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BDM Abschiedsparade

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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229 Beiträge • Seite 4 von 16 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... 16
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Beitragvon H.B. » Mi Okt 22, 2008 12:53

Mr.T. hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:Was mich etwas stört, ist daß der Antrag eines Bundeslandes abgelehnt wurde, die Quotenaufstockung auf die Bauern zu verteilen, die den Beweis mehr liefern zu können schon erbracht haben. .

Das Problem dabei ist das dann eben auch die mehr Quote zugeteilt bekommen, die dieses oder letztes Jahr Quote verkauft haben und eben diese Menge aktuell überliefern. Dann bekämen diese die verkaufte Quote jetzt wieder geschenkt, kenne da einige.
Auch die wären bevorzugt, die bisher keine oder wenig Quote gekauft haben und schon 15 Jahre kräftig überliefern. Ich finde lineare Verteilung unter den wirtschaftenden Bauern die beste und gerechteste Lösung, neben der sofortigen Abschaffung der Quote.


Genau deshalb sollte die Quote nicht verteilt, sondern jedes Jahr den jeweiligen Überlieferern bundesweit zur Verfügung stehen.


und was Josse angeht...
Fakt ist unnd bleibt immer noch, zuviel Milch am Markt = niedriger Preis.


Josse, das stimmt natürlich. So müsste Deutschland die Liefermenge um 8% zurücknehmen, um die Quotenaufstockung der anderen Länder auszugleichen. Glaub mir, der BDM sitzt im falschen Dampfer. Die "Milchparade" müsste in Brüssel stattfinden, von da aus wird die europäische Milchpolitik gestaltet.
Mit dem Seehofer über Milchpolitik zu debatieren bewirkt das selbe Ergebnis wie mit der Oma einen Rosenkranz zu beten: Zeitverschwendung!

Um die europäische Milchpolitik können wir uns erst kümmern, wenn nationale Gefahren gebannt sind, deshalb ist es eine wichtige Aufgabe für jeden von uns, den BDM und deren Anhänger aufzuklären, oder politisch unschädlich zu machen.
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Beitragvon Komatsu » Mi Okt 22, 2008 13:52

Hmm... wenn denen jetzt die Mitglieder abhauen, dann muss ja das OKW des ... in Jugendherbergen nächtigen und Selters statt Sekt trinken.
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Beitragvon meyenburg1975 » Mi Okt 22, 2008 14:01

Josse hat geschrieben:So ihr absoluten BDM Gegner und (warscheinlich) Überlieferer:

Dann legt doch mal euren Plan vor, damit wir einen Kostendeckenden Milchpreis bekommen werden!



Warum sollte ich einen Plan vorlegen, wie andere einen kostendeckenden Milchpreis erlangen. Reicht doch wenn ich für mich einen Plan habe...
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Beitragvon Josse » Mi Okt 22, 2008 15:55

H.B. hat geschrieben:Josse, das stimmt natürlich. So müsste Deutschland die Liefermenge um 8% zurücknehmen, um die Quotenaufstockung der anderen Länder auszugleichen. Glaub mir, der BDM sitzt im falschen Dampfer. Die "Milchparade" müsste in Brüssel stattfinden, von da aus wird die europäische Milchpolitik gestaltet.
Mit dem Seehofer über Milchpolitik zu debatieren bewirkt das selbe Ergebnis wie mit der Oma einen Rosenkranz zu beten: Zeitverschwendung!

Um die europäische Milchpolitik können wir uns erst kümmern, wenn nationale Gefahren gebannt sind, deshalb ist es eine wichtige Aufgabe für jeden von uns, den BDM und deren Anhänger aufzuklären, oder politisch unschädlich zu machen.



Wir deutschen sind bisher in allen Dingen Vorreiter gewesen, warum nicht auch in der Milchpolitik?!
Davon abgesehen ist es natürlich schwierig auf Europäischer Ebene den Finger gegen andere Länder zu erheben, wenn wir zuhause noch weiterhin fleissig über unsere Quote hinnaus produzieren.
Ich stimme euch zu, dass auf EU Ebene was passieren muss, nur können wir schlecht richten, wenn wir selbst noch sündigen!


meyenburg1975 hat geschrieben:Warum sollte ich einen Plan vorlegen, wie andere einen kostendeckenden Milchpreis erlangen. Reicht doch wenn ich für mich einen Plan habe...



Dein Plan, na lass mich mal raten:
Du merkst, das dein Einkommen jedes Jahr weniger wird, obwohl du die gleiche Kuhzahl schon seit fünf oder zehn Jahren hast. Du hast schon alles rausgeholt, kosten eingespart und bist produktiver geworden. Es klappt so nicht mehr. Du mußt einfach wachsen, um überhaupt noch in der Milchwirtschaft als Landwirt bestehen zu können.
Also, zwei Wege, den soziale oder den "scheiß was auf die anderen" Weg.
Ich vermute du baust einen doppelt so grossen Stall, wie du den jetzt hast, dann kommt noch eine neue, produktivere Melktechnik dazu. Ach ja, Land muss ja auch noch dazu gepachtet werden, damit du noch priveligiert bist im Aussenbereich zu bauen und um laut CC und Düngeverordnung nichts falsch machst. Die Aussenwirtschaft lagerst du aus, denn zum Trecker fahren hast du jetzt sowieso keine Zeit mehr. Eigentlich auch nicht schlecht, denn wovon sollte ein neur Trecker bezahlt werden, da schon zwischen 500.000 und 1.000.000€ der Stall da steht.
Ach ja Geld für Quote, na ja, du kannst ja überliefern, also sparst du dir diese, da sie nach jetzigen Stand der Dinge 2015 nicht mehr verlängert wird (ob die Politik in sieben Jahren noch die gleiche wie heute ist? Ist der Atomausstieg schon sieben Jahre her?)
Hört sich eigentlich nicht schlecht an. Diese Taktik geht zwar auf Kosten aller Milcherzeuger, aber ...
Doch wie geht deine Taktik 2020 weiter?
Wenn alle noch überlebenden Betriebe diese Kuhgrösse haben?
Noch mal das selbe Spiel, noch mal um das doppelte wachsen?
Oder ist dein Sohn dann so groß und er hat den Job seines Vaters übernommen, weil es ihm Spaß macht jeden Tag 14 Stunden zu arbeiten?!


Genau das ist es, jeder für sich und gegen jeden und solange wir uns untereinander bekämpfen, werden wir von "anderen" in Richtungen gelenkt werden, welche in deren politischen und finanziellen Interessen liegen.


Wachsen bedeutet, eine Schritt so zu machen, dass mann den nächsten auch noch machen kann.
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Beitragvon Mr.T. » Mi Okt 22, 2008 15:59

H.B. hat geschrieben:
Mr.T. hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:Was mich etwas stört, ist daß der Antrag eines Bundeslandes abgelehnt wurde, die Quotenaufstockung auf die Bauern zu verteilen, die den Beweis mehr liefern zu können schon erbracht haben. .

Das Problem dabei ist das dann eben auch die mehr Quote zugeteilt bekommen, die dieses oder letztes Jahr Quote verkauft haben und eben diese Menge aktuell überliefern. Dann bekämen diese die verkaufte Quote jetzt wieder geschenkt, kenne da einige.
Auch die wären bevorzugt, die bisher keine oder wenig Quote gekauft haben und schon 15 Jahre kräftig überliefern. Ich finde lineare Verteilung unter den wirtschaftenden Bauern die beste und gerechteste Lösung, neben der sofortigen Abschaffung der Quote.


Genau deshalb sollte die Quote nicht verteilt, sondern jedes Jahr den jeweiligen Überlieferern bundesweit zur Verfügung stehen.


.


Na eben genau deshalb schon linear und deshalb wird der Agrarausschuß auch so entschieden haben. Bei der linearen Quotenverteilung werden die etwas bevorzugt die wenigstens in der Vergangenheit durch Quotendisziplin und dadurch verbundenen höheren Kosten den Milchpreis etwas stabilisiert haben.
Die Meinung vetrete ich als Nicht BDM Mitglied und als Überlieferer, bevor ein falscher Verdacht aufkommt.
Aber das ganze wie und was ist eh in einigen Jahren hinfällig, wenn die Quote fällt.

@ Josse Dein Plan ist nicht schlecht, ähnlich wie bei der OPEC mit der Fördermenge, nur läßt sich das weder Weltweit, noch Europaweit durchführen. Siehe Milchstreik, Deitschland war Vorreiter, die anderen Länder streiken aus Solidarität sofort mit, hieß es und was kam dabei raus ?
Zuletzt geändert von Mr.T. am Mi Okt 22, 2008 16:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon H.B. » Mi Okt 22, 2008 16:02

R., wer unterliefert braucht keine Quote, basta!

Daß das in wenigen Jahren Vergangenheit ist, ist mir bewusst.


Josse, von den 70igern bis Mitte der 80iger gabs ca. eine Verdoppelung, von da weg bis Ende der 90iger wieder und bis heute auch. Gearbeitet wurde in den Nachkriegsjahren am Meisten. Heute wird mehr organisiert, der dumme Bauer hat ausgedient. Es war absehbar, daß das vielen nicht passt.
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Beitragvon Mr.T. » Mi Okt 22, 2008 16:12

H.B. hat geschrieben:R., wer unterliefert braucht keine Quote, basta!

.

Wer in Zukunft immer unterliefert nicht, ist klar aber wo steht das geschrieben ? Warum kann einer der sich aktuell einigermaßen an die Quote hält nicht innerhalb der nächsten Jahre kräftig mehr liefern ? Und ein diesjähriger kräftiger Überliefere kann doch in 2 Jahren ein Sofamelker sein. Das eine sagt über das andere nichts aus !
Wenn es sinnvoll wäre die Quotenerhöhung nur an Überlieferer weiterzugeben, dann wäre es so geschehen, mit Hilfe z.b. DBV, ist es aber nicht.
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Beitragvon H.B. » Mi Okt 22, 2008 16:16

Nicht übertragen, der Bundessaldierung zufügen!
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Beitragvon Komatsu » Mi Okt 22, 2008 17:51

schimmel hat geschrieben:Glaub mir der Generationswechsel wird einen viel stärkeren Einfluss auf die Milchproduktion haben wie die Preisbildung.


Und da wo die Alten, ewige Grantler oder Superstars sind, bleiben die Kinder nie am Hof. Der BDM besteht zu 80 % aus Grantlern und Superstars.

100.000 Milcherzeuger 2008
50.000 scheiden die nächsten 10 Jahre aus
davon 28.000 BDM Betriebe
davon 22.000 Nicht BDM Betriebe

also 80 % der BDM Betriebe und ein Drittel der anderen Betriebe werden aufgeben.
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Beitragvon Hohenloher » Mi Okt 22, 2008 17:51

Josse hat geschrieben:Davon abgesehen ist es natürlich schwierig auf Europäischer Ebene den Finger gegen andere Länder zu erheben, wenn wir zuhause noch weiterhin fleissig über unsere Quote hinnaus produzieren. Ich stimme euch zu, dass auf EU Ebene was passieren muss, nur können wir schlecht richten, wenn wir selbst noch sündigen!



Ich hab in irgendeinem Forum schon mal die Frage gestellt, warum wir überhaupt der Ansicht sein müssen, dass Überliefern "Sündigen" heißt ?

Wir haben ein Milchquotensystem, mag es gut sein oder schlecht - das sei hier egal - Wer sich im Rahmen dieses Systems betriebswirtschaftlich optimal bewegt, sündigt doch nicht !

Dazu kommt, dass die Frage, ob zuviel Milch auf dem Markt ist, von der Quote, der Belieferung derselben und selbst von der Lieferung der Europäischen Milcherzeuger völlig unabhängig ist.

Wenn ich lese, dass in Amerika Milchpulver um 1300 $ (oder Euro ?) interveniert wird, heißt das doch, dass die dort dasselbe auch nicht teurer verkaufen können.

Wenn man jetzt ein bisschen nachdenkt, kommt man zum Schluss, dass die aktuelle Preismisere überwiegend Weltmarktgründe hat. Es ist nun mal so, dass weniger Milch dort verbraucht wird und mehr erzeugt wird, weil die Preise letztes Jahr so hoch waren. Das hat mit unserer beknackten Europäischen Milchquote, die regelmäßig den Europäischen Verbrauch um 17 % übersteigt gar nichts zu tun.

Wenn man dann noch weiter nachdenkt, gesteht man demjenigen, der damit rechnet, dass die Superabgabe bei vielleicht 10 ct liegt, doch zu, dass er um den einkalkulierten Preisabschlag produzieren darf. Warum denn nicht ? Letztes Jahr hats geklappt: Preis 40 ct, Superabgabe um die 10 ct, bleiben 30 ct, Grenzkosten liegen bei 17 ct = Gewinn 13 ct je kg überlieferter Milch.

Warum nicht ??? Derjenige der so gerechnet hat ist doch nicht deshalb ein schlechter Mensch weil er im Rahmen des Systems ökonomisch vernünftig gehandelt hat !

Und es geht noch weiter: Bei der jetzigen Quotenausnutzung können wir alle davon ausgehen, dass bei Überlieferungen über der Molkereisaldierung wahrscheinlich auch nicht mehr Superabgabe rauskommt. Also: Milchpreis 27 ct - 20 ct variable Kosten - 10 ct Superabgabe = - 3ct Verlust. Selbst bei fast keiner Superabgabe wird der Grenzgewinn niedriger sein als letztes Jahr mit. Prognose: Die Überlieferung wird sich dieses Jahr (was über die Molkereisaldierung hinaus geht) dramatisch in Grenzen halten.

Ziel erreicht: Die Mengensteuerung funktioniert !!! Da brauchts keinen BDM und keine Politik.


Gruß

H.
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Beitragvon Gress » Mi Okt 22, 2008 18:15

Wann gehen die Melker hier eigentlich in den Stall?
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Beitragvon meyenburg1975 » Mi Okt 22, 2008 18:15

Josse hat geschrieben:Dein Plan, na lass mich mal raten:
Du merkst, das dein Einkommen jedes Jahr weniger wird, obwohl du die gleiche Kuhzahl schon seit fünf oder zehn Jahren hast. Du hast schon alles rausgeholt, kosten eingespart und bist produktiver geworden. Es klappt so nicht mehr. Du mußt einfach wachsen, um überhaupt noch in der Milchwirtschaft als Landwirt bestehen zu können.
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Ach ja Geld für Quote, na ja, du kannst ja überliefern, also sparst du dir diese, da sie nach jetzigen Stand der Dinge 2015 nicht mehr verlängert wird (ob die Politik in sieben Jahren noch die gleiche wie heute ist? Ist der Atomausstieg schon sieben Jahre her?)
Hört sich eigentlich nicht schlecht an. Diese Taktik geht zwar auf Kosten aller Milcherzeuger, aber ...
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Wenn alle noch überlebenden Betriebe diese Kuhgrösse haben?
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Genau das ist es, jeder für sich und gegen jeden und solange wir uns untereinander bekämpfen, werden wir von "anderen" in Richtungen gelenkt werden, welche in deren politischen und finanziellen Interessen liegen.


Wachsen bedeutet, eine Schritt so zu machen, dass mann den nächsten auch noch machen kann.


Nee, in erster Linie die Kosten bei 15-16 ct/kg stabil zu halten (ohne Arbeit/Kapital).
Wachstum gabs bei uns in kleineres Schritten mehr oder weniger automatisch,was wahrscheinlich auch so bleiben wird und die größeren nur bei günstiger Gelegenheit.
Zur Außenwirtschaft: Alles was man vernünftig auslagern kann machen wir schon seit jeher so,ich noch intensiver wie mein Vater. Erstens macht Trecker fahren keinen Spaß und zweitens gehört der beste Mann in den Stall.


Außerdem sollte man als Realist an die Sache rangehen:

Preiswirksam würde eine Mengenregulierung nur Europaweit.

Freiwillig mangels Beteiligung ineffektiv und politisch nicht umsetzbar, da nicht gewollt.
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Beitragvon fedorow » Mi Okt 22, 2008 18:44

im radio kam heute das sich der BDM noch nicht geschlagen gibt, weitere aktionen sind geplant :roll: , da darf man gespannt sein was kommt.

mit der quotenerhöhung meinte unser verbandsleiter neulich, dass eine nichtlineare verteilung zur folge hätte, daß die benachteiligten mit guten chancen rechtlich ihre 2% einklagen könnten, da eben deren quote auch um 2% erhöht wurde.

Josse, die deutschen können in der milchpolitik schon vorreiter machen, es wird aber vermutlich keiner folgen.
fedorow
 
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Beitragvon Komatsu » Mi Okt 22, 2008 19:13

Als der II. Weltkrieg fast zu Ende war hat das OKW, Greiftrupps durch die Lande geschickt, die vermeintliche Deserteure aufgriffen und auf der Stelle ermordeten. Ich hoffe das bleibt diesmal vielen Landwirten erspart.
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Beitragvon mb 1000 turbo » Mi Okt 22, 2008 20:56

Wer Braucht schon den BDM??
Wenn die Milchpreise weiter so niedrig sind oder weiter fallen, werden Milchbuern von ganz alleine weniger und somit die ca 2% überproduktion von ganz alleine wegfallen. ODER????
Aber nicht die großen werden das durchstehen, sonern der der mit dem Taschenrechner umgehen kann!!!!
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