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Der Klimawandel hat Deutschland erwischt

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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177 Beiträge • Seite 2 von 12 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 12

Re: Der Klimawandel hat Deutschland erwischt

Beitragvon Vario_TA » Mo Feb 08, 2021 15:29

Neo-LW hat geschrieben:Moin,

seit wann gibt es genaue Wetteraufzeichnungen ?

Ich denke, seit etwa 250 Jahren.

Die Erde ist jetzt 4,5 Mrd. Jahre alt.

250 / 4,5 Mrd. = 5,5 x 10 hoch -8

1 Prozent ist 0,01 (1 hoch -2)
1 Promille ist 0,001 (1 hoch -3)

5,5 x 10 hoch -8 = 0,000000055

Mit dieser winzigen Meßbasis wird uns von den Ökofaschisten der Klimawandel verkauft.


Olli

Du kannst in deiner Weisheit aber natürlich sehen, dass die gesamte Klimaforschung falsch liegt.
Beobachtest du etwa seit 4,5mrd Jahren das Klima? Respekt!
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Re: Der Klimawandel hat Deutschland erwischt

Beitragvon Botaniker » Mo Feb 08, 2021 15:49

Neo-LW hat geschrieben:Moin,

seit wann gibt es genaue Wetteraufzeichnungen ?

Ich denke, seit etwa 250 Jahren.

Die Erde ist jetzt 4,5 Mrd. Jahre alt.

250 / 4,5 Mrd. = 5,5 x 10 hoch -8

1 Prozent ist 0,01 (1 hoch -2)
1 Promille ist 0,001 (1 hoch -3)

5,5 x 10 hoch -8 = 0,000000055

Mit dieser winzigen Meßbasis wird uns von den Ökofaschisten der Klimawandel verkauft.


Olli


War die Erde nicht die ersten 1-2 oder 3 Mrd Jahre ein einziger glühender Magmahaufen? Da würde ich noch nicht so richtig von Klima reden wollen. :mrgreen:
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Re: Der Klimawandel hat Deutschland erwischt

Beitragvon Barbicane » Mo Feb 08, 2021 15:57

Als ob die Klimaforschung nur mit direkter Temperaturmessung funktionieren würde...
Erfahrung ist das, was man bekommt, kurz nachdem man es gebraucht hätte.
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Re: Der Klimawandel hat Deutschland erwischt

Beitragvon Neo-LW » Mo Feb 08, 2021 15:58

Moin,

Botaniker hat geschrieben:
Neo-LW hat geschrieben:Moin,

seit wann gibt es genaue Wetteraufzeichnungen ?

Ich denke, seit etwa 250 Jahren.

Die Erde ist jetzt 4,5 Mrd. Jahre alt.

250 / 4,5 Mrd. = 5,5 x 10 hoch -8

1 Prozent ist 0,01 (1 hoch -2)
1 Promille ist 0,001 (1 hoch -3)

5,5 x 10 hoch -8 = 0,000000055

Mit dieser winzigen Meßbasis wird uns von den Ökofaschisten der Klimawandel verkauft.


Olli


War die Erde nicht die ersten 1-2 oder 3 Mrd Jahre ein einziger glühender Magmahaufen? Da würde ich noch nicht so richtig von Klima reden wollen. :mrgreen:


Aber es ist doch heute deutlich kühler, als zur Zeit des Magmahaufens.

Bestreitet das jemand ?


Olli
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Re: Der Klimawandel hat Deutschland erwischt

Beitragvon germane » Mo Feb 08, 2021 15:59

Paule1 hat geschrieben:
Wissenschaftler erklärt Globale Erwärmung schuld an Schnee-Chaos
karen von guttenberg veröffentlicht am
08.02.2021 - 09:54 Uhr

Schnee in Massen, in einigen Teilen Deutschland geht entweder nichts mehr oder nicht mehr viel. Es wird gebibbert und gefroren – und das alles haben wir der globalen Erwärmung zu verdanken.
https://m.bild.de/ratgeber/wissenschaft ... obile.html


Punkt 1 und 2 sehe auch so wie der Prof.. Den Punkt 3 kann ich nicht beurteilen, mangels Wissen.
Wir hatten heuer jetzt auch mal etwas mehr Schnee, aber nicht so viel wie 2010. Das kommt eben davon, dass die Windräder die Wolken aus Nord und West ausbremsen.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Der Klimawandel hat Deutschland erwischt

Beitragvon Vario_TA » Mo Feb 08, 2021 16:41

Neo-LW hat geschrieben:Aber es ist doch heute deutlich kühler, als zur Zeit des Magmahaufens.

Richtig. Über Milliarden Jahre hat sich ein ziemlich gutes Strahlungsgleichgewicht eingestellt, ohne das wir nicht existieren können. Also sollten wir dafür sorgen, dass wir es nicht durcheinander bringen.

Oder bestreitet das jemand?

germane hat geschrieben:Wir hatten heuer jetzt auch mal etwas mehr Schnee, aber nicht so viel wie 2010. Das kommt eben davon, dass die Windräder die Wolken aus Nord und West ausbremsen.

Du glaubst das wirklich, oder? :lol:
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Re: Der Klimawandel hat Deutschland erwischt

Beitragvon Barbicane » Mo Feb 08, 2021 16:55

germane hat geschrieben:Schnee, aber nicht so viel wie 2010. Das kommt eben davon, dass die Windräder die Wolken aus Nord und West ausbremsen.


Warum verursachen Windräder gleich nochmal Hochdruckgebiete auf der ganzen Welt?
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Re: Der Klimawandel hat Deutschland erwischt

Beitragvon Barbicane » Mo Feb 08, 2021 19:11

Ja, das ist tatsächlich ähnlich wie bei Corona.
Ein paar Leute bauen ein hübsch einträgliches Geschäft auf indem sie einfach das Gegenteil von dem behaupten was anerkannte und fundierte Lehrmeinung ist.

Damit erhalten Sie Klicks, Spenden, Bücherverkäufe und verkaufen Karten für Vorträge und was weiß ich noch alles.
Andere gewinnen Wähler auf diese Art.

Beweisen können und müssen sie dabei nix, ihre Anhängerschaft glaubt ihnen aus Mangel an Backround und/oder Logigfehlern sowieso sofort alles.
Hauptsache dagegen, damit findet man für jeden Quatsch Anhänger.

Dass das funktioniert sieht man auch hier im Landtreff.
Komplett widerlegte Dinge werden alle paar Wochen wiederholt.
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Re: Der Klimawandel hat Deutschland erwischt

Beitragvon Westi » Mo Feb 08, 2021 19:20

Na da haben sich ja zwei gesucht und gefunden.

Reicht als Quelle der dwd?

https://www.dwd.de/SharedDocs/faqs/DE/k ... ten_1.html

...Die Zeitreihe vom Hohenpeißenberg kann als längste durchgehende verlässliche Messreihe angesehen werden, da sie im Rahmen des ersten größeren internationalen klimatologischen Messnetzes der Societas Meteorologica Palatina vom Kurfürsten von der Pfalz im Jahr 1781 gegründet wurde. Diese Gesellschaft versorgte ihre Stationen mit einheitlichen Messgeräten sowie Mess- und Beobachtungsvorschriften, so dass recht gut bekannt ist, wie die Messungen durchgeführt wurden.

Einzelne Stationen geben allerdings noch kein klares Bild der klimatologischen Entwicklung in einer Region oder gar weltweit. Eine einigermaßen verlässliche Zeitreihe der globalen Temperaturentwicklung existiert daher erst ab 1851. Es gibt verschiedene konkurrierende Versuche, globale und regionale Klimazeitreihen zu erstellen. Entsprechend variieren auch die Anfangsjahre. Das Anfangsjahr 1851 bezieht sich auf den Beginn der Rekonstruktion durch das Hadley Centre in England.

Zur Berechnung einer relativ gut räumlich aufgelösten Temperaturverteilung in Deutschland liegen erst seit 1881 genügend Stationswerte vor. Daher beziehen sich Angaben z.B. über extreme Monate in der Regel auf diese Termine. ...
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Re: Der Klimawandel hat Deutschland erwischt

Beitragvon Manfred » Mo Feb 08, 2021 19:23

Barbicane hat geschrieben:Lehrmeinung


Der Begriff selbst sagt eigentlich schon alles aus, was dazu zu sagen ist.
Nur verstehen muss man ihn. Dann braucht man das Ganze nicht mehr so verkrampft zu sehen.
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Re: Der Klimawandel hat Deutschland erwischt

Beitragvon Barbicane » Mo Feb 08, 2021 19:28

Vielleicht schaffen es bestimmte Leute hier mal sich mit den Milancovic Zyklen auseinanderzusetzen.

Und zwar mit eigener Recherche und ohne sich vorher von achgut und youtube die Richtung vorgeben zu lassen.
Mal wirklich selber denken halt.
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Re: Der Klimawandel hat Deutschland erwischt

Beitragvon Manfred » Mo Feb 08, 2021 19:55

Die Modulation der Sonnenstrahlung ist viel zu gering.
Interessanter sind die Magnetfeldänderungen der Sonne.
Ich hatte hier im Forum ja schon mehrfach empfohlen, sich mit den Arbeiten von Valentina Zharkova zu beschäftigen.
Das m.E. aktuell beste Modell des Sonnenmagnetismus. Wer ein Besseres kennt, möge es mir bitte zeigen.
Und das Magnetfeld der Sonne bestimmt, wie tief der hochenergetische Teil der kosmischen Strahlung in die Erdatmosphäre eindringt, was wiederum die Wolkenbildung beeinflusst.
Zharkova selbst äußert sich ja kaum dazu, sie beschränkt sich weitgehend auf ihr Fachgebiet, sprich die Prognosen zum Magnetfeld der Sonne und überlässt die Bewertung der Auswirkungen anderen. Aber des deutet vieles darauf hin, dass wir wegen der Magnetfeldänderungen die nächsten 10 bis 15 Jahre eine Abkühlung sehen werden (natürlich wieder im Mittel).

Dazu kommen die Auswirkungen der Landnutzungsänderungen der letzten 200 Jahre, die ebenfalls den Temperatur- und Wasserhaushalt des Planeten stark beeinflussen. Wer sich mit Savorys Arbeit beschäftigt und die Auswirkungen auf Praxisbetrieben in Trockenländern gesehen hat, der kann sich leicht ableiten, welche gewaltigen Änderungen sie Zerstörung der ehemals riesigen Grasflächen auf die Temperatur an der Bodenfläche und die Wasserspeicherung (und damit Verdunstung und Wolkenbildung) hatten.
Kenn ja jeder: Nackter Boden wird bei Sonneneinstrahlung viel wärmer als grasbedeckter Boden.
Ein durch Bewirtschaftungsänderung großflächig lösbares Problem. Praxiserfahrungen und Wissen sind inzwischen ausreichend vorhanden. Kostet nicht mal was, sondern bringt Gewinn und lagert zudem große Mengen an Kohlenstoff wieder in die Böden ein.
Das auf vielen Millionen Quadratkilometern und dann will mir das IPCC erzählen, dass das keine Wirkung habe...

Ich persönlich schätze den Anteil der direkten Wirkung des CO2 auf die Klimaschwankungen auf evtl. 25% bis 30% dessen, was das IPCC postuliert.
Und selbst das kann man ja nicht nur negativ sehen. Die Erwärmung findet ja überwiegend an den Polen statt, was die Temperaturgradienten und damit Stürme reduziert. Und der steigende CO2-Gehalt kommt vielen Pflanzen zugute. Die meisten Pflanzen haben es noch gar nicht geschafft, sich evolutionär voll an die niedrigen CO2-Gehalte anzupassen, sondert hungert eher vor sich hin. Deshalb kann man das Wachstum in Gewächshäusern durch CO2-Begasung fördern.

Problematisch im engeren Sinn wäre ja nur der Anstieg der Meeresspiegel. Aber was wir die letzten 200 Jahre an die Küsten gebaut haben, können zukünftige Generationen in den nächsten 200 Jahren auch wieder umziehen.
Bleiben im wesentlichen politische Probleme in Form von Migranten aus Ländern wie Bangladesch, wo im eigenen Land die nötigen hochgelegenen Flächen fehlen.

Aber mit Angst kann man Menschen halt wunderbar lenken und wirtschaftlich ausnehmen.
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