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Die Bauern melken sich arm

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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1051 Beiträge • Seite 2 von 71 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 71
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Mr.T. » Mo Okt 19, 2009 21:23

herdsman hat geschrieben:
Mr.T. hat geschrieben:Die 50 Millionen von der EU für Deutschland, entsprechen für jeden Milchviehhalter im Schnitt 50 Euro. Na dann :prost:


50.000.000€/ 100.000 = 500€ :klug:

Gruß Hans

schon richtig, aber wollen die nicht mit einem Großteil davon Quote aufkaufen und die dann stilllegen ? ebenso das Schulmilch Programm fördern und dann noch die ganzen Bürokratiekosten. Wenn da mal überhaupt 50 euro pro Nase über bleiben, eher 5 :(
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Paule1 » Di Okt 20, 2009 13:19

Wir sollten die Milcherzeugung in die Händes des LEH geben oder direkt an die Molkereien, die werden den Markt dann so bedienen daß die Preise steigen :idea:

Denn wenn es soo weitergeht, werden sie die Bauern arm und krank melken
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon CarpeDiem » Di Okt 20, 2009 15:05

Ja Paule1, recht hast du ja schon, aber lies doch hier nur einmal die Postings von den vielen Milchfritzen. Da sind doch gar nicht so wenige, die gar nicht genug melken können, sich allenfalls behindert sehen und umsich keilen. Denen ist der Preis doch offenbar völlig egal, nur die Menge bringts.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Oberpfälzer » Di Okt 20, 2009 15:56

CarpeDiem:

...Da sind doch gar nicht so wenige, die gar nicht genug melken können, sich allenfalls behindert sehen und umsich keilen. Denen ist der Preis doch offenbar völlig egal, nur die Menge bringts.


Wenn die sich nur (als) behindert ansehen würden, aber die glauben noch, sie seien die Allerhellsten und die absoluten Durchchecker...
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Düsentrieb2 » Di Okt 20, 2009 18:36

....bei uns hier im Osten die Großbetriebe melken sich nicht gleich arm
die können sogar aktuell noch neu große Maschienen kaufen....

....die wollen doch nur die kleinen Betriebe kaputt machen,wenn genügend
weg sind gehen die Preise mal wieder etwas hoch :regen:
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon 309CA » Di Okt 20, 2009 19:24

CarpeDiem hat geschrieben:Paule1, du kannst dem nur begegnen in dem du mehr Menge melkst. Alles andere wird dann von selbst gut!!!


Genau so macht es die OPEC und siehe da der Ölpreis ist wieder auf 80 Dollar/Fass obwohl es nur 15 Dollar/Fass Wert ist.
Damals als wir unsere Produkte "Made in Germany"noch selber gekauft und exportiert haben war das Wirtschaftswachstum sehr gut
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Mr.T. » Di Okt 20, 2009 19:26

CarpeDiem hat geschrieben:Ja Paule1, recht hast du ja schon, aber lies doch hier nur einmal die Postings von den vielen Milchfritzen. Da sind doch gar nicht so wenige, die gar nicht genug melken können, sich allenfalls behindert sehen und umsich keilen. Denen ist der Preis doch offenbar völlig egal, nur die Menge bringts.

wundert mich auch immer wieder :roll:

Genau so macht es die OPEC und siehe da der Ölpreis ist wieder auf 80 Dollar/Fass obwohl es nur 15 Dollar/Fass Wert ist.

ja, die haben mittem in der Krise ihren Ölpreis mehr als verdoppelt. Im Dezember lag er noch bei 35 Dollar.:lol:
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon 309CA » Di Okt 20, 2009 19:32

Mr.T. hat geschrieben:
CarpeDiem hat geschrieben:Ja Paule1, recht hast du ja schon, aber lies doch hier nur einmal die Postings von den vielen Milchfritzen. Da sind doch gar nicht so wenige, die gar nicht genug melken können, sich allenfalls behindert sehen und umsich keilen. Denen ist der Preis doch offenbar völlig egal, nur die Menge bringts.

wundert mich auch immer wieder :roll:


Es soll auch welche geben die nicht wissen was sie mit der Freizeit anfangen sollen,oder sie haben ein bösssses Weib zu Hause da macht melken mehr Spass denn Kühe widersprechen nicht :D :D :D
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon 309CA » Di Okt 20, 2009 19:32

Mr.T. hat geschrieben:
CarpeDiem hat geschrieben:Ja Paule1, recht hast du ja schon, aber lies doch hier nur einmal die Postings von den vielen Milchfritzen. Da sind doch gar nicht so wenige, die gar nicht genug melken können, sich allenfalls behindert sehen und umsich keilen. Denen ist der Preis doch offenbar völlig egal, nur die Menge bringts.

wundert mich auch immer wieder :roll:

Genau so macht es die OPEC und siehe da der Ölpreis ist wieder auf 80 Dollar/Fass obwohl es nur 15 Dollar/Fass Wert ist.

ja, die haben mittem in der Krise ihren Ölpreis mehr als verdoppelt. Im Dezember lag er noch bei 35 Dollar.:lol:


und die 35 waren noch zuviel
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon 309CA » Di Okt 20, 2009 19:54

frankenvieh hat geschrieben:Der Ölpreis ging die Tage nicht nach oben wegen einer Mengenverknappung, sondern wegen besseren Konjunkturaussichten und somit einer Nachfragesteigerung, also

Mengenverknappung durch Steigerung der Nachfrage = höherer Preis

und um genau das zu verstehen, brauchts beim BDM noch ein tausendjähriges Reich.

Aber ein Dollar der von 1,40 bei 1,50 gelandet ist und demnächst die 1,60 anstrebt, macht ein Großteil Hoffnung auf stärker steigende preise zu nichte. Mit mehr als 30 cent rechne ich nicht. Russland zu dem gibt eigene Milchprodukte in die russische Intervention. Es bleibt nach wie vor, eng.


Bin auf der suche nach einer Seite über die gesamte Ölfördermenge der letzten Jahre bis heute vorallem 2008- sep 2009
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon H.B. » Di Okt 20, 2009 20:08

Oberpfälzer hat geschrieben:Wenn die sich nur (als) behindert ansehen würden, aber die glauben noch, sie seien die Allerhellsten und die absoluten Durchchecker...

Oberpfälzer, du bist doch BDM-Mitglied, oder?
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Mr.T. » Di Okt 20, 2009 20:25

frankenvieh hat geschrieben:Der Ölpreis ging die Tage nicht nach oben wegen einer Mengenverknappung, sondern wegen besseren Konjunkturaussichten und somit einer Nachfragesteigerung, also

Mengenverknappung durch Steigerung der Nachfrage = höherer Preis


Geht auch so. Mengenverknappung bei gleichbleibender Nachfrage = höherer Preis.
Wer sich das zu Herzen nimmt, wird an der Börse oft erfolgreich wirtschaften. :wink:
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon H.B. » Di Okt 20, 2009 20:30

Schön wärs? Nur von Europa aus wird es nicht gelingen, die Menge zu verknappen und eine Mengenvrknappung kostet erstmal ein "Schweinegeld". Der Schlüssel zu einer Abstandsvergrößerung zum Weltmarkt liegt in einer besseren Vermarktung, und da wurde in Deutschland in den vergangenen Jahren viel Porzellan zerschlagen.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon H.B. » Di Okt 20, 2009 21:10

frankenvieh hat geschrieben:Nicht so einfach mit den Märkten. Gefühlsmäßig würde ich mal sagen um eine Mengenreduzierung vorzunehmen, die ein Preis deutlich über 30 Cent gewährleistet, müsste die Menge um etwa 15 - 20 % europaweit reduziert werden, deutschlandweit im Alleingang müsste die Menge um weit mehr als 30 % reduziert werden, bayernweit im Alleingang um 90 %.

Ich glaub du siehst das ein wenig zu optimistisch, und die Preissteigerung dadurch wär nicht von langer Dauer. So schnell wie die Logistik aufgebaut werden kann, würde der Preis wieder auf Weltmarkt + Molkereikompetenz sinken.
Von dieser Rechnung wärs einfach, da würd die flexible Mengensteuerung der EMB ausreichen. Nur auf Dauer können die nicht viel weniger als nix produzieren. Eine Trockenlegung aller EMB-Betriebe reicht so nicht aus.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Mr.T. » Di Okt 20, 2009 21:57

Ich hab das letztes Jahr beim Milchstreik gesehen. Die Molkereien organisierten Lastzügweise Milch aus dem Osten. Als ich meine Molkerei nach Streikende anrief sie können die Milch wieder abholen, liesen sie diese fast 2 Tage länger stehen. Die hatten soviel Milch ausm Osten bestellt, die konnten darin schwimmen und unsere vorläufig gar nicht gebrauchen.
Sehr warscheinlich, wenn die Milch in Deutschland reduziert wird, dass dies die Molkereien nicht im geringsten intressiert. Wird sie eben aus dem Osten geholt. Der Osten kann sich ja dann darauf einstellen und mehr produzieren.
Deshalb sind nationale Alleingänge sinnlos oder genauer gesagt schadets.
Keine Ahnung obs EU weit funktionieren würde ? Aber das wird den Osteuropäern egal sein. Die haben doch bei ihrer Quotenausnutzung noch Luft nach oben ? Die würden diese dann vermutlich ausnutzen aufgrund eines besseren Preises und wir sind wieder die Dummen :(
Dann wäre noch die Möglichkeit EU weit die Quote kürzen. Könnte den Preis stützen aber dann haben wir wieder die hohen Quotenkosten und das nur wegen der verbleibenden 5 Jahre, denn abgeschafft wird sie ja zu 100 % wenn ich richtig informiert bin ? Bringt also unterm Strich wieder nichts, da die gekaufte Quote 2015 wertlos ist :?

Imho, wenn die Quote in 5 Jahren eh abgeschafft wird, sollen sie die doch sofort abschaffen. Viel weiter wie jetzt kann der Preis eigentlich nicht absinken, oder doch ? Würde sich aber durch die dann ersparte Superabgabe oder durch den ersparten Quotenkauf in den verbleibenden 5 Jahren wieder egalisieren. Keine Ahnung ob ich richtig liege, ist halt meine Meinung, nach reiflicher Überlegung.
Obs nun die richtige Entscheidung von Seiten der EU war die Quote 2015 abzuschaffen, wird sich erst noch zeigen müssen, bin da nach wie vor etwas skeptisch.

Der Schlüssel zu einer Abstandsvergrößerung zum Weltmarkt liegt in einer besseren Vermarktung,
Da kann ich als Süddeutscher aber nur verlieren. Denn aktuell haben gerade wir den Vermarktungsvorteil.
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