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Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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65 Beiträge • Seite 2 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Die Explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Elsaer » Mi Okt 16, 2013 14:00

Godwin’s law
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Re: Die Explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Floki » Mi Okt 16, 2013 14:09

Godwin’s law


Sehr interessant.

1. Es gab die Bombe, wie könntest Du sonst an Hiroshima und Nagasaki denken?


Die Bombe wurde erstmals am 16. Juli 1945 getestet, also gab es sie erst nach der Kapitulation.

Ansonsten kann sich jeder fernab von den Medien selbst informieren.
Ich habe viele Betriebs-und Wartungsanleitungen sowie Ersatzteilkataloge mit Bildern aller Teile der Ostblocktechnik.
Auch Motorenhandbücher z.B. vom K700/A. Alles als PDF Dateien,schreibt mich einfach an.
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Re: Die Explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon mf4255 » Mi Okt 16, 2013 14:34

Teddy Bär hat geschrieben:Was mich wundert ist dass die Jungs nicht gerade gefühlvoll mit den Dingern umgehen.


Was ??? Die behandeln die wie rohe Eier, nur wenn sie wissen dass die Teile nicht mehr scharf sind oder es sich um einen ungefährlicheren Zünder handelt packen die gröber zu.
Der örtliche Bauunternehmer hatte mal eine 10 Zentner Bombe auf auf seinem Umschlagplatz, ein Sattelzug hat sie mitgebracht.
Das komische an der Sache: Der LKW wurde im Nachbarort von einem mittelgroßen Moblibagger beladen, da sollte eine etwas größere Bombe dem Baggerfahrer eigentlich in Auge stechen.
Laut Erzählungen liegen sämtliche meiner Flächen in extrem Kampfmittel kontaminierten Gebieten.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst rückt aber erst aus wenn ich wirklich was gefunden habe, selber suchen die gar nichts.
Dem Land scheint es scheiß egal zu sein wenn da ein paar Landwirte dran verrecken, Hauptsache kostet nichts.

Mfg MF4255
Immer weiter.
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Kaninchen » Mi Okt 16, 2013 14:42

Floki, komische Auffassung. :roll:
Ich sag dazu nur: Die Deutschen wollten den totalen Krieg - und den haben sie auch bekommen!
Grüßle,
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Re: Die Explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon arbo » Mi Okt 16, 2013 15:32

Teddy Bär hat geschrieben:Meiner Meinung nach bezahlt in diesem Fall doch das Land das die Schuld an dem ganzen Scheiss trägt für die Entsorgungskosten.



Österreich ? :lol:
Es ist ein sehr trauriger Erfahrungssatz, das sich viele junge Leute für das Forstwesen bestimmen,oder von ihren Eltern bestimmt werden, wenn sie nicht Kopf genug haben eine andere Wissenschaft oder Kunst zu erlernen...
(Lehrbuch für Förster 1877 )
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Re: Die Explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Welfenprinz » Mi Okt 16, 2013 17:16

mf4255 hat geschrieben:Der Kampfmittelbeseitigungsdienst rückt aber erst aus wenn ich wirklich was gefunden habe, selber suchen die gar nichts.


Mfg MF4255


Dafür sind sie da.
Vorsorge oder Aufklärung wird ja soweit ich weiss, hauptsächlich über Luftaufnahmen gemacht. Vielleicht gibt es die Möglichkeit(evtl. mit Unterstützung des Landvolkes :?: ) in den entsprechenden Archiven oder Ämtern diese einzusehen und von Fachleuten auswerten zu lassen.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon gluehstrumpf » Mi Okt 16, 2013 18:17

glaubt Ihr dass diese Beiträge dem TO helfen???

:=

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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Kaninchen » Mi Okt 16, 2013 20:28

So, ich war heute Abend mal beim Feuerwerker der Bundeswehr. Aber wirklich ne Antwort wußte selbst der nicht :roll:
Ist wie bei fast allem in Deutschland mal wieder ne Zuständigkeitsfrage. Ist schon sehr sarkastisch bei solch gefährlichen Themen. :roll: :evil:

Zuständig für Munition bis 1945 sind die Landes-Kampfmittelräumdienste. Für alles andere die Bundeswehr. Man solle sich dort an das Landkommando wenden.

Er empfiehlt, sich bei den Gemeinden und Landesämtern zu erkundigen, die hätten angeblich Karten, an welchen Orten was runter gegangen ist. :roll:

Natürlich gibt es auch private Firmen, die sich auf das Auffinden von Munition spezialisiert haben. Aber das wird dann natürlich richtig teuer!

Ja sorry, mehr hab ich nicht raus bekommen. :oops: Am Ende ist es so wie bei allen Altlastenproblematiken: Der Eigentümer hat die A****karte. :(
Grüßle,
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon ahja » Mi Okt 16, 2013 20:44

Du bist einfach zu nett mit gewissen stumpfsinnigen Ewiggestrigen Nickel.
Habe schätzungsweise 500kg Panzergranaten, Bazookas, Granatwerferprojektile etc (in 30 Jahren) herausgepflügt, gegrubert, aufm Kartoffelvollernter gehabt etc. und nie ist was passiert.
Passiert ist erst was als so ein Metallsuchgerät-bubi in "Heimarbeit" eine deutsche Panzerfaust zur Explosion brachte, danach fehlte ihm die Hälfte vom Kopf.
Please consider the environment before printing this
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Floki » Mi Okt 16, 2013 22:04

Ich sag dazu nur: Die Deutschen wollten den totalen Krieg - und den haben sie auch bekommen!


Das stimmt so nicht. Roosevelt rief am 12.Februar 1943 den totalen Krieg aus. Goebbels hielt seine Rede am 18. Februar.

Aber egal, entschuldigt meinen Ausschweif. Bitte zurück zum Thema
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Teddy Bär » Do Okt 17, 2013 7:44

Jetzt lass mal gut sein Floki, wir alle kennen die Geschichte und die Hintergründe. Geschichtlich ist die Sache gut aufgearbeitet. Von den Altlasten ist nicht nur Deutschland betroffen. Da sollte gerade ein Deutscher seine Worte genau abwägen und sich zurückhalten.

Zum Thema,
ich habe bisher noch nie gehört dass ein alter Sprengsatz bei Feldarbeiten irgend einen Schaden angerichtet hat. Es kann aber schon sein, wer weiss da was?
Und solange mache ich mir auch keine Sorgen darüber. Bringt ja eh nichts.
Wie soll das den auch gehen um alle Felder und Wiesen und Wälder abzusuchen? Und das mit Detektoren die auch mehrere Meter tief gehen. Bei uns sind seltener Hobbysondengänger unterwegs. Aber was die so alles finden hat mit Munition meist nichts zu tun. Es liegt auch viel Eisenschrott im Boden. Bei uns ist der Boden dazu noch voller Splitter.
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Todde » Do Okt 17, 2013 8:38

Es gibt eigentlich für ganz Deutschland Luftbildaufnahmen, die mal mit Tornados gemacht wurden, da kann man eventuelle Blindgänger finden.
Die Karten kann man bekommen.
Haben auch schon ne eingebuddelte Badewanne gefunden, die sah schon recht verdächtig aus auf der Luftbildaufnahme.
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Doc Brown » Do Okt 17, 2013 8:38

Hier mal ein Link zum Thema:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-88861725.html

Konnte mir das Ausmaß auch nicht vorstellen. Da kommen heute noch jedes Jahr Menschen ums Leben...
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon mf4255 » Do Okt 17, 2013 14:55

Doc Brown hat geschrieben:Hier mal ein Link zum Thema:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-88861725.html

Konnte mir das Ausmaß auch nicht vorstellen. Da kommen heute noch jedes Jahr Menschen ums Leben...


Danke, der Bericht war richtig gut.

@Teddy Bär:
Spiegel 40/2012 hat geschrieben:2008 kam ein Landwirt im nordrhein-westfälischen Geilenkirchen um. Er hatte bei Mäharbeiten eine Phosphorgranate ausgelöst.


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Re: Die Explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon hal » Do Okt 17, 2013 19:55

Floki hat geschrieben:Bedankt euch bei den Befreiern! Warum? Seid froh das es keine A-Bombe gab, sonst wär hier Nagasaki und Hiroshima.
Schade das man die Räumungsarbeiten nicht entsprechenden Ländern in Rechnung stellt.


Floki hat geschrieben:
Ich sag dazu nur: Die Deutschen wollten den totalen Krieg - und den haben sie auch bekommen!


Das stimmt so nicht. Roosevelt rief am 12.Februar 1943 den totalen Krieg aus. Goebbels hielt seine Rede am 18. Februar.

Aber egal, entschuldigt meinen Ausschweif. Bitte zurück zum Thema


Sag' mal, willst Du richtig schlechte Scherze machen, oder bist Du wirklich so drauf?
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