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Die Alternativen der Gutmenschen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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58 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Die Alternativen der Gutmenschen

Beitragvon Jochens Bruder » Di Jan 15, 2013 17:11

Da der Fleischatlas-Thread ziemlich viele Themen behandelt möchte ich eine neue Diskussion beginnen. Wir werden täglich von den Medien mit Horrormeldungen bombardiert und staatlich bezahlte oder spendenfinanzierte "Experten" prangern mit düsteren Worten alle möglichen Mißstände an und zaubern vermeintlich einfache Problemlösungen aus dem Hut.

Bei näherer Betrachtung entpuppen sich diese Konzepte aber als in der Praxis undurchführbar. Ich nenne mal zwei Beispiele um zu verdeutlichen dass es sich um eine globale Sache handelt:

1. Die Leute in der Sahel Zone müssen weniger Tiere halten um die Überweidung zu stoppen.

2. Die Massentierhaltung in den Industrieländern muß beendet werden.

Die große Frage lautet: Wie soll das im Detail gehen? Wovon sollen die Sahel-Leute all die Jahre leben bis sich die Vegetation erholt hat? Was genau soll ein deutscher Landwirt machen der einen 2.000 Tiere Schweinestall gebaut hat und jeden Monat horrende Summen für Zinsen und Tilgung an die Bank zahlen muß und gleichzeitig dem Preisdiktat der Handelsketten und Futterlieferanten ausgesetzt ist?

Ich sehe das mal so: Jeder Mensch auf der Welt, egal ob Kleinbauer, Slumbewohner, Großbauer, Fabrikant, Politiker oder Milliadär, versucht soviel Geld wie möglich mit seinem Wissen und seinen Ressourcen zu verdienen. Das ist offenbar die Natur des Menschen, denn alle Versuche diese Handlungsweise zu ändern endeten in einer Katastrophe. Deshalb können Mißstände, egal ob real oder subjektiv, nur über Geld geändert werden.

Es müssen also Konzepte gefunden werden wonach es z.B. finanziell lukrativer ist einen Wald zu pflanzen statt ihn abzuholzen.

Es geht ja nicht nur um die Landwirtschaft. Viele Probleme hängen branchenübergreifend eng zusammen. So würde es z.B. ohne den EEG-Wahn keine Urwaldabholzungen für Palmölplantagen und Biosprit geben.

In diesen Thread können wir darüber diskutieren welche konkreten Einzelmaßnahmen realistischen Chancen zur Umsetzung haben.
Jochens Bruder
 
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Re: Die Alternativen der Gutmenschen

Beitragvon Kyoho » Di Jan 15, 2013 18:41

Jochens Bruder hat geschrieben:Da der Fleischatlas-Thread ziemlich viele Themen behandelt möchte ich eine neue Diskussion beginnen. Wir werden täglich von den Medien mit Horrormeldungen bombardiert und staatlich bezahlte oder spendenfinanzierte "Experten" prangern mit düsteren Worten alle möglichen Mißstände an und zaubern vermeintlich einfache Problemlösungen aus dem Hut.

Bei näherer Betrachtung entpuppen sich diese Konzepte aber als in der Praxis undurchführbar. Ich nenne mal zwei Beispiele um zu verdeutlichen dass es sich um eine globale Sache handelt:

1. Die Leute in der Sahel Zone müssen weniger Tiere halten um die Überweidung zu stoppen.

2. Die Massentierhaltung in den Industrieländern muß beendet werden.

Die große Frage lautet: Wie soll das im Detail gehen? Wovon sollen die Sahel-Leute all die Jahre leben bis sich die Vegetation erholt hat? Was genau soll ein deutscher Landwirt machen der einen 2.000 Tiere Schweinestall gebaut hat und jeden Monat horrende Summen für Zinsen und Tilgung an die Bank zahlen muß und gleichzeitig dem Preisdiktat der Handelsketten und Futterlieferanten ausgesetzt ist?


Zuerst zu Punkt 2 Wer so etwas fordert, der muss ein gestörtes Verhältnis zur Landwirtschaft und zur Staatsform als Demokratie haben. Das ist blanker Populismus, zumal der Begriff "Massentierhaltung" als solcher nicht exakt definiert ist. Was produziert wird, bestimmt der Konsument und regelt der Markt. Wer Fleischkonsum ablehnt, der kann jederzeit seine Ernährung danach ausrichten, aber anderen vorzuschreiben, was sie essen dürfen und was nicht, ist eine Bevormundung ohnegleichen. Das geht eben nicht, da der Verbraucher mündig genug ist, es für sich selber zu entscheiden. Wie soll das auch gehen? Die Krankenkassen und Ernährungsberater sagen: Möglichst gesund, damit du möglichst wenig kostet, die Ökos meinen möglichst Bio udn regional, die Tierschützer möglichst kein Fleisch, die Klimaschützer möglichst ohne CO2, die Moslems kein Schwein. Selbst Alkohol und Zigaretten können nicht staatlich verboten werden, dass ein Markt auch mit verbotenen Erzeugnissen trotzdemfunktioniert, zeigt sich am weltweiten Handel mit illegalen Drogen, Frauenhandel, Handel mit Elfenbein, Nashorn usw.
http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Fleisch-gehoert-zu-einer-vollwertigen-Ernaehrung-1034917.html
Zu Punkt 1 Wo Wasser ist, da ist auch genug Vegetation. Also wäre eine Investition in Wasseraufbereitung und Bewässerung der Schlüssel zum Erfolg. Leider können solche Investitionen nur getätigt werden, wenn Gewinne erwirtschaftet werden und wer kein Geld hat, bekommt keinen Kredit bzw. kann nicht investieren.
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Re: Die Alternativen der Gutmenschen

Beitragvon rägemoli » Mi Jan 16, 2013 7:35

Eigendlich ist doch alles noch in Ordnung ,so wies läuft .
Wir denken drüber nach ,schreiben ,diskutieren öffendlich und ändern auch manchmal mehr oder weniger etwas .
So soll es doch sein .
Das konnte die Bevölkerung vor 80 Jahren im Reich nicht ,das Ergebnis war Völkermord ,KZ ,Krieg :|
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Re: Die Alternativen der Gutmenschen

Beitragvon Ulikum » Mi Jan 16, 2013 10:01

@ rägemoli

Für die die satt sind unter uns bestimmt
Für die die auch an ihre Kinder oder an ihre Enkelkinder und deren Zukunft denken ich weiß nicht
Wenn ich mir anhören muss das Berufskollegen Sklaven ihrer Betriebe sind halte ich inne
Wenn ich sehe das nach einem normalen Regenschauer 15L/h der Bach in meinem Tal braun von Mutterboden ist komme ich ins Grübeln
Wenn ich höre das der Leiter einer LUFA in vorzeitigen Ruhestand versetzt wurde weil er behauptet es wird zu viel P, und K gestreut stelle ich mir Fragen
Wenn ich weiß das wir aus Ländern Nahrungsmittel beziehen in denen die Menschen hungern, dann kann etwas nicht in Ordnung sein.

GUTMENSCHEN kenne ich persönlich keine,
aber Menschen die keine Angst vor Veränderungen haben und nach Alternativen suchen. :mrgreen:
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
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Re: Die Alternativen der Gutmenschen

Beitragvon forenkobold » Mi Jan 16, 2013 11:24

Wenn ich weiß das wir aus Ländern Nahrungsmittel beziehen in denen die Menschen hungern, dann kann etwas nicht in Ordnung sein.



Äh.. Ghana--- Hähnchenteile kamerun-- milchpulver...Exportsubventionen, dumping vonÜberschüssen..blablablabla pöhse, pöhse, pöhse.. :klug: :klug: :klug:

oder andersrum? oder wie oder was? wem geb ich jetzt die Spende nächste Weihnachten?
setz ich auf schwarz oder rot.. oder auf beides gleichzeitig?
Um dann zu merken, dass die ganzen Spendenbettelorganisationen Nullen sind.
Rien ne va plus.. zero
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Die Alternativen der Gutmenschen

Beitragvon Ulikum » Mi Jan 16, 2013 11:33

Jupp1303 hat geschrieben:Braunfärbung Wasser : Oft heruntergetretenes Ufer durch Weideflächen

LUFA Chef : Der zielte durch sein Denken jedoch auf höhere Erträge, durch weniger Düngung
(Justus von Liebig u.v.a. : Der im Minimum vorhandende Faktor begrenzt den Ertrag zu Kinsey, LUFA - Leiter : Der im Maxium vorhandene Nährstoff begrenzt den Ertrag )
Aus einer rein mathemathischen Logik heraus stimmen beide Aussagen. Richtiger müsste es heissen : Das richtige Verhältnis der Nährstoffe zu einander, in der richtigen Menge, standort - und pflanzentypisch angepasst bestimmt den Ertrag )

Das sich Menschen selbstversklaven ist nicht branchentypisch, sondern eine Psychose oder ein Ausbildungsdefizit


Wenn herunter getretenes Ufer an Weideflächen der Grund wäre würde ich mir keine Gedanken machen,
nur leider hat sich der Tierbestand bei Weidetieren in meiner Gemarkung in den letzten 20 Jahren auf 1/50 reduziert.

bezüglich Lufa geht es weniger um die Aussage als solche, sondern mehr um die Folge aus dieser Aussage.
http://www.duenger-ngk.at/images/koester_nieder.pdf
Aus meinen Erfahrungen ist es leichter ein Defizit auf zu düngen.
Einen Überhang zu neutralisieren/langfristig abzubauen ist wesentlich schwieriger.

hörte sich letztens aber noch anders an das mit der Versklavung, da wurde noch nach einem Schuldigen gesucht. :wink:
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Re: Die Alternativen der Gutmenschen

Beitragvon Jochens Bruder » Mi Jan 16, 2013 12:40

Ulikum hat geschrieben:Wenn ich weiß das wir aus Ländern Nahrungsmittel beziehen in denen die Menschen hungern, dann kann etwas nicht in Ordnung sein.

GUTMENSCHEN kenne ich persönlich keine,
aber Menschen die keine Angst vor Veränderungen haben und nach Alternativen suchen. :mrgreen:


Das ist genau was ich gemeint habe. Ich persönlich finde es auch nicht OK dass wir aus Hungerländer u.a. Futtermittel importieren. Die Frage lautet jedoch: Was können wir persönlich dagegen tun? Wie könnte man mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand diese Futtermittel ersetzen? Jedenfalls ist es völliger Schwachsinn eine Reduzierung des Fleischkonsums zu fordern weil sich das niemals durchsetzen läßt ohne eine Diktatur einzuführen.
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Re: Die Alternativen der Gutmenschen

Beitragvon forenkobold » Mi Jan 16, 2013 12:57

Aus welchen Hungerländern werden denn Nahrungs- und Futtermittel importiert? :shock: :shock:
Komm mir aber jetzt niemand mit Brasilien....
dort liegt es ausschließlich an den politischen Verhältnissen. Und wie es für die Gesamtwirtschaft Südamerikas und am Teilhaben an den Errungeschaften des Fortschritts aussehen würde, wenn die ihre einzigen nennenswerten Gegenwerte auf dem globalen Markt nicht mehr zur Verfügung stellen dürften...
das würde zu Bürgerkrieg führen der sich als Flächenfeuer von Südamerika aus über die ganze Welt ausbreiten würde.
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Re: Die Alternativen der Gutmenschen

Beitragvon Jochens Bruder » Mi Jan 16, 2013 13:03

forenkobold hat geschrieben:
Äh.. Ghana--- Hähnchenteile kamerun-- milchpulver...Exportsubventionen, dumping vonÜberschüssen..blablablabla pöhse, pöhse, pöhse.. :klug: :klug: :klug:

oder andersrum? oder wie oder was? wem geb ich jetzt die Spende nächste Weihnachten?
setz ich auf schwarz oder rot.. oder auf beides gleichzeitig?
Um dann zu merken, dass die ganzen Spendenbettelorganisationen Nullen sind.
Rien ne va plus.. zero

In diesem Fall haben wir es mit falsch verstandener Political Correctness zu tun. Das Kernproblem sind nicht die Exporte sondern die Unfähigkeit der meisten Afrikaner, eine wettbewerbsfähige Geflügelwirtschaft aufzubauen. Die wenigen Länder die das geschafft haben sind auch nicht von diesen Exporten betroffen.
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Re: Die Alternativen der Gutmenschen

Beitragvon Hoschscheck » Mi Jan 16, 2013 13:19

Sicher "Jochens Bruder", alles ließe sich übers Geld regeln.
Nur ist das eben auch knapp und vermeintlich ungerecht verteilt. Selbst Firmen und Landwirten, die im Moment genug davon haben wird eingetrichtert: "Wenn ihr nicht weiter wachst, reicht irgendwann euer Geld vielleicht nicht mehr. Und dann, bei diesem fragilem Zeitpunkt "irgendwann", kommt der böse Wolf und Frist euch." .... "Also müsst ihr selber vorher Wolf werden."
Alle "gemütlichen" sind doch schon weg.
Nicht immer frisst der große den kleinen, aber immer mehr der Schnelle den Langsamen.
Auch in der Sahel Zone.

Und dann wenn alles gerecht verteilt ist haben einige Menschen immer noch den Ehrgeiz, dass es ihnen doch besser gehen sollte als dem Nachbarn.

Hoschscheck
BildBild Gianni Infantino ist neuer Fifa-Präsident! Blatter musste gehen, aber ging seine Gangart?
Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Re: Die Alternativen der Gutmenschen

Beitragvon westfale2030 » Mi Jan 16, 2013 15:12

Den Bewohnern der Sahelzone klar zu machen, daß sie weniger Tiere halten sollen um die Überweidung zu stoppen, käme sicher vielen Menschen dort dem Hungertod gleich. Die Zeit, bis sich das Weideland erholt hat, muß überbrückt werden und dazu braucht es Hilfe von außen. Viele dieser Staaten sind jedoch korrupt, so daß Hilfe nicht immer da ankommt wo sie gebraucht wird.

Zue Massentierhaltung bei uns kann ich nur sagen: Ob in einer Anlage 1000 oder 5000 Schweine gehalten werden ist solange in Ordnung, wie das Ganze nach guter fachlicher Praxis gehandhabt wird. Aber was ein Adriaan Straathoff da in den neuen Bundesländern veranstaltet ist der absolute Irrsinn und wird leider von den Behörden nicht weiter groß beanstandet bis auf Kleinigkeiten. Und da sind wir scheinbar auch nicht besser als die Länder der Sahelzone, nämlich korrupt. Nicht zu glauben, daß so etwas in einem Rechtsstaat möglich ist.
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Re: Die Alternativen der Gutmenschen

Beitragvon kingbacsi » Mi Jan 16, 2013 16:30

Man muß sich schon ganz schön konzentrieren um Alles Geschriebene zu verarbeiten. Meine Meinung ist aber auch ,dass in den unterentwickelten Länder die Menschen
auch eigene Schuld haben , weil sie einmal nicht in der Lage sind die Mißstände zu beseitigen und weil sämtliche Hilfsaktionen oft in falsche Hände geraten , in deren
Hände, die aus den Aktionen noch Kapital schlagen. Jede Hilfe müsste zielgerichtet und gesteuert ,natürlich von uneigennützigen Personen , organisiert werden. Da haben
wir schon wieder ein Problem ,gibt es solche Menschen noch ?
Jetzt kommen wir zu unserer Landwirtschaft .In meinen Augen sind die ganzen Diskussionen um die Tierhaltung ,Bioprodukte und wer was ißt ,eine Farce. Es muß durch
strenge Kontrollen gewährleistet werden ,dass Alle , ich sage Alle landwirtschaftlichen Erzeugnisse in einem einwandfreien essbaren Zustand sind ,Bio ist nur Abzocke und
in meinen Augen Betrug. Das Futterproblem ist ein heißes Eisen. Warum kann der Landwirt sein Futter nicht mehr produzieren wie seit Hunderten von Jahren und das
Heut zu Tage mit dieser modernen Technik . Die Landwirte bekommen für brachliegende Felder noch Stützungen vom Staat und das zum Teil verseuchte Futter in der Futtermittelindustrie zu kaufen Ist der geringste Widerstand . Das die Betriebe ständig wachsen müssen
ist auch Hausgemacht .Wenn in Berlin Gesetze gemacht werden w.z.B. Wenn ich modernisiere kann ich einen großen Teil der Investition über die Steuern abschreiben oder
finanzieren .Das ist auch ein Grund ,dass viele Betriebe immer größer werden und die kleinen Höfe sterben und damit die gesunde , natürliche Landwirtschaft. Wir, die
Menschen, haben es in der Hand die Entwicklung vielleicht noch in eine bessere Richtung zu lenken,oder aber am Egoismus ,Geldgier und Dummheit scheitern.
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Re: Die Alternativen der Gutmenschen

Beitragvon Jochens Bruder » Mi Jan 16, 2013 17:02

kingbacsi hat geschrieben:Das die Betriebe ständig wachsen müssen
ist auch Hausgemacht .Wenn in Berlin Gesetze gemacht werden w.z.B. Wenn ich modernisiere kann ich einen großen Teil der Investition über die Steuern abschreiben oder
finanzieren .Das ist auch ein Grund ,dass viele Betriebe immer größer werden und die kleinen Höfe sterben und damit die gesunde , natürliche Landwirtschaft. Wir, die
Menschen, haben es in der Hand die Entwicklung vielleicht noch in eine bessere Richtung zu lenken,oder aber am Egoismus ,Geldgier und Dummheit scheitern.

Diese steuerliche Besserstellung von kreditfinanzierter Expansion halte ich für eines der Hauptprobleme. Viele Betriebe geraten dadurch in eine Art Hamsterrad und in Abhängigkeit von Banken und damit auch Finanzinvestoren. Hinzu kommt die dadurch entstehende Überkapazität die wiederum die Preise drückt und noch größere Produktionsstätten erfordert.

Wie TV-Kaiser so schön sagte: Ein echter Teufelskreis... Ein anderer "großer deutscher Philosoph und Denker", Helmut Kohl, sagte hingegen: Entscheident ist, was hinten rauskommt. Wer vor der berühmten "wachsen oder weichen" Frage steht sollte die Sache auf die langfristige Gesamtwirkung analysieren. In vielen Fällen ist es nämlich am Ende günstiger mehr Steuern zu zahlen als an der Zinz- und Tilgungsbelastung kaputtzugehen. Im Gegensatz zum Finanzamt wollen die Banken nämlich ihre Raten auch dann pünklich sehen wenn der Betrieb mal nicht so gut läuft.
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Re: Die Alternativen der Gutmenschen

Beitragvon xyxy » Mi Jan 16, 2013 17:09

100% Gutmenschentum:
http://www.agrarheute.com/boelw-539804

Synthetisches N ist sehr, sehr, sehr böse!!!!!!!

wasserlöslicher Harnstoff als Zusatzfutter für Verbrennungsmotoren rettet das Klima! :prost:
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Re: Die Alternativen der Gutmenschen

Beitragvon Ulikum » Mi Jan 16, 2013 18:56

xyxy hat geschrieben:100% Gutmenschentum:
http://www.agrarheute.com/boelw-539804

Synthetisches N ist sehr, sehr, sehr böse!!!!!!!

wasserlöslicher Harnstoff als Zusatzfutter für Verbrennungsmotoren rettet das Klima! :prost:

Ohne Brille? :lol:

4. Kreislaufwirtschaft
"Von der Energie- zur Ernährungswende“ beschreibt zu Löwenstein den Lösungsweg.
Die Energie für die Landwirtschaft herzustellen sei ein großes Problem.
Stickstoffdünger werde aus Erdöl im Verhältnis 1:1 hergestellt.
Es muss einen Vorteil für die geben,
die Ressourcen - sprich Erdöl - sparen, fordert er
und schlägt deshalb als Maßnahme Abgaben auf den Einsatz von Dünger und Pestiziden vor.


http://media.repro-mayr.de/90/563390.pdf

:mrgreen:
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