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Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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65 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon ahja » Di Mai 30, 2017 22:57

T5060 hat geschrieben:Es gab schon genug Landwirte, wo Schlepper hinüber war und der Fahrer tod.


Naja er war tot, alles immer noch in der Perspektive " wer den Wind s..."
Btw in der Champagne ist die Quote höher und das von WW1
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon T5060 » Di Mai 30, 2017 23:29

ahja hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Es gab schon genug Landwirte, wo Schlepper hinüber war und der Fahrer tod.


Naja er war tot, alles immer noch in der Perspektive " wer den Wind s..."
Btw in der Champagne ist die Quote höher und das von WW1


Waren das die Bauern die den Wind gesät haben ?
Vielleicht haben sich ein paar Trottel, wie die heute noch allgegenwärtigen Ortsbauernführer, die sich Vorteile erhofften, mit reissen lassen.
Dann waren da noch die Herrn Rittmeister von den Rittergütern, die zuvor vom Reichsnährstand noch entschuldet wurden.
Aber die meisten Bauern in D hatten noch vom WK 1 und der Hyperinflation, die Schnauze voll.
Als heute noch sehr verächtlich empfinde ich jede Art von Landmine, weltweit, da diese nur die Landwirte treffen.
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon julius » Mi Mai 31, 2017 8:27

Der Bauer wird nun angezeigt wegen eines Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz

https://web.de/magazine/panorama/markt- ... e-32352346

:roll:
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Gesetzeskonformer Bürger würde es zurückschaffen

Beitragvon adefrankl » Mi Mai 31, 2017 9:29

julius hat geschrieben:Der Bauer wird nun angezeigt wegen eines Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz

https://web.de/magazine/panorama/markt- ... e-32352346

:roll:

Also ein gesetzeskonformer Bürger hätte natürlich den Sprengkörper sofort an den Fundort zurück geschafft nachdem er festgestellt hat um was für Zeug es sich tatsächlich handelt. Und um Ärger mit dem Gesetz zu vermeiden muss man natürlich zuerst den gesetzeskonformen Zustand wieder herstellen bevor man die Behörden informiert. Denn mit dem Kriegswaffenkontrollgesetz möchte man keineswegs Ärger bekommen. Will man das damit erreichen? Zumindest auf dem Papier wäre ja alles wieder in Ordnung, und wenn es dabei kracht weiß ja niemand die Hintergründe.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon fendt schrauber » Mi Mai 31, 2017 9:35

Hallo,

das Bild auf Web.de is irreführend. Dort wird eine Sprengbombe mit mehreren 100kg gezeigt welche auch recht gut als solche erkennbar ist.

In Wirklichkeit handelte es sich wohl um eine Stabbrandbombe. Da kann man jetzt googeln wie so was aussieht und dann überlegen was man selbst getan hätte...
Weil im Prinzip sieht das aus wie ein 30cm Stück rundes Metall...

Grüße aus Mittelfranken
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon T5060 » Mi Mai 31, 2017 9:59

Der Bauer ist 63, also Jahrgang 1954. Der findet, erstmal ein Stück Eisen, Stahl - stark korrodiert, auf seinem Acker.

Jetzt handelt der für einen Landwirt logisch, gar vorbildlich. Er entfernt das Eisen von seinem Acker, damit es nicht später im Mähdrescher usw. landet.
Nun ist der Landwirt ordentlich, er wirft es nicht einfach in die Pampa oder bei seinem Nachbar drauf, er nimmt es ordentlich mit nach Hause zur geordneten Entsorgung.

Erst zu Hause, weil er vielleicht Guido Knopp gesehen hat, kommt ihm das Teil fragwürdig vor und unterrichtet dann erst die Behörden von seinem Fund.

Frage der Juristen :
Hätte er das Stück Eisen als "Bombe" erkennen müssen ?
Hat er zu dem Zeitpunkt, als er die "Bombe" nach Hause transportiert hat, gewusst das es eine "Bombe" ist ?

Da in den späten Nachkriegsjahren geborene Landwirte, ausgewiesene Waffenexperten sind, gehört der Landwirt umgehend an die CIA ausgeliefert und auf der Flucht erschossen.
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon LUV » Mi Mai 31, 2017 10:13

Was für eine Aufregung.....die Anzeige wird fallen gelassen, und das Thema wird nie wieder in den Medien erscheinen, wetten dass? :wink:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Gollum » Mi Mai 31, 2017 10:56

Ja, die Anzeige wird ziemlich sicher fallen gelassen, aber für den Landwirt ist es auf jeden Fall ein ärgerniss.
Bei uns gibts auch so ne Fläche - war während des 2 Wk eine Sandgrube. Nach dem 2 Wk wurden (laut überlieferung) ca 150 Lkw voll Bomben, Munition usw in die Grube gekippt und die Grube verfüllt.
Letztes Jahr hat die Fläche den Besitzer gewechselt, und dieser hat noch im Herbst umgebrochen. Da ist es wohl auch nur eine Frage der Zeit bis was nach oben kommt..
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon LUV » Mi Mai 31, 2017 11:03

.....und all die Jahrzehnte ist niemand auf die Idee gekommen, dass mal zu melden und untersuchen zu lassen? Da möchte ich nicht der Verkäufer sein, wenn´s schief geht. :?
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon AEgro » Mi Mai 31, 2017 11:25

Geschichte am Rande
Ein Bekannter von mir fand in den 80-er Jahren beim Pflügen, letzte Furche, direkt neben einem vielbefahrenem Feld/Rad/Spazierweg, einen merkwürdigen Gegenstand aus Metall.
Zylindrisch, rostig, 10 cm Durchmesser. Länge konnte er nicht erkennen, da der Gegenstand noch schräg im Boden steckte.
Er dachte sofort an eine Bombe, da er wusste, dass im 2. WK. ein Luftlinie 1000m entferntes Industriegebiet bombadiert worden ist.
Er traute sich nicht den Fundort zu verlassen, wegen der Passanten.
Den ersten vorbeifahrenden Radfahrer hielt er an und schickte ihn zum örtlichen Polizeirevier. Handy gabs noch nicht.
Eine halbe Stunde später kam der Radfahrer zonig zurück: " Die Kommen nicht, sie hätten jetzt Dienstschluss. Der Finder/Bauer hätte die Pflicht das Fundstück sicher zu verwaren. Sie kümmern sich morgen. "
Ein weiterer hinzukommender Autofahrer fuhr nauch Hause und versuchte telefonisch verzweifelt bei allen möglichen Polizeidienststellen und Ämtern Hilfe zu organisieren.
Keiner fühlte zuständig, es war ja auch schon nach 5 Uhr.
Die Freiwille Feuerwehr sperrte dann den Weg und die Umgebung in weitem Abstand ab und stellte "Wachen " auf.
Mitten in der Nacht traf dann doch ein Trupp vom Kapfmittelräumdienst ein.
Sie gruben die Bombe aus, und verstauteen sie in ihrem LKW.
Zu meinem Freund sagten sie, er hätte keinen solchen Aufstand machen brauchen, die Sprengbombe wäre nicht explodiert, sie wäre wegen Fehlzündung oder Produktionsfehler ausgebrannt und somit unschädlich.
Die hätte er ruhig mit nach Hause nehmen können, die sei völlig harmlos. Sie hätten das Ding dann irgendwann abgeholt.
Die zuständige Polizeidienststelle " kümmerte " sich dann 2 Wochen später um den Vorfall. Der Revierleiter kam ziemlich beleidigt zu meinem Freund um ein Protokoll aufzunehmen und um sich zu " offiziell zu bedanken ".
Übrigens die Kampfmittelräumer kamen, weil sie Gerufen wurden von Einem, der Einen kennt. dessen Schwager bis vor 5 Jahren, und nun aber nicht mehr, und aber noch die Privatnummer vom ehemaligen Leiter des Kampfmittelräumdiestes bevor der in Ruhestand..... etc.
Unglaublich, aber so passiert 1986. In Deutschland. Im ordentlichen, bis aufs letzte durchorganisierte Beamten und Behördenland Baden-Württemberg.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon LUV » Mi Mai 31, 2017 11:51

...86 war die Welt noch in Ordnung, heute würde der regionale Fernsehsender dazu eine Sondersendung bringen und die Verantwortlichen müssten öffentlich Stellung beziehen... :mrgreen:
Hätte er einige Schaufeln Erde draufgeworfen, hätte er beruhigt am nächsten Tag die Sache abarbeiten können. :wink:
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Cowboy74 » Mi Mai 31, 2017 20:12

Paßt zum Thema

http://www.bild.de/regional/hamburg/bom ... .bild.html

Seit letztem Jahr wird auf ca 100 Ha Grünfläche nach Bomben gesucht. Ist jetzt glaube ich die 4. oder 5, die gefunden wurde.
Ich selbst bewirtschafte in diesem Gebiet ca 12 Ha.

Dort sollen umfangreiche arbeiten an den Gräben stattfinden, da dieses Gebiet vernässt werden soll.
Also wird dort vorher nach Bomben gesucht und auch gefunden.
Deutz statt Fendt - das ist der Trend. ;-)
Pressen kauft man am besten aus Irland.
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon julius » Mi Mai 31, 2017 20:45

LUV hat geschrieben:Was für eine Aufregung.....die Anzeige wird fallen gelassen, und das Thema wird nie wieder in den Medien erscheinen, wetten dass? :wink:


Und selbst wenn. Er braucht auf jeden Fall einen Rechtsanwalt und die sind nicht billig falls er keinen Rechtsschutz hat der das abdeckt.
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon T5060 » Mi Mai 31, 2017 22:28

Julius bei dir liegt nix rum ....
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Re: Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Elsaer » Do Jun 01, 2017 8:10

Sag das nicht.... Ebenso einen Fall hatten wir ja auch mal... Die Bombe kam durch Erdaufschüttungen im Zuge des Straßenbaus.
Der betroffene Landwirt hat die Bombe auch auf den Schlepper geladen, fertig gekreiselt und und dann daheim abgelegt...
Die Kampfmittelbeseitiger haben sie dann halt mitgenommen.
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