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forenkobold hat geschrieben:@ Jochen
http://www.taz.de/Nachhaltiger-Reisanbau/!103655/
weißt du da Näheres? Ich vermute mal, dass da wieder mal eine Nische "schöngeredet" wird und als Allheilmittel verkauft werden soll.
Hobbit-Hunter hat geschrieben:
Darüber haben sie heute auf NDR1 sehr positiv drüber berichtet.![]()
Hobbit-Hunter hat geschrieben:Es gibt keine seriösen, bzw. neutralen Medien!
Ersten haben die großen Partein (SPD und CDU) Anteile an den TV Sendern, und zweitens kann es sich kein TV-Sender bzw. keine Zeitung leisten einen Anzeigenkunden zu verärgern!
forenkobold hat geschrieben:Danke Jochen.
Es wäre manchmal gut, auch Leute zu kennen, die in Indien, Kamerun ,Brasilien und anderen Ländern vor Ort leben, um zu erfahren, was manche Gutmenschengazetten und -organisationen für einen bullshit verzapfen.
So aber können eine Shiva, ein Carrasco und andere von Luxusherberge zu Luxusherberge reisende Globetrotter ihr einträgliches Geschäft mit der Verdummung der Leute schamlos weitertreiben.
Jupp1303 hat geschrieben:Schöner Beitrag von Günther Ederer über "intolerante-Biedermeier-Sozialisten, siehe Scan
1. Kreditnehmer müssen fachlich für die geschäftliche Unternehmung geeignet sein. Dies wird u.a. durch intensive Schulungen erreicht. Geschlecht und Alter spielen dabei keine Rolle.
Hoschscheck hat geschrieben:Also doch erst Bildung, bzw. Schulung?
Jochens Bruder hat geschrieben:In den gut 4 Jahren die wir unser Farmprojekt betreiben haben wir alle möglichen Experimente durchgeführt. Eine ganz wichtige Erkenntnis daraus: Wenn die in den Medien gehypten alternativen Methoden so gut für die Kleinbauern sind, warum setzen sie sich dann nicht großflächig durch?
Teilweise konnten wir den Haken an der Sache finden: Was technisch möglich ist muß sich nicht auch zwangsläufig rentieren. Entscheidend ist am Ende immer der Nettoverdienst. Was diese vielreisenden Gurus machen ist oftmals unredlich da sie nur einen Teil der gesamten Wertschöpfungskette behandeln und die Risiken und Nachteile verschweigen. Z.B. die Tatsache dass viele dieser Methoden große Fachkenntnisse erfordern die viele Kleinbauern nicht haben. Da ist dann ganz schnell der finanzielle Ruin da und diese Gurus zahlen garantiert keine Kompensation.
Ganz einfach, stell dir die Frage wer diese Methoden empfiehlt und wer dahinter steht.
Auch handelt es sich in der Landwirtschaft um die Arbeit in und mit der Natur und da gelten eben andere Voraussetzungen wie in einer Werkshalle oder einem Gewächshaus..
Wir haben z.B. mehrfach mit Trockenreis experimentiert. Jedesmal Totalschaden.
Man hat nicht ohne Grund vor 3000 Jahren angefangen den Reis (ein Gras) zu einer Wasserpflanze hin umzuzüchten.
Wenn ich dann meine mit einer Unterart die nicht an das Wasser angepasst ist Versuche machen zu müssen, dann darf ich mich auch nicht wundern wenn das nicht so gelingt wie ich es mir vorgestellt habe. Aber vielleicht kann ja die chemische Industrie dein Problem lösen, wo bei ich würde dann doch lieber den Naßreisanbau betreiben oder wenn das nicht möglich ist auf das ausweichen was von seit Generationen dort angebaut wird.
Oder das Debakel mit dem tollen, weltrettenden MILPA-System (3-Sisters). Hört sich alles zunächst gut an aber der Teufel steckt ganz mächtig im Detail.
Das MILPA- System kommt nun mal aus einem gänzlich anderen Kulturkreis.
Auch wenn das Klima identisch ist bedeutet das noch lange nicht das man so ein System 1zu 1 übernehmen kann.
Und anfängliche Probleme bedeuten ja noch lange nicht das so ein System in modifizierter Form funktionsfähig ist.
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