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Bauernsterben

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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173 Beiträge • Seite 11 von 12 • 1 ... 8, 9, 10, 11, 12
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Re: Bauernsterben

Beitragvon xyxy » Sa Sep 03, 2016 15:11

*da-done* hat geschrieben:es scheint wohl so zu sein das selbst so manchen BDM/ABL mitglied diese aktionen peinlich werden, man beachte nur die schwindenen teilnehmerzahlen

"...viele sind schon weg.."
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Re: Bauernsterben

Beitragvon xyxy » Sa Sep 03, 2016 15:15

*da-done* hat geschrieben:und detti hält es für die nachwelt in film und ton fest??

abschreckendes beispiel??

soll das vll mal so auf lehranstalten vorgeführt werden?? :wink:


ab 1.10 ergattert Kirste noch schnell ein paar Schnappschüsse...
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Re: Bauernsterben

Beitragvon aureleus » Sa Sep 03, 2016 15:33

weiß gar nicht was ihr habt...läuft ja super.....
Lebensmittel sind billig wie nie (in Relation zum Einkommen), die Landwirtschaftsindustrie boomt immer noch, die Banken sind happy (welcher Kreditnehmer hat schon 100%ige Sicherheiten), die gehobene Mittelschicht darf endlich Grund und Boden kaufen.......

alles gut;-)
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Re: Bauernsterben

Beitragvon aureleus » Sa Sep 03, 2016 17:53

nun ja, nicht so helle würde ich da wohl eher die Bauern bezeichnen (da ich selber einer bin, darf ich das;-))
bin ja in Zeiten der Milchquotendiskussion bei etlichen Veranstaltungen gewesen....da fragt man sich echt, kriegen die Geld dafür oder glauben sie den Mist den die da erzählen wirklich (steigende Milchpreise etc.)
Milchquote wurde abgeschafft weil man billige Milch wollte.....ganz einfach....war für jeden mit nur noch einer funktionierenden Gehirnzelle doch logisch.....

was machen die Bauern schon seit Jahrzehnten......sie produzieren mehr.....und verdienen immer weniger
bei der eigenen Entgeignung (Quote) haben die meisten auch noch Beifall geklatscht.
man hat ein Massenprodukt, das am Markt immer schwerer unterzubringen ist, was macht der Bauer.....er produziert mehr.....
mit dem Ergebniss: Verschuldung, Arbeit ohne Ende.......
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Re: Bauernsterben

Beitragvon T5060 » Sa Sep 03, 2016 19:43

Libero hat geschrieben:Werner Schwarz bei Kirsten


Der Schwarz ist sich auch für nichts zu schade, aber reden hilft immer.
Wir sollten alle mehr mit einander reden.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Bauernsterben

Beitragvon HL1937 » Sa Sep 03, 2016 20:58

Der Schwarz ist sich auch für nichts zu schade, aber reden hilft immer.
Wir sollten alle mehr mit einander reden.[/quote]


In heutigen Zeiten, in denen die Bauern nicht mal mehr Zeit haben, auf dem Feld den Traktor für 10 Minuten abzustellen um mit dem Nachbarn zu reden???????????????????????????????????????

ICH mache das noch, aber andere haben dafür keine Zeit mehr.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Bauernsterben

Beitragvon marius » Sa Sep 03, 2016 22:04

ExLW hat geschrieben:
marius hat geschrieben:800 Euro / ha
Du Glücklicher.
Bauern in ein paar Gegenden können noch nicht mal 150 € bezahlen... Nach Steuern gerechnet bleibt den Eigentümern fast gar nichts über. Wenn dann mal ein Dach neu gedeckt werden muss--- oh weh, von was denn?
Boden als Altlast. Früher hat die Stadt mal ein Stück gekauft... heute haben´s gar kein Geld mehr.


Hier im Forum wurde mehrfach von bis zu 1500 Euro/ha in Vechta und Umgebung berichtet. Von daher halte ich 800 Euro Pacht /ha für gutes Ackerland dann schon für einen gerechten Preis. Nach Abzug der geschenkten EU Prämie sinds nur noch 500 Euro/ha.
Für meinen kapitalstarken Pächter sind somit die 800 Euro /ha kein Problem, die monatlich bezahlt werden.
Da müßte ich ja schön blöd sein wieder Kühe zu melken oder Schweine anzuschaffen und mich zusätzlich mit immer neuen Vorschriften und Kontrollen herumzuärgern.

Wobei wir wieder angekommen sind bei : jeder hat den Pächter den er verdient. :prost:
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Re: Bauernsterben

Beitragvon yogibaer » Sa Sep 03, 2016 22:37

marius hat geschrieben:Für meinen kapitalstarken Pächter sind somit die 800 Euro /ha kein Problem, die monatlich bezahlt werden.

Solch einen Pächter der es sich leisten kann 9600,-€/ha im Jahr zu zahlen möcht ich auch gern haben. Da es Sandboden ist würde ich auch noch 20% Nachlass geben.
Gruß Yogi
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Re: Bauernsterben

Beitragvon Motorradmanni » Sa Sep 03, 2016 22:45

Hi Yogi,

Mir hauts den Vogel raus. Ich glaube ich bin ein Depp. Gut das es Landtreff gibt.
Ich glaub ich weiss jetzt warum die lachen wenn ich zum Wirt komm.

Gruss Manni
Man hats nicht leicht -> aber leicht hats einen -> und wenns einen hat dann ganz bestimmt nicht leicht :-)
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Re: Bauernsterben

Beitragvon T5060 » Sa Sep 03, 2016 23:25

Besser : .... für meinen noch kapitalstarken Pächter .... zum Schluß hat der Pächter nix mehr und der Verpächter ein paar abgeranzte Äcker

800 € / Monat Pacht und 800 € / ha Pacht, macht nach Adam Riese 12 ha Eigentum .....
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Bauernsterben

Beitragvon ExLW » So Sep 04, 2016 7:42

T5060 hat geschrieben:Besser : .... für meinen noch kapitalstarken Pächter ....

Das reicht künftig nicht mehr aus.... wer weiss, woher das Kapital gekommen ist. In die Zukunft ist rentable Betriebsführung der Masstab, ob ein Pächter gut oder schlecht ist.

Im Weinbauforum hat es jemand wunderbar plastisch gemacht,was der Unterschied sein kann zwischen Bauer/Landwirt und Unternehmer:

Ich liefer meine Trauben über Verträge an 2 Kellereien, bei der einen zum Herbstpreis bei der anderen zu nem Festpreis. Zum einen habe ich weder die Kapazität alle Trauben zu verarbeiten noch den Most einzulagern und auszubauen.
Wenn ich mir bei uns an der Mosel die Weinpreise der letzten 2 Jahre anschaue, hat man mit dem Ausbauen immer draufgelegt, da es nur den selben Preis gab wie beim Most. Zudem ist die Abnahme nicht gesichert und man muss auch länger aufs Geld warten.

ernte-2016-t115254-15.html

Wer nur abliefert, ist kein Unternehmer, sondern Produzent. Ein Unternehmer hat echte Kunden, und nicht nur Aufkäufer.
Der Produzent akzeptiert den Preis, den er kriegt. Der Unternehmer kämpft um die Gunst seiner Kunden.

Daher wird in der Weinbranche säuberlich unterschieden zwischen Traubenbauern (die kippen ihre Trauben bei der Genossenschaft in den Gulli), Moster, Fassweinwinzer (die bauen selbst aus, ziehen aber nicht auf Flasche), und Flaschenwein-Winzern (die verkaufen ihr einzigartiges Qualitätsprodukt - das bringt pro Flasche zwischen 2 € und 1.000 €, der Preis ist variabel, er richtet sich nach Nachfrage und Angebot ). 1-0-1 der Marktwirtschaft.

Traubenbauern, Weizenbauern, Milchbauern sind nur Produzenten.
Simples Wachstum in mehr Flächen und Ställe ohne Kunden ist Mehrproduktion ins Blaue hinein.
Dünnes Eis, Risiko pur.

P.S. Der Bartmer hat das erkannt. Aber ob seine Zuhörer wirklich alle Unternehmer sind, wage ich zu bezweifeln. Wer mit Hilfe der Bank von 50 auf 500 Kühe aufgestockt hat, ist noch lange kein Unternehmer, sondern Produzent geblieben.
DLG sollte ihre Tagung vll. doch realistischerweise wieder Produzententage nennen.
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Re: Bauernsterben

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » So Sep 04, 2016 8:00

T5060 hat geschrieben:Besser : .... für meinen noch kapitalstarken Pächter .... zum Schluß hat der Pächter nix mehr und der Verpächter ein paar abgeranzte Äcker

800 € / Monat Pacht und 800 € / ha Pacht, macht nach Adam Riese 12 ha Eigentum .....


Ob 100 Hektar, 30 Hektar oder nur 12 Hektar Eigentum. Zum Schluß kommen alle in die selbe Kiste.

Momentan gibt es jeden Tag einen neuen Hinweis.
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Re: Bauernsterben

Beitragvon LUV » So Sep 04, 2016 12:14

ExLW hat geschrieben:
P.S. Der Bartmer hat das erkannt. Aber ob seine Zuhörer wirklich alle Unternehmer sind, wage ich zu bezweifeln. Wer mit Hilfe der Bank von 50 auf 500 Kühe aufgestockt hat, ist noch lange kein Unternehmer, sondern Produzent geblieben.
DLG sollte ihre Tagung vll. doch realistischerweise wieder Produzententage nennen.


Das sehe ich ganz anders....die Definiton des Unternehmers ist vielschichtig. So ist auch der Zulieferer für VW, der mit dem Unternehmen im Konflikt liegt, auch nur ein Produzent mit Langzeitvertrag. Und dennoch ist es ein Unternehmen.
Am Ende ist es auch egal, wie man den Wirtschaftenden nennt, er muss nur etwas unternehmen oder produzieren können und davon leben können.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Bauernsterben

Beitragvon LUV » So Sep 04, 2016 13:02

Libero hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:
Am Ende ist es auch egal, wie man den Wirtschaftenden nennt, er muss nur etwas unternehmen oder produzieren können und davon leben können.


Sagt der BDM auch. Was kann ich nun für Rückschlüsse ziehen als Unternehmer?


Seinen Betrieb ansehen, analysieren und dann handeln?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Bauernsterben

Beitragvon ExLW » So Sep 04, 2016 13:22

DLG:
"So könnten wir im Sektor breitere, differenzierte Produktpaletten etablieren, die kaufkräftigere Nachfrage finden."

Was gibt die Kuh anderes als Milch?
2008: 28,6 Mio. t
2010: 29,6 Mio.t
2012: 30,6 Mio. t
2014: 32,4 Mio. t

Ziel ?
2020: 40 Mio t (??)

Welche differenzierten (!) Produktpaletten meint er?
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