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Doku Bauernsterben im BR

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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53 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Doku Bauernsterben im BR

Beitragvon rägemoli » So Jun 03, 2012 19:52

Ja mir schwird da auch eine Fernsehdoku im Kopf rum ,von einem Pleitehof mit einem 500er Fendt .Ist mindestens 5 Jahre her als die Doku lief .
Es geht nicht um den Schlepper ,das alter des Schleppers , die Marke . Der Themenstarter hat warscheinlich irgend so ein alten Mist am Fernsehen gesehen .................
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Re: Doku Bauernsterben im BR

Beitragvon Forstjunior » So Jun 03, 2012 19:56

nein der bericht war aus 2012
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Re: Doku Bauernsterben im BR

Beitragvon Hans Söllner » So Jun 03, 2012 19:56

pferd20399 hat geschrieben:ich wollte nur sagen, das ein Betrieb auch mit einem 12 Jahren alten Trecker arbeiten kann und keinen 250tsd/euro teuren Trecker braucht um zu überleben :?:


Also wenn man sich bei Preisen so verschätzt und wahrscheinlich keinerlei Ahnung von moderner Landtechnik hat, sollte man zu dem Thema lieber nichts mehr sagen.

Übrigens könnte man auch mit einem 50-Jahre alten Traktor arbeiten, genauso wie man auf einem toten Pferd reiten kann.
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
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Re: Doku Bauernsterben im BR

Beitragvon rägemoli » So Jun 03, 2012 19:59

Bei mir läuft ein Schlepper Bj 63 (in 2000 überholt )noch 100 h im Jahr ,welcher Gaul mit dem Bj läuft da noch rum ?
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Re: Doku Bauernsterben im BR

Beitragvon Manfred » So Jun 03, 2012 20:11

Ich habe den Beitrag auch gesehen. Nähere Angaben zu den Betrieben wurden nicht gemacht.
Was wieder deutlich wurde: Schuften ohne Ende, aber die wichtigsten Aufgaben des Betriebsleiters, Kalkulation (inkl. Risikoabschätzung) und Arbeitsorganisation, wurden ignoriert und den Banken wurde teils blind vertraut. Im ersten geschilderten Fall entstand alleine durch schlechte Organisation der Kredite (zum Vorteil der Bank) ein Schaden von ca. 600.000 DM.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Doku Bauernsterben im BR

Beitragvon pferd20399 » So Jun 03, 2012 20:15

Hans Söllner hat geschrieben:
Übrigens könnte man auch mit einem 50-Jahre alten Traktor arbeiten, genauso wie man auf einem toten Pferd reiten kann.


na übertreib mal nicht :mrgreen: ich hab zum Holzrücken nen 24 jahren alten Hafi....der verdient mir immer noch die kleinen Brötchen :mrgreen:
Gruß Tanja
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Re: Doku Bauernsterben im BR

Beitragvon pferd20399 » So Jun 03, 2012 20:43

rägemoli hat geschrieben:Na ich will ja nicht zu "altklug" hier rumschreiben ,doch sehr wichtig ist war und wird immer mehr HOHE QUALIFIKATION .


wie meinst das jetzt :?: so wie unsere derzeitige Ministerin :?: :?:

Ausbildung

Nach der Mittleren Reife 1981 in Bad Aibling absolvierte Aigner bis 1985 eine betriebliche Ausbildung zur Radio- und Fernsehtechnikerin und arbeitete danach im elterlichen Elektrohandwerksbetrieb. Von 1988 bis 1990 besuchte sie eine Fachschule, die sie als staatlich geprüfte Technikerin für Elektrotechnik beendete. Anschließend war sie bis 1994 bei der Eurocopter Group in der Entwicklung von Systemelektrik für Hubschrauber tätig. Aigner ist katholisch. Sie ist ledig und kinderlos.
Gruß Tanja
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Re: Doku Bauernsterben im BR

Beitragvon automatix » So Jun 03, 2012 20:52

also eine sehr fundierte Ausbildung in Richtung Landwirtschaft, Verbraucherschutz usw....
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Re: Doku Bauernsterben im BR

Beitragvon Nordhesse » So Jun 03, 2012 20:57

Das Höfesterben ist hier schon zum Großteil durch. Anfang bis Mitteder 80er gabs ne große Ausstiegswelle der Betriebe unter 40 ha. Die anderen sind gewachsen. Fakt ist, dass bei immer geringeren Gewinnspannen die Schere zwischen gut und schlecht laufenden Betrieben immer weiter auseinander geht. Zur Zeit kann man beobachten dass viele Betriebe, die ihre Kühe noch im Anbindestall hatten aufhören. Bei den Kühen liegt die Wachstumsschwelle sicherlich bei min. 60 Kühen. Bei den Zuchtsauen eher schon bei 200. Mastschweine ca. 1200.
Andererseits kann man sagen, dass im ganzen Landkreis in den letzten 20 Jahren vielleicht 5 Betriebe aufgehört haben, weil sie Pleite waren- bei den anderen war es mangelnde Perspetkive, oder mangende Hofnachfolge- oder beides.
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Re: Doku Bauernsterben im BR

Beitragvon pferd20399 » So Jun 03, 2012 21:04

Nordhesse hat geschrieben:Das Höfesterben ist hier schon zum Großteil durch. Anfang bis Mitteder 80er gabs ne große Ausstiegswelle der Betriebe unter 40 ha. Die anderen sind gewachsen. Fakt ist, dass bei immer geringeren Gewinnspannen die Schere zwischen gut und schlecht laufenden Betrieben immer weiter auseinander geht. Zur Zeit kann man beobachten dass viele Betriebe, die ihre Kühe noch im Anbindestall hatten aufhören. Bei den Kühen liegt die Wachstumsschwelle sicherlich bei min. 60 Kühen. Bei den Zuchtsauen eher schon bei 200. Mastschweine ca. 1200.
Andererseits kann man sagen, dass im ganzen Landkreis in den letzten 20 Jahren vielleicht 5 Betriebe aufgehört haben, weil sie Pleite waren- bei den anderen war es mangelnde Perspetkive, oder mangende Hofnachfolge- oder beides.


...DANKE..... das is genau das Problem
Gruß Tanja
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Re: Doku Bauernsterben im BR

Beitragvon Rumpsteak » So Jun 03, 2012 21:04

Hobbit-Hunter hat geschrieben:Bei uns inner Gegend hören viel auf, weil die Pachtpreise inzwischen so hoch sind, das sie am Verpachten mehr verdienen als am selber beackern.



Hier bei mir gehts noch, aber hier ist auch mehr Obst,Spargel und Weinanbau..ein paar Landkreise weiter pachten sich die Biogaser das Land gegenseitig weg.. :roll:
Rumpsteak
 
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Re: Doku Bauernsterben im BR

Beitragvon Frankenbauer » So Jun 03, 2012 23:06

Hier erstmal der Link zur Sendung
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches- ... en150.html
Wenn ich das jetzt nebenher richtig verstanden habe, geht es dabei nicht nur um verschuldete Betriebe, sondern eher um die Machenschaften der Banken im Hintergrund. Bevor jemand den Zeigefinger hebt, sollte man sich mal selbst fragen: Prüfe ich jeden Auszug? Lese ich die vierzig Seiten AGB Änderungen, die jährlich ins Haus flattern? Prüfe ich wirklich jedes Angebot, so wie es sich gehören würde?
Ich kenne hier im Umfeld genügend Betriebe, bei denen Betriebsmittel nur gegen Bares geliefert werden, ich möchte NIE dazu gehören. Genauso wissen die wenigsten ihre aktuellen Verbindlichkeiten bei Lieferanten und Banken, schlimmer noch die wissen auch nicht, wie man das herausbekommt. Das sind aber nicht nur Landwirte, sondern noch viel mehr die sog. Ich- AGs, also Kleinunternehmer.

Gruß

Werner
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Re: Doku Bauernsterben im BR

Beitragvon Jochens Bruder » Mo Jun 04, 2012 0:15

Es gibt neben den für die Landwirtschaft typischen Problemen auch ganz allgemeine Gründe warum ein Betrieb pleite gehen kann, z.B.:

1. Zu hohe Privatentnahmen

2. Abhängigkeiten von einzelnen Produkten, Kunden, Lieferanten und Banken

3. Überinvestitionen in Zeiten wo es mal relativ gut läuft

4. Verminderte Leistungsfähigkeit des Betriebsinhabers durch Krankheit, Alter, Alkoholismus, familäre Probleme usw.

5. Verzettelung durch zuviele neue Projekte

Fast immer ist eine Pleite die Folge einer Kombination mehrerer der genannten Gründe.
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Re: Doku Bauernsterben im BR

Beitragvon automatix » Mo Jun 04, 2012 7:00

Frankenbauer hat geschrieben:Hier erstmal der Link zur Sendung
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches- ... en150.html
Wenn ich das jetzt nebenher richtig verstanden habe, geht es dabei nicht nur um verschuldete Betriebe, sondern eher um die Machenschaften der Banken im Hintergrund. Bevor jemand den Zeigefinger hebt, sollte man sich mal selbst fragen: Prüfe ich jeden Auszug? Lese ich die vierzig Seiten AGB Änderungen, die jährlich ins Haus flattern? Prüfe ich wirklich jedes Angebot, so wie es sich gehören würde?
Ich kenne hier im Umfeld genügend Betriebe, bei denen Betriebsmittel nur gegen Bares geliefert werden, ich möchte NIE dazu gehören. Genauso wissen die wenigsten ihre aktuellen Verbindlichkeiten bei Lieferanten und Banken, schlimmer noch die wissen auch nicht, wie man das herausbekommt. Das sind aber nicht nur Landwirte, sondern noch viel mehr die sog. Ich- AGs, also Kleinunternehmer.

Gruß

Werner


was heißt die wenigstens wissen ihre Verbindlichkeiten? sind das lauter Deppen oder was?
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