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Bio-vegane Landwirtschaft

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Bio-vegane Landwirtschaft

Beitragvon obbens » Fr Aug 14, 2015 10:25

Nein, ich bin kein Veganer und ich will euch auch nicht von bio-veganer Landwirtschaft überzeugen. :mrgreen:
Kurz zu mir: ich komme aus dem ländlichen Raum in Niedersachsen, bin an Landwirtschaft im Allgemeinen interessiert (aber nicht vom Fach) und stehe 100%ig hinter der deutschen Landwirtschaft.
Nun hatte ich vor ein paar Tagen in einem Veganer/Vegetarier-Forum eine interessante Diskussion zum Thema bio-vegane Landwirtschaft.
Was soll das überhaupt sein? Eine Landwirtschaft, welche ohne Kunstdünger, Gülle, Mist, Herbizide, Insektizide, Fungizide, usw. auskommt und so ganz nebenbei dazu taugen soll, sagenhafte Erträge zu erwirtschaften und den Welthunger zu besiegen. :roll:
Mein Einwand war, dass so ein Modell noch kaum erforscht wurde, aber davon auszugehen sei, dass die Erträge erheblich kleiner ausfallen als bei konventioneller Landwirtschaft. Irgendwie auch logisch, aber man wollte mir nicht so ganz folgen bei meiner Argumentation.
Mal ganz abgesehen davon, dass eine bio-vegane Landwirtschaft ohne Tierproduktion und Fischerei die Weltbevölkerung wohl kaum ernähren kann, würde mich interessieren, mit welchen Ertragseinbußen ungefähr zu rechnen wäre bei typischen Feldfrüchten wie Zuckerrübe, Weizen, Kartoffel und Mais. Ich habe dazu kaum aussagekräftige Zahlen gefunden. Wahrscheinlich, weil es einfach keiner macht, der bei Verstand ist, aber vielleicht kann das hier trotzdem jemand grob abschätzen.

Dann wird auch gerne von Seiten der Veganer darauf verwiesen, dass die Tierproduktion eine Verschwendung von Nahrungsmitteln wäre, welche der Mensch auch direkt verzehren könnte (insbesondere Getreide).
Ist das wirklich so? Das ist ja eine sehr komplexe Frage, denn der Mensch wird ja kaum Rapsextraktionsschrot, Zuckerrübenschnitzel, Treber, Silage, Raufutter, usw. verzehren wollen.
Außerdem habe ich erfahren, dass gewisse Fruchtfolgen eingehalten werden müssen, bei der dann z.B. Ackergras und Ackerklee anfallen, welches sich hervorragend als Tierfutter eignet bzw. genau deswegen angebaut wird. Könnte eine bio-vegane Landwirtschaft denn überhaupt ausschließlich für Menschen verwertbare Feldfrüchte anbauen, oder müsste auch diese Ackergras und Ackerklee in die Fruchtfolge einbauen? Und wenn ja, müssten diese dann untergepflügt werden, weil sich sonst keine Verwendung finden ließe? Wäre das nicht eine massive Verschwendung?
Wie verhält es sich insbesondere mit der Futtergerste? Die wird ja auch (soviel ich weiß) in die Fruchtfolge einer konventionellen Landwirtschaft eingebaut und soll wohl für herausragende Erträge sorgen.
Ich habe in letzter Zeit wirklich viel über dieses Thema gelesen, aber ihr merkt schon, dass ich als Laie meine Probleme habe, alle Kreisläufe und Wechselwirkungen zu erfassen.
Vielleicht kann mir auch jemand auch ein paar gute links geben, wo ich mich in das Thema einlesen kann.
obbens
 
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Re: Bio-vegane Landwirtschaft

Beitragvon Hans Söllner » Fr Aug 14, 2015 10:37

Da hast jetzt ein Thema losgetreten :wink: Jeder der annähernd etwas von Landwirtschaft versteht, erkennt dass es sich bei Bio-veganer Landwirtschaft um Raubbau am Boden handelt. Und wer sich einigermaßen damit auskennt, welche Feldfrüchte welchen Stickstoffentzug haben, wird schnell begreifen dass durch Gründüngung ect. nicht annähernd deren Bedarf erzeugt wird.
Bei Veganern läuft im Kopf etwas so gewaltig schief, dass man es sich kaum vorstellen kann, dass Menschen wirklich so dumm sein können. Man bedenke die Thesen mit den mehreren Tausend Liter Wasser ,,Verbrauch´´ pro Kilo Fleisch oder die witzigen Thesen mit 13kg Getreide für 1kg Fleisch...

Du hast ja bereits aufgezählt, was der Mensch sowiso nicht alles selbst verwerten kann sondern nur über das Tier. Es fallen allerdings auch noch gewisse Mengen Getreide jährlich an, die nicht dem Qualitätsanspruch der Verarbeiter entsprechen. Das wandert dann in den Trog bzw. teils auch in Biogasanlagen z.B. bei starker Verpilzung. Veganer würden das scheinbar alles essen...nein halt, sie wollen ja nichtmal begreifen dass es überhaupt minderwertiges Getreide gibt. :!:
Und minderwertiges Getreide gibt es in rauen Mengen, ohne Düngung und Pflanzenschutz :lol:
Aus der Fruchtfolge streichen kann man gleich mal Raps, Mais, Zuckerrüben, Weizen.

Meine Idee: Wir schaffen für diese Gruppe die alles kann und weis ein Ghetto. Die konventionelle Landwirtschaft braucht gut 2000m² um einen Menschen zu ernähren. Man gebe jedem Veganer die gleiche Fläche Land (wenn dann aber gleich ein über Jahre ausgezehrtes Stück, nicht dass da noch böse N-Reste aus tierischer/mineralischer Düngung vorhanden sind), und sehe zu was passiert.... :lol:
Erträge wie zu Zeiten des ersten Weltkriegs...
Die meisten Veganer sind dann sogar noch Stadtbewohner, die nichtmal einen eigenen Gemüsegarten haben. Ich reg mich schon wieder zu sehr auf jetzt.
Aber kurz gesagt: mit gesundem Verstand kann man nicht erklären, wie manche Menschen ticken. Und es ist schlimm, als Landwirt auch diese Menschen mitzuernähren!
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
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Re: Bio-vegane Landwirtschaft

Beitragvon Schwabenjung26 » Fr Aug 14, 2015 10:58

obbens hat geschrieben:Nein, ich bin kein Veganer und ich will euch auch nicht von bio-veganer Landwirtschaft überzeugen. :mrgreen:
Kurz zu mir: ich komme aus dem ländlichen Raum in Niedersachsen, bin an Landwirtschaft im Allgemeinen interessiert (aber nicht vom Fach) und stehe 100%ig hinter der deutschen Landwirtschaft.
Nun hatte ich vor ein paar Tagen in einem Veganer/Vegetarier-Forum eine interessante Diskussion zum Thema bio-vegane Landwirtschaft.
Was soll das überhaupt sein? Eine Landwirtschaft, welche ohne Kunstdünger, Gülle, Mist, Herbizide, Insektizide, Fungizide, usw. auskommt und so ganz nebenbei dazu taugen soll, sagenhafte Erträge zu erwirtschaften und den Welthunger zu besiegen. :roll:
Mein Einwand war, dass so ein Modell noch kaum erforscht wurde, aber davon auszugehen sei, dass die Erträge erheblich kleiner ausfallen als bei konventioneller Landwirtschaft. Irgendwie auch logisch, aber man wollte mir nicht so ganz folgen bei meiner Argumentation.
Mal ganz abgesehen davon, dass eine bio-vegane Landwirtschaft ohne Tierproduktion und Fischerei die Weltbevölkerung wohl kaum ernähren kann, würde mich interessieren, mit welchen Ertragseinbußen ungefähr zu rechnen wäre bei typischen Feldfrüchten wie Zuckerrübe, Weizen, Kartoffel und Mais. Ich habe dazu kaum aussagekräftige Zahlen gefunden. ich schätze je nach Boden zwischen 50 - 80% im ersten Jahr, danach deutlich mehrWahrscheinlich, weil es einfach keiner macht, der bei Verstand ist, aber vielleicht kann das hier trotzdem jemand grob abschätzen.

Dann wird auch gerne von Seiten der Veganer darauf verwiesen, dass die Tierproduktion eine Verschwendung von Nahrungsmitteln wäre, welche der Mensch auch direkt verzehren könnte (insbesondere Getreide) nur von Getreide, sprich Mehl ernähren ist wohl auch nicht gesundheitsförderlich.
Ist das wirklich so? Das ist ja eine sehr komplexe Frage, denn der Mensch wird ja kaum Rapsextraktionsschrot, Zuckerrübenschnitzel, Treber, Silage, Raufutter, usw. verzehren wollen Nein, Futter für Vieh wird wohl kein Mensch zu sich nehmen wollen.
Außerdem habe ich erfahren, dass gewisse Fruchtfolgen eingehalten werden müssen, bei der dann z.B. Ackergras und Ackerklee anfallen, welches sich hervorragend als Tierfutter eignet bzw. genau deswegen angebaut wird. Könnte eine bio-vegane Landwirtschaft denn überhaupt ausschließlich für Menschen verwertbare Feldfrüchte anbauen, oder müsste auch diese Ackergras und Ackerklee in die Fruchtfolge einbauenEs müssen ohne Düngung stickstoffsammelnde Ackerbaukulturen (bspw. Klee,Luzerne) angebaut werden um an Stickstoff zu kommen? Und wenn jaja, müssten diese dann untergepflügt werdenja, weil sich sonst keine Verwendung finden ließe? Wäre das nicht eine massive Verschwendung ja?
Wie verhält es sich insbesondere mit der Futtergerste? Die wird ja auch (soviel ich weiß) in die Fruchtfolge einer konventionellen Landwirtschaft eingebaut und soll wohl für herausragende Erträge sorgenFuttergerste ist nur fürs Vieh zu gebrauchen, zu verwerten.
Ich habe in letzter Zeit wirklich viel über dieses Thema gelesen, aber ihr merkt schon, dass ich als Laie meine Probleme habe, alle Kreisläufe und Wechselwirkungen zu erfassen.
Vielleicht kann mir auch jemand auch ein paar gute links geben, wo ich mich in das Thema einlesen kann.
Älbler, zwecks Überblick
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Re: Bio-vegane Landwirtschaft

Beitragvon LUV » Fr Aug 14, 2015 11:22

Man fragt sich ja immer, warum man sich mit solchen Geschöpfen überhaupt auseinandersetzen muss. Wenn diese Menschen nicht den Hauch einer Ahnung von der Ernährung von Menschen, der Biologie, der Physiologie, der Biologie etc. haben, warum hört man denen überhaupt zu oder gibt denen auch noch Antworten? Wie schon geschrieben wurde: Internieren und sich selbst überlassen....evtl. mit medialer Begleitung durch RTL! :klug:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Bio-vegane Landwirtschaft

Beitragvon Hans Söllner » Fr Aug 14, 2015 11:26

Man fragt sich, weshalb wir Landwirte überhaupt soviel Geld für Düngung und Pflanzenschutz ausgeben, wenn doch ohne all diese Sachen die gleichen Erträge möglich sind :mrgreen:
Sag ja, man muss schon unvorstellbar verblendet sein, um das zu glauben.
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
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Re: Bio-vegane Landwirtschaft

Beitragvon Gigasgagasmann » Fr Aug 14, 2015 11:28

:klug:
Bild


So jetzt vernünftig: Sowas wie die Permakultur wäre auch eine Möglichkeit (zumindest im kleinen Rahmen auf Selbstversorgerbasis): https://de.wikipedia.org/wiki/Permakultur
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Re: Bio-vegane Landwirtschaft

Beitragvon obbens » Fr Aug 14, 2015 11:42

Vielen Dank für die vielen Antworten. Dann lag ich ja gar nicht so verkehrt mit meinen Vermutungen. Ich weiß auch nicht, warum ich mir diese Diskussion mit Veganern immer wieder antue. Es ist, als würde man gegen eine Wand rennen. Argumente bringen jedenfalls nichts und spätestens wenn sich der Veganer in die Ecke gedrängt fühlt, kommt irgendwas mit Ethik (merke: das Wohl der Tiere scheint um einiges wichtiger zu sein als das Wohl der Menschheit).
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Re: Bio-vegane Landwirtschaft

Beitragvon LUV » Fr Aug 14, 2015 11:46

Gigasgagasmann hat geschrieben::klug:
Bild


So jetzt vernünftig: Sowas wie die Permakultur wäre auch eine Möglichkeit (zumindest im kleinen Rahmen auf Selbstversorgerbasis): https://de.wikipedia.org/wiki/Permakultur


Permakultur hatten wir doch schon zur genüge diskutiert in den letzten Jahren.....für den heimischen Gemüsegarten ganz witzig, großflächig wohl nicht umsetzbar, weil nicht so viel Holzkohle hergestellt werden kann, wie benötigt wird....was ist dann mit den Klimazielen?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Bio-vegane Landwirtschaft

Beitragvon Mondbauer » Fr Aug 14, 2015 13:58

Wenn du wieder mal ein Gespräch mit Veganern hast,dann mach denen doch einfach mal klar;Es gibt keineVegan erzeugte Lebensmittel,jede Kartoffel braucht den Regenwurm,die ganzen kleinen Bodenlebewesen,Käferchen,Asseln usw usw,da das ja auch Tiere sind,die sich nicht einfach wegleugnen lassen,tja da gehen denen dann die Argumente aus.
Ok,holländische Tomaten die in Nährlösung hochgezogen werden sind dann doch Tierfrei. :lol:
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Re: Bio-vegane Landwirtschaft

Beitragvon Harald » Fr Aug 14, 2015 14:03

Lesestoff zum Thema:
typische-fruchtfolge-in-einer-bio-veganen-welt-t74134.html
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Bio-vegane Landwirtschaft

Beitragvon obbens » Fr Aug 14, 2015 14:24

Was ich mich noch gerade frage: warum bekommt man in Internet und Fernsehen kaum etwas mit von der "echten" Landwirtschaft? Warum wird dieses uns alle betreffende Thema meistens fachfremden Redakteuren überlassen, die in teilweise stark tendenziösen Berichten der Bevölkerung ein negatives Bild der Landwirtschaft zeichnen? Nehmen wir nur mal das Thema "Massentierhaltung". Damit wird ja schon seit Jahren ordentlich Stimmung gemacht und der naive Teil der Bevölkerung glaubt den ganzen Mist dann auch noch. Von der PETA-Propaganda ganz zu schweigen.
Ich wollte mich in den letzten Wochen einfach mal schlau machen und beim Googlen wird man regelrecht zugeschissen mit Veganer-Seiten, die mit dem oben genannten Blödsinn (15.000l Wasser und 16kg Getreide für ein kg Fleisch, usw.) das Intenet förmlich fluten.
Gibt es keine PR-Abteilung der deutschen Landwirte, welche sich dieser Problematik annehmen kann? Mit sachlichen Beiträgen (über YouTube, talkshows, Anzeigen,...), die zum Ziel hat, die Bevölkerung über grundlegende Mechanismen aufzuklären (so eine Art CMA, nur sachbezogener)? Themen gäbe es ja genug.
- Gülle - warum sie dringend benötigt wird
- Was bekommen welche Nutztiere zu fressen?
- Welche Erträge werden benötigt, um 80 Millionen Bundesbürger zu ernähren und wie lässt sich das bewerkstelligen
- Permakultur - ist sie geeignet für den großflächigen Einsatz geeignet?
- usw.
Oder täuscht mein Eindruck und der Masse der Bundesbürger ist das Thema relativ egal, so lange die Regale gefüllt sind? Gerade das Internet bietet ja jedem Spinner eine Plattform und da bekommt man leicht den Eindruck, die Irren wären bereits in der Überzahl... :shock:
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Re: Bio-vegane Landwirtschaft

Beitragvon Rohana » Fr Aug 14, 2015 14:29

obbens hat geschrieben:Gibt es keine PR-Abteilung der deutschen Landwirte,

Ich glaub da liegt der Hase begraben, das frag ich mich nämlich auch schon länger und mein bisheriges Ergebnis ist es gibt weder "die deutschen Landwirte" noch haben die ne PR-Abteilung.
Da gibts dann Einzel- und Kleingruppenprojekte die mehr oder weniger erfolgreich laufen wie z.B. Frag doch mal den Landwirt oder Bauer Willi, aber darüber wird sich ja innerhalb des Forums hier auch schon trefflich in die Haare gekriegt.
Abgesehen davon hat doch Ottonormalbürger überhaupt kein Interesse an Aufklärung, es sei denn es ist brandheisssuperwichtigKATASTROPHENALARM und selbst dann steht eher die Sensation im Vordergrund. Essen ist da, fertig, warum sollte man darüber nachdenken?
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Re: Bio-vegane Landwirtschaft

Beitragvon obbens » Fr Aug 14, 2015 14:35

Mondbauer hat geschrieben:Wenn du wieder mal ein Gespräch mit Veganern hast,dann mach denen doch einfach mal klar;Es gibt keineVegan erzeugte Lebensmittel,jede Kartoffel braucht den Regenwurm,die ganzen kleinen Bodenlebewesen,Käferchen,Asseln usw usw,da das ja auch Tiere sind,die sich nicht einfach wegleugnen lassen,tja da gehen denen dann die Argumente aus.
Ok,holländische Tomaten die in Nährlösung hochgezogen werden sind dann doch Tierfrei. :lol:

Genau darauf verweise ich auch immer, aber der gemeine Veganer windet sich aus der Nummer mit der "Unvermeidbarkeit" raus. Es wird tatsächlich ein Unterschied gemacht zwischen aktiv und passiv getöteten Lebewesen. Kein Witz! :lol:
Und der Hinweis, dass auch Veganer von der Gülle der Nutztiere profitieren, wird damit "entkräftet", dass man ja ohne Gülle auskommen könnte mittels bio-veganer Landwirtschaft (aber eben aktuell nicht tut verdammt noch mal... *seufz*).
Die holländischen Tomaten... was sind denn das für Nährlösungen? Hatte da nicht auch irgendwann mal ein Tier seine Hufe im Spiel? Abgesehen mal davon, dass Tomaten hauptsächlich aus Wasser bestehen und damit wahrscheinlich eine verheerende Kosten/Nutzen-Bilanz aufweisen. :wink:
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Re: Bio-vegane Landwirtschaft

Beitragvon Ferengi » Fr Aug 14, 2015 14:36

Weil die Medien von pädofaschistischen Hasspredigern regiert werden!

Wie LUV schon schreibt,
eine Diskussion mit solchen Leuten ist Zeitverschwendung.

Biolandbau ohne Nutztierhaltung ist Umweltzerstörung!
Und zwar leider eine sehr nachhaltige.

Deswegen ist z.B. beim Bio-Verband DEMETER Nutztierhaltung,
bzw. die Zusammenarbeit mit einem Nutztierhalter,
ZWINGEND Voraussetzung, um dort Mitglied zu werden.
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Re: Bio-vegane Landwirtschaft

Beitragvon Rohana » Fr Aug 14, 2015 14:37

Ferengi hat geschrieben:Deswegen ist z.B. beim Bio-Verband DEMETER Nutztierhaltung,
bzw. die Zusammenarbeit mit einem Nutztierhalter,
ZWINGEND Voraussetzung, um dort Mitglied zu werden.

Interessantes Detail, wusste ich noch nicht. Findsch gut.
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