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Demonstrationen und Proteste lassen Andrea Nales kalt?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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42 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Demonstrationen und Proteste lassen Andrea Nales kalt?

Beitragvon LUV » Sa Apr 04, 2015 16:12

speeder hat geschrieben:Langsam wird mir mit Bau der Tennet-Hochspannungsleitung sowieso klar.... : Der BV dient dazu, den Verpächtern sämtliche Zahlungen zuzuschustern, und dem Bauherren von Großprojekten einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Die eigentlich größte Schote mal wieder: Im Moment werde ich dank BV-Informationspolitik wieder von den Verpächtern angerufen, dass bei Interesse meinerseits an weiterer Pacht natürlich die ZA, welche neu zugeteilt werden, vertraglich dem Verpächter gehören.

Es ist wirklich lächerlich, als würden der Verband der Immobilieneigentümer und der Mieterbund behaupten, eine gemeinsame Interessenvertretung sein zu können.
Leider kann ich nicht durch Austritt mein Missfallen zum Ausdruck bringen, dass habe ich bereits getan als der Ortsvertrauensmann beim Vor-Ort-Termin zur A20 Trassenfindung zum Planungsingeneur über einen etwas unordentlichen BV-Mitgliedsbetrieb sagte: "Da wär es gar nicht schlecht, wenn die Autobahn direkt drüber ginge."

BV, LSV und all das sind unnütze Versorgungsmaschinen für Funktionäre. In den 50ern hatten sie Sinn, heute sind sie nichts als wasserköpfige Planwirtschaft.


Wie soll der BV Bauern zusammenhalten, wenn Leute wie Du Speeder selbst gegen Kollegen wettern....das ist einfach unmöglich! Gibt es eine Alternative? Nein, also, Futterkrippe zu lassen und gut isses.....
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Demonstrationen und Proteste lassen Andrea Nales kalt?

Beitragvon Qtreiber » Sa Apr 04, 2015 18:29

Ich erinnere ohne Schadenfreude nur an meine Antwort auf deinen Beitrag vom 24.02. ;-)
post1263645.html#p1263645
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Re: Demonstrationen und Proteste lassen Andrea Nales kalt?

Beitragvon augenschmaus » So Apr 05, 2015 17:23

Qtreiber hat geschrieben:Ich erinnere ohne Schadenfreude nur an meine Antwort auf deinen Beitrag vom 24.02. ;-)
post1263645.html#p1263645


An Qtreiber von augenschmaus.
Wenn du den Link von der Demo in Oberlahr anklickst, kannst du erfahren das es Gespräche in Berlin geben soll. Und wenn das nichts nützt, könnten wir Bauern wenn wir uns Einig währen, die bescheuerte Dokumentationspflicht zum Mindestlohn einfach so weiter machen wie bisher.
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Re: Demonstrationen und Proteste lassen Andrea Nales kalt?

Beitragvon Sikubauer » Mo Apr 06, 2015 6:42

augenschmaus hat geschrieben:Und wenn das nichts nützt, könnten wir Bauern wenn wir uns Einig währen, die bescheuerte Dokumentationspflicht zum Mindestlohn einfach so weiter machen wie bisher.


Das ist interessant. Wenn wir uns also einig wären, müssten wir keine Gesetze einhalten. Darauf bin ich noch gar nicht gekommen.
Mitglied im Verein für deutliche Aussprache und klare Ansage.
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Re: Demonstrationen und Proteste lassen Andrea Nales kalt?

Beitragvon Qtreiber » Mo Apr 06, 2015 8:19

Also erstens: Oberkirch, nicht Oberlahr.
und zweitens:
Sikubauer hat geschrieben:
augenschmaus hat geschrieben:Und wenn das nichts nützt, könnten wir Bauern wenn wir uns Einig währen, die bescheuerte Dokumentationspflicht zum Mindestlohn einfach so weiter machen wie bisher.


Das ist interessant. Wenn wir uns also einig wären, müssten wir keine Gesetze einhalten. Darauf bin ich noch gar nicht gekommen.

:prost:
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Re: Demonstrationen und Proteste lassen Andrea Nales kalt?

Beitragvon Frankenbauer » Mo Apr 06, 2015 10:21

Jetzt haben die Oktoberfestwirte und deren Bedienungen erkannt, dass auch sie vom Mindestlohn betroffen sind und ich wette, DIE bekommen ihre Ausnahemgenehmigung!

Gruß

Werner
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Re: Demonstrationen und Proteste lassen Andrea Nales kalt?

Beitragvon Paule1 » Mo Apr 06, 2015 11:49

Die Bedienungen verdienen doch weit über dem Mindestlohn oder wird das Trinkgeld nicht gerechnet :prost: :prost: :prost:
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Re: Demonstrationen und Proteste lassen Andrea Nales kalt?

Beitragvon Paule1 » Mo Apr 06, 2015 12:02

Aber dieser SPIEGEL Artikel ist mal lesenswert

Der Mindestlohn wird für Deutschland zur Falle

Eine Kolumne von Henrik Müller


http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/der-mindestlohn-wird-fuer-deutschland-zur-falle-a-1027183.html
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Re: Demonstrationen und Proteste lassen Andrea Nales kalt?

Beitragvon augenschmaus » Di Apr 07, 2015 16:57

Es wär zu begrüssen, wenn von den Forums Mitgliedern, die bei der Demo in Oberkirch, am Bodensee oder an anderen Orten in der BRD dabei waren noch Bilder, Videos, Artikel und Berichte so wie z.B. Paule 1 und auf der Seite 1 hier bringen würden.
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Re: Demonstrationen und Proteste lassen Andrea Nales kalt?

Beitragvon Frankenbauer » Di Apr 07, 2015 21:17

Paule1 hat geschrieben:Die Bedienungen verdienen doch weit über dem Mindestlohn oder wird das Trinkgeld nicht gerechnet :prost: :prost: :prost:



Die arbeiten aber, gerade wegen des guten Lohnes, alle 16 Wiesn Tage durch und auch das ist in beagtem Gesetz verboten.

Gruß

Werner
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Re: Demonstrationen und Proteste lassen Andrea Nales kalt?

Beitragvon augenschmaus » Mi Apr 08, 2015 13:25

Qtreiber hat geschrieben:Also erstens: Oberkirch, nicht Oberlahr.
und zweitens:
Sikubauer hat geschrieben:
augenschmaus hat geschrieben:Und wenn das nichts nützt, könnten wir Bauern wenn wir uns Einig währen, die bescheuerte Dokumentationspflicht zum Mindestlohn einfach so weiter machen wie bisher.


Das ist interessant. Wenn wir uns also einig wären, müssten wir keine Gesetze einhalten. Darauf bin ich noch gar nicht gekommen.

:prost:


Bei den Demos, die nicht nur Bauern veranstalten, sondern viel andere Berufsgruppen auch, geht es am wenigsten um die 8,50 € , sondern in der Hauptsache um die Dokumentationsplicht der Arbeitsstunden pro Woche mit maximal 10 Arb.St. täglich an 6 tagen inder Woche für die Erntehelfer.
Natürlich müssten um härtere Massnahmen zu ergreifen, der überwiegende Teil der vom der Dokumentationsplicht Betroffenen da mit machen. Da aber das bei der Uneinigkeit der Bauern, nie geschehen wird, kann man das wahrscheinlich vergessen. Aber vielleicht bewirken die Demos schon etwas.
Es ist zu befürchten, sollte dieses Gesetz festgeschrieben werden, das viele Betriebsleiter noch viel mehr Wochenarbeitsstunden beschäftigt sein werden als bisher. Die Gründe liegen doch auf der Hand. 1) noch mehr Zeit im Büro, 2) einspringen, wenn die Mitarbeiter frei haben wegen der 6 Tage Regelung, 3) noch weniger Freizeit mit der Familie, 4) wegen Überlastung gesundheitliche Probleme bekommen.
Und was das Traurige ist, es interessiert kein Schwein ob die Betroffenen 50,60,70 oder 80 stunden in der woche arbeiten.
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Re: Demonstrationen und Proteste lassen Andrea Nales kalt?

Beitragvon scoutsman » Fr Apr 10, 2015 6:45

Frankenbauer hat geschrieben:
Paule1 hat geschrieben:Die Bedienungen verdienen doch weit über dem Mindestlohn oder wird das Trinkgeld nicht gerechnet :prost: :prost: :prost:



Die arbeiten aber, gerade wegen des guten Lohnes, alle 16 Wiesn Tage durch und auch das ist in beagtem Gesetz verboten.

Gruß

Werner


Genau so schaut es aus. Die Bedienungen und Küchenmitarbeiter WOLLEN arbeiten und dürfen es lt. Gesetz nicht.
Nicht wegen den 8,50€, die interessieren da keinen.
Ich kenne einige die nehmen extra zur Wiesn Urlaub und verdienen sich da ganz gut was dazu.Ist ja legitim- sie tun es aus freien Stücken.
Das Arbeitschutzgesetz und die Dokumentation ist das Problem.
Die Wiesn ist halt jetzt ein prominentes Bespiel, aber das betrifft die ganze Gastronomiebranche.
Gerade bei großen Familienfeiern oder Hochzeiten,...etc. Da schicke ich die Bedienung um 22,30 Uhr heim und dann kommt die zweite Schicht :evil: :lol: :lol:
Und so ist es auch auf dem Bau oder eben auch in der Landwirtschaft (Spargel-, Erdbeeren-, Gemüse-, Obst-Saison,..)
Wenn Arbeit da ist muß man diese eben erledigen, ohne Blick auf die Stechuhr. Ausgleich gibt es dann in der ruhigeren Zeit.
Lustigerweise gibt es ja keinen Mindestlohn und kein Arbeitsschutzgesetz für Betriebsinhaber. Die sollen buckeln, damit die Kohle für den geistigen Dünnpfiff aus Berlin herkommt.
Die Frau Nahles hat noch nie mit ihrer Hände Arbeit für Ihr eigenes Auskommen sorgen müssen. Dann wäre sie nämlich schon längst verreckt.
Ich bin immer noch am grübeln von welchem Planeten die überhaupt stammt, von der Erde kann's nicht sein. So weltfremd wie sie (wie auch die meisten anderen Politiker- im speziellen die SPD) sind.
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Re: Demonstrationen und Proteste lassen Andrea Nales kalt?

Beitragvon augenschmaus » Fr Apr 10, 2015 17:25

speeder hat geschrieben:
augenschmaus hat geschrieben:Das es immer wieder Leute gibt, die einfach vom Thema abweichen ist mir inzwischen bewußt. Aber bitte wenn ihr nichts mit Sonderkulturen zu tun habt und nicht versteht um was es geht, dann haltet euch bitte raus aus der Diskusion um den Mindestlohn.


... du meinst wohl eher, wer nicht deiner Meinung ist, der soll sich bitte raus halten.... :lol:
So waren sie schon immer, die Spargel/Erdbeer/usw-Barone :lol:



An Speeder. Wie gehässig ist das denn. die Spargel,Erdbeer usw. Bauern als Barone zu bezeichnen, wo viele ums Überleben ihrer Betriebe kämpfen.Es mag ja sein, das einige wenige den Hals nicht voll bekommen und meinen sie müssen Hunderte Ha Spargel oder Erdbeeren anbauen.Die meisten aber sind Human geblieben.
Da in BW wegen unrentabler Erzeigung von Schweinefleisch,Rindfleisch,Milch,Eier und Tabak viele umgestiegen sind, gibt es halt viel Sonderkultur Anbau von Spargel,Erdbeeren,Obst, Feldgemüse und Wein.
Speeder bezweifelt ob man unter 10 € noch Leute bekommt.Natürlich bekommt man keine Deutschen. Aber aus ganz Osteuropa sind mehr als genug noch bereit, weil die 7,40 € in diesem Jahr 3 - 4 mal so hoch sind als die Mindestlöhne in Osteuropa.
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Re: Demonstrationen und Proteste lassen Andrea Nales kalt?

Beitragvon Südbaden Bauer » Sa Apr 11, 2015 13:42

Aber genau diesen Baronen, schadet der Mindestlohn am meisten, weil sie ihr ganzes System vergessen können. Was daraus ausgelegt ist. Wozu aber das Saisonarbeiter Gesetzt nicht gedacht ist Aber auch viele Kleinbauern haben halt dann Probleme. Dies ist eigentlich nicht der Mindestlohn, sondern die Dokumentationspflicht. Wenn halt jetzt kontrolliert wird, dann geht halt vieles nicht mehr, gerade die Arbeitsstunden. Letztendlich hatten wir lange ein Privileg.

Das es immer wieder Leute gibt, die einfach vom Thema abweichen ist mir inzwischen bewußt. Aber bitte wenn ihr nichts mit Sonderkulturen zu tun habt und nicht versteht um was es geht, dann haltet euch bitte raus aus der Diskusion um den Mindestlohn.


Da bist bei mir an der falschen Adresse! :roll:
Ich bin halt ein bisschen Selbstkritischer, aber das ist anscheinend in großen Teilen in der LW. nicht angesagt. :klug:
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Demonstrationen und Proteste lassen Andrea Nales kalt?

Beitragvon augenschmaus » Sa Apr 11, 2015 14:26

CDU Wirtschaftsrat zum Mindestlohngesetz
P R E S S E M I T T E I L U N G


Mindestlohn ist nicht das Problem, sondern die Kultur des Misstrauens
Wirtschaftsrat fordert massive Korrekturen zur Erleichterung


Dienstag, den 31.03.2015.

Stuttgart. Im Rahmen einer Anhörung der CDU-Fraktion machte der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates der CDU in Baden-Württemberg, Dr. Ulrich Zeitel, deutlich, dass die Einführung des Mindestlohns einen "Rattenschwanz" nach sich zöge, der seines gleichen suchen könne. Zeitel dazu: „Der Mindestlohn ist gar nicht das Thema; unsere Betriebe bezahlen ohnehin weit über Tarif. Vielmehr geht es um den entstehenden Bürokratiewahnsinn durch die leidigen Dokumentationspflichten, die nichts bewirken, als Arbeitsplätze zu vernichten.“ Dazu führte der Landesvorsitzende aus, dass die Zahl der Minijobs deutlich zurückgehe. 225.000 Minijobs, also gut 4 % weniger in diesem Jahr, seien eine signifikante Zahl dafür, dass das Mindestlohngesetz seinen Tribut fordere. Den Handel treffe es besonders hart, zeigte Zeitel auf. Hinzu käme die extreme Verteuerung der Minijobs durch gesunkene Sozialabgaben der Arbeitnehmer. Die Berechnungsbasis musste erheblich angehoben werden zu Lasten der Arbeitgeber.

Mit der Aufzeichnungspflicht ging Zeitel hart ins Gericht. Die „völlig aus der Luft gegriffene und unbegründete Schwellenwertgrenze von € 2.958,00 p.m. entbehre jeder Grundlage.“ Bei diesem Gehalt müsste ein Arbeitnehmer mit einem Mindestlohn von € 8,50 am Tage 12 Stunden arbeiten und das bei 29 Arbeitstagen. „Eine Unmöglichkeit“ resümiert Zeitel.

Das ganze Thema Praktikanten, das sowohl für die jungen Leute als auch für die Unternehmen von großer Bedeutung sei, werde mit Füßen getreten und kaputt gemacht. „Kein Mensch weiß genau, wie die zulässigen 3 Monate aufgeteilt und zugeordnet werden dürfen; das ganze Thema der Kost- und Logiefreiheit bspw. in der Gastronomie oder der häuslichen Pflege sei ein einziger Pfusch“, meint der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates. „Es ist ein Trauerspiel, wie die Minister der Bundesregierung quer über ihre Referate hinweg Gesetze ohne Abstimmung untereinander ins Rennen schicken und beschließen lassen“, ärgert sich Zeitel. Und fasst zusammen: „Ausbaden müssen es die Mittelständler, jene Betriebe bis 250 Mitarbeiter. Von den Kleinen ganz zu schweigen. Wir fordern die zuständigen Ministerien dazu auf, umgehend die inzwischen bekannten Reformvorschläge für das Gesetz aufzugreifen und umzusetzen. Solcher Wahnsinn macht die Wirtschaft kaputt.“

Die Liste der Kritik ließe sich endlos fortsetzen, meinte Zeitel und verwies nur am Rande auf die sog. Aufraggeberhaftung, die Entlohnung ehrenamtlichen Engagements, die Arbeitszeitkonten sowie mitarbeitende Familienangehörige.
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