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Bio-Landbau aktuell

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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71 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Bio-Landbau aktuell

Beitragvon sml » Fr Dez 27, 2013 3:58

Was wir brauchen sind Grundregeln/sätze die für alle gelten (am besten Weltweit).

Und keine zweiklassen Lebensmittelwelt für die eh kaum einer mehr bezahlen will.
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Re: Bio-Landbau aktuell

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Dez 27, 2013 7:02

Ferengi hat geschrieben:Es kann dann ganz normal als Konvi-Tier verkauft werden.

Und es ist äußerst bedauerlich, dass solche Ware nicht entsprechend gekennzeichnet wird :!: Aber es gibt GsD hier Erzeugerprogramme, bei denen man sich sicher sein kann, kein hochgehungertes, verwurmtes Bioschwein auf den Teller zu bekommen.
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Re: Bio-Landbau aktuell

Beitragvon elchtestversagt » Fr Dez 27, 2013 7:45

Ob Bio besser oder schlechter ist; ob Bio hip oder hop ist das ist doch erstmal zweitrangig.
Fakt ist; auch die Bio Betriebe müssen Geld verdienen.
Und das können viele nicht.
Es geht; wie bei uns aus; ums Geld; um nichts anderes.
Die Leute wollen top Ware zum billigsten Preis haben; und das können wir hier nicht schaffen.
Das die Bio-Organisationen so erbittert den Kampf gegen die Konventionellen führen ( das sind in den seltensten Fällen die Bio Bauern selber; bis auf ein paar Spinner) liegt einzig und alleine daran; dass die deren Einfluss nicht verlieren wollen; sprich es geht um viel Geld.
Je mehr Subventionen vom Staat; desto mehr bleibt bei denen für Überprüfungen; Kontrollen; Sanktionen; Vorschriften hängen.
Desweiteren passt vielen Leuten der Umstand nicht; dass Landwirte Kaufmänner werden.
In den Köpfen der Leute hängt noch der dumme Bauer; der sich liebevoll um seine Scholle und das bisschen Vieh kümmert und den Überschuss an die Nachbarn verteilt.
Wir; und damit meine ich Konvi oder Bio sind nicht die Heilsarmee.
Ich hab unseren Meyer gesagt; dass die Bauern nicht so dumm sind wie er zu glauben meint.
Schraubt die Subventionen so hoch; dass Geld verdient wird und schottet den Markt soweit ab; dann haben wir im nächsten Jahr 70% Bio Ware.Komischerweise hat er das sogar verstanden; nur leider ist das mit den Abschottungen nicht so einfach; EU und WTO lassen grüssen.
Als Antwort kam dann nur ( und das verwendet er noch heute); dass dann ebend die nationalen Gesetze so hoch gemacht werden müssen dass es nicht anders geht...
Also; ob gut oder böse ist nicht das Thema.
Sondern es geht ums Agribusiness.
Um Geld; Geld; Geld.
Die Natur ist schei.... egal.
Bio kann nur nach dem Appel-Prinzip funktionieren; teuren Life-style hier verhöckern; Produziert in Niedrigstlohn Regionen unter Menschen unwürdigen Verhältnissen.
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Re: Bio-Landbau aktuell

Beitragvon Todde » Fr Dez 27, 2013 9:38

meyenburg1975 hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:Es kann dann ganz normal als Konvi-Tier verkauft werden.

Und es ist äußerst bedauerlich, dass solche Ware nicht entsprechend gekennzeichnet wird :!: Aber es gibt GsD hier Erzeugerprogramme, bei denen man sich sicher sein kann, kein hochgehungertes, verwurmtes Bioschwein auf den Teller zu bekommen.


Wie die ganzen ex-biofizierten Viecher den Konvies die Quoten schlecht macht und dann stellt sich prinz loewenherz hin und zeigt mit dem finger drauf.
eigentlich ganz geschickt geloest.
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Re: Bio-Landbau aktuell

Beitragvon Welfenprinz » Fr Dez 27, 2013 9:57

ferengi, der 25. konvi Erdbeerbauer hat die Möglichkeiten die im Moment ,wie fassi aufgezeigt hat, für die konvi-Schiene vorhanden sind und für die mittelgrossen Biobetriebe nicht.
Sprich, natürlich können von den 24 nur 2 oder 3 von Selbstpflücke oder Direktvermarktung leben........ für die anderen kann sich die gesamte Palette von Grossmarkt, Einzelhandel, streckengeschäft bieten. Das fehlt im Bioanbau fast komplett, da hat fassi schon recht.Weil sowohl die (Gesamt)masse auf der Angebotsseite fehlt als auch die Struktur auf seite des Handels.
Und die 23, 24 oder 25 profitieren dann aber von allem was so eine clusterbildung an Effekten bietet, egal ob knowhow-austausch, überbetrieblicher Maschineneinsatz oder Einkauf.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Bio-Landbau aktuell

Beitragvon Qtreiber » Fr Dez 27, 2013 10:28

sml hat geschrieben:BIO muß weg!
sml hat geschrieben:Ich habe nichts gegen BIO,


eine schlüssige Argumentationskette :lol:
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Re: Bio-Landbau aktuell

Beitragvon Fassi » Fr Dez 27, 2013 11:10

Die Fläche würde sich nicht mehr lohnen, weil sie 5km entfernt liegt, die Hälfte der Strecke haben um die 13% Gefälle. Das ist eine reine Mähwiese, daher würde sich diese Fläche im Ökolandbau nicht mehr lohnen und die Bewirtschaftung wäre trotz Öko definitiv nicht mehr Umweltfreundlich (alleine schon vom Dieselverbrauch).

Und ok, mit den Futterkosten war ich ungenau. Gemeint waren die Kraftfutterkosten, denn mit Heu alleine bekommt man keine laktierenden oder wachsenden Tiere bedarfsgerecht ernährt. Und für ca. 3to benötigtes Futter wieder mit Ackerbau anfangen (zumal ich da ja auch Erbsen oder Bohnen fürs Eiweiß anbauen müßte)? Nein danke.

Achja, bezüglich der Medikamentenbehandlung....
Sollte ein Tier mit nicht Bio freigegebenen Medikamenten behandelt werden, so verliert das Tier, und nicht der ganze Betrieb, den Bio-Status!
Es kann dann ganz normal als Konvi-Tier verkauft werden.


Genau das ist einer der mich am meisten störenden Punkte. Wenn meine Tiere was haben, dann sollen die Mittel bekommen, die ihnen am besten helfen. Nicht die, die irgendjemand aus was für Gründen auch immer als gut ansieht. Alleine schon deswegen ist Bio für mich kein Thema.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Bio-Landbau aktuell

Beitragvon sml » Fr Dez 27, 2013 11:22

@qtreiber

Bitte nicht nur Anfang und Ende des Textes lesen, sondern auch die Zeilen dazwischen!

Was ich meinte, ist die Zweiklassennahrungsmittelproduktion die keiner braucht.
Es kann nicht sein das nur wegen wenigen Verbrauchern der Staat die Bioproduktion extra fördern soll.
Wenn einzelne Verbraucher reine Biolebensmittel wollen müssen Sie eben tiefer in die Tasche greifen.

Der Verbraucher will saubere und gesunde Lebensmittel und die bekommt er sowohl von Bios als auch von Konvis.
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Re: Bio-Landbau aktuell

Beitragvon Ferengi » Fr Dez 27, 2013 15:48

Aber es gibt GsD hier Erzeugerprogramme, bei denen man sich sicher sein kann, kein hochgehungertes, verwurmtes Bioschwein auf den Teller zu bekommen..


Woher willst du üpbnerhaupt wissen was für Entwurmungsmittel bei den Biobauern erlaubt sind?

Ich hab zwar keine Schweine, sondern Rinder, kann aber die selben Entwurmungsmittel verwenden, die ich auch als Konvi benutzt habe!

Die meisten Beiträge hier sind schlicht und einfach nur strunzendummes Rumgepupe, von Leuten die von Bio überhaupt keine Ahnung haben! :roll: :roll:

Gemeint waren die Kraftfutterkosten, denn mit Heu alleine bekommt man keine laktierenden oder wachsenden Tiere bedarfsgerecht ernährt.


Mit gutem Grünland ist das überhaupt kein Problem.
Zumindest bei Rindern nicht.

Und wenn ich mir hier die Flächen der örtlichen Schäfer angucke...
Die Meisten davon sind erheblich magerer als meine fetten Kleegras-Wiesen.

Wenn das Kleegras nicht reicht, wird nach dem zweiten Schnitt Hafer & Sommerwicken ins Grünland gedrillt, und ende Oktober siliert.

Natürlich muss man als Bio in die meisten Pachtflächen erstmal richtig investieren.
Aber wenn man die Flächen langfristig hat, ist das doch kein Problem.
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Re: Bio-Landbau aktuell

Beitragvon kaltblutreiter » Fr Dez 27, 2013 15:53

Ferengi hat geschrieben:Wenn das Kleegras nicht reicht, wird nach dem zweiten Schnitt Hafer & Sommerwicken ins Grünland gedrillt, und ende Oktober siliert.


Bei Euch magst Du recht haben. AAAAABER:
Dein Fachwissen und Deine Betriebsführung in allen Ehren; wenn Du das in meiner Gegend jemandem empfehlen würdest, der würde sich an den Kopf greifen. (Stichwort Lokales Klima und Böden). Man sollte (gilt nicht nur für Dich!!) vorsichtig sein mit Ratschlägen, wie andere was machen sollen, wenn man den Hintergrund nicht kennt.
A man's home is his castle until the queen arrives.
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Re: Bio-Landbau aktuell

Beitragvon speeder » Fr Dez 27, 2013 16:11

kaltblutreiter hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:Wenn das Kleegras nicht reicht, wird nach dem zweiten Schnitt Hafer & Sommerwicken ins Grünland gedrillt, und ende Oktober siliert.


Bei Euch magst Du recht haben. AAAAABER:
Dein Fachwissen und Deine Betriebsführung in allen Ehren; wenn Du das in meiner Gegend jemandem empfehlen würdest, der würde sich an den Kopf greifen. (Stichwort Lokales Klima und Böden). Man sollte (gilt nicht nur für Dich!!) vorsichtig sein mit Ratschlägen, wie andere was machen sollen, wenn man den Hintergrund nicht kennt.


Das ist genau der Punkt. Was auf 50er Böden oder auf Kammerversuchsflächen 45 dt sauberen Brotweizen bringt, kann auf Sand in schlechten Jahren schnell mal einen Dreschertank geben, in den man klettern muss beim Abtanken vor lauter Unkraut....
Und nein, das liegt nicht nur an trotteligen Betriebsleitern.

Eine erfolgreiche Viehherde auf bio umzustellen ist das eine, langjähriger bio-Ackerbau ohne Brillenimperium im Rücken das Andere...

Bio-Ackerbau im bäuerlichen Rahmen ist von der Branche gegen die Wand gefahren worden, so sieht es aus!
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Bio-Landbau aktuell

Beitragvon Todde » Fr Dez 27, 2013 16:38

[youtube]j64tR1tmDQo[/youtube]
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Re: Bio-Landbau aktuell

Beitragvon Ferengi » Fr Dez 27, 2013 16:44

kaltblutreiter hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:Wenn das Kleegras nicht reicht, wird nach dem zweiten Schnitt Hafer & Sommerwicken ins Grünland gedrillt, und ende Oktober siliert.


Bei Euch magst Du recht haben. AAAAABER:
Dein Fachwissen und Deine Betriebsführung in allen Ehren; wenn Du das in meiner Gegend jemandem empfehlen würdest....



Ich sagte ja auch nicht das das allgemeingültig ist.
Es war nur ein Beispiel. :wink:
Natürlich kommt es sehr stark auf die Böden an.
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Re: Bio-Landbau aktuell

Beitragvon Manfred » Fr Dez 27, 2013 16:56

Ferengi hat geschrieben:Wenn das Kleegras nicht reicht, wird nach dem zweiten Schnitt Hafer & Sommerwicken ins Grünland gedrillt, und ende Oktober siliert.


Mit welcher Technik machst du das? Durchsämaschine mit Schlitzscheiben?
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Re: Bio-Landbau aktuell

Beitragvon Fassi » Fr Dez 27, 2013 17:47

Siehste, da bleib ich bei meinem Konvikraftfutter und muss nicht großartig in Maschinen investieren. Daneben sind auch nicht alle meine Flächen befahrbar und es hat einen Grund, wieso bei uns der Anteil an Ackerland sich in der Gemarkung halbiert hat. Wie gesagt, mit der Bioumstellung hätte ich nur mehr Kosten und Aufwand bei gleichen Erlösen.Wie gesagt, wenn ich von einem Schäfer höre, der Biovermarkter bietet ihm 4,60€ und der Konvi 4,40€ (also im Endeffekt 5€ weniger fürs Lamm), da frag ich mich schon, wieso er dann überhaupt Bio macht. Gut, bei den Schäfern sinds viele eh aus Überzeugung und die wenigsten rechnen da wirklich ehrlich sich selbst gegenüber.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

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