Was die "Seilschaften" angeht - die gibt es im Westen ganz genau so, je nach Gegend brauchst Du das richtige Parteibuch, die richtige Religion, oder das richtige von und zu im Nachnamen, gern gesehen auch das richtige Internat oder die Mitgliedschaft im richtigen Golfclub. Leider beschränkt sich der Korruptionsbereich DIESER Seilschaften nicht nur auf die Landwirtschaft.
Im übrigen finde ich es ausgesprochen lächerlich, wenn jemand einerseits sowas vorschlägt:
tyr hat geschrieben:Hier im Osten hät ich eine Lösung...gebt den Leuten genügend Land das sie bewirtschaften können, dann finden sich auch Nachfolger bzw Neugründungen
und sich andererseits über die Enteignungen der ehemaligen DDR beschwert. Wer sich selber "Wiedereinrichter" nennt, und dem einen Staat das Umverteilen abspricht, der kann ja wohl nicht die selben Methoden beim anderen Staat befürworten wollen oder auch nur als Möglichkeit ansehen.
Aber nettes Thema: gesetzt den Fall, wir bekämen hier eine Umverteilung zustande, wie groß sollten dann die Flächen je Betrieb sein? Nur zur Info: ich hab "nur" die Ausbildung, mir aber leider nicht die passenden Eltern zum Abzocken anderer Länder und Leute aussuchen können und daher auch keine Chance auf einfach so geschenkte Flächen, mir käme Enteignen schon gelegen. In meiner Gegend gibt es sowohl große und kleine "zurück"übertragene Betriebe wie auch große und kleine Ex-LPGen (als Geno) , und natürlich die üblichen ausländischen Investoren (die allerdings nur in "Groß", dafür aber auch keine GBR oder ähnliches)
Wieviel und von wem könnte ich denn da nach Deiner "Lösung" erwarten, Tyr?
