selbstversorgergärten. In letzteren sehe ich eine weitaus größere Gefährdung als bei einem Landwirt oder Berufsgärtner.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Auswirkungen von Pestiziden auf die Bienen und Umwelt

Beitragvon Todde » Sa Feb 08, 2014 12:01

[bitte keine Realnames] hat geschrieben:
Die bösen "Pharmas" haben zu mindest gegen Varroa was in der Pipeline


Wieder ein Quatsch sondersgleichen..


Wieder ein mal zeigst Du Deine Unkenntnis.
Ohne zu wissen um was es geht maulst Du hier rum. Informier Dich doch erst mal, das scheint generell ein Problem von Dir zu sein und sicher auch das von einigen andere Anti-Landwirtschafts-Aktivisten.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Auswirkungen von Pestiziden auf die Bienen und Umwelt

Beitragvon borger » Sa Feb 08, 2014 12:29

@Fassi
Auch wenn es nicht so auffällig ist, die Zucht hat die Honigbienen gewaltig verändert. Die Leistungsanforderungen in der Imkerei sind ganz andere als die in freier Wildbahn.
Die Volker wurden deutlich größer – damit weniger flexibel.
Der Imker will viel Honig – die Bienen bräuchten nur einen Bruchteil davon.
Der Imker will die Völker sanftmütig – in freier Natur sollten sie wehrhaft sein.
Der Imker will sie schwarmträge – in freier Natur wird über Schwärme der Arterhalt gesichert.
Drohnenbrut geschnitten wurde schon sehr lange vor Ankunft der Varroa und damit auch die Zucht im Interesse des Imkers gelenkt.
Natürlich wurde die Varroa von Menschen eingeschleppt, dass ist Fakt.
Nun haben die meisten Imker das Varroa-Problem ja einigermaßen mittels Behandlung im Griff. Aber andere meinen, sie könnten die Bienen durch Nichtbehandlung resistent züchten – und wenn’s dann nicht klappt, waren es die „Pestizide“.
Kannst ja mal versuchen, Schafe gegen Wölfe resistent zu züchten, dass dürfte genau so wenig Aussicht auf Erfolg haben.
Natürlich sind Insektizide für Bienen alles andere als besonders wertvoll. Nur, sie werden ja nicht zum Imkerärgern verspritzt sondern um schlimmere Schäden zu vermeiden. Da sollten Imker, gerade wenn sie den Honig von Kulturpflanzen haben wollen, einsichtig sein. Wenn sie in die Heide wandern, dann wissen sie auch ganz genau, dass die Heide Bienen frisst. Und das nicht zu wenig – ganz ohne Chemie.
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Re: Auswirkungen von Pestiziden auf die Bienen und Umwelt

Beitragvon fridolin » Sa Feb 08, 2014 14:07

Die preiswerte und ökologisch vorteilhafte AS (Ameisensäure) reicht nach meinen Erfahrungen völlig aus, den immer noch als größte Herausforderung dargestellten Bienenparasiten Varroamilbe, die angebliche Hauptursache für das Bienenvolksterben, mit vertretbarem Aufwand weitgehend außerhalb der Hauptsaison sicher zu beherrschen, wenn die physikalischen Gesetze bei der Dosierung und Verdunstung konsequent umgesetzt werden.
Die AS, die einfachste Karbonsäure, molare Masse = 46, ist von 8°C bis 35°C erfolgreich einsetzbar und schafft es als einziges Medikament, durch die winzigen Poren in den Wachsdeckeln der Brutzellen mit der Bienenkraut zu schlüpfen, wo die Parasiten sich die meiste Zeit aufhalten und sie dort zu töten. Diese Methode wird mit steigender Tendenz von immer mehr Imkern praktiziert.
Aber ein harter Kern einflussreicher aus Steuergeldern finanzierter Wissenschaftler an den staatlichen Bieneninstituten mit dem öffentlichen Auftrag, nach neuen Lösungen zu suchen, versucht offenbar, die Möglichkeiten der Ameisensäure klein zu reden, klammert sich an offensichtlich überholte Techniken und Fehlentwicklungen mit begrenzt nutzbarem Wirkungsbereich. Gleiches gilt für die übrigen, von Imkern entwickelte Verfahren zur Eindämmung der Varroamilbe!

Wenn sie in die Heide wandern, dann wissen sie auch ganz genau, dass die Heide Bienen frisst. Und das nicht zu wenig – ganz ohne Chemie.


Zur Info an Borger: Dieses Bienensterben in der Heide ist ein völlig normaler Vorgang. Die Altbienen arbeiten sich in der Heide ab und werden nicht zur erfolgreichen Überwinterung des Biens benötigt. Anders ist es mit den Pestiziden, wer auch immer diese ausbringt, sondern diese Pflanzenschutz(gift)mittel (PSM) schädigen schon die Brut und die Jungbienen, also den dringend benötigten Nachwuchs.
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Re: Auswirkungen von Pestiziden auf die Bienen und Umwelt

Beitragvon forenkobold » Sa Feb 08, 2014 14:24

[bitte keine Realnames] hat geschrieben:Die preiswerte und ökologisch vorteilhafte AS (Ameisensäure) reicht nach meinen Erfahrungen völlig aus, .



http://www.hedinger.de/uploads/media/Am ... 5_v012.pdf

Boahhh....

LD50 730mg

6 mal so giftig wie Glyphosat.
Was der Früdolün nicht alles in der Umwelt verbreitet.. kaum zu fassen.
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Re: Auswirkungen von Pestiziden auf die Bienen und Umwelt

Beitragvon Fassi » Sa Feb 08, 2014 14:39

Ich hab ja auch Bienen, selbst die schwarmträgsten Völker schwärmen Dir, wenns ihnen zu eng wird (so vermehr ich idR meine Bienen). Ich bleib dabei, ohne Varroa würden auch heute noch die meisten Völker wild in Baumhöhlen überleben. Gut, die fehlende Aggressivivtät mag gegenüber einigen Fressfeinden von Nachteil sein. Allerdings sind bei weitem nicht alle Völker so friedlich, wies gerne dargestellt wird. Da gäb es durchaus noch Völker, die sich da behaupten könnten.

Und As alleine reicht bei weitem nicht mehr aus. Ohne Oxalsäure im Winter kommt hier in der Gegend kaum ein Volk mehr durch. pestizite aus dem Ackerbau als Schuldige fallen aus, den gibts hier nur in verschwindent kleiner Größe (etwa 20% der Gemarkung, im großteil des Vereinsgebiets noch weniger). Wir sind eher Grünlandgebiet (zum größten Teil extensiv).

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Auswirkungen von Pestiziden auf die Bienen und Umwelt

Beitragvon fridolin » Sa Feb 08, 2014 15:23

Wir sind eher Grünlandgebiet (
Und gerade in den Grünlandgebieten sterben nicht nur die Bienenvölker, Niederwild, Frösche, Vögel und viele andere Geschöpfe. Wegen der Gülle die hochgradig mit PSM belastet sein kann. Wegen der Fliegenbekämpfung und anderer chem. Maßnahmen im Viehstall.

Bad Sooden- Allendorf und die weitere Umgebung sind mir durchaus bekannt, wg. dortiger Verwandschaft.

Gleiches gilt für die übrigen, für von Imkern entwickelte Verfahren zur Eindämmung der Varroamilbe anderer natürliche Varroabekämpfungsmittel, wie etwa Oxal,- Milch,- oder Zitronensäure . Diese von Imkern ersonnenen Mittel wurden und werden von den Behörden und Bieneninstituten vehement bekämpft, obwohl dies zitierten Mittel hoch wirksam gegen die Varroamilbe eingesetzt werden können.

Im übrigen habe ich mich nicht nur auf die AS bezogen,siehe hier: "Gleiches gilt für die übrigen, von Imkern entwickelte Verfahren zur Eindämmung der Varroamilbe! " Welches ich weiter oben geschrieben habe.
Zuletzt geändert von fridolin am Sa Feb 08, 2014 15:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Auswirkungen von Pestiziden auf die Bienen und Umwelt

Beitragvon borger » Sa Feb 08, 2014 15:33

@Fassi

Es mag sein, dass die Bienen ohne Varroa noch wild leben könnten. Der springende Punkt ist aber, sie tun es nicht – und das wird vorsätzlich ignoriert. Wenn etwa die Medien über den „dramatischen“ Rückgang der Bienen in den letzten 50 Jahren schwadronieren, dann erwecken sie – durch geschicktes Weglassen – vorsätzlich den falschen Eindruck, die „böse“ Landwirtschaft hätte die alle ausgerottet. Gezählt wurden aber vor 50 Jahren wie heute nur die von Imkern gehaltenen Bienen und dieser Rückgang bei den Bienen erklärt sich ausschließlich mit dem Rückgang der Imkerei.
Die Imkerszene ist doch heute schon durchsetzt von Pseudoimkern, denen es weder um Bienen noch um Honig geht. Sie nutzen die Bienen nur als Waffe gegen die Landwirtschaft und egal wie dreist ihre Lügen sind, sie werden medial als „reinste Wahrheit“ tagtäglich wiederholt. Siehe diesen Pseudo-Berufsimker Haefeker mit seinem verlogenen „Einstein-Zitat“.
Da kommt doch zwangsläufig das Problem, dass eine wirkliche Gefährdung der Bienen in diesem Lügenwirrwarr gar nicht mehr so einfach festzustellen ist.
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