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Eigene Hof-Tankstelle (auch Benzin) - wie, wo, was

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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52 Beiträge • Seite 4 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Eigene Hof-Tankstelle (auch Benzin) - wie, wo, was

Beitragvon Lifestyler » Di Nov 12, 2013 20:48

baumschubser hat geschrieben:Und natürlich die Gegebenheiten. Nehmen wir mal an, du benötigst je 5 m³ Diesel und Superkraftstoff, dann muss die befahrbare Zone für den Tankwagen schon recht stabil hergestellt sein. Ein kleiner Tankwagen mit 10 m³ Ware kommt solo auf seine 18 Tonnen, hat er noch einen Anhänger dabei so geht das ganze Richtung 40 Tonnen Zuggewicht. Rangier- und Abstellfläche muss natürlich auch bedacht werden, oder fährt der LKW anschließend 2 km rückwärts zur Strasse?????

Hallo baumschupser, der Hof ist Problemlos mit einem großen LKW zu befahren. Auch die Möglichkeit einen Hänger abzustellen ist glücklicherweise gegeben, also ausreichend Platz.


baumschubser hat geschrieben:Das größere Problem scheint mir aber in der Genehmigungsfähigkeit deines Vorhabens zu liegen. Die Behörden sind heute recht pingelig im Umgang mit Tankstellenprojekten und wollen i.d.R. immer das volle Register an Auflagen ziehen. Hier kann aber nur deine zuständige Behörde vor Ort eine seriöse Aussage über die Genehmigungsfähigkeit eines solchen Projektes machen. In unserem Forum ist das nicht zielführend, da schon von Landkreis zu Landkreis unterschiedliche Auffassungen zu der gleichen Thematik bestehen.

Ich wollte hier auch keine penibel genauen Richtlinien oder Genehmigungsbedingungen erfahren, sondern wirklich nur mein Vorhaben grob bewertet haben und Tipps & Erfahrungen sammeln. Und das klappt hier wirklich super. :D


baumschubser hat geschrieben:Übrigens: Die Idee mit dem Tankwagenauflieger der als Lager und Zapfstelle dient, ist so abwegig nicht. Als damals die Mauer fiel, waren auf die Schnelle solche Lösungen in der damaligen DDR eingeführt worden, um an bestimmten Plätzen Treibstoff für den rasant wachsenden Verkehr zur Verfügung zu stellen. Natürlich waren diese Auflieger von vornherein nur als Interimslösung konzipiert und machten nach kurzer Zeit neuen Tankstellen in Modulbauweise Platz. Aber es funzte!

Darf / kann man an einem normalen Tankwagen überhaupt tanken, oder würde es mir den kleinen zu betankenden Tank vor "Druck zerreißen" (übertrieben ausgedrückt). Auch die Frage, wäre das überhaupt erlaubt?!

Ganz am Schluss könnte natürlich auch der Preis stehen...
Wenn mich ein guter Tanklaster 10.000€ kostet, und eine Tankstelle mit Tank, Boden, Genehmigungen, und und und ... 20.000€, wäre der eigene Laster natürlich auch finanziell eine tolle Alternative.

Sollte irgendwann mal aus Grund x ein Umbau oder sonstiges anstehen, wäre es auch wesentlich leichter den Laster umzuparken als eine feste Tankstelle umzusetzen. Schöner fänd ich aber natürlich schon die Tankstellen-Variante.
LG, Thomas
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Re: Eigene Hof-Tankstelle (auch Benzin) - wie, wo, was

Beitragvon countryman » Di Nov 12, 2013 21:00

die Umnutzung eines Fahrzeugs als eigentlich staionäre Lager-und Betankungsanlage ist mißbräuchlich und kann beanstandet werden.
Gilt auch für z.B. Flüssigdünger.
Ansonsten ist es schon möglich direkt aus dem Transportfahrzeug zu tanken, wurde (wird?) z.B. auf Baustellen gemacht.
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Re: Eigene Hof-Tankstelle (auch Benzin) - wie, wo, was

Beitragvon baumschubser » Di Nov 12, 2013 21:21

Ja, das ist doch die Lösung! Ein gebrauchter zulässiger Tankwagen mit 2 unterschiedlichen Produkten (Diesel und Super) steht als mobile Tankstelle zur Verfügung. Wenn er leer ist einfach in die Raffinerie fahren, laden und schnell wieder heim, fertig! Die Tankerei zuhause ist doch auch kein Thema. Der statische Druck in den Kammern reicht doch allemal zur Betankung von PKW. Da stehen max. 0,3 Bar Druck an, mehr nicht!
Also guxxt du nach gebrauchtem Tankwagen für Benzin und Diesel!
Baumschubser
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Re: Eigene Hof-Tankstelle (auch Benzin) - wie, wo, was

Beitragvon Lifestyler » Di Nov 12, 2013 22:39

baumschubser hat geschrieben:Ja, das ist doch die Lösung! Ein gebrauchter zulässiger Tankwagen mit 2 unterschiedlichen Produkten (Diesel und Super) steht als mobile Tankstelle zur Verfügung. Wenn er leer ist einfach in die Raffinerie fahren, laden und schnell wieder heim, fertig!

Den Gedanken hatte ich ja bereits, siehe hier:


Lifestyler hat geschrieben:Was wäre eine denkbare Alternative? Einen gebrauchten Tanklaster kaufen und den in die Halle stellen? Pumpe dran und 1-2 mal im Jahr damit zur Tankstelle und volltanken?
Beispiel: http://suchen.mobile.de/lkw-inserat/ren ... 79102.html

Geht natürlich auch billiger....

ABER...:
countryman hat geschrieben:die Umnutzung eines Fahrzeugs als eigentlich staionäre Lager-und Betankungsanlage ist mißbräuchlich und kann beanstandet werden.
Gilt auch für z.B. Flüssigdünger.

Würde da natürlich einen Strich durch die Rechnung machen... zumindest wenn man es nicht "heimlich in der Halle" machen will...
LG, Thomas
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Re: Eigene Hof-Tankstelle (auch Benzin) - wie, wo, was

Beitragvon togra » Di Nov 12, 2013 23:11

countryman hat geschrieben:die Umnutzung eines Fahrzeugs als eigentlich staionäre Lager-und Betankungsanlage ist mißbräuchlich und kann beanstandet werden.

Richtig!
Und bei den hier diskutierten Mengen fällt das auch sehr schnell (insbesondere den "Lieben Nachbarn") auf :shock:

Davon abgesehen gehe ich einfach mal davon aus, dass Thomas den ganzen Sprit nicht nur für sein Privatvergnügen verblasen möchte (geht das überhaupt in solchen Mengen???, vor Allem unauffällig????).
Wenn da etwas Gewerbliches entsteht wird im Zuge des Genehmigungsverfahrens ohnehin irgendeine Behörde irgendwann die Frage nach der "Tankstelle" stellen.
Spätestens dann würde er in Erklärungsnot geraten....
Außerdem stelle man sich mal den nicht Versicherungsgedeckten Fall der Umwelt-/Gewässerverschmutzung mit einem als stationären Tanklager missbräuchlich genutzten Fahrzeug vor...Das wäre selbst mir als (wirtschaftlich) extrem risikofreudigen Zeitgenossen ein Spur zu heiß.
countryman hat geschrieben:Ansonsten ist es schon möglich direkt aus dem Transportfahrzeug zu tanken, wurde (wird?) z.B. auf Baustellen gemacht.

Die "andere Seite der Richtigkeit":
Große, lange dauernde Baustellen mögen sicher auch den Charakter einer Stationärnutzung erhalten, jedoch ist das Ziel klar, da irgendwann fertig zu werden und dann weiterzuziehen.
Jede größere Autobahnbaustelle wird problemlos von (oftmals Betriebseigenen) Tankfahrzeugen versorgt. Ist ja auch irgendwie logisch, der 40to Kettenbagger kann kaum jeden Tag zur nächsten Tanke fahren.
Ebenso in großen Steinbrüchen: Da arbeitet ein großer Bagger auch jahrelang an der (fast) gleichen Stelle, der kann aber nur mit Tankfahrzeugen versorgt werden weil der 5.000Liter am Tag verbraucht und die "Reise" zur Hoftankstelle täglich 5h Produktionsausfall bedeutet.

Der große Unterschied ist eben, dass das Tankfahrzeug in letzteren Fällen immer in Bewegung bleibt; also seiner Nutzung bestimmungsgemäß verwendet wird.

Thomas hat eben die Wahl:
Entweder baut er eine ordentliche Tankstelle, oder er lässt jeden Tag jemanden "zum Tanken kommen".
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: Eigene Hof-Tankstelle (auch Benzin) - wie, wo, was

Beitragvon Lifestyler » Di Nov 12, 2013 23:57

togra hat geschrieben:Davon abgesehen gehe ich einfach mal davon aus, dass Thomas den ganzen Sprit nicht nur für sein Privatvergnügen verblasen möchte (geht das überhaupt in solchen Mengen???, vor Allem unauffällig????).

Doch, rein privat. Es ist ja eigtl. keine Frage der Menge, sondern der Zeitspanne. Natürlich verbrauchen wir keine 5.000l in 14 Tagen. Aber irgendwann hat jeder 5.000l verfahren...
Und wenn es preislich nicht extreme Unterschiede macht, ob da nun 5, 7, oder 10 m³ gelagert werden, soll mir auch eine größere Menge egal sein. Mir ist es ja nur recht, weniger "Arbeit" damit zu haben, durch zum Beispiel seltenere Auffüllungen. Es muss halt bei der Einrichtung/errichtung preislich für uns vertretbar sein. Und der Sprit wird ja auch so schnell nicht schlecht. :)

Und wie gesagt, wir haben einen Verbrauch von jeweils mindestens alle 3 Tage 100l. Und da ist nur der "normale" Verbrauch gerechnet. Kein "Freizeitverbrauch" etc.
Also jeweils (Diesel & Benzin) 1300-1500l. / Monat sind das, was wir schon zur Zeit verbrauchen, und das ohne die Freizeitmöglichkeiten, die uns dann da noch zur Verfügung stehen werden.

Naja, wer soll schon sehen oder merken, dass ich in meiner uneinsehbaren Halle unsere Fahrzeuge betanke... aber es ist wirklich nicht meine Absicht, da was halb legales umzusetzen. Dann doch lieber ein paar € mehr, und alles sicher, auch und vor allem Versicherungstechnisch. Übrigens sind die nächsten Nachbarn ein gutes Stück entfernt ^^


togra hat geschrieben:Wenn da etwas Gewerbliches entsteht wird im Zuge des Genehmigungsverfahrens ohnehin irgendeine Behörde irgendwann die Frage nach der "Tankstelle" stellen.
Spätestens dann würde er in Erklärungsnot geraten....

Wie gesagt, kein gewerblicher Gedanke, außer es würde eine Zulassungsrelevante Angelegenheit werden, dann würden wir auch unseren offiziellen Firmensitz dorthin verlegen um entsprechend mit Firmenfahrzeugen ein Argument in der Hand zu haben... aber wie sich das hier bisher darstellt, ist es auch für die rein private Nutzung realisierbar.
LG, Thomas
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Re: Eigene Hof-Tankstelle (auch Benzin) - wie, wo, was

Beitragvon countryman » Mi Nov 13, 2013 8:27

Der statische Druck in den Kammern reicht doch allemal zur Betankung von PKW


Entnahme im Gefälle ist ausdrücklich verboten. Der Grund ist klar, bei Defekt läuft alles daher...
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