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Die Akademikerklasse wird zu groß

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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77 Beiträge • Seite 2 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Die Akademikerklasse wird zu gross

Beitragvon Milchtrinker » So Dez 05, 2021 11:47

.. dafür ist die Bestehensquote deutlich gestiegen ... und daran messen sich die Bildungsstätten !!! ... finde den Fehler !!!
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Re: Die Akademikerklasse wird zu gross

Beitragvon tyr » So Dez 05, 2021 11:51

holzjackl hat geschrieben:Servus,

wo ist das Problem?
Man kann sich bequem unter deren Radar austoben.
Während der Herr Akademiker, mit den zwei linken Händen, sich seine Bude für eine Million hinstellen lässt,(an dieser er auch ein Leben lang hinzahlen muss) kaufen bei uns Bauern und Türken(3Gerneration) die halbe Innenstadt zusammen. Oft werden Altbauten preiswert wieder flott gemacht und sehr rentabel vermietet.
Mit Fleiß und hadwerklichen Geschick lässt sich da momentan gut Geld verdienen....
Da bleibt der Herr Akademiker/Doktor/ hohe Beamte aussen vor und muss sich wegen Geldanlage auf seinem Finanzberater verlassen!

MfG


Das Problem liegt daran, das Du keine Leute mehr zum Arbeiten findest, weil sich jeder für "zu höherem geboren" fühlt, und das durch die mediale und schulische Propaganda noch gefördert und verstärkt wird.
Eine funktionierende Volkswirtschaft braucht aber nunmal als Grundlage die reale Produktion....
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Die Akademikerklasse wird zu gross

Beitragvon tyr » So Dez 05, 2021 11:53

Barbicane hat geschrieben:
langer711 hat geschrieben:Ich kann nur jedem Jugendlichen raten, zuerst ein Handwerk zu lernen, was ihm/ihr am besten liegt.
Danach gern die Weiterbildung zum Meister oder auch Studium.

Es ist kaum zu glauben, welche Deppen oft als Ingenieur "arbeiten".

n8

Der Lange


Hast du das Gefühl dass das bei den Meistern anders ist?
Sogar im Gegenteil möchte ich behaupten.

Das Problem liegt darin dass ziemlich alle Abschlüsse heute viel zu einfach geworden sind.
Ein "Bachelor" ist auch ohne besondere Begabung erreichbar und einen Meisterbrief bekommt man fast geschenkt.
Das war früher mal anders.

Kein Wunder dass die Quote der Unfähigen angestiegen ist.


Ich finde nicht, das Du die Meisterbriefe geschenkt bekommen. a) sind sie teuer, udn b) zu theorielastig.
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Re: Die Akademikerklasse wird zu gross

Beitragvon T5060 » So Dez 05, 2021 11:56

Am Ende muss die Arbeit erledigt sein, das Ding muss laufen und es geht ins nächste Projekt. Das ist das was zählt und das ist das was den Gehaltsunterschied ausmacht.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Akademikerklasse wird zu gross

Beitragvon Neuland79 » So Dez 05, 2021 11:57

Ich überlege noch, was ich schreibe. :wink:
Die Deppen Ingenieure sind zumindest auf dem Arbeitsmarkt gesucht ohne Ende.
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Die Akademikerklasse wird zu gross

Beitragvon elchtestversagt » So Dez 05, 2021 12:28

Leute, hier in der Gegend gilt folgender Spruch:
Was ist der Unterschied zwischen Geselle und Meister:
Der Geselle muss wissen, wie es geht.
Der Meister muss wissen, wen er fragen kann wie es geht.
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Re: Die Akademikerklasse wird zu gross

Beitragvon Barbicane » So Dez 05, 2021 12:40

tyr hat geschrieben:
Ich finde nicht, das Du die Meisterbriefe geschenkt bekommen. a) sind sie teuer, udn b) zu theorielastig.


Mit zinslosem Kredit, Bafög und Meisterbonus (Bayern) und was es noch alles gibt kann sich das wohl jeder leisten.
Manchen zahlt's die Firma sogar komplett.

Den Unterricht muss man ja auch nichtmal unbedingt mitmachen und bezahlen wenn man sich's zutraut.
Spezi hat sich die Unterlagen besorgt und die Prüfung direkt geschrieben ohne Unterricht.
Der hat nur die Prüfungsgebühr bezahlt.


Die Theorie gehört für angehende Führungskräfte oder Selbstständige nunmal dazu.
Wer damit ein übermäßiges Problem hat ist zum Meister halt nicht gemacht.
So schwer ist das nun nicht.
Erfahrung ist das, was man bekommt, kurz nachdem man es gebraucht hätte.
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Re: Die Akademikerklasse wird zu gross

Beitragvon tyr » So Dez 05, 2021 12:50

Barbicane hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:
Ich finde nicht, das Du die Meisterbriefe geschenkt bekommen. a) sind sie teuer, udn b) zu theorielastig.


Mit zinslosem Kredit, Bafög und Meisterbonus (Bayern) und was es noch alles gibt kann sich das wohl jeder leisten.
Manchen zahlt's die Firma sogar komplett.

Den Unterricht muss man ja auch nichtmal unbedingt mitmachen und bezahlen wenn man sich's zutraut.
Spezi hat sich die Unterlagen besorgt und die Prüfung direkt geschrieben ohne Unterricht.
Der hat nur die Prüfungsgebühr bezahlt.


Die Theorie gehört für angehende Führungskräfte oder Selbstständige nunmal dazu.
Wer damit ein übermäßiges Problem hat ist zum Meister halt nicht gemacht.
So schwer ist das nun nicht.


Handwerksmeister sind nur in den seltensten Fällen "Führungskräfte" im eigendliche Sinne, und zur Selbständigkeit bedarf es prinzipell keine Ausbildung.
Der Sinn des Meisterbriefes war es, die Berechtigung zu erlangen, das Handwerk in allen Belangen selbständig, also ohne weitere Überprüfung, auszuüben, und Lehrlinge auszubilden.
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Re: Die Akademikerklasse wird zu gross

Beitragvon Estomil » So Dez 05, 2021 12:52

Im Handwerk sind die Meister heute oft nicht mehr in der Lage die Heizung selbstständig zu bauen und vor allem zu konfigurieren. Da kommen dann Spezialisten die das machen. Der ein oder andere gesellte hat das aber durchaus drauf.
Das Problem ist, dass die Arbeit des Meisters sich heute stark gewandelt hat.
In den meisten Firmen sind die Meister mit Planungen, Ausschreibungen, Dokumentationen, einteilen der Leute und anderen Managementaufgaben betraut obwohl sie eigentlich die Baustellenüberwachung, Fortbildung der Mitarbeiter und abnahmen machen müssten.

Die überakademisierung ist also auch eine direkte Folge der überbürokratiesirung.
Während vor 30 Jahren eine Heizung bestellt und dann an der Baustelle passend eingebaut wurde nach ausgenmass, wird heute die Hydraulik exakt berechnet(und funktiert dann oft nicht), es werden Anträge für Fördermittel gestellt, haufenweise Dokumentationen erstellt und lange listen von Normen, Zertifikaten und Förderauflagen bearbeitet.

Ein Installateur hier in der Nähe mit grossem Küchenstudio der quasi alles aus einer Hand anbietet hat 30 Leute im Büro und im Verlauf und 30 auf den Baustellen. Quasi 1 zu 1 Verwaltung und Bau.
Da muss man sich dann auch nicht über horrende Materialpreise und Löhne wundern.

Fakt ist hier in der Gegend, dass gute Leute ü 30 mit zwei gesunden Händen und etwas grips in der Birne mit zehn Minuten telefonieren zwei Angebote für nen Job haben im produzierenden Bereich.
Fürs Büro sieht das anders aus....
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Re: Die Akademikerklasse wird zu groß

Beitragvon T5060 » So Dez 05, 2021 13:32

Auch im Büro gibt es eine Produktionsplanung nachdem Vorgänge zu standardisieren und zu automatisieren sind. Wenigstens eine/r sollte VBA und SQL oder Excel-Programmierung beherrschen.
Am Ende alles eine Frage, wie die Organisation im "Betrieb" in der Lage ist Personal - und Abläufe zu entwickeln.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Akademikerklasse wird zu groß

Beitragvon Spänemacher58 » So Dez 05, 2021 13:34

Ich sehe das Thema durchaus differenziert und viele vorhergende Beiträge treffen das Problem

Zu meiner Person:
-1958 geboren als Sohn eines kleinen Selbstständigen in der Holzverarbeitung.
- obwohl ich ein sehr guter Schüler war, wollte ich nicht zum Gymnasium (Mutter wollte das, Vater wollte einen Praktiker) und machte nur 9 Jahre Hauptschule in RLP ohne jede Fremdsprache
-Lehre als Werkzeugmacher, danach Montage in ganz Europa im Bereich Transferstraßen für die Automobilindustrie.
-Nach der Heirat Weiterbildung im Bereich CNC, CAD/CAM und Meisterschule als Maschinenbaumeister und Werkzeugmachermeister.
-Dann 25 Jahre technischer Vertrieb für internationale Konzerne, zuletzt europaweit. Die beiden Stellen waren eigentlich für Ingenieure ausgeschrieben, nach guten Aufnahmeprüfungen habe ich die Akademiker hinter mir gelassen und den Job erhalten.
Allerdings mussten fehlende Fremdsprachenkenntnisse (englisch) ständig ergänzt werden Lebendsslanges Lernen und Anpassung an die neuesten Technologien waren für mich bis heute selbstverständlich.
Wenn auch meine Rhetorik und mein Englisch bis zuletzt etwas holprig waren, so waren meine Fachkenntnisse europaweit geschätzt und anerkannt.
Peinlich wurde es für mich, wenn ich von ausländischen Kollegen nach meiner Hochschule oder Universität gefragt wurde; ich konnte so etwas nicht vorweisen!
Nach vielen erfolgreichen und schönen Jahren im Vertrieb habe ich vor ein paar Jahren ein paar Gänger zurückgeschaltet um wieder mehr Lebensqualität zu haben und arbeite als Zerspanungsmechaniker an anspruchsvollen CNC Werkzeugmaschinen.
Wohl dem der eine gute handwerkliche oder technische Ausbildung hat. Er findet auch abseits vom Vertrieb noch mit Ü60 eine Stelle, wogegen reine Vertriebler mit Ü50 verbrannt sind und keine Cance mehr haben, da will man nur noch junge Leute
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Re: Die Akademikerklasse wird zu groß

Beitragvon T5060 » So Dez 05, 2021 13:51

Ach Spänemacher, da geht mir es besser: Wenn mich hier in München einer fragt, was ich studiert haben, dann sage ich immer ich hab den gleichen akademischen Werdegang wie der bayr. Finanzminister
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Akademikerklasse wird zu groß

Beitragvon Neuland79 » So Dez 05, 2021 15:30

Soetwas zaubern Ingenieure:
https://www.bayern-innovativ.de/seite/a ... -effizient

@Englberger: Wie ich höre ist aktuell in Frankreich ein Biogasboom wie einst in Deutschland?
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Re: Die Akademikerklasse wird zu groß

Beitragvon tyr » So Dez 05, 2021 15:52

T5060 hat geschrieben:Auch im Büro gibt es eine Produktionsplanung nachdem Vorgänge zu standardisieren und zu automatisieren sind. Wenigstens eine/r sollte VBA und SQL oder Excel-Programmierung beherrschen.
Am Ende alles eine Frage, wie die Organisation im "Betrieb" in der Lage ist Personal - und Abläufe zu entwickeln.


Standartisierung udn Automatisierung sind Grundlage industrieller Fertigung.
Das hat nichts mit Handwerk zu tun. Handwerk ist die induviduelle Lösung individueller Probleme. Einzelanfertigung sozusagen.
das schließt den Einsatz industriell vorgefertigter Systeme nicht aus, bedingt sie aber auch nicht.
der sogenannte Industriemeister, sit eigendlich kein meister, sondern Techniker oder einfacher Ingeneur
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Re: Die Akademikerklasse wird zu groß

Beitragvon Grimli » So Dez 05, 2021 15:59

Friesland Campina in Maasdam entzieht dem Wasser Restwärme mittels Wärmepumpe um damit Milch für die Quarkerzeugung zu erhitzen. Das Prinzip Kälte/Wärme funktioniert ja in beide Richtungen
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