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Ein Menschenleben für den Verbleib der Briten

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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57 Beiträge • Seite 4 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Ein Menschenleben für den Verbleib der Briten

Beitragvon Lüpi » Mo Jun 20, 2016 18:08

LUV hat geschrieben:
Lüpi hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Die Unzufriedenheit Einzelner kann nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass es ist, wie es ist......Frieden seit 70 Jahren. Neid und Missgunst werden bleiben, so lange die Wertmaßstäbe die gleichen sind.



Frieden seit 70 Jahren ? Über diese Aussage würde ich aber noch einmal nachdenken. Was das "Instrument" Medien betrifft stimme ich mit dir über ein.


Wieso nachdenken? Wo und wie muss man darüber nachdenken?



Weil sie einfach nicht den Tatsachen entspricht. Nur weil es keine Panzerschlacht um Stalingrad mehr gibt, und wir nun mit Franzosen und Polen auf einer Seite stehen bedeutet das nicht dass wir in keine Kriege mehr verwickelt, oder für sie verantwortlich sind bzw waren. Lediglich die Orte der Konflikte haben sich verschoben..


Aber auch ohne die Europäische Union würden wir sehr wahrscheinlich keinen Krieg in Europa erleben müssen. Vor 70 Jahren wären wir wahrscheinlich schon in Moskau, auf Grund der Anspannungen, heute erteilen wir lediglich Sanktionen und spielen in Frankreich gemeinsam Fußball. Es ist nicht die EU der wir es zu verdanken haben dass wir uns in Europa nicht die Köpfe einschlagen, es sind die Menschen die aus Fehlern gelernt haben, in anderen Kulturen ist das noch nicht der Fall.


Gruß Lüpi
Lüpi
 
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Re: Ein Menschenleben für den Verbleib der Briten

Beitragvon Welfenprinz » Mo Jun 20, 2016 18:51

Ehrlich gesagt, erschreckt es mich sowas zu lesen.

Nein, 1000 jahre (mittel)europäische Geschichte zeigen, dass dem nicht so ist, dass eine "lernfähigkeit" vorläge.

nahezu jede , dem Jugoslawienkonflikt vergleichbare Kleinkonfliktlage hat immer dazu geführt, dass in Allianzen, Koalitionen , Bündnissen die europäischen Mächte übereinander herfallen.Das betrifft nicht nur das letzte Jahrhundert.
Da kannst du Generation um Generation zurückgehen.
Krimkrieg,Reichsgründung, Französische REvolution, 7jähriger Krieg, die diversen habsburgischen ERbfolgekriege, Dreissigjährigerkrieg, , ............ ein ums andere immer dasselbe Schema.

und ohne die EU wäre auch der Jugoslawienkonflikt eskaliert.
Und Basken und Nordirland wären nicht inzwischen zum bürgerkriegsfreien Territorium geworden.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Ein Menschenleben für den Verbleib der Briten

Beitragvon Lüpi » Mo Jun 20, 2016 19:15

Welfenprinz hat geschrieben:Ehrlich gesagt, erschreckt es mich sowas zu lesen.




Muss es nicht, ich wollte bei diesem Satz eigentlich schon wieder aufhören zu lesen..



Welfenprinz hat geschrieben:
Nein, 1000 jahre (mittel)europäische Geschichte zeigen, dass dem nicht so ist, dass eine "lernfähigkeit" vorläge.

nahezu jede , dem Jugoslawienkonflikt vergleichbare Kleinkonfliktlage hat immer dazu geführt, dass in Allianzen, Koalitionen , Bündnissen die europäischen Mächte übereinander herfallen.



Das kannst du mit der Neuzeit aber nicht vergleichen, zur damaligen Zeit waren die Gegebenheiten völlig andere..das hat nichts mit der EU zu tun. Klassisches Beispiel dafür ist der 1.Weltkrieg, da gab es Könige,Kaiser,Diktatoren...und vor allem bei ersteren beiden war es in der Regel der Fall dass die meißten von ihnen irgendwie verwandt oder verschwägert waren. Es gab in den letzten 1000 Jahren überall Konflikte und Kriege, nicht nur in Europa..diese Länder sind heute friedlich. Die EU hat viele Vorteile auch was das miteinander der verschiedenen Länder in Europa und der Welt angeht, aber dass es ohne die EU mehr Kriege geben würde ist einfach nicht wahr. Das kannst du auch ganz gut an dem Beispiel mit den Armeniern erkennen, auf das du mir nicht geantwortet hast.


Ob es ohne die EU in Jugoslawien eskaliert wäre weiß ich nicht, ich war zwar vor Ort aber ein solches Insiderwissen habe ich nicht. Da du da mehr zu wissen scheinst würde ich gerne mehr von deinem Wissen erfahren.


Gruß Lüpi
Lüpi
 
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Re: Ein Menschenleben für den Verbleib der Briten

Beitragvon Welfenprinz » Mo Jun 20, 2016 19:25

Lüpi hat geschrieben:[

Muss es nicht, ich wollte bei diesem Satz eigentlich schon wieder aufhören zu lesen..


Klingt rührselig, weiss ich.
Ich projizier das aber eben tatsächlich auf eine persönliche Ebene. Ich und meine Söhne sind jetzt 2 Generationen , die nicht den Stahlhelm aufsetzen mussten und dafür ins gras beissen, dass Danzig heim ins Reich kommt oder so ne Scheisse.
Vor uns sind die Heldengedenksteine auch mit Namen aus unserer Familie Generation um Generation gefüllt.
Ich bin Schumacher und Adenauer dankbar dafür , dass sie die Kette aus Scheisse und Verderben durchbrochen haben. Ganz persönlich. :D
Und ich fasse es eben nicht, wie man das nach ein paar Jahrzehnten schon so gering schätzen kann.
Gurkenkrümmung und so n Mist geht mir für das gewonnene ganz gepflegt am Arsch vorbei.






Das kannst du mit der Neuzeit aber nicht vergleichen, zur damaligen Zeit waren die Gegebenheiten völlig andere..

Gruß Lüpi


Man kann nie etwas miteinander vergleichen.......... Totschlagargument.

Andersrum wird ein Schuh draus: über 1000 jahre war die Konstante in Europa "krieg, jeder gegen jeden"...........vollkommen unabhängig von REgierungsformen. Demokratisches England, revolutionäres Frankreich, Vatikanstaat,............... alle Regierungsformen haben sich dieser Konstante unterworfen. :)

BTW: ist die EU auch ein Garant für Demokratie. Sowohl die Entwicklungen in Spanien/portugal als auch jetzt in den jugoslawischen Nachfolgestaate sind keine Selbstläufer.
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Re: Ein Menschenleben für den Verbleib der Briten

Beitragvon Qtreiber » Mo Jun 20, 2016 21:05

Welfenprinz hat geschrieben:Ich bin Schumacher und Adenauer dankbar dafür , dass sie die Kette aus Scheisse und Verderben durchbrochen haben.

Volle Zustimmung. Aber das hat nichts mit EU sondern bestenfalls mit EWG zu tun.
Ich wehre mich einfach nur dagegen, wenn mir Politiker weismachen wollen, dass wir die lane Friedensphase der EU, also einem "Europäischen Superstaat" und nicht der freundschaftlichen Verbundenheit der Staaten à la EWG oder EG zu verdanken haben.
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Re: Ein Menschenleben für den Verbleib der Briten

Beitragvon Todde » Mo Jun 20, 2016 22:05

µelektron hat geschrieben:Hysteriekampagne hab ich keine gesehen, dass aber selbst abgeordnete, also gewählte Volksvertreter, keinen Einblick bekommen sollten und dann diese Lesezimmer mit ihren Auflagen, ist schon n starkes Stück.


Wie viele Freihandelsabkommen hat die EU bereits und welche wurden öffentlich im "Theater" verhandelt?
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Re: Ein Menschenleben für den Verbleib der Briten

Beitragvon Todde » Mo Jun 20, 2016 22:15

Qtreiber hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:Ich bin Schumacher und Adenauer dankbar dafür , dass sie die Kette aus Scheisse und Verderben durchbrochen haben.

Volle Zustimmung. Aber das hat nichts mit EU sondern bestenfalls mit EWG zu tun.
Ich wehre mich einfach nur dagegen, wenn mir Politiker weismachen wollen, dass wir die lane Friedensphase der EU, also einem "Europäischen Superstaat" und nicht der freundschaftlichen Verbundenheit der Staaten à la EWG oder EG zu verdanken haben.


Freundschaft/Partnerschaft entsteht dadurch, dass man gemeinsam etwas erschafft, gestaltet.
Die europäischen Königshäuser waren alle miteinander Blutsverwandt und haben sich trotzdem im 1. Weltkrieg gegenseitig in die Fresse gehauen.
Der 2. Weltkrieg hat dem überwiegendem Teil der Bevölkerung zur Umkehr verholfen, gemeinsam anstatt gegeneinander, ob nun Territorial oder wirtschaftlich, daraus ist die EWG und die EU entstanden. Russland stand 1994 kurz davor auch ein Teil der EU oder naher Verbündeter zu werden, leider ist es nicht soweit gekommen, heute spalten die sich wieder ab.
2,5 Jahrzehnte nach dem Kalten Krieg und einer westeuropäischen Gemeinschaft fängt die Kleinstaaterei wieder an, wem in Europa sollte das helfen?
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Re: Ein Menschenleben für den Verbleib der Briten

Beitragvon 108fendt » Di Jun 21, 2016 5:28

Welfenprinz hat geschrieben:Nein, 1000 jahre (mittel)europäische Geschichte zeigen, dass dem nicht so ist, dass eine "lernfähigkeit" vorläge.


Das Stimmt !

Jedes Land wo bisher den Sieg im Krieg hatte führt weiter Kriege (zum Teil ohne große Gründe bzw nur Machtdemo, Geld,....) !
Auch wir in Europa bzw auch in Deutschland werden wieder Kriege sein. Nicht weil wir verloren haben, sondern wegen anderen Sachen. Höhrt sich etwas doof an, ich weiß! :?


Zur Zeit führen wir keine Kriege, weil es dem größten Teil von uns (noch) gut geht.
Es ist doch alles da was man zum Leben braucht, also für was sollte man kämpfen ?
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Re: Ein Menschenleben für den Verbleib der Briten

Beitragvon LUV » Di Jun 21, 2016 7:54

Hier wird wieder einmal alles in einen Topf geworfen und kräftig umgerührt. Europa, EU, EWG....
Der Jugoslawienkrieg fand in Europa statt, Jugoslawien war aber weder EWG - Mitglied noch EU - Mitglied. Heute sind etliche Länder sowohl EU- Mitglied und zudem noch Europäer....
Übrigens die achso neutrale Schweiz und "Nicht - EU- Mitglied" hat im letzten Jahr für 1 Milliarde Waffen in 72 Länder der Welt exportiert. Ist die Schweiz damit nicht mehr neutral? Oder werden hier willkürliche Definitionen für emotionale Argumentationen benutzt?

@Qtreiber, einen "europäischen Superstaat" gibt es nur in deinem Hirn....
Die Europäische Idee der Gründer und deren Nachfolger hat eben zu den Verhandlungen und Freundschaften geführt. Man weiß, was man an sich hat....leider haben es etliche Menschen vergessen und sehen die EU einzig als Bürokratiemonster und Vorschriften - Verfasser. Wenn die deutschen Regierungen, einzig die europäischen Vorschriften im Bereich der Landwirtschaft, die lediglich Mindestvorschriften sind, nicht noch verschärft hätten, dann hätten wir erheblich weniger Probleme. Jede Regierung hat aber den europäischen Forderungen noch die individuelle deutsche Verschärfung draufgelegt, um nicht, als zu weich gekocht, dazustehen.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Ein Menschenleben für den Verbleib der Briten

Beitragvon Qtreiber » Di Jun 21, 2016 8:28

LUV hat geschrieben:Der Jugoslawienkrieg fand in Europa statt, Jugoslawien war aber weder EWG - Mitglied noch EU - Mitglied.

Muss ja auch nicht sein. Ich gehe mal davon aus, dass Welfenprinz meinte, ohne EU hätte es da verschiedene, sich zumindest gegeneinander stehende, Bündnisse gegeben.
LUV hat geschrieben:@Qtreiber, einen "europäischen Superstaat" gibt es nur in deinem Hirn....

1. habe ich nur einen Begriff benutzt, der letztens in einer Reportage über den Brexit benutzt wurde. Da wurde gesagt, dass, wenn man den Briten die Wahrheit gesagte hätte (worauf die Entwicklung hinausläuft), es schon 1975 (beim ersten Referendum über den Verbleib GB's in der EWG) eine Mehrheit für den Ausstieg gegeben hätte.
2. bin ich natürlich der Meinung, dass es letztendlich darauf hinausläuft (auf den EU-Staat), sogar hinauslaufen muss, wenn das Ding zukünftig einigermaßen laufen soll.
3. gibt es wohl genug Historiker (wahrscheinlich nicht Alle ;-) ), die der Meinung sind, dass genau das (EU-Staat) nicht das ist, was die Gründungsväter vorhatten. und
4. beende ich jetzt für mich die Teilnahme an diesem Thema. :D
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Re: Ein Menschenleben für den Verbleib der Briten

Beitragvon Welfenprinz » Di Jun 21, 2016 9:24

Qtreibers Differenzierungen zu meiner verkürzten Darstellung sind schon richtig.
Natürlich kann die EU der Zukunft nicht allein aus dem D-F-Kern der EWG bestehen,oder darauf basieren.
Und natürlich besteht auf der anderen Seite zu meiner Befürchtung auch die Gefahr,dass sich Brüssel zu einem Überstaat entwickelt. Ob man wie ich mehr Angst vor dem Verlust der friedensstiftenden Idee oder vor dem anderen hat,ist dann wohl subjektive Ansichtssache.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Ein Menschenleben für den Verbleib der Briten

Beitragvon LUV » Di Jun 21, 2016 9:33

Welfenprinz hat geschrieben:Qtreibers Differenzierungen zu meiner verkürzten Darstellung sind schon richtig.
Natürlich kann die EU der Zukunft nicht allein aus dem D-F-Kern der EWG bestehen,oder darauf basieren.
Und natürlich besteht auf der anderen Seite zu meiner Befürchtung auch die Gefahr,dass sich Brüssel zu einem Überstaat entwickelt. Ob man wie ich mehr Angst vor dem Verlust der friedensstiftenden Idee oder vor dem anderen hat,ist dann wohl subjektive Ansichtssache.


Die Chance zur Veränderung und Anpassung ist aber ein positiver Ansatz, anders als die Ablehnung und der Austritt. Was man hat, hat man, was man möchte, kann man erreichen, wenn man möchte.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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