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Bäuerliche Landwirtschaft

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Bäuerliche Landwirtschaft

Beitragvon SHierling » Do Nov 24, 2011 22:59

Jedenfalls ist das derzeit meine Erkenntniss, wenn Du andere hast, laß mich Teilhaben oder schweig.

Wie gesagt: der Titel dieses Thread ist "bäuerliche Landwirtschaft".
Wenn Du Deine "Erkenntnisse" zur Weltrettung diskutieren willst, dann mach einen Thread dazu auf, und wenns geht einen, der nicht hier im Forum schon xmal wiedergekäute Gedankensilage hochwürgt.
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Re: Bäuerliche Landwirtschaft

Beitragvon SHierling » Fr Nov 25, 2011 11:05

Also der Trend zum Großbetrieb, was auch immer man darunter verstehen will - oder jedenfalls zum wachsen - ist ja nun nicht auf den Osten beschränkt, und abgesehen davon, daß auf den leichten Böden in MV und BB schon immer die größten Güter angesiedelt waren, zeigt einem jede, wirklich jede Tabelle über die Betriebsgrößen auch im Westen schon seit 40, 50 Jahren nichts anderes. In den 80er Jahren hieß das mal "Höfesterben", für die "Sorgentelefone" wurden öffentlich Stellen ausgeschrieben, Landwirte waren die Berufsgruppe mit der höchsten Selbstmordrate, und das waren ganz sicher auch nicht alles depressive Dummköpfe.

Parallel dazu gibt es in jedem anderen Bereich der Wirtschaft, egal ob Produktion oder Handel, Konzentrationen der selben Art, insbesondere solche, die von einem einzelnen politischen System gar nicht mehr zu steuern sind.

Da dieser Trend auch in jedem Bereich ungebrochen ist, ist offensichtlich, daß selbst unter Annahme eines "abnehmenden Grenznutzens" von "Vergrößerung" eine "optimale Betriebsgröße" aus wirtschaftlicher Sicht noch nicht erreicht ist, und jeder Zwang zu künstlicher Verkleinerung oder auch nur zum Beibehalten kleinerer Strukturen (aus welchen Gründen auch immer) Kosten verursacht und nicht etwa günstig (weder für den einzelnen Betrieb noch für die Volkswirtschaft) ist, und außerdem - sollte er nur auf die Urproduktion beschränkt werden, dieser einen erheblichen Nachteil gegenüber Zulieferern (Maschinenbau, Energie) verschafft. Auf einem "freien" (egal wie viel oder wenig) Markt von wie auch immer gearteten Nutzenmaximierern , egal ob auf Produktionsseite oder bei den Konsumenten, werden sich erzwungen kleine Strukturen also nicht durchsetzen lassen.
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Re: Bäuerliche Landwirtschaft

Beitragvon xyxy » Fr Nov 25, 2011 12:09

schimmel hat geschrieben:

....da bin ich ja beruhigt....., dann haben wir ja 99,95 bäuerliche Betriebe...warum dann die Diskussion?


Wenn man es denn will, dass es so bleibt, da stellt sich dann automatisch die Frage, wie man das denn anstellen möchte!
Denn so wie es jetzt und sicher noch in naher Zukunft aussieht, wird doch nur ein kleiner Teil der erhofften Betriebsnachfolger
freiwillig in den Beruf einsteigen.
Also muss man sich dann etwas einfallen lassen müssen um die jungen Leute "bei Fuss" zu bekommen, von staatlicher Seite eine Zwangsrekrutierung vornehmen?
Sozusagen Nährpflicht statt Wehrpflicht?
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Re: Bäuerliche Landwirtschaft

Beitragvon SHierling » Fr Nov 25, 2011 12:36

Skaleneffekte haben nicht nur mit dem Zinssystem zu tun, und Konkurrenz auch nicht. Und beides führt nun mal zu Konzentrationen. Es ist ja schön, das Du Dich mit dem Geldmarkt beschäftigt hast,aber das ist nun mal nicht die alleinig steuernde Komponente.
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Re: Bäuerliche Landwirtschaft

Beitragvon SHierling » Fr Nov 25, 2011 13:50

Das Skaleneffekte "keine Rolle spielen" ist ja nun hinreichend widerlegt. Aber bitte, wenn Du glaubst, man könne zB einen tiergerechten Laufstall nach Deinem Modell auch für 10 Kühe bauen, und ohne Zinsen wäre das wirtschaftlich, kannst das gerne vorrechnen. Auch der Unterschied zwischen 2 und 6m Arbeitsbreite auf dem Acker ist dann irrelevant? Maschinenauslastung / Investitionsvolumen je Fläche? Lieber wieder mit 5 Pferdewagen die Rüben liefern als mit einem LKW? Und den LKW möglichst klein, weil Skaleneffekte ja keine Rolle spielen?

Für economies of scale braucht man übrigens KEIN "gesamtwirtschaftliches Wachstum", die taugen auch bei statischen Systemen zum "Umschichten". Allerdings eben nicht in Deine Richtung. Guckstu "Strukturwandel".
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Re: Bäuerliche Landwirtschaft

Beitragvon Jan-Hinnerk » Sa Nov 26, 2011 13:13

tyr hat geschrieben: Wenn ich gezwungen bin, durch die steigende Verschuldung, also auch steigende Zinsmenge Wachstum zu generieren, geht das entweder über den Bedarf.... die ersten Jahre nach dem Krieg war ja Bedarf groß.

Ist das generell und immer so?
Was wenn die Rendite meiner durch Fremdkapital finanzierten Investition über der tatsächlichen Zinslast und meinem Steuersatz liegt?
:wink: mfg Jan
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