Aktuelle Zeit: Fr Jan 16, 2026 8:31
Jochens Bruder hat geschrieben:Da der Fleischatlas-Thread ziemlich viele Themen behandelt möchte ich eine neue Diskussion beginnen. Wir werden täglich von den Medien mit Horrormeldungen bombardiert und staatlich bezahlte oder spendenfinanzierte "Experten" prangern mit düsteren Worten alle möglichen Mißstände an und zaubern vermeintlich einfache Problemlösungen aus dem Hut.
Bei näherer Betrachtung entpuppen sich diese Konzepte aber als in der Praxis undurchführbar. Ich nenne mal zwei Beispiele um zu verdeutlichen dass es sich um eine globale Sache handelt:
1. Die Leute in der Sahel Zone müssen weniger Tiere halten um die Überweidung zu stoppen.
2. Die Massentierhaltung in den Industrieländern muß beendet werden.
Die große Frage lautet: Wie soll das im Detail gehen? Wovon sollen die Sahel-Leute all die Jahre leben bis sich die Vegetation erholt hat? Was genau soll ein deutscher Landwirt machen der einen 2.000 Tiere Schweinestall gebaut hat und jeden Monat horrende Summen für Zinsen und Tilgung an die Bank zahlen muß und gleichzeitig dem Preisdiktat der Handelsketten und Futterlieferanten ausgesetzt ist?
Wenn ich weiß das wir aus Ländern Nahrungsmittel beziehen in denen die Menschen hungern, dann kann etwas nicht in Ordnung sein.
Jupp1303 hat geschrieben:Braunfärbung Wasser : Oft heruntergetretenes Ufer durch Weideflächen
LUFA Chef : Der zielte durch sein Denken jedoch auf höhere Erträge, durch weniger Düngung
(Justus von Liebig u.v.a. : Der im Minimum vorhandende Faktor begrenzt den Ertrag zu Kinsey, LUFA - Leiter : Der im Maxium vorhandene Nährstoff begrenzt den Ertrag )
Aus einer rein mathemathischen Logik heraus stimmen beide Aussagen. Richtiger müsste es heissen : Das richtige Verhältnis der Nährstoffe zu einander, in der richtigen Menge, standort - und pflanzentypisch angepasst bestimmt den Ertrag )
Das sich Menschen selbstversklaven ist nicht branchentypisch, sondern eine Psychose oder ein Ausbildungsdefizit
Ulikum hat geschrieben:Wenn ich weiß das wir aus Ländern Nahrungsmittel beziehen in denen die Menschen hungern, dann kann etwas nicht in Ordnung sein.
GUTMENSCHEN kenne ich persönlich keine,
aber Menschen die keine Angst vor Veränderungen haben und nach Alternativen suchen.
forenkobold hat geschrieben:
Äh.. Ghana--- Hähnchenteile kamerun-- milchpulver...Exportsubventionen, dumping vonÜberschüssen..blablablabla pöhse, pöhse, pöhse..![]()
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oder andersrum? oder wie oder was? wem geb ich jetzt die Spende nächste Weihnachten?
setz ich auf schwarz oder rot.. oder auf beides gleichzeitig?
Um dann zu merken, dass die ganzen Spendenbettelorganisationen Nullen sind.
Rien ne va plus.. zero
kingbacsi hat geschrieben:Das die Betriebe ständig wachsen müssen
ist auch Hausgemacht .Wenn in Berlin Gesetze gemacht werden w.z.B. Wenn ich modernisiere kann ich einen großen Teil der Investition über die Steuern abschreiben oder
finanzieren .Das ist auch ein Grund ,dass viele Betriebe immer größer werden und die kleinen Höfe sterben und damit die gesunde , natürliche Landwirtschaft. Wir, die
Menschen, haben es in der Hand die Entwicklung vielleicht noch in eine bessere Richtung zu lenken,oder aber am Egoismus ,Geldgier und Dummheit scheitern.

xyxy hat geschrieben:100% Gutmenschentum:
http://www.agrarheute.com/boelw-539804
Synthetisches N ist sehr, sehr, sehr böse!!!!!!!
wasserlöslicher Harnstoff als Zusatzfutter für Verbrennungsmotoren rettet das Klima!
4. Kreislaufwirtschaft
"Von der Energie- zur Ernährungswende beschreibt zu Löwenstein den Lösungsweg.
Die Energie für die Landwirtschaft herzustellen sei ein großes Problem.
Stickstoffdünger werde aus Erdöl im Verhältnis 1:1 hergestellt.
Es muss einen Vorteil für die geben,
die Ressourcen - sprich Erdöl - sparen, fordert er
und schlägt deshalb als Maßnahme Abgaben auf den Einsatz von Dünger und Pestiziden vor.
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