ich zitiere kurz:
..."(2) Wiederholtes "Boostern" sättigt das Immunsystem. Wird der gleiche Impfstoff in der
gleichen Dosis und ins gleiche Gewebe verimpft, verhindern die Antikörper des
immunologischen Gedächtnisses, die aus vorherigen Impfungen stammen, eine effektive
Immunreaktion, insbesondere die Bildung von Antikörpern auf den Schleimhäuten. Es gibt
also spätestens nach der 5. Impfung keinen Schutz vor Infektion durch das Boostern. Direkt
nach der 4. Impfung beträgt er gerade mal 11 - 30% (Regev-Yochay et al., MedRxiv 2022).
Dafür sind bei 80% der Geimpften lokale Nebenwirkungen zu beobachten, und bei 40%
systemische Nebenwirkungen. Diese Nebenwirkungen könnten bei weiteren Boosterungen
zunehmen, denn sie werden durch das angeborene Immunsystem verursacht, das durch
dauerndes Boostern "trainiert" wird. Man hat also durch dreimaliges Boostern quasi sein
"immunologisches Pulver verschossen", das Immunsystem so gesättigt, dass es
wahrscheinlich auch auf angepasste neue Impfstoffe nicht mehr optimal reagiert
(Fachausdruck "original antigenic sin")..."
Besonders interessant ist diese Stelle:
..."In diesem Sinne ist zweimal Impfen oder einmal
Genesen besser als dreimal Impfen, um die Anpassungsfähigkeit des immunologischen
Gedächtnisses zu erhalten. Eine Impfpflicht wird es erschweren, bei künftigen
Infektionswellen angepasst impfend zu reagieren..."
Todde hat geschrieben:
Aus seinem Gutachten kann ich das so nicht entnehmen.
https://www.bundestag.de/resource/blob/ ... t-data.pdf


