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Brave liebe Biobauern oder wie der Saulus zum Paulus wurde

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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81 Beiträge • Seite 4 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Beitragvon bona terra » Mo Dez 18, 2006 11:01

[quote="H.B."]@ Bio-Bio

Wo nimmst du deine Naivität her? Das kann bei einer kleinen Molkerei mit schwachen Lieferanten schon der Fall sein, weshalb ich mich in dem früheren Beitrag auf "meisten" beschränkt habe.

Ohne die die Anlagen der konv. kostenlos zu nutzen wäre bei den "meisten" eine wirstchaftliche Produktion ausgeschlossen![/quote]

Hallo H.B.,

was sollte eine Molkerei dazu bewegen, überhaupt Bio-Milch zu vermarkten, wenn nichts dran verdient ist? Es zwingt sie ja keiner dazu. Und warum sollen sie die Bio-Milch "subventionieren"?

Hältst Du die Öko-Lobby für so mächtig? Bei den paar Prozent Umsatzanteil?
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Beitragvon H.B. » Mo Dez 18, 2006 12:53

Den angehenden Bio-Lieferanten zu Liebe, nur nach einer gewissen Zeit sollte sich auch diese Schiene selber tragen, was aber bei den MEISTEN Zweigeleisigen nicht der Fall ist.
Natürlich wird in diesen Betrieben geprüft, ob man in Zukunft so weiter machen will!
Ich denke es macht auch keinen Sinn Biomilch mehrere hundert Kilometer zu transportieren, zumal qualitativ hochwertige Biomilch von der Konv. nicht zu unterscheiden ist. Die Ökobilanz sollte nicht gravierend schlechter als bei den Konv. ausfallen.
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Beitragvon bona terra » Mo Dez 18, 2006 14:55

Hallo H.B.,

1) den angehenden Bio-Lieferanten zuliebe? Wohl eher, um diese nicht als Milchlieferanten zu verlieren! Dies kannst Du aber nicht den Bio-Milcherzeugern in die Schuhe schieben!

2) Ob rentabel oder nicht kommt meistens auf die Rechnungsweise an. Allgemein ist aber die Marge bei Biomilch größer als bei Konventioneller!

3) Es gibt sicher einige Parameter, anhand derer man in der Lage ist, konventionelle von Bio-Milch zu unterscheiden. Auch geschmacklich dürften zumindest abhänging von Jahreszeit (dadurch auch Fütterung) gewisse Unterschiede bestehen.

Beim Qualitätskriterium Hygiene/Kühlung werden wohl kaum Unterschiede feststellbar sein.

Was den Transport über hunderte von Kilometern angeht gebe ich dir recht. Aber passiert dies nicht auch bei der konventionellen Milch?
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Beitragvon H.B. » Mo Dez 18, 2006 17:07

Punkt 1) Richtig

Punkt 2)Falsch

Punkt 3) Voll und ganz Falsch, zudem noch schwachsinnig!
Grund : Das ist ein Unterschied zwischen den unterschiedlichen Haltungsformen.
Hat aber nichts mit Bio oder konv. zu tun.

Schlussfolgerung : Ein Biobauer sollte in einem Beitrag niemals mehr als einen Punkt erläutern 8)
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Beitragvon Brombeerfoerster » Mo Dez 18, 2006 17:38

Absolut schwachsinnig : Biomilch in Dortmund (REWE) von Molkerei Andechser (Bayern) !!

Die hieß früher sogar "Ökomilch". Muß man sich mal überlegen!

Und dann noch die Bio-Bio Produkte bei Plus : hier kommen 90% aus Österreich !

Da frage ich mich (als nicht Landwirt) doch, zu welchen finaz. Lasten das wohl geht? Doch wohl zu Lasten der Produzenten, oder etwa nicht ?

Aber evtl. klärt mich ja jemand auf, ob es in Österreich (Marge) anders läuft als in der guten alten Bananenrepublik-Deutschland...

Bio schön und gut, aber so ist's doch schwachsinn...
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Beitragvon Gast » Mo Dez 18, 2006 17:50

An der Ware von überzeugten BioBauern klebt immer das Blut der Kinder, Bäuerinnen, Altenteiler und / oder Praktikanten. Schon allein deshalb lehne ich BIO ab. Aber das ist ja der Grund weshalb unsere ALT 68 er so auf BIO stehen : Sie geniessen mit sadistschen faschistoiden Zügen diese Produkte, weil sie wissen das der Bauer für die Qual der Arbeit keine Entlohnung erhält.
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Beitragvon Brombeerfoerster » Mo Dez 18, 2006 17:56

:!: :?: :?: :?: :?: :!: :?
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Beitragvon bona terra » Mo Dez 18, 2006 18:16

Hallo Brombeerförster,

Bio-Milch aus Andechs in Dortmund: Hängt mit Vertriebsweg über Rewe zusammen, Du wirst diese Milch wahrscheinlich in allen Rewe-Filialen finden!

90 % Bio-Produkte bei Plus aus Österreich: Die in Deutschland erzeugten Bio-Produkte reichen bei weitem nicht mehr aus, den Bedarf zu decken. Grade die Lebensmittel-Filialisten haben einen schlagartigen Bedarf wenn ein Produkt erst mal gelistet ist. Dieser wird dann eben auch im Ausland gedeckt. Mit dem von Künast eingeführten Bio-Siegel wird dieser Tendenz noch Vorschub geleistet.

Wer trägt die Kosten für diesen Waren-Tourismus: letzten Endes der Verbraucher. Wenns für den Erzeuger uninteressant wird, steigt er entweder aus oder geht drauf! Aber der Bio-Markt ist ein Wachstumsmarkt, momentan haben wir in D kaum Umsteller, was sicher auch den gekürzten Fördermitteln liegt. Unsere Wettbewerber in den umliegenden EG-Ländern lachen sich ins Fäustchen. Allen voran die Ösis.

Mit Bio lassen sich eben derzeit vorzügliche Geschäfte machen. Wie im Eingangsposting von Holdi angeführt, lockt dies eben auch Schmeißfliegen und Heuschrecken an. Leider!
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Beitragvon bona terra » Mo Dez 18, 2006 18:27

[quote="H.B."]Punkt 1) Richtig

Punkt 2)Falsch

Punkt 3) Voll und ganz Falsch, zudem noch schwachsinnig!
Grund : Das ist ein Unterschied zwischen den unterschiedlichen Haltungsformen.
Hat aber nichts mit Bio oder konv. zu tun.

Schlussfolgerung : Ein Biobauer sollte in einem Beitrag niemals mehr als einen Punkt erläutern 8)[/quote]

zu 2) Ansichtssache!

zu 3 ) Ist mir schon klar, daß dies an den Haltungsformen, ich würde noch ergänzen auch Fütterung, liegt. Aber das ist doch grade der Unterschied zwischen Bio und Konventionell!

Also erst mal nachdenken und interpretieren, bevor man anderen beschränkte geistige Fähigkeiten unterstellt. Wie heißts doch so schön: Wenn man mit dem Finger auf einen anderen deutet, zeigen immer drei Finger auf einen selber zurück :D !
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Beitragvon H.B. » Mo Dez 18, 2006 18:54

Die Benotung erfolgt wie in meinem letzten Beitrag! 8)

Wie schaffst du es nur zum Abschluß einen richtigen Spruch zu verfassen?
Hast du den zuerst geschrieben? :lol:
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Beitragvon Trakehnerstar » Mo Dez 18, 2006 19:00

holdi..ich bitte Dich..das Blut der Kinder...Junge, Junge...bleibt sachlich.
Für alle die noch nicht wissen: was nicht fährt ist grundsätzlich nichts wert. Das gilt für die Agrarwirtschaft genauso wie für den Rest.

Das Fleckviehkalb aus Oberbayern begibt sich auf die Reise gegen Südoldenburg. Zwischenstation ein Fresseraufzüchter. Dann gehts weiter ins Emsland. Zum Bullenmäster..etwa 15 Monate später und einige Kg schwerer gehts wieder auf große Fahrt...wohin..genau ihr wisst es schon gegen Bayernland zum Schlachter.
Daran ist weder Bio noch sonst ein Landwirt schuld, sondern die heutigen Vermarktungsstrukturen.
Biobetriebe versuchen möglichst viel Direk-t oder Lokalvermarktung, weil so die größte Werttschöpfung zu erziehlen ist, aber auf der Discounter-Schiene muss man sich deren Vermarktungsstruktur anpassen. Wenigstens kann man besser Milch über weite Strecken transportieren als Lebendvieh. Wobei die angeblich geringere Betriebsgröße wohl eher lokal zutrifft. Bei uns gibt es nur noch Betriebe ab 60 Milchkühe, egal welche Wirtschaftsform.
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Beitragvon Gast » Mo Dez 18, 2006 19:03

Stop :

Ich sehe bei den BIO Bauern nur eben die Kinder und Altenteiler auf den Gemüseäckern rumrutschen und die Säcke schleppen
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Beitragvon Brombeerfoerster » Mo Dez 18, 2006 19:23

[quote="Trakehnerstar"]..etwa 15 Monate später und einige Kg schwerer gehts wieder auf große Fahrt...wohin..genau ihr wisst es schon gegen Bayernland zum Schlachter.

Sind die nicht längst zu teuer ??
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Beitragvon Trakehnerstar » Mo Dez 18, 2006 19:44

holdi..es geht da aber noch recht unblutig zu. bisschen arbeit hat noch keinem geschadet...
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Beitragvon IHC1255XL » Di Dez 19, 2006 16:25

Und ich dachte der "Gentechnik" Thread von Egbert wäre höchst unsachlich geführt und mit haarsträubenden, unbewiesenen Behauptungen gefüllt.
Wie dumm von mir! Der hier toppt alles was es bisher in diesem Forum gab!

Schämt euch!

... wenn das einer liest...
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