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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Sa Okt 09, 2021 13:01

DWEWT hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:Isarland in 4 Jahren sind alle Bio.


In 4 Jahren werden es viele mal versucht haben aber nur wenige sind es dann auch geworden!

:!: :!: :!:
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Sa Okt 09, 2021 13:49

Isarland hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:Du mußt ihm nur Deine Zukunftspläne erzählen! :lol:


Darum bist du so pessimistisch? Dann lieber nicht. :lol:

Echt komm ich pessimistisch rüber? ich halte mich für den größten Optimist! :D
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Okt 09, 2021 18:27

Panic hat geschrieben:Vielleicht doch nicht so gut investiert. Die finanzielle Lage sollte man nie nach dem äußeren Eindruck bewerten.

Deswegen die Anführungsstriche. Die Produktion ist im Grunde Ok, aber die Voraussetzungen für die Kostenkalkulationen haben sich grundlegend geändert.

Wie mein Chef zu sagen pflegte, wenn’s hart auf hart kommt, geht die Sicherung der Liquidität vor der Steigerung/Erhaltung des Rentabilitätsniveaus.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Sa Okt 09, 2021 19:56

"Auf Sicht fahren", aber mussten wir das nicht schon immer ? Die mit dem "rosaroten Blick" sind doch schon immer auf die Frässe gefallen, früher oder wenig später.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Mo Okt 11, 2021 17:57

T5060 hat geschrieben:Die Prämienkürzung und die Mehrwertsteueranpassung macht etwa 4 - 5 Cent je kg verkaufter Milch,
dem stehen Kostensteigerungen in gleicher Höhe gegenüber, macht rd. 10 Cent / kg Milch Gewinnreduzierung.

Also wer die Option hat das Melken einzustellen, wird die unter den Voraussetzungen auch ziehen.

Die geänderte Umsatzsteuer ab 2022 ? Aber dafür musst doch für den gesamten Einkauf, Maschinenkauf und Baukosten keine Mwst zahlen ? Für die Zukunftsbetriebe also kein Nachteil sondern eher ein Vorteil und die sind ja ausschlaggebend, ein Nachteil für die Auslaufbetriebe die wenig investieren. Aber die sind der Politik doch eh egal.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mo Okt 11, 2021 21:16

julius hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Die Prämienkürzung und die Mehrwertsteueranpassung macht etwa 4 - 5 Cent je kg verkaufter Milch,
dem stehen Kostensteigerungen in gleicher Höhe gegenüber, macht rd. 10 Cent / kg Milch Gewinnreduzierung.

Also wer die Option hat das Melken einzustellen, wird die unter den Voraussetzungen auch ziehen.

Die geänderte Umsatzsteuer ab 2022 ? Aber dafür musst doch für den gesamten Einkauf, Maschinenkauf und Baukosten keine Mwst zahlen ? Für die Zukunftsbetriebe also kein Nachteil sondern eher ein Vorteil und die sind ja ausschlaggebend, ein Nachteil für die Auslaufbetriebe die wenig investieren. Aber die sind der Politik doch eh egal.


Wie bist du in Bayern durch die Landwirtschaftsschule gekommen. Die Lehrer bei dir am AfL sind doch eigentlich ganz fit.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Di Okt 12, 2021 0:36

Jedenfalls werden die Biogaslandwirte auch in Zukunft deutlich mehr verdienen als der Kuhbauer. Strompreise werden in Deutschland weiter deutlich steigen und ihre Fernwärme zum heizen werden die immer teurer verkaufen können.
Egal ob die Abwärme von der Biogasanlage oder von Hackschnitzelanlagen.
Man muss sich nur die Gaspreise, Strompreise oder Ölpreise an der Börse ansehen die gehen durch die Decke. Da kann der Milchpreis nicht annähernd mithalten.
julius
 
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Di Okt 12, 2021 0:46

julius hat geschrieben:Jedenfalls werden die Biogaslandwirte auch in Zukunft deutlich mehr verdienen als der Kuhbauer. Strompreise werden in Deutschland weiter deutlich steigen und ihre Fernwärme zum heizen werden die immer teurer verkaufen können.
Egal ob die Abwärme von der Biogasanlage oder von Hackschnitzelanlagen.
Man muss sich nur die Gaspreise, Strompreise oder Ölpreise an der Börse ansehen die gehen durch die Decke. Da kann der Milchpreis nicht annähernd mithalten.


Wenn Du das weisst, warum hast du dann keine BGA gebaut oder mitgebaut ? Unternehmer oder Heulsuse ?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Di Okt 12, 2021 8:15

T5060 hat geschrieben:Wenn Du das weisst, warum hast du dann keine BGA gebaut oder mitgebaut ? Unternehmer oder Heulsuse ?

Wer hat vorher gewusst das die Gaspreise in kurzer Zeit um 200 % steigen und der Milchpreis nur wenige % steigt ?
Bei Strom ebenfalls. Der soll nächstes Jahr nochmal bis zu 50 % teurer werden. Auch da sind die Börsenstrompreise schon in kurzer Zeit 200 % gestiegen und Öl soll bald 100 Dollar kosten.
Da wird dann eine BGA eine Goldgrube wo man richtig Geld verdient.
Aber dann hättest du doch selber statt einem Stall eine BGA bauen müssen denn das gleiche wie ich hattest du doch selbst weiter vorne geschrieben :
T5060 hat geschrieben:Die Prämienkürzung und die Mehrwertsteueranpassung macht etwa 4 - 5 Cent je kg verkaufter Milch,
dem stehen Kostensteigerungen in gleicher Höhe gegenüber, macht rd. 10 Cent / kg Milch Gewinnreduzierung.
Also wer die Option hat das Melken einzustellen, wird die unter den Voraussetzungen auch ziehen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Di Okt 12, 2021 10:01

Man braucht sich gar keine Sorgen machen! Es ist zwangsläufig, wenn die Kosten um 200% steigen, muß der Milchpreis auch um 200% steigen. Jetzt für alle Beteiligten unvorstellbar, aber ganz normal in einer Hyperinflation. Für einen Schubkarren voller Geld wir man eine Semmel noch bekommen. Betler werden dann Millionäre und Milljadäre sein und trotzdem hungern. Merkt Euch diese Zeit, denn es kippt gerade um, was die letzten 10 Jahre finanzpolitisch alles falsch gemacht wurde, kommen nun die Konsequenzen davon! :prost:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Sturmwind42 » Di Okt 12, 2021 10:03

In meiner Heimatgemeinde werden gerade viele Gasanschlüsse ausgebaut . Denke mal die Anträge werden aus einer Zeit sein in der der Preis noch "normal" war .
Schon damals hab ich einem von denen gesagt, dass ich es nicht verstehe wie man sich so einem Monopol ausliefern kann, bei so vielen anderen Alternativen . Ist doch das Gleiche wie beim Öl . Aber nur zu ....
Mein Nachbar hat müde gelächelt als ich ihm Nahwärme angeboten habe, an dieses lächeln wird er auch noch denken.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Di Okt 12, 2021 10:20

Hosenträger hat geschrieben:Man braucht sich gar keine Sorgen machen! Es ist zwangsläufig, wenn die Kosten um 200% steigen, muß der Milchpreis auch um 200% steigen.

Ja aber dann verdient der Bauer immer noch nicht mehr als vorher, und trotzdem gibt es ein riesengeschrei wegen der teuren Nahrungsmittelpreise.
Und dann werden erst recht Aldi und Co mit biligen Lockangeboten werben um Kunden anzulocken und den Preis noch mehr nach unten drücken.
Wer als Konzern Gas, Strom herstellt und verkauft hat es einfacher weil er den LEH nicht dazwischen hat und kann verlangen was er will.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Di Okt 12, 2021 11:04

julius hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:Man braucht sich gar keine Sorgen machen! Es ist zwangsläufig, wenn die Kosten um 200% steigen, muß der Milchpreis auch um 200% steigen.

Ja aber dann verdient der Bauer immer noch nicht mehr als vorher, und trotzdem gibt es ein riesengeschrei wegen der teuren Nahrungsmittelpreise.
Und dann werden erst recht Aldi und Co mit biligen Lockangeboten werben um Kunden anzulocken und den Preis noch mehr nach unten drücken.
Wer als Konzern Gas, Strom herstellt und verkauft hat es einfacher weil er den LEH nicht dazwischen hat und kann verlangen was er will.

Nur dann wird die Menge derart runterfahren, daß nichts in den Regalen ist. Egal was wer macht, wir sind in einer Zeit in dem gigantische Umbrüche beginnen! :D
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mi Okt 13, 2021 10:31

https://www.butterkaeseboerse.de/UserFi ... ierung.pdf
Die Zigeln sind mitten im Monat im Preis gestiegen. Weis wer, ob es da Nachverhandlungen gegeben hat?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Okt 13, 2021 12:11

Naja Milchmenge bei uns + 9% und die Erlöse daraus plus 18,7 % gegenüber Vorjahr, dafür zicken grad die Aktien

Das Leben ist halt wie ein guter Newholland-Schlepper: Wenn irgendwo was nicht läuft, tropft dafür woanders was :mrgreen:
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