Oberpfälzer hat geschrieben:Ich bin ja nicht gegen Maßnahmen gegen die Verbreitung per se.
Aber Schulen und Berufsleben (bis auf freizeitindustrie, v. a. Gastronomie und Nachtleben) müssen in einer modernen Gesellschaft unangetastet bleiben. Vor allem weil es sich ja nicht um eine für die Masse tödliche Erkrankung oder eine mit lebenslangen Folgen handelt.
Diese Maßnahmen kann ich nicht nachvollziehen. Zumal man ja nicht konsequent handelt. Die Virenschleudern im öpnv zum Beispiel fahren ja ganz normal weiter.
Das sehe ich anders.
Wenn ich täglich in ÖPNV 100.000 Menschen (auch Kinder) durch die Gegend fahre, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Virus verbreitet deutlich höher, als wenn es „nur“ 50.000 sind. (Die Zahlen sind rein hypothetisch).
Deswegen ist es richtig, die Anzahl derer zu verringern, die damit fahren müssen. Nicht jeder hat die Möglichkeit mit Auto oder Rad zur Arbeit zu fahren oder Home-Office zu haben.
Der Virus ist für einen Teil der Gesellschaft tödlich und es gilt, die Durchseuchung zu verlangsamen, damit man so viel wie möglich helfen kann.
Es wird ein Punkt kommen, an dem man einigermaßen wieder zur Normalität wechseln kann, da viele Immun sind und die Ausbreitung auf einem zu kontrollierenden Niveau bleibt. Es werden dann zwar immer wieder Menschen krank werden und daran sterben, aber nicht so viel, wie es gewesen wäre, würden wir uns jetzt nicht zurückhalten. Wann das sein wird, kann aber keiner seriös beantworten.
