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EINSCHLAGSBESCHRÄNKUNG Holz

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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20 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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EINSCHLAGSBESCHRÄNKUNG Holz

Beitragvon novus » Do Mai 06, 2021 9:54

Habt Ihr das neueste schon gehört in Bayern gibt es jetzt eine Einschlagsbeschränkung auf 85% der Vorjahre, ich glaube ich fall vom Glauben ab.
Weil Corona nicht reicht und überall die Rohstoffe knapp werden dürfen wir jetzt nicht mehr frei entscheiden wieviel Holz wir fällen wollen.

Weis jemand näheres dazu?
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Re: EINSCHLAGSBESCHRÄNKUNG Holz

Beitragvon xaver1 » Do Mai 06, 2021 10:05

reglementierung-des-holzmarktes-t137592.html

mfg
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Re: EINSCHLAGSBESCHRÄNKUNG Holz

Beitragvon Limpurger » Do Mai 06, 2021 10:08

wurde auch hier schon thematisiert:
https://www.landtreff.de/holzpreise-t129635-600.html (auf Seite 41)
Gruß, der Limpurger
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Re: EINSCHLAGSBESCHRÄNKUNG Holz

Beitragvon papajago » Do Mai 06, 2021 11:02

Die Regelung ist wohl auch Bundeseinheitlich erlassen worden durch die Hochleistungshirne in Berlin. Vorarbeit wurde dazu in letzten Jahr ausreichend geleistet:

https://www.forstpraxis.de/bundesrat-fo ... i-fichten/

das ist das Ergebnis:

https://www.agrarheute.com/management/f ... zen-576839

Hab die Woche gelesen, dass in Teilen Thüringens nicht mehr, eher wohl noch weniger eingeschlagen wird.

https://www.mdr.de/nachrichten/thuering ... e-100.html
p.s. Wer Schreibfehler findet, darf sie gern behalten :P :wink:
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Re: EINSCHLAGSBESCHRÄNKUNG Holz

Beitragvon Englberger » Do Mai 06, 2021 11:30

papajago hat geschrieben:Hab die Woche gelesen, dass in Teilen Thüringens nicht mehr, eher wohl noch weniger eingeschlagen wird.

https://www.mdr.de/nachrichten/thuering ... e-100.html

Hallo,
und so siehts der "Normalbürger" Zitat aus deinem verlinkten Artikel


mdr.de hat geschrieben:Ich weiß zwar nicht ganz genau, wohin das Holz geht und was damit alles so angefangen wird, aber ich denke, Thüringen hat genug Bäume „abgeräumt“! Eigentlich schon fast egal, in welchem Wald ich in letzter Zeit so unterwegs war, der Harvester war immer schon vor mir da! Ob im Hainich, am Inselsberg, hinter Tambach-Dietharz oder Ruhla, zermanschte Wege, Schneisen im Wald, kahle Hänge, wirr durcheinander liegende Äste, umgefahrene Wegweiser, zugeschüttete Laichtümpel, abgetrennte Baumkronen und kleinere Stammüberbleibsel in Mengen - es sieht einfach nur absolut verheerend aus! Da freut sich ganz gewiss jeder Tourist so richtig toll darauf! R2G regiert in Thüringen? Mit echtem und natürlichem Grün haben die es offenbar dann doch nicht so?


Team Annalena muss aufpassen bei solchen Sachen. Da wird der Oberstudienrat undErdkunde/Biolehrer sauer
Gruss Christian
Zuletzt geändert von Falke am Do Mai 06, 2021 19:16, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Zitierfehler korrigiert ...
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Re: EINSCHLAGSBESCHRÄNKUNG Holz

Beitragvon kontofux » Do Mai 06, 2021 14:47

Die Bayer. Landwirtschaftsministerin Kaniber macht sich gerade für eine "Freigrenze" von 70 fm/jährlichen Einschlag stark. Soll insbesondere kleinere Waldbauers stärken.
Grüße aus Selkirk
Grüße aus Selkirk :lol:
Ave Contofux, lucrifacturi te salutant! Abducet praedam, qui occurit prior
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Re: EINSCHLAGSBESCHRÄNKUNG Holz

Beitragvon Loisachtaler » Do Mai 06, 2021 17:48

Bessere steuerliche Entlastung wäre mir als Waldbauer mit 8 ha lieber. Letztes Jahr 100 fm Käfer-Starkholz allein. :regen:
Über den Tellerrand muss man immer noch selber schauen. :prost:
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Re: EINSCHLAGSBESCHRÄNKUNG Holz

Beitragvon str172 » Do Mai 06, 2021 18:59

Ich versteh den teilweisen Aufruhr nicht, ist doch für den Otto-Normal-Waldbauer uninteressant. Das ganze gilt noch bis 30. September ´21.
Wenn überhaupt schlagen die meisten bis dahin eh nur Käferholz und das wird nicht angerechnet. Und was vor Inkrafttreten Ende April war wird zwar angerechnet, wenns schon zuviel war hat es aber auch keine Konsequenzen. Hab letzten Winter viel durchforstet und werd wahrscheinlich schon drüber liegen. Aber bis Oktober mach ich eh nix außer Kalamitäten

Und es geht nicht um die letzten vier Jahre, sondern um 2013/14 bis 2016/17. Anhand von was soll ich meinen Durchschnitt berechnen? Alle alten Abrechnungen rauskramen? Was ging in Brennholz, Eigenverbrauch,....
Wenn man in 2013-17 aufgrund Kalamität besondere Über- oder Unternutzung hatte darf man übrigens auch andere Jahre zur Berechnung nehmen. Trau keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast sag ich da nur..... :lol:
:prost:
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Re: EINSCHLAGSBESCHRÄNKUNG Holz

Beitragvon WE Holzer » Do Mai 06, 2021 19:19

Loisachtaler hat geschrieben:Bessere steuerliche Entlastung wäre mir als Waldbauer mit 8 ha lieber. Letztes Jahr 100 fm Käfer-Starkholz allein. :regen:


Steuererleichterungen sind neben der Einschlagsbeschränkung Teil des Forstschäden-Ausgleichgesetzes.
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Re: EINSCHLAGSBESCHRÄNKUNG Holz

Beitragvon Groaßraider » Do Mai 06, 2021 19:29

Wo ist das Problem?

post1871655.html#p1871655
Gruß R. M.
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Re: EINSCHLAGSBESCHRÄNKUNG Holz

Beitragvon Redriver » Do Mai 06, 2021 19:30

Hallo,
für mich ist es auch nur was zum belächeln diese Einschränkung, und es zeigt mal wieder das die wahren Forst und Agrar Experten in der Großstadt im 4 Stock gebohren werden und dann nach einem Studium die Weißheit mit dem Löffel gefressen haben. Weil es kann nicht sein was nicht darf, wie soll das gehen das ein Waldbauer selbst über sein Eigentum entscheidet, das schon einige Generationen gehegt und gepflegt haben.
Habe jetzt einen konkreten Fall im Bekanntenkreis der will einige Hiebreife Fichten einschlagen um ein ehemaliges Sturm und Käfereck zur Aufforstung vorzubereiten. Also einige Randbäume am Käferloch noch weg und solche Einzelständer raus um die Fläche zu zäunen und pflanzen.
Laut betreuendem Förster darf er aber max. 25Fm schlägern, will er es aber ordendlich machen müssten vielleicht 70 Fm weg. So hohl sind solche Bestimmungen aber es gibt sie.
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Re: EINSCHLAGSBESCHRÄNKUNG Holz

Beitragvon Bibbler » Fr Mai 07, 2021 7:20

Loisachtaler hat geschrieben:Bessere steuerliche Entlastung wäre mir als Waldbauer mit 8 ha lieber. Letztes Jahr 100 fm Käfer-Starkholz allein. :regen:

Gibt's doch. Bis zum 30.09. 2021 werden nur 10% besteuert.
Habe da was von Steuerberater bekommen. Finde aber keinen Link.
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Re: EINSCHLAGSBESCHRÄNKUNG Holz

Beitragvon str172 » Fr Mai 07, 2021 8:57

Bibbler hat geschrieben:
Loisachtaler hat geschrieben:Bessere steuerliche Entlastung wäre mir als Waldbauer mit 8 ha lieber. Letztes Jahr 100 fm Käfer-Starkholz allein. :regen:

Gibt's doch. Bis zum 30.09. 2021 werden nur 10% besteuert.
Habe da was von Steuerberater bekommen. Finde aber keinen Link.


Und unabhängig von der aktuellen Erleichterung bis 30.09. wird Kalamitätsholz ja immer steuerlich begünstigt.

https://www.waldbesitzer.net/fbg-augsbu ... zungen.pdf
:prost:
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Re: EINSCHLAGSBESCHRÄNKUNG Holz

Beitragvon fasti » Fr Mai 07, 2021 21:39

Wie soll denn das ganze eigentlich festgestellt bzw. kontrolliert werden?

(2) Für die Holzart Fichte wird der ordentliche Holzeinschlag auf 85 Prozent beschränkt. Bei der Berechnung des Prozentsatzes ist der durchschnittliche Einschlag der Jahre 2013 bis 2017 zugrunde zu legen.


Ist damit der Durchschnitt des tatsächlich von 2013 bis 2017 eingeschlagenes Holz gemeint? Soll man sich also alle Abrechnungen der Jahre 2013 - 2017 raussuchen, fm pro Jahr ermitteln, Durchschnitt bilden und davon 85%? Zählt das Kalenderjahr oder Wirtschaftsjahr (das in der lof meist von 1.7 bis 30.6 geht...)?

D.h. jmd. der kein Holz eingeschlagen hat darf dann also garnix einschlagen weil 85% von 0 ist 0 und könnte von den aktuellen besser werdenden Preisen nicht profitierte und alle Waldbauern die vom Käfer gebeutelt wurden dürfen entsprechend mehr einschlagen?

Oder versteh ich das was falsch? 8) Aber wie str172 geschrieben hat. Der Durchschnittswaldbesitzer sollte es zur Kenntnis nehmen und fertig...
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Re: EINSCHLAGSBESCHRÄNKUNG Holz

Beitragvon Redriver » Sa Mai 08, 2021 11:32

Hallo,
bei uns war heute ein Artikel in der Tageszeitung das die SPD Bundestagsfraktion einen Antrag gestellt hat, das ein EU Ausfuhrstop für Holz erlassen wird um den Handwerkern eine Materialknappheit zu nehmen.
Ich verstehe irgendwie die Welt nicht mehr, Einschlagsbeschränkung und jetzt Ausfuhrstop was wollen denn die Fachidioten noch, wenn jetzt kein Holz mehr in die USA geht was wird dann sein wenn in wenigen Jahren wieder Holzschwemme am Markt ist wegen Käfer oder Sturm . Da hat die USA oder Kanada schon längst andere Liferanten und pfeifen auf die EU.
Hauptsache der Bundestrottel im Parlament hat wieder irgendeinen Dünnsch..ß von sich gegeben. Wann und wer kann dieses Klientel mal wieder erden, und an den Tisch des kleinen Mannes zurückholen.
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