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Blütenbehandlung Raps sinnvoll???

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Blütenbehandlung Raps sinnvoll???

Beitragvon horstwwl » Do Mai 17, 2012 5:41

Danke Wini,

ich bewirtschafte auch 2ha Raps und habe Bienen, da muss es ohne Blütenbehandlung klappen. Wenn die Kollegen behandeln ist deren Schlag anschließend leergefegt von Insekten und bei meinen Schlag "brummt's noch".

Gruß
horstwwl
 
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Re: Blütenbehandlung Raps sinnvoll???

Beitragvon ackerking » So Mai 20, 2012 11:12

HAllo,
Ich hab fast alle Flächen mit 0,5 Cantus Gold behandelt zur Vollblüte. Bei den derzeitigen Rapspreisen in meinen Augen nicht verkehrt, zudem trägt das Mittel ja zu einer besseren Schotenstabilität bei.

Grüße
ackerking
 
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Re: Blütenbehandlung Raps sinnvoll???

Beitragvon Caramba » Di Mai 05, 2015 21:36

Völlicha Quatsch heia.
Heuer ist die Blütenbehandlung völliger Quatsch.
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Re: Blütenbehandlung Raps sinnvoll???

Beitragvon Bison » Mi Mai 06, 2015 20:44

Caramba hat geschrieben:Völlicha Quatsch heia.
Heuer ist die Blütenbehandlung völliger Quatsch.


???
glaub ich nicht-eher das Gegenteil, jeden 2 Tag Regen in der Blüte, da sind die Krankheiten doch schon vorprogrammiert.
Die Blütenbehandlung ist die rentabelste Maßnahme im Raps. Nicht zu unterschätzen ist auch die gesteigerte Schotefestigkeit.
Wenn es mal antrocknet wird am Freitag oder Samstag gefahren
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Re: Blütenbehandlung Raps sinnvoll???

Beitragvon Mad » Mi Mai 06, 2015 21:41

Bison hat geschrieben:
Caramba hat geschrieben:Völlicha Quatsch heia.
Heuer ist die Blütenbehandlung völliger Quatsch.


???
glaub ich nicht-eher das Gegenteil, jeden 2 Tag Regen in der Blüte, da sind die Krankheiten doch schon vorprogrammiert.
Die Blütenbehandlung ist die rentabelste Maßnahme im Raps. Nicht zu unterschätzen ist auch die gesteigerte Schotefestigkeit.
Wenn es mal antrocknet wird am Freitag oder Samstag gefahren


Ich wollte ja keine machen aber ich stimme dir vollkommen zu. Jeden Tag mindestens ein Regenschauer, bis Mittags sind die Bestände NASS. Dazu die Temperaturen.

Wenn mal der Wind nachlässt, wird erstmal 2 Tage am Stück gespritzt. Hab noch Nachholbedarf.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Blütenbehandlung Raps sinnvoll???

Beitragvon Raider » Do Mai 07, 2015 7:16

Mad hat geschrieben:
Bison hat geschrieben:
Caramba hat geschrieben:Völlicha Quatsch heia.
Heuer ist die Blütenbehandlung völliger Quatsch.


???
glaub ich nicht-eher das Gegenteil, jeden 2 Tag Regen in der Blüte, da sind die Krankheiten doch schon vorprogrammiert.
Die Blütenbehandlung ist die rentabelste Maßnahme im Raps. Nicht zu unterschätzen ist auch die gesteigerte Schotefestigkeit.
Wenn es mal antrocknet wird am Freitag oder Samstag gefahren


Ich wollte ja keine machen aber ich stimme dir vollkommen zu. Jeden Tag mindestens ein Regenschauer, bis Mittags sind die Bestände NASS. Dazu die Temperaturen.

Wenn mal der Wind nachlässt, wird erstmal 2 Tage am Stück gespritzt. Hab noch Nachholbedarf.


So ist es! WENN eine Blütenbehandlung Sinn macht, dann in diesem Jahr. Zumindest von der Witterung her. Bei uns werden aktuell 340 €/t Kontrakte angeboten, da ist die Wirtschaftlichkeit aus meiner Sicht nur bei engen Rapsfruchtfolgen und geringen Überfahrtsverlusten gegeben.
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Re: Blütenbehandlung Raps sinnvoll???

Beitragvon Bison » Do Mai 07, 2015 19:49

verdammt, der raps muss gepritzt werden, aber einfach zu nass, und mein Zwerg schießt in die höhe. Vor 4 Tagen 85 cm, heute schon 1,2m.
Nicht schön, wenns jetzt morgen oder am samstag nicht mehr geht dann wirds nichts mehr. Aber wenn es geht denke ich nehme ich kein Insektizid mit, irgendwie ist da nicht viel an insekten drin :roll:
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Re: Blütenbehandlung Raps sinnvoll???

Beitragvon gerds » Do Mai 07, 2015 22:37

Nass??? Immerzu Regen :?:
Wo lebt ihr denn? Hier ist es staubtrocken. Ostern rum ca. 45l/m² letzten Donnerstag 7l/m² und gestern 1l :!: Aber immer ein Sauwind.
Hier hat man nur Staub im Maul. Der Regen Ostern hat alles richtig festgedrückt, so dass dass Wasser gleich nach untern weg ist.
Heut Nacht gehts wieder gen Nachtfrost. Also hier braucht man zur Zeit weder ne Raps-Blütenbehandlung noch ne Getreide-Fungizid-Behandlung
durchführen. Wir brauchen unbedingt mal wieder so 10l in zwei Tagen :regen:
Aber trotzdem frohes Schaffen
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Re: Blütenbehandlung Raps sinnvoll???

Beitragvon agro7 » Fr Mai 08, 2015 6:32

Hallo Leute,

ich hatte eigentlich auch eine Blütenbehandlung eingeplant aber ich weiß nicht ob es dieses Jahr noch geht.
Wir hatten seit dem ersten Mai 108mm Niederschlag.
Gestern Abend bin ich mal kurz ne Fahrgasse reingefahren, der Raps ist einfach zu wenig biegsam und bricht teilweise ab.
Wird das noch besser oder ist bei der guten Wasserversorgung so.
Denke mal wenn´s heute nicht mehr geht ist sowieso Feierabend da er nun schon 1,2m hat, außer ich ordere nen Hubschrauber :lol:

Habt ihr die gleichen Probleme???

Gruß aus BW
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Re: Blütenbehandlung Raps sinnvoll???

Beitragvon elchtestversagt » Fr Mai 08, 2015 7:04

Ich fahr selbst durch Raps, der zwei mtr hoch ist....
Das schlimmste daran ist, dass man nachher den ganzen Rotz waschen muss, weil alles gelb ist.
"Schäden" hat es da noch nie gegeben.
Denn erstens musst ihr nachts fahren, und damit meine ich nachts, nicht gegen abend, oder abends. dann ist der Raps irrsinnig biegsam.
Zweitens müsst ihr mit max. 5km/h fahren, nicht mehr, ich weiss, es wird irrsinnig langweilig, ist aber so.
Und drittens müsst ihr euch überlegen wie ihr fahrt, kein Zurücksetzen, keine Ecken ausspritzen, immer rund.
Dann passiert auch nicht viel, man sieht den Raps in den Fahrspuren am nächsten Tag zwar deutlich zusammengedrückt, das macht aber nichts. Einzig die Blüten sind natürlich alle abgefallen ( bzw. kleben am Schlepper), aber Ertragsverluste sind marginal.
Vorraussetzung bei all dem ist aber, dass man den Spritzbalken auch so hoch bekommt, um eine gute Benetzung zu gewährleisten.
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Re: Blütenbehandlung Raps sinnvoll???

Beitragvon Raider » Fr Mai 08, 2015 7:25

elchtestversagt hat geschrieben:Ich fahr selbst durch Raps, der zwei mtr hoch ist....
Das schlimmste daran ist, dass man nachher den ganzen Rotz waschen muss, weil alles gelb ist.
"Schäden" hat es da noch nie gegeben.
Denn erstens musst ihr nachts fahren, und damit meine ich nachts, nicht gegen abend, oder abends. dann ist der Raps irrsinnig biegsam.
Zweitens müsst ihr mit max. 5km/h fahren, nicht mehr, ich weiss, es wird irrsinnig langweilig, ist aber so.
Und drittens müsst ihr euch überlegen wie ihr fahrt, kein Zurücksetzen, keine Ecken ausspritzen, immer rund.
Dann passiert auch nicht viel, man sieht den Raps in den Fahrspuren am nächsten Tag zwar deutlich zusammengedrückt, das macht aber nichts. Einzig die Blüten sind natürlich alle abgefallen ( bzw. kleben am Schlepper), aber Ertragsverluste sind marginal.
Vorraussetzung bei all dem ist aber, dass man den Spritzbalken auch so hoch bekommt, um eine gute Benetzung zu gewährleisten.


..und dass man über möglichst große Arbeitsbreiten verfügt... ;-)
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Re: Blütenbehandlung Raps sinnvoll???

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Mai 08, 2015 10:32

Vielleicht mal wieder ein paar Fakten nach dem ganzen Stammtischgewäsch der letzten Posts.

-> Die Blütenbehandlung ist keineswegs immer und überall überflüssig und reine Mache der Industrie. In Befallsjahren kann sie hohe Ertragsverluste eindämmen. Die Schwierigkeit liegt im Einschätzen darin, ob und vor allem wann, Infektionen gesetzt werden. Dabei verhält es sich ähnlich wie z.B. bei Septoria. Wenn du den Pilz erkennst, ist es lange zu spät. Im Umkehrschluss setzt die chemische Bekämpfung also prophylaktische Maßnahmen voraus. Diese Ungewissheit verursacht natürlich Ängste bei den Landwirten und ist dafür verantwortlich, dass sicher 3/4 aller Maßnahmen keinen Nutzen bringen und dennoch standardmäßig durch geführt werden.

-> Dass Sklerotinia in erheblichem Maße auftritt kommt selten vor. In meiner Region liegt die jährliche Wahrscheinlich statisch betrachtet bei 10 %. Dynamisch betrachtet bringen einen nur Kenntnisse über die Vorgeschichte des Schlags (Unkrautvorkommen, Anteil Raps in der FF der Vergangenheit, Jahre mit Befall- wie lange liegen diese zurück?...) und die aktuelle Wettersituation, weiter. Sortenunterschiede sind zu vernachlässigen, eine Ausnahme stellen besonders kurzwüchsige Sorten dar.

-> Fungizide bringen häufig einen Mehrertrag rein durch ihre physiologischen Leistungen. Das kann, muss aber nicht so sein. Wenn man Glück hat deckt diese evtl. vorkommende Mehrleistung die Kosten für Mittel, Verluste und die Durchfahrt. Fakt ist, dass ohne Sklerotiniabefall die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme mehr als fragwürdig ist.

-> die Geschichte mit der Schotenfestigkeit ist ein Märchen der Industrie und nicht belegt, ganz im Gegenteil. Es gibt viele Versuche, die dies sogar widerlegen (siehe z.B. das letzte oder vorletzte "Raps"-Heft).

-> Durchfahrverluste sind ein Thema, können aber weitestgehend minimiert werden (Zeitpunkt, Geschwindigkeit, verwendete Technik, Arbeitsbreite...)
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Re: Blütenbehandlung Raps sinnvoll???

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Mai 08, 2015 10:43

NobbyNobbs hat geschrieben:Vielleicht mal wieder ein paar Fakten nach dem ganzen Stammtischgewäsch der letzten Posts.

-> Die Blütenbehandlung ist keineswegs immer und überall überflüssig und reine Mache der Industrie. In Befallsjahren kann sie hohe Ertragsverluste eindämmen. Die Schwierigkeit liegt im Einschätzen darin, ob und vor allem wann, Infektionen gesetzt werden. Dabei verhält es sich ähnlich wie z.B. bei Septoria. Wenn du den Pilz erkennst, ist es lange zu spät. Im Umkehrschluss setzt die chemische Bekämpfung also prophylaktische Maßnahmen voraus. Diese Ungewissheit verursacht natürlich Ängste bei den Landwirten und ist dafür verantwortlich, dass sicher 3/4 aller Maßnahmen keinen Nutzen bringen und dennoch standardmäßig durch geführt werden.

-> Dass Sklerotinia in erheblichem Maße auftritt kommt selten vor. In meiner Region liegt die jährliche Wahrscheinlich statisch betrachtet bei 10 %. Dynamisch betrachtet bringen einen nur Kenntnisse über die Vorgeschichte des Schlags (Unkrautvorkommen, Anteil Raps in der FF der Vergangenheit, Jahre mit Befall- wie lange liegen diese zurück?...) und die aktuelle Wettersituation, weiter. Sortenunterschiede sind zu vernachlässigen, eine Ausnahme stellen besonders kurzwüchsige Sorten dar.

-> Fungizide bringen häufig einen Mehrertrag rein durch ihre physiologischen Leistungen. Das kann, muss aber nicht so sein. Wenn man Glück hat deckt diese evtl. vorkommende Mehrleistung die Kosten für Mittel, Verluste und die Durchfahrt. Fakt ist, dass ohne Sklerotiniabefall die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme mehr als fragwürdig ist.

-> die Geschichte mit der Schotenfestigkeit ist ein Märchen der Industrie und nicht belegt, ganz im Gegenteil. Es gibt viele Versuche, die dies sogar widerlegen (siehe z.B. das letzte oder vorletzte "Raps"-Heft).

-> Durchfahrverluste sind ein Thema, können aber weitestgehend minimiert werden (Zeitpunkt, Geschwindigkeit, verwendete Technik, Arbeitsbreite...)



Ich habe mal alles über Sklerotinia lernen müssen, kann aber selbst nicht sagen, ob und wann der Pilz in stärkerem Maße auftritt. In den letzten Jahren war es immer so, dass wir häufig gute Bedingungen für den Pilz zum Zeitpunkt der Blüte hatten. Einen stärkeren Befall gab es jedoch niemals. In 2007 war es genau umgedreht. Das war auch das letzte Jahr, in dem der Befall etwas höher war.
Ich ziehe für mich daraus den Schluss, dass es einfach ein Pokern ist. So die gängen Dinge der Prognosemodelle arbeite ich immer für mich ab. Aber an sich ist das alles Kappes. Ich für meinen Teil setze seit ein paar Jahren auf konsequente Streuung und behandle immer den Teil der mit dem höhsten Risiko behaftet ist, währenddessen der Rest einfach gelassen wird. Meine neuen Flächen in einem anderen Gebiet (wo noch nie Raps war) haben keine Behandlung erhalten. Dort, wo 2012 Raps stand wurde alles behandelt. Schläge in Senken, an Wäldern etc. ebenso...... man wird sehen
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Re: Blütenbehandlung Raps sinnvoll???

Beitragvon Raider » Fr Mai 08, 2015 10:44

NobbyNobbs hat geschrieben:Vielleicht mal wieder ein paar Fakten nach dem ganzen Stammtischgewäsch der letzten Posts.


Schön, dass Du es für nötig hältst, Deine eigene Kompetenz mit der Inkompetenz aller anderen User hier zu unterstreichen...


-> Die Blütenbehandlung ist keineswegs immer und überall überflüssig und reine Mache der Industrie.


hat das irgendjemand von diesem "Stammtisch" hier behauptet?


Fakt ist, dass ohne Sklerotiniabefall die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme mehr als fragwürdig ist.


Danke für die Belehrung. hier am Stammtisch war nicht bekannt, dass ohne ein befall eine Maßnahme fragwürdig ist... :shock:
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Re: Blütenbehandlung Raps sinnvoll???

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Mai 08, 2015 11:27

Raider hat geschrieben:

hat das irgendjemand von diesem "Stammtisch" hier behauptet?




Kreuzschiene hat geschrieben:Ich hatte bisher alle drei Jahre Raps auf den selben Flächen und bisher auch nie Probleme ohne Blütenspritzung.
Aus meiner Sicht eine reine Erfingung der Pflanzenschutzmittel-Indsustrie...


Fakt ist, dass ohne Sklerotiniabefall die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme mehr als fragwürdig ist.


Danke für die Belehrung. hier am Stammtisch war nicht bekannt, dass ohne ein befall eine Maßnahme fragwürdig ist... :shock:


Bison hat geschrieben:

Die Blütenbehandlung ist die rentabelste Maßnahme im Raps. Nicht zu unterschätzen ist auch die gesteigerte Schotefestigkeit.



Raider hat geschrieben:
Bei uns werden aktuell 340 €/t Kontrakte angeboten, da ist die Wirtschaftlichkeit aus meiner Sicht nur bei engen Rapsfruchtfolgen und geringen Überfahrtsverlusten gegeben.


NobbyNobbs hat geschrieben:Das stimmt auch ganz einfach nicht. Der Ertrag bzw. Preis verschiebt lediglich die Schwelle in meist unerheblichem Maße. Wenn du bei 4,5 t/ha Ertragspotenzial ohne Befall bei einem Erzeugerpreis von 340 Euro/t durch einen Starkbefall nur noch 60 % erntest, dann macht das gute 600 Euro/ha aus. Achso, ich vergaß dass du 10 l/ha Propulse spritzt. :roll: Der Befall entscheidet viel mehr über die Wirtschaftlichkeit als der Erzeugerpreis oder Ertrag. Du hattest mal bessere Ansätze!


Thread-übergreifend zu denken, erleichtert es dir Zusammenhänge zu verstehen. Und merke dir, wer was sagt. Diese Aussagen stimmen einfach nicht pauschal. Ähnliche Zitate könnte ich jetzt hunderte aus der Historie des LT einbringen. Aber gut, da liegen auch 5 Jahre mehr LT-Erfahrung vor.
Zuletzt geändert von NobbyNobbs am Fr Mai 08, 2015 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
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