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Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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65 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Die explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon mf4255 » Di Okt 15, 2013 16:04

Hallo,
dieses Thema ist bei mir schon ganz in Vergessenheit geraten, nur letzte Woche kam mir alles wieder Hoch.
Ich hab eine scharfe Granate gefunden. Beim Ackergras anwalzen hab ich Metall gesehen, also nichts wie runter und drauf los buddeln.
Nach einer Zeit dachte ich Stop ! 80cm lang, extrem verrostet, rund ca 30cm Durchmesser. Das könnte ein Blindgänger sein. Da es Sonntag war hab ich am nächsten Morgen direkt beim Ordnungsamt angerufen, der kam dann raus und hat von dem Teil ziemlich schnell wieder Abstand genommen und sofort beim Kampfmittelräumdienst angerufen. Die beiden Herren kamen, haben nach einer Seriennummer gesucht und haben das Teil vorsichtig an der richtigen Stelle angepackt und abtransportiert. Das Teil hatte noch die selbe Sprengkraft wie vor 70 Jahren und hätte mich im Falle einer Expulsion sicher mit in den Tod gerissen. Vom Trecker wäre auch nicht mehr viel übrig geblieben. 3m weiter lag auch noch ein Teil eines Sprengsatzes, der war zwar schon explodiert, doch die meinen, da ich nah am Rhein liege, hab ich sicher noch mehr scharfe Blindgänger unter meinem Grund und Boden.
Nur was kann man da machen ? Der Kampfmittelräumdienst rückt erst aus wenn man wirklich was gefunden hat. Ist es für mich die einzige Möglichkeit 75 ha mit einem Metalldetektor abzulaufen und dann unter Einsatz meines Lebens zu graben um zu sehen was da ist ?

Mfg MF4255
Zuletzt geändert von mf4255 am Mi Okt 16, 2013 14:35, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Explusive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Kaninchen » Di Okt 15, 2013 16:46

Und der Kampfmittelräumdienst sucht da echt nicht nach anderen Blindgängern, wenn sie davon ausgehen, dass dort noch welche liegen? :shock:
Ist ja krass! Was haben die denn vorgeschlagen, was du machen sollst? Sie müssen doch dann wenigstens beratend tätig werden!

Ich kann morgen mal meinen Nachbarn fragen, was am besten zu tun ist. Der ist grad letztes Jahr als Feuerwerker bei der Bundeswehr in Pension gegangen.
Wo am Rhein ist das denn? Bundesland? Landkreis?
Grüßle,
Birgit
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Re: Die Explusive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon mf4255 » Di Okt 15, 2013 16:50

Hallo,
NRW, Kreis Wesel. Die beiden Herren waren nicht besonders gesprächig. Vielleicht haben die so viel zu tuen dass die nur akuten Fällen nachgehen können ?

Mfg MF4255
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Re: Die Explusive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Kaninchen » Di Okt 15, 2013 16:57

Ich geh morgen mal rüber zum "Feuerwerker" und frag den. Sag dir dann Bescheid! Vielleicht könnte die Bundeswehr ja auch auf deinem Feld ne Übung für den Nachwuchs machen? :wink:
Haste vielleicht zum Thema auch mal gegoggelt?
Grüßle,
Birgit
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Re: Die Explusive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Epxylon » Di Okt 15, 2013 17:12

Das Wort heißt Explosion. :wink:

Habe vor ungefähr 6 Jahren auch eine Bombe mit dem Pflug hochgezogen. Habe auch erst mal rumgebuddelt und das Ding mit dem Frontlader aus der Erde geholt.
Als ich das Ding raus hatte und die Erde ab war musste auch der Räumdienst anrücken.

Auf meine Frage, wie viel Sprengkraft das Ding hat kam nur: 2 Stöckiges Haus inklusive Keller + 3m Loch unter dem Keller. :shock:

Wenn ich heute dran denke wie ich das Ding mit dem Frontlader behandelt habe, kann ich nur sagen:
Ein Glück das diese Bombe nicht nachtragend war. :mrgreen:
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Re: Die Explusive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Kaninchen » Di Okt 15, 2013 17:20

Und, was hast du gemacht? Wartest jetzt auf die nächste Bombe und vertraust deinem Glück?

Na, zum Glück hört man ja hier bei uns in Deutschland nur von geborgenen Bomben. Manchmal im Radio höre ich, dass Stadtteile von Kiel oder Hamburg evakuiiert werden zur Bombenentschärfung. Und bisher hat es ja auch immer gut geklappt! Ich weiß nicht, welche Erschütterung die Dinger haben müssen, um hoch zu gehen.

Ich hatte zwar auch früher beruflich mit dem Kampfmittelräumdienst zu tun. Aber da ging das meistens um kleineres Schußmaterial, was vor 70 Jahren in Seen versenkt wurde. In Lübeck-Schlutup waren ja früher etliche Waffenfabriken, die im Wald liegen und dadurch von den Allierten nicht aufgespürt wurden. Wenn die Seen jetzt teilweise ausgebaggert werden und das Zeug mit der Sonneneinstrahlung in Verbindung kommt, entzündet sich das. Ist ne Altlast. Da gibt es noch viel aufzuarbeiten.
Grüßle,
Birgit
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Re: Die Explusive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon country » Di Okt 15, 2013 17:30

Ich hatte neulich auch eine Baustelle, Teich einzäunen. Dort in dem Teich (ca 4 Meter tief) lagert lt Augenzeugen von damals eine nicht detonierte Bombe drin, der Räumdienst weigert sich danach zu suchen weil kein begründeter Verdacht besteht. Folge: der Eigentümer will nun den teich ablassen und ausbaggern (das erste mal seit dem Kriegsende) Ich habe davor gewarnt, aber naja.
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Re: Die Explusive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon keinbauer » Di Okt 15, 2013 17:46

Kaninchen hat geschrieben:Na, zum Glück hört man ja hier bei uns in Deutschland nur von geborgenen Bomben. Manchmal im Radio höre ich, dass Stadtteile von Kiel oder Hamburg evakuiiert werden zur Bombenentschärfung. Und bisher hat es ja auch immer gut geklappt!

Ansichtssache:
http://www.rp-online.de/niederrhein-sue ... -1.2997386
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitges ... prengung-2
http://www.sueddeutsche.de/bayern/blind ... e-1.888201
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 98715.html
http://www.hr-online.de/website/rubrike ... t_49031389
http://www.op-online.de/lokales/hessen/ ... 18602.html
http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 98178.html

"Nur geborgen" und "immer gut geklappt" sieht irgendwie anders aus.
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Re: Die Explusive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Kaninchen » Di Okt 15, 2013 17:50

Oh oh! :shock: Davon hab ich nix mitgekriegt. :oops:
Na umso besser, wenn ich morgen den Feuerwerker fragen geh, was zu tun ist.
Grüßle,
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Re: Die Explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Frankenbauer » Di Okt 15, 2013 21:24

Nicht immer gehts gut aus, wie hier z.B. 2006:
http://www.main-netz.de/nachrichten/hin ... /bombe-a3/
10 min vorher hab ich die Fräse noch gesehen.

Hier wurde im großen Stil reiner Tisch gemacht:
http://www.nordbayern.de/nuernberger-na ... -1.1663221

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: Die Explusive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Terminaltriebschutz » Di Okt 15, 2013 21:33

Kaninchen hat geschrieben:Ich geh morgen mal rüber zum "Feuerwerker" und frag den. Sag dir dann Bescheid! Vielleicht könnte die Bundeswehr ja auch auf deinem Feld ne Übung für den Nachwuchs machen? :wink:


Es ist zweifelhaft, dass, wenn Y-Tours auf dem Feld unterwegs waren, danach WENIGER Dinge dort rumliegen....


Ansonsten wir das Zeug jetzt erst RICHTIG gefährlich!
Die Zünder rosten durch!

d.h. auch wenn es 70 Jahre im Boden lag: Die Gefahr STEIGT!
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Re: Die Explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Teddy Bär » Mi Okt 16, 2013 8:31

Hallo,
in meiner Gegend ist das auch ein Thema, dort tauchen immer wieder solche Blindgänger auf. Ist auch nicht verwunderlich, nach dem Krieg war hier kein Stein mehr auf dem anderen.
Aber Sorgen mache ich mir deswegen keine, sonst könnte ich Nachts nicht ruhig schlafen. Und die Dinger gehen doch nicht mal hoch wenn der 24 Tonnen Bagger mit der Schaufel draufhaut.
Interessant wird es immer wenn altes Grünland umgepflügt wird, da kann der Kampfmittelräumdienst immer gleich mit anfangen. Was mich wundert ist dass die Jungs nicht gerade gefühlvoll mit den Dingern umgehen.

Ich selber hatte mal das merkwürdiges Vergnügen mit einer Phosphorgranate, oder eher Teilen davon. Als ich nachts gepflügt habe hat es plötzlich in der Furche gebrannt. Da hatte sich das irgentwie entzündet. Und hat unglaublich gestunken. Mein Vater erzählte mal als er ein paar Jahre nach dem Krieg mit dem Federzahn arbeitete, da hatte er eine Handgranate mit dem Sicherungsstift an einem Zahn hängen.
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Re: Die Explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Floki » Mi Okt 16, 2013 11:59

Bedankt euch bei den Befreiern! Warum? Seid froh das es keine A-Bombe gab, sonst wär hier Nagasaki und Hiroshima.
Schade das man die Räumungsarbeiten nicht entsprechenden Ländern in Rechnung stellt.
Ich habe viele Betriebs-und Wartungsanleitungen sowie Ersatzteilkataloge mit Bildern aller Teile der Ostblocktechnik.
Auch Motorenhandbücher z.B. vom K700/A. Alles als PDF Dateien,schreibt mich einfach an.
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Re: Die Explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon Teddy Bär » Mi Okt 16, 2013 12:49

Das kann jeder sehen wie er will, dazu sage ich nichts. Oder nicht viel.
Aber bei uns sind genau so viele deutsche Geschosse im Boden als alliierte.
Meiner Meinung nach bezahlt in diesem Fall doch das Land das die Schuld an dem ganzen Scheiss trägt für die Entsorgungskosten.
Die alliierten Soldaten wären sicher auch lieber zu Hause geblieben als in einem fremden Land für andere den Kopf hin zu halten.
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Re: Die Explosive Gefahr unter unsern Äckern

Beitragvon my2cents » Mi Okt 16, 2013 13:07

Floki hat geschrieben:Bedankt euch bei den Befreiern! Warum? Seid froh das es keine A-Bombe gab, sonst wär hier Nagasaki und Hiroshima.
Schade das man die Räumungsarbeiten nicht entsprechenden Ländern in Rechnung stellt.


1. Es gab die Bombe, wie könntest Du sonst an Hiroshima und Nagasaki denken?
2. Wer hat noch gleich den Krieg begonnen? Sei froh, dass es die Alliierten gab, sonst wär's in Europa ziemlich duster, unter der Naziherrschaft.

Nun denn, beste Grüße

Markus
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