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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Nick » Sa Jan 31, 2026 16:13

Wenn man in guten Zeiten nicht investiert, wann soll man es denn dann machen? Wenn der Staat das Geld hat und die Zeiten schlechter sind kommen dann die Probleme mit der ausgelutschten Technik und Gebäuden. Rücklagen kann man nicht nur auf dem Konto bilden.
mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon 210ponys » Sa Jan 31, 2026 18:56

der 300 er oder das neue große Güllefass oder der Schmetterling mit allem Schnickschnack spucken aber kein Geld aus. Um die Rate für den neuen Stall zu begleichen. Oder den Betrieb am laufen zu halten wen es brennt. Sofern die Technik überhaupt bezahlt ist, oder wieder nur ein Loch ist wo Monat für Monat gestopft werden muss. Und ich habe nicht gesagt das man in guten Zeiten nicht investieren sollte, nur alles mit Plan und Ziel und nicht um den anderen zu übertrumpfen. Oder weil man einfach besser sein will!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Einhorn64 » Sa Jan 31, 2026 21:40

Wenn man in eher bescheidenen Zeiten investiert, kommt man viel weniger in Versuchung über die Stränge zu schlagen!
Man setzt den möglichen Kapitaldienst realistischer an, was dazu führt das nicht sofort alles vom feinsten und komplett vorhanden sein Muss.
Ist es wirklich nötig sofort eine automatische Fütterung einzubauen, muss der Superduper Güllesaugroboter sofort durch den Stall rollen?
Größere Neu/um/ anbauten führen idr. nicht sofort zum gewünschten Produktivitäts /Leistungsgewinn sondern erstmal muss ein Tal durchschritten werden,
ehe dann die positiven Effekte zu spüren sind.
Wenn dann im Tal keine Liquidität mehr vorhanden ist und zusätzlich die Erlöse sinken... n8
Beim durchschauen des Zeitungsartikels war mein Gedanke: sollte das wirklich so gesagt worden sein( bei den Schreiberlingen muss man allem Rechnen :? )
dann sind diese Leute unglaublich naiv, nicht nur was die Milchpreise angeht.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon hornspee » So Feb 01, 2026 11:34

T5060 hat geschrieben:Die schöne neue Welt von Tierwohl, Wachsen oder Weichen und immer ein Superbauer sein zu wollen

https://www.hna.de/lokales/rotenburg-be ... 64418.html

Das der da mit 1,5 mille aber sicherlich nicht weit kommt, sollte aber jedem klar sein :gewitter:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Stoapfälzer » So Feb 01, 2026 11:38

https://www.youtube.com/watch?v=o1j0BtIS4Bs

Ganz Intersannt es werden auch in guten Zeiten keine Rücklagen geschaffen den es gibt immer irgendwo einen Hektar zu kaufen. :lol:

Ich würde sagen er bildet Rücklagen in sicherer Währung als wie in Euros am Konto. :mrgreen:
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon 210ponys » Mo Feb 02, 2026 9:09

darum ist soviel Ackerland in Investorenhand wie niemals zuvor. Ich würde sagen der Ausverkauf der Landwirtschaft geht in immer größeren Schritten voran. Und wer dem Größenwahn verfällt oder meint der nette, zuvorkommende Bänker meint es ehrlich. Kann alles verlieren was Generationen davor zusammengehalten haben!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mo Feb 02, 2026 11:34

210ponys hat geschrieben:darum ist soviel Ackerland in Investorenhand wie niemals zuvor.


Ist das wirklich soviel ? oder ist das wirklich so schlecht ?
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon langholzbauer » Mo Feb 02, 2026 12:19

Es wird täglich mehr!
Und schlecht daran ist, dass die Pakete mit jedem Weiterverkauf außerhalb des bäuerlichen Eigentums größer und damit für Landwirte unbezahlbar werden.
Dabei geht es irgendwann über ShareDeals komplett am Grundstücksverkehrsgesetz vorbei.

Positiv daran ist einzig die allgemeine Wertsteigerung, welche aktuell deutlich über der Inflation liegt.
Die nutzt aber überwiegend nur den Verlaufswilligen!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Manfred » Mo Feb 02, 2026 12:33

T5060 hat geschrieben:oder ist das wirklich so schlecht ?


Wird Zeit, dass "Eigentumsökonomik" von Heinsohn und Steiger Einzug in den gelesenen Teil deiner Büchersammlung findet. :wink:
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon 210ponys » Mo Feb 02, 2026 13:36

T5060 hat geschrieben:
Ist das wirklich soviel ? oder ist das wirklich so schlecht ?

die Bauern sollen weg! Winter-Files, der Mann klärt dich auf...
https://youtu.be/Wvd_cCa6rTc?si=Wps7VIeN82W5YURv
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mo Feb 02, 2026 15:48

Manfred hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:oder ist das wirklich so schlecht ?


Wird Zeit, dass "Eigentumsökonomik" von Heinsohn und Steiger Einzug in den gelesenen Teil deiner Büchersammlung findet. :wink:


Interessant ist nur das die beiden Autoren 10 Jahre später das Buch "Eigentum, Zins und Geld: Ungelöste Rätsel der Wirtschaftswissenschaft " verfasst haben.

Mit dem Lesen dieser Autoren fange ich erst, wenn die Ansätze zeigen, wie man die Rätsel lösen kann :mrgreen:

Ich finde es gut, dass Investoren den Weg in die Landwirtschaft finden, denn ....
... sie haben das Geld und die Manpower für neue Marktideen
... sie sichern uns den Wert unserer Flächen, in dem diese ein Überangebot verhindern, was zu Dumpingpreisen führt
... in Erfahrung aller Dinge wandern diese Flächen auch wieder in die Landwirtschaft zurück

Investoren/Industrielle haben sich schon immer in der Landwirtschaft versucht, früher war es eher Nahrungsversorgung der eigenen Arbeiter;
heute ist es oft Beschäftigungstherapie, Inflationssicherheit oder Statussymbol. Zwei Generationen weiter hat sich das meist erledigt.
Können wir mit leben. Ich kann dir Beispiele ab der Zeit Mitte 19. Jh. wo diese Höfe die ganze Region nach vorne gebracht haben,
besonders in der Milchwirtschaft, die haben sogar die Milchwirtschaft begründet.

Anders sieht das aus wenn Dinkel-Dörte mit Nabu+Co., Kommunen, Kiesgrubenbesitzer oder Landgesellschaften auftauchen, die Flächen sind nicht nur weg,
sondern werden auch noch zerstört.

Ich hab immer das Beispiel der Familien Cramer-Klett oder der Freiherrn v. Stumm mit ihren großen Besitztümern gebracht, beides mal die reichsten und einflußreichsten Familien Deutschlands,
bei der einen Familie ist der Pumuckl geblieben, bei der anderen NICHTS.

Als dann die Stumm´schen Milliarden von durchlachten Wirtschaftsgrößen verbrannt waren (u.a. auch Bayr. Pflugfabrik Landsberg) https://de.wikipedia.org/wiki/Knut_von_ ... mann-Stumm,
starb auch dieser bei einem Autoalleinunfall ohne Bremsspuren an einem nagelneuen Brückenpfeiler der A66. Das war mal der persönliche Adjutant von Erwin Rommel und der konnte sogar perfekt Melken.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon langholzbauer » Mo Feb 02, 2026 16:17

Jetzt argumentierst Du aber gegen die Landwirtschaft der eigentümergeführten Betriebe.
Schau dir die Entwicklung und Bewirtschaftung der Anlegerbesitzungen mal genau an!
Die haben zuerst mit der Milch und dann mit der Viehwirtschaft aufgehört, wo immer möglich.
Die Flächen der KTG kommen auch nicht wieder zurück in Eigentum , selbst der besten Bauern vor Ort und haben z.B. hier in der Nachbarschaft seither schon mehrfach den Besitzer gewechselt.

Aktuell will gerade eine Naturschutzstiftung in Brandenburg 1000ha Wald von einem einzelnen Besitzer kaufen um ihn aus der Produktion zu nehmen.
Noch dazu 30% über den ortsüblichen Preisen.
Da kommen selbst Kommunen nicht mehr an den Grundbesitz ran....
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mo Feb 02, 2026 17:45

Ich habe einen wunderbaren Überblick über den landw. Grundstücksmarkt in Deutschland, den Forstbereich blenden wir mal aus, das ist eine andere Welt. Im Osten ist die Nachfrage aufgrund der ShareDeals durch Nichtlandwirte größer als im Westen. Ein Markt muss aber flüssig bleiben und wo keine Nachfrage ist, sind im Verkaufsfall auch nur sehr schlechte Preise zu erlösen. Das schlimmste was einem Eigentümer passieren kann
sind Flächen die nur Einer haben möchte und deshalb nichts mehr wert sind. Und gegen diese Strategie ist es gut das es "nichtlandw. Investoren" gibt, sonst bekäme ein Einzelner die gesamte Gemarkung unter Kontrolle.
Das Problem sind doch die nicht kostendeckenden Erlöse, die Bauern zum Verkauf zwingen und von der Käuferseite fernhalten.
Zuletzt geändert von T5060 am Mo Feb 02, 2026 20:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon 210ponys » Mo Feb 02, 2026 18:04

naja hier ist es eher der Fall, das die meisten Bauern wo nicht anderweitig Kohle kommt sich ein Feld gar nicht mehr leisten können.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon 826 » Mo Feb 02, 2026 18:13

T5060 hat geschrieben:Ich habe einen wunderbaren Überblick über den landw. Grundstücksmarkt in Deutschland, den Forstbereich blenden wir mal aus, das ist eine andere Welt. Im Osten ist die Nachfrage aufgrund der ShareDeals durch Nichtlandwirte größer als im Westen. Ein Markt muss aber flüssig bleiben und wo keine Nachfrage ist, sind im Verkaufsfall auch nur sehr schlechte Preise zu erlösen. Das schlimmste was einem Eigentümer passieren kann
sind Flächen die nur Einer haben möchte und deshalb nichts mehr wert sind. Und gegen diese Strategie ist es gut das es "nichtlandw. Investoren" gibt, sonst bekäme ein Einzelner die gesamte Gemarkung unter Kontrolle.
Das Problem sind doch nicht kostendeckende Erlöse, die Bauern zum Verkauf zwingen und von der Käuferseite fernhalten.


Du solltest in deinem letzten Satz das komma an der richtigen Stelle ergänzen....
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